Beiträge von _RGTech

    Gute Idee.

    Die Anfrage bei Suzuki kostet jedenfalls nichts außer ein paar Minuten Zeit, und auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, lohnt sich der geringe Aufwand. Könnt ja sein... (sogar denkbar, dass du 'ne Garantieverlängerung hast und nix davon weißt ;))

    Die bessere Variante auf eigene Kosten kann man danach immer noch durchziehen.

    Danke, da bin ich im Bilde (wenn auch nur IT-Systemelektroniker). Daher ist auch Wasserstoff keine Alternative.

    Aufwendig raffiniertes Öl in Wärme und Abgase umzuwandeln, um mit einem gewissen Anteil davon eine Fortbewegung zu inittiieren, ist halt andererseits auch nicht gerade der Gipfel der Effizienz.

    Auch wenn man für sich selber entschieden hat, dass das Thema nicht in Frage kommt (ich bin da ja absolut dabei! Wenn der Ignis 15 Jahre problemlos durchhält, habe ich's fast bis zur Rente geschafft... dann sieht man immer noch weiter), gibt's beim Betrachten des Großen Ganzen nicht nur schwarzweiß ;)

    Ich kann den Gedankengang zwar auch null nachvollziehen (der einzige Grund, warum ich manchmal 'ne CC abspiele, ist wie bei VHS - damit sich die Geräte nicht kaputtstehen!). Ich verweise aber nochmals darauf, dass es GAR KEIN PROBLEM darstellt, im vorhandenen 2-DIN-Schacht ein uraltes DIN-Radio einzubauen... zur Not nimmt man ein 1-Din-Blaupunkt mit DMS und den damals beliebten DIN-Schacht-Wechsler (beispielsweise IDC A 09). Kriegt man beide untereinander in den Schacht.

    Das Ford-Dingen oben ist, wie auch ein Audi Symphony, nicht direkt für einen 2-DIN-Schacht passend und hat auch wieder proprietäre Anschlüsse - Adapter findet man normalerweise nur in die andere Richtung. (beim Audi: Front zu breit, ISO-Stecker nicht normgerecht, und braucht 'nen CAN-Bus...) Das entfällt also leider.

    Wo liegt denn die Abneigung gegen die Digitalisierung der Musik? Qualität kanns nicht sein. Handhabung auch nicht. Und bei der recht überschaubaren Menge, die man unterwegs in CC/CD-Form dabei hat - das natürlich stets als Kopie, die Originale sind ja zu schade fürs Auto - ist auch eine Digitalisierung nicht sehr zeitraubend... du findest bestimmt sogar einen, der das für wenig Geld macht, wenn du deine CDs hin schickst ;)


    ich denke, bei mir wird es wohl auf die AUX-lösung hinauslaufen. spannungsversorgung des players über USB-leitung. eine solche buchse hat die aktuellste IGNIS-konsole doch wohl. oder?

    vielleicht akzeptiert die konsole ja auch wav-dateien, dann könnte alles über USB laufen, wie ich das verstanden habe.

    man soll das allerdings vorher mit einem USB-stick mit wav-dateien drauf ausprobieren. so empfehlen es jedenfalls einige anbieter von nachrüst-CD-playern.

    verstehe ich aber nicht ganz. Wieso nun wieder unbedingt WAV... (ich gebe zu, ich habe mich mit "WMA oder MP3" vertüddelt, das Radio muss an USB "WMA oder WAV" akzeptieren - aber WMA kann's!). Aus der Anleitung:

    Zitat

    USB/SD/iPod

    – Unterstützt MP3, WMA, AAC, WAV, 3GPP, Hörbücher, MPG, AVI

    -> sagt ganz klar, dass so ein USB-Player funktionieren sollte. (Sollte. Wenn nicht, gibt's das 14tägige Fernabsatz-Rückgaberecht. Also alles sicher.)

    Die einzige Frage bei "USB-Player kaufen oder alten Discman via AUX verbinden und USB bestromen" ist also weniger Kabel und bessere Audioqualität vs. Mehrkosten beim USB-Player.


    Also mal ganz ehrlich, bevor ich mir eine CC aufnehme, die auch dann mit der Zeit an Qualität verliert und dann wieder neu gemacht werden muss,

    digitalisiere ich mir den Kram lieber. Die Arbeit ist sogar geringer.

    Da widerspreche ich nur halb - meine letzten CCs hab ich tatsächlich mit MP3s bespielt, weil ich die Playlist am Computer perfekt auf die Cassettenseitenlänge jonglieren konnte :D Rec drücken, abspielen, 45 Minuten später wiederkommen... (aber auch hier: erst digitalisieren ^^)

    Allerdings, die tun's Jahrzehnte später immer noch und klingen erstaunlich gut! Das Kernproblem an der Stelle ist eher, dass man kein vernünftiges Neumaterial mehr bekommt. Und meine treuen Maxell XLII-S und die BASF Reference Maxima TPII geb ich, wie viele, nicht her ;)

    Das BEV-Bashing hier ist doch ziemlich übertrieben - der Strommix ändert sich (muss er auch! - ganz unabhängig von automobiler Fortbewegung), die Reichweiten sind abgesehen von irgendwelchen Urlaubsfahrten für viele doch ausreichend, einzig die Laderei ist unkomfortabel und mangels sinnvoller Möglichkeiten auch nicht für alle machbar.

    Bei meinem aktuellen Fahrprofil würde z.B. auch der Honda e ausreichen (alle paar Wochen mal um 35 km einfache Strecke). Ist aber nicht billig, und zu Hause laden ist auch nicht.

    Da ich mir meinen erst im Frühjahr geholt habe, freut mich das eher. In jedem Fall gut für den Wiederverkaufswert. Jetzt gibt es unter 30 k tatsächlich nichts Vergleichbares mehr auf dem Markt. Ärgert mich eh, das Toyota den GR Yaris jetzt doch nochmal auflegt.

    Hier kann man auch eine Parallele zu "Kleinwagen mit Automatik" ziehen... ein Kollege kann den i10 seiner Mutter aktuell um fast dasselbe Geld verkaufen, wie sie vor 4 Jahren bezahlt haben. Weil die Nachfrage da ist, das Angebot aber weggebrochen. Im Gegensatz zum (relativ) kurzfristigen Hype beim aktuellen Jimny, wo die Spekulanten ja zeitweise den dreifachen Neupreis erzielen wollten, dürfte sich das wohl stabil einpendeln!

    Der Fiesta ist schon weg, der Corsa macht's möglicherweise auch nicht mehr lang (außer als e), bei den Kastenwagen im Caddyformat guckt man auch immer mehr in den Mond wenn's kein BEV sein soll... also wer noch ein gescheites Auto in diesen Kategorien haben will, sollte sich jetzt langsam mal bewegen. (Aber eigentlich ist das eh schon zu spät, denn die ganze Assistentenmiste, die ab 2024 für jede Neuzulassung vorgeschrieben ist, will ich gar nicht haben!)

    Also, es gibt ja etliche Möglichkeiten hier eine Lösung bereitzustellen. Wirklich etliche...

    Zuerst mal mit Bordmitteln - ein AUX-Eingang ist beim SLDA vorhanden, und der frisst wirklich alles an analogen Audiosignalen. Da kannst du auch 'nen Walkman anschließen (Vorteil - der braucht kein Antishock). Offensichtliche Nachteile:

    - Extra Gerät rumfahren

    - Kabelsalat

    - Bedienung nicht übers Radio möglich

    - Stromversorgung ist ein eigenes Thema; ich glaube wir hatten mal einen Aldi-Discman mit beigelegtem 12V-Kabel, aber der ist längst zugunsten MP3-Lösungen* verschwunden... kommt aufs genaue Gerät an, eine Versorgung mit 5 Volt (USB) dürfte einem typischen Discman mit 3x AAA (4,5 Volt) nix ausmachen, ist halt Kabelfrickelei. Aber machbar - und billig! Discman kriegste auf dem Flohmarkt für unter 10€, keiner braucht die mehr.

    Die Geschichte mit dem FM-Transmitter habe ich auch schon mehrfach getestet. Einen mit einer AAA-Batterie (lästig - auch das Spiralkabel), einen direkt in der 12V-Buchse (mit Knickgelenk; das war dann auch die Störquelle #1), einen mit 2 AAAs (schaut aus wie ein Miniradio, mit Ausziehantenne). Der mit der Antenne ist der stärkste - ich nutze den in der Wohnung, um vom Server aus auch Küche, Bad, Schlafzimmer und sogar den Keller zu bespaßen. Ob der aber sonderlich CE-konform ist...?

    Jedenfalls sind die dem direkten AUX-Kabel komplett unterlegen und machen nur dann Sinn, wenn der AUX fehlt. Störgeräusche durch andere Radiosender, geringer UKW-Frequenzumfang, die S-Laute werden dank der nicht korrekt umgesetzten UKW-Preemphasis (je nach Kontinent 75 oder 50 µs) zischelnd... ne, lass. Das sind Notlösungen. Und sollten es auch bleiben.

    Dann wäre es natürlich absolut machbar, auf ein anderes Radio umzurüsten. Benötigt Kabeladaptersatz, Einbaurahmen, viel Zeit zum Umstöpseln - aber es geht. Je nach angestrebtem Ziel könnte sogar das (sicher bei manchen rumfahrende) Originalteil aus der Club-Ausstattung ausreichen, das vereinfacht den Umbau. Das ist vielleicht mit Kanonen auf Spatzen, aber so sind eigentlich alle oben beschriebenen Nachteile ausgemerzt. Wenn man (wie ich...) noch ein entsprechendes Radio rumfahren hat, sind die Kosten überschaubar.

    Der (zumindest auf dem Papier beste) Kompromiss, mit dem ich allerdings (im Gegensatz zu den anderen) absolut keine Erfahrung habe, ist dann tatsächlich einer der bereits verlinkten USB-CD-Player. Der schwarze da mit dem Ejectknopf links (schlauer-shop) ist ja für Suzuki Swift und Jimny offenbar schon getestet worden, also gibt's keinen Grund dass der nicht auch im Ignis funktioniert. Was die Anforderungen betrifft, ist die Android-Version hier immer als "oder" bezeichnet und interessiert uns nicht - die andere Seite (der USB-Eingang muss WMA und MP3 verstehen - was er ja tut, sonst klappte das mit den MP3-USB-Sticks ja auch nicht) ist für uns hier wichtiger.

    Wie das Ding intern funktioniert, ist allerdings weit interessanter. Ich finde da keine eindeutigen Hinweise, aber für mich liest es sich, als ob die Titel hier im Laufwerk eingelesen und in MP3 (oder WMA) umgewandelt werden... und dann in einem Zwischenspeicher so lange betriebsbereit herumliegen, bis man die Disc auswirft. Was das klangtechnisch ausmacht ist mir unklar; schlechter als über die analoge AUX-Umwandlung sollt's jedoch nicht sein. Für den Discjockey, der häufig die CD wechselt, sind die in der Anleitung besprochenen Einlesezeiten aber möglicherweise hinderlich.

    Ansonsten bleiben nur die Nachteile der Unterbringung (wie beim Discman auch) und des einen Kabels (keine 2, weil Strom via USB kommt). Und es wird nach Motorstart (wenn das Ding Kurzzeit-Alzheimer hat, wie's ein normaler Discman nach Unterbrechung der Stromversorgung auch hätte...) evtl. wieder etwas dauern, bis ein Ton kommt.


    Apropos Unterbringung...

    Im Ignis würde ich den Player im oberen Teil vom Handschuhfach unterbringen, die Tiefe sollte hinhauen. Loch fürs Kabel hinten rein, Kabel dann hinter dem Armaturenbrett durchführen und nahe der USB-Buchse wieder aus der Mittelkonsole rausführen. Platz 2: oben aufs Armaturenbrett pappen. Platz 3: irgendwo senkrecht ankleben, z.B. an der Mittelkonsole; aber der Fußraum ist wirklich nicht riesig und die Anzahl quadratischer Flächen (an die man noch rankommt) eher verschwindend. Leider ist der Raum hinter dem Bratwurstfach nicht tief genug, da kommt dann bald der Airbag; eventuell geht's ganz rechts, Richtung Lüftungsdüse... aber das ist dann wirklich eine Dremel-OP.


    * = CDs sind für mich nur noch ein Medium zum physikalischen Nachweis des Musikbesitzes; alles was ich habe liegt gerippt auf'm Server und gut is', da brauche ich auch keine separaten Abspielgeräte mehr. Ich habe, Autoradios sowie DVD/BD-Player einkalkuliert (aber nicht Computerlaufwerke, das wäre unfair), tatsächlich weniger CD-Wiedergabegeräte als Tapedecks! Das Rippen auf 160 oder 192 kBit/s (viele setzen ja auf 256 oder gar 320 kBit/s... ehh... meine Anlage zu Hause ist jetzt echt nicht schlecht, aber da fehlt auch bei weniger Bitrate nix; im Auto reichen wegen den Umgebungsgeräuschen und der suboptimalen Ausrichtung sogar 96 kBit/s! Probiert's mal!) hat einmal richtig Einsatz erfordert und gedauert - und sich seither schon 100x bezahlt gemacht. An das Gefühl einer Vinylplatte kommt so 'ne drehende Silberscheibe auch nicht ran. Und das Lagerungsthema... seit den CD-Taschen für die Sonnenblende um etwa 2001/2002 bin ich im Auto relativ schnell auf MP3-CDs umgestiegen (erst separat, dann im 12x Wechsler) und 2008 dann auf SD-Karte oder USB. Besser geht nicht.

    Das Smartphone meiner Wahl (ein Blackberry - ich bin auch oldschool, ich brauch Tasten) ist am SLDA nur über Bluetooth verbunden (Freisprechen); keine Audiosammlung drauf und auch keine Onlinenavigation oder was man im Auto damit sonst noch machen können wollte, das geht mir alles irgendwo vorbei. Vorteile von so'nem Smartphone sind der mobile Internetzugriff (Preisvergleich beispielsweise, oder auch eMails) und die Chatkommunikation (Gruppenchats, Bilder... das geht mit SMS nicht) - das reicht denn aber auch; die meisten Apps (hallo Post, hallo Authenticator) sind eher lästig. Ich kann also nachvollziehen, wenn man keins haben will (sehe aber auch die Vorteile).

    Die Musik in meinem Ignis kommt von einem 32GB Verbatim-Stick (USB 3... sonst dauert das Beschreiben ewig; das nervt schon beim allerersten Mal...). Die tut nämlich automatisch beim Start; und auch dann, wenn ich das Telefon mal irgendwo liegen lasse 8o

    Ich setze seit über 10 Jahren LEDs im Wohnraumbereich ein - seit ca. 2016 fast flächendeckend (damals hatte ich Leuchtstoffröhren noch belassen, inzwischen sind auch die raus, und nur noch GANZ spezielle Fälle übrig).

    Ganz zu Anfang gab's Ausfälle wegen:

    - schlechter Selektion (die damals verwendeten runden 5mm THT-LEDs waren unterschiedlich hell, zumindest nachdem ich die Funzeln wegen Defekt geöffnet hatte; eine brannte durch, Reihenschaltung, also alles dunkel... mit Lötzinn überbrückt, geht wieder)

    - mangelnder Kühlung (das traf besonders die Regelelektronik! Die späteren Teile waren so aufgebaut, dass der untere Fassungsteil mitkühlt, und die Filamentstreifen im Klarglas sind gasgekühlt)

    - fehlerhafter Verarbeitung (ROHS-Bleifrei-Lot hat auch bei Notebooks etc. zu unerwarteten Ausfällen geführt; so sind vermutlich auch die LED-Krebs-Effekte bei VW-Rückleuchten entstanden)

    - Degeneration (hier hab ich besonders eine GU10-Funzel der Firma Paulmann, auch mit den 5mm-LEDs, in Erinnerung - es wurde immer dunkler im Wohnzimmer - eine unbenutzte hatten wir noch, hui war das ein Unterschied!)

    Dann noch unschöne Effekte wie "Kapazität", wo die LED auch bei ausgeschaltetem Licht leicht glimmt - der Lebensdauer nicht zuträglich und im Schlafzimmer regelrecht nervig. Passiert gern bei Wechselschaltungen.

    Aber selbst im Billigbereich sind diese Probleme inzwischen gelöst - ich möchte sagen, bis auf absolute Billigteile auch dauerhaft (und die 1€-400lm-IKEA-Teile sind hier explizit nicht gemeint, die halten fast ewig... es geht NOCH billiger; schonmal bei Action gewesen?). Daher mach ich mir da keinen Kopf. Die PKW-Scheinwerfer kosten so viel, dass es auch für den Hersteller und seinen Ruf besser ist, wenn die etwas länger als über die Garantiezeit halten (OK, außer man ist VW).

    Zur Anfangszeit hat man auch über die teuren Xenonsachen gejammert, und heute? 70€ für 'nen namhaften Brenner, und bei guten Konstrukteuren dauert der Tausch weniger lang als bei manchem Halogengefummel.

    Was schon mal des vorkommt, ist das die mech. Klappe, die das Fernlicht/Abblendlicht umschaltet, festklemmt.

    Hab ich schon bei Ford und Hyundai gesehen. Bei Suzuki aber bis jetzt noch nicht.

    In so einem Fall muss auch der ganze Scheinwerfer neu. Die HU besteht man so ja nicht mehr.

    Die Klappe gab's natürlich auch bei Bi-Xenon. Auch da sollte der Lerneffekt längst eingesetzt haben. (wobei - ist ja immer so eine Lifecycle-Geschichte, anfangs geht viel kaputt, dann hat man's irgendwann im Griff, dann wird's kleingespart... die Klappen sind nun wirklich nix Neues mehr)

    Deswegen hätte mich die Leistungskurve von meinem Motor interessiert, ich weiß das er mehr NM als der Hybrid hat,aber ob es schon so früh anliegt wie beim Hybrid...???

    Ja - neee.... "der Hybrid" ist nicht "der Hybrid". Es gibt zwei davon: einer mit 90 und einer mit 83 PS.

    Du hast womöglich mehr Nm als "der Hybrid" im Facelift mit 83 PS, aber nicht unbedingt mehr als der im vFL (laut Suzuki-Datenblatt herrscht dort zumindest Gleichstand).

    Hast du auch eine Leistungskurve ohne Hybrid...?

    Vom K12D wird es da keines geben :P

    Wenn schon, bräuchten wir noch 2 weitere: K12C ohne und K12C mit Hybrid. (Dessen E-Motor, wie ich eben im COC-Papier fand, doch etwas mehr als meine kolportierten 1PS leistet: maximale Nettoleistung 1,9kW, also satte zweieinhalb PS! :D Manch Mofa wär froh...)

    Das Diagramm sieht doch recht brauchbar aus.

    Die Meinung zum Hybrid teile ich nicht ganz: zum Beschleunigen ist er zwar wirklich Quark (zumindest in der 1PS-Version des vFL: nicht spürbar... und das ist übrigens NICHT beim Anfahren, sondern "in bestimmten Fahrsituationen", die man übers Display erkennen kann... meistens mittlerer Drehzahlbereich!), aber seine Funktion in Zusammenspiel mit Start-Stop ist überzeugend. Letzteres spart nicht nur 'n paar Tröpfchen, es sorgt auch für weniger Krach beim Stillstand (was nicht nur Anwohner dankend wahrnehmen).

    Ich würde mich allerdings tatsächlich freuen, wenn man die Batterieleistungsabgabe zu 100% für Start-Stop reservieren könnte.

    Na ja... Modelljahr 2018 bis 2020 (also gebaut Mitte 2017 bis Facelift 2020) sind schon bisher "die besten". Weswegen ich Ende 2020 auch noch einen bereits 6 Monate stehenden vFL gekauft hab. (Vermutlich wäre der wegen Euro 6d-temp später nicht mehr zulassungsfähig gewesen, aber das ist reine Spekulation meinerseits.)

    Was aber kein schlechtes Licht auf die anderen werfen soll. Besonders ausstattungsseitig war anfangs schon noch etwas Chaos (Hybrid, LED und DCBS wurden erst nur in manchen Ausstattungs- oder Motorvarianten angeboten und mal mit Mehrkosten, mal Serie... ich habe einige Preislisten als PDF, es ist wirklich unübersichtlich), das ist mit dem Facelift besser geworden. Und die MJ 2017er Frühstarter (hießen laut Katalog 11/2016 Intro/Intro+ statt Comfort/Comfort+... kein Club/Basic) können auch die neueren Federn/Dämpfer bekommen. Und mit den damals teilweise (da noch ab Werk, drum finden sich da wohl nur Pioneers) verbauten Audioanlagen steht man nicht schlechter da als mit dem SLDA - nur wenn man einen von den im damaligen Katalog beschriebenen Intros erwischt hat, der das später nur noch beim Club verbaute reine CD-Radio hat, ist das dumm gelaufen (aber ich wüsste nicht, dass ich bei der Suche so was gefunden hätte - vielleicht eine Prospekt-Ente?).

    Fassen wir die "typischen Fehler" also mal zusammen.

    Federung bis Mitte 2018 (also MJ 2016 und 2017) hatten wir hier besprochen: Federung oder Achse defekt?

    Beschleunigungslöcher beim Facelift finden sich hier: Ignis Hyprid Comfort 2021 fährt mit eingeschalteter Klimaanlage schlecht

    ASG (nur bis Facelift) taucht mit der Suchfunktion öfters mal auf - muss man mögen. Das spätere CVT hat auch seine Eigenheiten (aber das sind keine "Fehler") - unbedingt probefahren, wer's will!

    Für Sitze gibt's noch keine mir bekannten Einträge (wäre aber wohl typisch für Suzuki? Wir werden sehen).

    Ansonsten ist es um den Ignis insgesamt SEHR ruhig, also fast schon langweilig ;)

    Facelift:

    Optisch mag ich das Weiß im Innenraum und den "bunten" Tacho des vFL mehr (der neue ist mit weiß auf grau zudem kontrastärmer), und den "horizontalen" Grill auch. Die Stoßfänger gefallen mir beim FL besser. Ob die 7 PS weniger beim Facelift durch die stärkere Hybridunterstützung und den anderen Drehmomentverlauf aufgewogen werden, kann ich mangels erfahrenem Vergleich nicht sagen (vernünftige Messkurven gibt's ja auch nicht). Immerhin haben wir weiterhin 4 Zylinder ohne Aufladung oder Direkteinspritzung oder ähnliches Teufelszeug!

    Also, wenn ich mal so zusammentrage, was ich alles irgendwo gelesen habe:

    - durchgesessene Sitze könnten vorkommen (Fahrer/Beifahrer vergleichen)

    - 2018 wurden die Stoßdämpfer hinten geändert, bin aber unschlüssig ob das 2WD/4WD/beide betraf

    - bei den ersten 2017ern wie bei einigen Chipkrisenfahrzeugen 2021/22 kamen keine Bosch SLDA Radio/Navigeräte zum Einsatz, da kannst du zwischen Pioneer-Premiumgeräten und Xomax-Billigchinakrachern alles erhalten haben. Suzuki bietet da eher keinen Support und wir hier haben meistens auch keine Ahnung vom jeweiligen Gerät. Muss aber deswegen nicht schlecht sein.

    - Facelift-Besitzer ab 2020 berichten sporadisch über Ruckeln beim Beschleunigen oberhalb 20 Grad Außentemperatur; anscheinend wird's besser wenn die Klima aus ist. Manche haben das noch nicht mal bemerkt, andere treibt's zum Wahnsinn.


    Wenn du nach 2018ern suchst (warum? Gibt eigentlich keinen Grund, das so exakt einzugrenzen... oder hast du schon ein spezifisches Exemplar gefunden?), dürftest du höchstens die Sitze besonders ansehen müssen. Der Rest ist normales Gebrauchtwagen-Einmaleins, bei dem man mehr das Verhalten der Vorbesitzer als das Auto an sich unter die Lupe nimmt.

    Die müssten halt in die Fassungen passen und die originalen ersetzen (alles was da ist, muss auch funktionieren...). Und, wenn möglich, eher ins Gelbliche gehen (untypisch für die meisten LED). Selbst jetzt bei Schnee ist der neutralweiße Serien-LED-Scheinwerfer (der ja wirklich gutes Licht abgibt!) nicht komplett optimal, was Straßenmarkierungen betrifft - dafür nutze ich dann meine extragelben Halogen-NSW.

    Das ist Absicht. Wenn du Abblendlicht an hast, ist das deutlicher als TFL und dieses ist dann einfach überflüssig.

    Eingeschaltet sind diese erst dann wieder, wenn du die Nebelscheinwerfer zuschältst. Dann hast du die volle Leuchtstärke oben wie unten.

    (Allerdings muss ich auch einwerfen, dass die als NSW sehr untauglich sind - es sind halt doch nur 21 Watt TFL-Funzeln. Bei Halogenausstattung ist das noch ein bisschen einzusehen, denn wenn sie als TFL in Betrieb sind, müsste man "echte" NSW sonst dimmen; bei LED, wo die TFL im Scheinwerfer integriert sind, ist das totaler Unfug und nur noch durch Gleichteilepolitik erklärbar. Zum Glück gibt's besseres im Aftermarket... wo der Halogenbesitzer dann aber die Schaltung noch für zusätzlich zu verbauende LED-TFLs anpassen müsste, denn sonst hätte er 50-Watt-Tagfahrlicht und das geht dann ja auch wieder nicht...:/)

    Ist wahrscheinlicher wegen dem Kardan (Auspuffführung) und dem Diff (Laderaumwanne) und nicht wegen der Achse, oder?

    Das hängt schon alles miteinander zusammen. Die Achse sitzt anders und daher auch der Auspuff.

    https://www.sportauspuff-store.de/fox-sportauspu…-item-image37-5

    https://www.sportauspuff-store.de/fox-45mm-sport…-item-image37-4


    Einen Dacia mit dem Ignis gleichzusetzen ist schon ziemlich hart.

    Nun ja, in Sachen Verarbeitung und Haptik ist das durchaus drin! Was die Technik anbetrifft, werden der Abgasvorschriften sei "Dank" inzwischen auch nur noch ziemlich moderne (aber damit nicht mehr zwingend ausgereifte!) Antriebe der Konzernmutter verwendet. Vor ca. 7 Jahren war's wirklich fast "New Old Stock", also brandneue Bauerntechnik, das hat sich aber erledigt, das kriegst du in der EU kaum noch zugelassen.

    Dass man dennoch nur kleine/ausreichende* Motoren verwendet, ist aber auch logisch - wer mehr will als irgendwie vorankommen soll gefälligst was Teureres kaufen. Und Gewichtsoptimierung steht nach wie vor nicht im Lastenheft. Genauso wenig wie durchdachte Detaillösungen.

    Dafür bekommt man für's Geld halt etwas mehr Blech bzw. umbauten Raum als bei Suzuki. Wo man nun verzichtet, muss jeder für sich wissen. Ich für mich weiß es :saint:


    * = das ist hier nicht im Rolls-Royce-Sinne gemeint.

    Bei den Dreizylinder-Fords hat man inzwischen mehr Schwierigkeiten durch noch weitere Einsparungen (der berühmte Zahnriemen im Ölbad) als durch das "Weglassen" eines Zylinders.

    Dass es die Asiaten aber besser können als die Deutschen, ist auch nix Neues; immerhin sind die Zeiten der Rumpelmaschinen aus den 90ern (VW/Opel haben da ja alles getan, den Ruf der 3er zu versauen) einigermaßen vorbei.


    Ich würde aber auch keinen wollen - bin ja vor nunmehr 18 Jahren auch nur bei einem V6 gelandet weil der in manchen Drehzahlbereichen nicht so angestrengt brummelte wie der Reihenvierer... der Serien-Sound des K12C ist wohl das niedrigste Niveau das ich einnehmen möchte ;) Und ein Turbofreund werde ich in diesem Leben auch nicht mehr.

    Die 3/5/10 Jahre sind in etwa so aussagefähig wie das MHD auf Lebensmitteln.

    Also: meistens hält's länger.

    Bei den in unserem Fall verwendeten Lithium-Teilen hab ich auch bei 20 Jahren Alter keine Bedenken und in etlichen Fällen Erfolg gehabt (CR2032 hat man in der IT ja massenhaft - auch mal gebrauchte aus alten PCs). Erstens laufen die nicht aus (korrodieren höchstens, aber dazu müsst's schon extrem feucht sein). Zweitens ist die Selbstentladung da minimal, gerade im Vergleich zu den "üblichen" Alkaliteilen. Drittens kann man sie sogar gefahrlos "antesten"; im Gegensatz zu den Alkalis läuft die Selbstentladung nach der ersten Verwendung nicht (noch) schneller ab (aus den letzten 2 Gründen hab ich auch kaum noch Alkali-bestückte Taschenlampen rumfahren, die Mistdinger sind bekannterweise immer leer wenn man sie braucht!).

    Wer so'ne typische digitale Casio Armbanduhr hat, wird die dort angegebenen 7 Jahre ("bei täglich 3 Sekunden Licht und 1x Alarm") ebenfalls locker erreichen; also selbst in dauerhafter Benutzung und bei merklich kleineren Exemplaren (dort sind's meistens CR2016 - wovon ein Gutteil für die Ummantelung draufgeht, die Kapazität ist bei halber Dicke also weit weniger als die Hälfte der CR2032) bleibt noch genug Strom übrig. (Im Keyless-Schlüssel ist der Strombedarf natürlich etwas höher, der wird nicht ganz so lange funktionieren.) Und eine Batteriesorte, die im Betrieb 7+ Jahre hält, kann ich auch mindestens so lange lagern.

    Das wäre mir nun neu. Denn wegen der Achse gibt's ja auch verschiedene Laderaumwannen und Auspuffanlagen, für 4x4 und Frontantrieb.


    Ich war heute übrigens mal in einem Dacia-Autohaus vorstellig. Also, ... da bekommt man qualitativ (und größtenteils preislich) auch nichts anderes. Der Jogger z.B. ist in Sachen Anmutung rundum dem Suzuki-Einsteigermodell Ignis ähnlich: Sitzbezüge und Bodenfilz sind ähnlich, große Hartplastikverkleidungen, ... Man muss sich aber mit weit mehr Gewicht rumschlagen, was die nicht viel größeren (aber aufwendigeren - Turbo!) Motoren nicht wirklich ausgleichen.

    Auch da gilt: muss man wollen.