Beiträge von _RGTech

    HDD/SSD müsste schon gehen, ein USB-Stick ist nix anderes. Es hängt halt nur meistens an der Formatierung (wer formatiert 'ne große Festplatte mit FAT32 - wer schafft das überhaupt, denn mit Windows-Bordmitteln geht's nicht, da sind 32GiB die Grenze).

    Da es aber mit Diskette (!!) ohne weitere Schwierigkeiten wunderbar klappt, ist die Idee mit CD-Laufwerken ja nicht ganz daneben. Nur, beim Floppylaufwerk stand schon "USB-Gerät erkannt" dran, als noch gar kein Medium eingelegt war. Bei den gezeigten Playern hingegen - nix, und das hat sich nach dem Einlegen (warum auch) auch nicht geändert.

    Ich habe daher nicht versucht, eine MP3-CD zu testen (was vielleicht doch gehen könnte, aber eher wohl nicht, aber irgendwie auch sowas von total sinnlos wäre). Könnte weiterhin "nur" an meinen Laufwerken liegen.

    Das kommt halt drauf an, womit man vergleicht.

    Ein Dacia* vs. einem Ignis kommt schon relativ auf Gleichstand raus, Stoffe und Kunststoffe sowie Spaltmaße sind bei beiden auf "gutem 80er Niveau" (ich nehme gern einen Golf 2 als Vergleich). Der Vitara mag das toppen, kann aber bei Fugenferdl-Anhängern** auch keine Punkte machen.

    *Allerdings, bevor ihr mich stenigt: der Muräne hat abgelegte - und inzwischen auch aktuelle - französische Technik und verliert in diesem Kapitel daher haushoch ;)

    ** Herr Piech, der Ende der 90er bei Wolfswagen regierte, war da ein wenig, umm, pedantisch. Dem haben wir die Kontaktkorrosion zwischen Zinkblechen und Alugriffen an vielen damaligen VAG-Erzeugnissen zu verdanken, und den vermaledeiten Softlack. Aber Hauptsache neu sieht's toll aus, und diese Ansicht haben sich etliche als "gefühlte Qualität" einimpfen lassen... diese Menschen kann man höchstens von einem größeren Hyundai/Kia überzeugen. Mit Suzuki-typischem Leichtbau, wie er übrigens ab 1973 bis in die 90er VAG-typisch war, werden die nicht warm.

    Ansonsten bin ich auch der Meinung:

    Als Zweitwagen damit zur Arbeit zu fahren, in der Konfiguration ist in Ordnung. Ein 1.0 Motor ist schnell auf Temperatur und somit für die Kurzstrecke geeignet.

    Also für's gegebene Profil: passt. Nur

    da der Heimweg schon eine gewisse Steigung hat, sollte was mit 4X4 her.

    ist schon eine "sportliche" Ansage, denn auch auf 4 Räder verteilt darf man da schon aktiv schalten, um ausreichend Leistung abzurufen. Meiner Ansicht nach bringt Allrad nur was in Situationen, wo die Gefahr des Durchdrehens der Vorderräder akut besteht. Alpine Steigungen, geschotterte Einfahrten, oder ein Wohnort wo man keinen Schneepflug kennt, sind da typische Gründe. Was nun tatsächlich gegeben ist und ob das Sinn macht, kann man beim Online-Beraten ja nicht abschätzen ;)

    So ich kehre jetzt mal zum Ursprungsthema zurück.

    Mein Versuch, eine Audio-CD im Toshiba Toploader-DVD-Brenner zu lesen, ist leider gescheitert, es wurde kein USB-Gerät erkannt. Ich müsste nun in der Firma die zwei bis drei USB-Brenner zusammensuchen, die wir dort so liegen haben, dann weiß ich ob's mit einem von denen klappt.


    Aber! Prinzipiell funktioniert es, einen Datenträger mit MP3-Dateien anzuschließen, der kein USB-Stick ist... was ich mit einem, bitte festhalten, 3,5" Diskettenlaufwerk verifiziert habe :D

    Da passt zwar nicht viel drauf, aber für einen Beatles-Song (mit einem programmatischen Titel...) reicht's. Es wird auch ausreichend Material gepuffert, so dass die Lesevorgänge (finden auch mitten im Lied statt) nicht die Wiedergabe behindern.

    Gut geschrieben 👌

    Das ja, aber es ist halt wieder auf einen bestimmten Bereich begrenzt (hier: Speicherung der Energie).


    Und irgendwie drehen wir uns hier wieder um die müßige, weil ziemlich festgefahrene BEV-Verbrenner-Streiterei, was uns nicht weiterbringt. Kleine leichte und bezahlbare Fahrzeuge gibt es, wenn andere Hersteller auch noch reduzieren (und danach sieht's aus), nämlich bald mit keiner Energieform mehr.

    Die Herstellung des Flüssigkraftstoffs ist nun auch nicht eben über jeden Verdacht erhaben.


    Ich glaube trotzdem, da brauchen wir Normalos gar nicht grob drüber diskutieren. Den Planeten verschmutzen letztendlich beide Varianten - nur haben wir den Dreck beim Lithiumabbau nicht mehr vor der eigenen Haustür. Aber das Große und Ganze hängt von derart vielen Faktoren ab, dass je nach Nutzungsdauer und -intensität (die man jetzt nicht einfach in einen sinnvollen Durchschnitt kippen kann) das Pendel ganz heftig in die eine oder andere Richtung ausschlägt.

    Ist wie ein lokales Steak vs. 3 importierte und über den halben Erdball geschipperte Avocados. Beides ökologisch keine Konkurrenz zu Apfelbaum oder Kartoffelbeet im eigenen Garten, aber das gelingt halt auch nicht jedem. Da braucht also keine der beiden Seiten mit großem Dogma über die andere herfallen. Nur der werfe den ersten Stein, der ohne Fehler ist...

    bin mir nicht sicher. würde das die konsole im IGNIS ersetzen, also original raus, die verlinkte kombi rein?

    oder meint ihr, das teil zusätzlich im wagen montieren?

    Wenn schon, dann Ersetzen (sonst - wohin damit?). Aber wie ich schon schrieb - das Ford-Teil ist speziell, du wirst Adapter basteln müssen (so herum wird es kaum zu kaufen geben, Normalfall war immer "ISO-Radio an Ford-Auto"), und der Rahmen ist nicht ganz Doppel-DIN-Format.

    Die Kombination Blaupunkt Autoradio mit DMS und Blaupunkt DIN-Schacht-Wechsler ist da schon einfacher zu lösen. Suzuki-Stecker auf ISO sind sicherlich zu finden (ist der hier noch aktuell?), 2-DIN-Rahmen ebenfalls, und in solche Rahmen kann man seine eigene Kombination aus 1-DIN-Geräten einsetzen.

    Oder gleich eine Blaupunkt-Kombinationslösung aus einem Chevy, die scheint eher im DIN/ISO-Standard zu sein - bis auf die Befestigung.


    Im Octavia hatte ich ein Pioneer-Radio (SD-Karte ;)) und drunter ein Fach mit Analoguhr aus einem 3er BMW. Auch nett.

    Hm?

    Wieso nur "um die nächsten 5 Jahre"? Ich für mich denke längerfristig. Ist auch nötig, denn in den nächsten 5 Jahren wird die Königslösung noch nicht auf dem Markt sein. Aber die kleinen Verbrenner weg vom Markt, und die größeren totgespart und trotzdem teuer.

    (Wenn man sich mal durch 'nen aktuellen AutoKatalog o.ä. blättert und dann feststellt, dass man sich kein einziges Fahrzeug da drin mehr als nächstes Fahrzeug vorstellen kann, ist irgendwas passiert. Das hat Auswirkungen.)

    Teile dürften nicht das Problem sein, aber einen guten ("gleichwertigen") Ersatz bei Totalschaden wirst du nicht mehr bekommen.

    Irgendwann wird nach dem Verbrennermotor etwas besseres kommen. Aber das BEV ist das definitiv nicht, zumindest nicht mit derzeitiger Batterietechnologie.

    Da bin ich grob einverstanden. BEV in der jetzigen Variante ist zwar zumindest brauchbar, aber noch nicht gut.

    Das ist ein bisschen wie bei Glühlampen - wir hatten Verbrenner (Glühlampen), Hybride (Halogen), Lithium-BEV (Energiesparlampen), aber der Sprung zur wirklichen Zukunftstechnik vergleichbar den LED-Leuchten fehlt mir auch.

    Ich kann das Potential allerdings erkennen. Ich kann auch sehen, dass es für manche Einsatzzwecke gut genug ist. Und im Gegensatz zum Verbrenner (ist ausgelutscht, sorry...) ist da auch noch Raum für Verbesserung.


    Da ich meinen Fuhrpark jedoch aktuell gut aufgestellt habe, kann ich das geduldig abwarten, und beizeiten umentscheiden :) Hab ich bei den LEDs ja auch gemacht: sobald die ausgereift waren, rasch die ganzen Glühlampen und paar Halogens aufs Altenteil geschickt. Die "gewollten" Energiesparfunzeln haben mich dagegen nie überzeugt und waren nur eine Übergangstechnologie, die ich (bis auf ein paar Röhren) umgehen konnte.

    Das beste aus beiden Welten gibt es bereits - bei der Bahn! Dort mit dieselelektrischen Antrieben, bei denen der Dieselmotor den Fahrstrom erzeugt und die Traktion von elektrischen Radsatzmotoren übernommen wird. Solche Triebfahrzeuge fahren auf ihren Verkehrswegen ziemlich weit ohne externe Infrastruktur zur Energieversorgung, also ohne Stromschiene oder Fahrdraht. Elementarer Nachteil ist, dass im Gegensatz zu rein elektrischen Fahrantrieben nicht lokal emissionsfrei unterwegs sind.

    Du beschreibst nicht zufällig gerade eine auffallende Parallele zu einem BEV mit Range-Extender?

    Denn abgekoppelte Verbrenner, die nur zur Stromerzeugung dienen (allerdings auch zum Laden eines Akkus, nicht nur dem direkten Antrieb; so kann dann zeitweise auch rein elektrisch gefahren werden), gibt es bereits.

    Nur nicht besonders zahlreich, weil nicht gefördert.

    (Oh, haben wir damit jetzt wieder ein politisches Thema? Das tut mir leid.:P)

    Wenn ich mir das Thema mal so durchlese, sicher dass dein Kauf die richtige Wahl war? Klingt mir ehr danach dass ein Auto BJ 20xx die bessere Wahl wäre ;)

    Also bitte - ein passenderes Auto wie einen kleinen Suzuki, besonders den Ignis, gibt's dafür doch gar nicht!

    Schau mal...

    • 1.3 Vierzylinder
    • Saugrohreinspritzung
    • 5 Gänge
    • so viel Platz im Motorraum, dass ein Arm ganz durchpasst
    • Hartplastikverkleidungen
    • Nadelfilz-Bodenbelag
    • Hutablage an 2 Schnüren
    • kein oder sehr spärliches Licht im Kofferraum
    • Visco-Allrad
    • Seilzughandbremse
    • Seilzugkupplung
    • Trommelbremsen hinten
    • Starrachse (beim Allrad)
    • mittig geteilte Rückbanklehne

    Das könnte alles schon aus den 80ern stammen, z.B einem Golf 2 :D

    Ich bin beim Retro-Trend sehr wohl auch dabei. Schallplatten hab ich nie aufgehört; nur etwas pausiert, als der Riemen durch war und ich mich nicht drum kümmern wollte (2 Jahre? Jedenfalls nicht deutlich länger). Nur, wenn ich mir die Plastikbomber-Plattenspieler anschaue die heute so im Supermarkt liegen - da ist mein alter Dual-Dreher in Schneider-Zarge trotz damals schon dem unteren Ende des Portfolios immer noch besser. Ein simpler Riementriebler mit Vollautomatik, Halbzolltonabnehmer, DIN-Stecker. Kann man alles tauschen oder adaptieren, sogar für den Abschaltnippel gibt's wieder Ersatz. Bei Xomax oder den anderen Billigmarken? Hm.

    Genauso sieht's bei Tapedecks auch aus: du kannst froh sein wenn du heute 'nen Stereo-Wiedergabekopf im Gerät hast, und/oder das Zahnrad zum Zurückspulen. Von Schwungrädern aus Metall will ich gar nicht anfangen. Es scheint nur noch einen einzigen Mechanismus zu geben, und der wird in verschiedenen Ausstattungen weltweit verbaut.

    Die Maschinen und das Wissen aus den 80ern ist flöten gegangen. Selbst Emtec hat zum Schluss nur noch das mindeste Material eingekauft, weil sich die Eigenherstellung nicht mehr lohnte; und für Predigtmitschnitte oder Kaufcassetten in Entwicklungsländern reichte das. Der Rest wurde längst vernichtet (nicht verkauft - gab ja keine Nachfrage).

    Also entweder echtes Vintage, oder bleiben lassen. Mein "Spielzimmer" z.B. bietet alles, was man so braucht.


    Eine Ausnahme bildet die Plattenindustrie - dort laufen immer noch die alten Neumann Schneidmaschinen, die damals billig abverkauft und von ein paar Spinnern gerettet wurden. Das sind heute reiche Spinner ;) Und einige (nicht alle aber einige) schaffen es, die "alte Qualität" beim Pressen wieder zu erreichen. ("180g" ist hier kein Merkmal, wirklich nicht.)


    Mit dem Vorteil des Rückblicks weiß ich aber auch, was damals nicht so gut war - und (das ist nun wie beim E-Auto in der Diskussion um die Einstellung von Ignis, SSS und Jimny) was an angeblichen Gründen pro oder kontra einfach nur daherpalavert ist.

    Ich vermisse die Handhabung der Medien im Auto beispielsweise wirklich nicht - Kratzer, Bandsalat, UV-Strahlen, Wärme, geringe Auswahl, Platzbedarf, Ablenkung beim Wechsel, wir kennen's ja. Wenn das nun einer unbedingt als besser darstellen will, fass ich mir halt an den Kopf, denn das ist verklärte Wirklichkeit.

    Wenn allerdings "gute" Argumente dagegen kommen - und sei es nur eine gewisse Bockigkeit, weil man sich nicht der Neuzusammenstellung der Sammlung (in dann besserer Qualität, Handhabung, etc.) widmen möchte - verstehe ich das trotzdem irgendwie. Soll ja jeder machen, wie er will. Ich muss die Meinung nicht teilen, aber ich kann sie akzeptieren ;)


    Nur - das Argument der Verschlechterung des Materials zieht nicht. Denn erfahrungsgemäß lässt die Qualität von Vinyl, und auch Magnetband, mit jeder Nutzung nach. Allerdings ist das wie bei UKW: selbst unter miesen Bedingungen ist immer noch was hörbar (und im Auto, man vergleiche mit meiner 96kBit/s Aussage, gar nicht so auffällig). Meine 2003 für die Firmenkarre erstellten Bänder, die ich damals mangels Alternativen totgenudelt habe, laufen immer noch. Sind vielleicht nur nicht mehr alle Höhen da. Merkt man aber kaum, weil's nach wie vor harmonisch klingt.

    Ärgerlich wird erst ein Ausfall. Das passiert nicht sehr häufig. Ist dann aber ähnlich schmerzlich wie bei digitalen Medien: geht oder geht nicht, wenn weg dann weg. Backup tut Not.

    Und da kommt wieder die leichtere Kopierbarkeit der digitalen Daten ins Spiel... wenn mir ein Stick abbricht, hab ich nach 1 Stunde einen neuen bespielt. Eine CD kann ich direkt neu brennen, dauert keine 5 Minuten. Eine Cassette müsste ich in Echtzeit nochmal bespielen.

    Gelingt aber alles nur, wenn ich die Quellen zur Hand (und: digital vorliegen!) habe. Ein vernichtetes Original ist - weg.

    Bei der Strategie, schon vor der Nutzung Kopien zu erstellen, kann ich dann aber auch gleich digitalisieren... bei CDs mit deutlichem Zeitvorteil, bei Platten und Tapes halt in Echtzeit und mit ein bisschen Mehraufwand beim Nachbearbeiten.

    Und ja, ich habe alle eine Videos, die ich privat mit meiner damaligen Videokamera gemacht habe, welche im übrigen die gleiche war, wie die von Marty Mc. Fly aus Zurück in die Zukunft, digitalisiert. Weil sie sonst unwiederbringlich verloren wären.

    Du wirst lachen, unsere Homevideos (anfangs noch mit Super 8, später Hi8 entstanden) sind alle vor langer Zeit zum bequemeren Handhaben auf VHS kopiert worden (also, Super 8 abgefilmt!). Später hab ich alles von den diversen VHS mit einem DVD-HDD-Recorder überspielt, geschnitten, sortiert, verkapitelt und auf DVD gebrannt (2 verschiedene Rohlingssorten natürlich). Weil solche Rohlinge aber ab und an trotzdem den Löffel abgeben, machte ich ein Backup auf... VHS! :D 2 Discs ein Band. Die tun natürlich heute noch, auch wenn die Qualität bei jeder Konvertierung leidet.

    Und inzwischen sind mir mehr DVD-Player gestorben als VHS. Selbst mein treuer Recorder ist nach 3 Reparaturen jetzt endgültig auf Lager, ein Teilespender genauso, der deutlich später beschaffte Zweitrecorder ist seit 1 Monat auch aus dem Spiel, und nur ein weiterer gebraucht gekaufter funktioniert noch. Die alten VHS sind, Bildqualität mal beiseite, damit kaum weniger langlebig als die alten Digitalkopien. (Und die Super 8 Originale leben ja auch noch. Nur ob's der Projektor noch tut, weiß keiner so recht.)

    Es machte daher Sinn, die DVDs auf Festplatte zu überspielen - dort ist das Backup jetzt noch leichter.

    Fazit, man sollte schon ab und zu das Format wechseln - irgendwann geht nämlich auch das nicht mehr, sei's wegen der alten oder der zur Aufnahme benötigten Technik - aber analoge Technik als "unwiederbringlich verloren" darzustellen, ist schlicht nicht richtig :) Es wird nur immer unbequemer.

    was auch ginge, wäre eine lösung in form einer ehrwürdigen vintage CC/CD-kombination für den euro-radioschacht aus den 80ern (becker, alpine, jvc o. ä.). müsste dann aber einen AUX-ausgang haben.

    Wieso 'nen Ausgang? Um das dortige Signal dann ins SLDA-AUX einzuspeisen?

    ...gut, haben auch schon Leute gemacht. Warum auch nicht. (Allerdings meistens im Oldtimerbereich und andersrum, sprich modernes Radio an Eingang des alten Dampfradios angeschlossen)

    Standard war's nicht, aber die hochwertigen hatten schon Cinchausgänge. Falls nicht, gab's auch High-Low-Converter.

    Da ist dann aber die Frage der Verkabelung und Unterbringung genauso wenig gelöst wie bei den anderen Ideen (ich könnte sonst auch ein Computer-CD-Laufwerk mit Audiotasten anbieten; sowas hatten wir mal im Lager im Lösch-PC, und vorn einen Aktivlautsprecher dran... geht auch, und 12 V hat man eh im Auto).


    Ne, wenn das mit der CD-Nutzung im Auto wirklich indiskutabel sein muss (mein Angebot mit der Titelliste steht!), dann ist der USB-Player die sinnigste Variante. Belegt keinen extra Stromanschluss, nur 1 Kabel, relativ dezent im Design, und - vor allem - über die werkseitigen Bedienelemente ansprechbar.

    Hatte ich auch mal, teilweise mit Erbstücken aus den frühen 70ern (die damals noch beigen BASF LH, oder rote und lila Agfa C60).

    Dann kam die Zwischenstufe mit der Digitalisierung (mangels günstiger digitaler Quellen), das hat den Komfort bedeutend erhöht und nur ein Mal Aufwand erfordert. Einfachere Kopienerstellung für verschiedene Stellen inklusive.

    Und später, als man die Titel quasi alle einfach und billig kriegen konnte (da noch MP3s für unter 1€/Stück... und CDs vom Flohmarkt, die Nachfrage ist weiterhin quasi nonexistent), dann doch gelöscht und ersetzt.

    Heute in 2023 muss man sich den großen Aufwand in meinem Zwischenschritt normalerweise gar nicht mehr geben. Wer eine Titelliste hat (und sei's nur mit Kuli auf Karopapier in einem alten Ordner!), kann damit schnell & einfach einen Abgleich mit seinen CDs machen (noch einfacher, wenn die bereits gerippt sind ;)) und danach für die Reste einen Warenkorb zusammenklicken. Und was dann noch übrigbleibt, kann man notfalls tatsächlich in Echtzeit digitalisieren - wenn's gar nicht anders geht. Das ist aber in aller Regel nicht mehr wirklich viel.

    (Es sei denn, man hat auch den Wandel auf CDs komplett verschlafen. Aber DANN ist ein CD-Player im Auto auch keine Lösung 8o)


    ...eine Sendung habe ich tatsächlich mal komplett - mit mehrjährigen Umwegen - vom Radio auf MP3 überspielt und plane auch nicht, davon irgend etwas zu ersetzen. Anno 1977 hat nämlich irgend jemand eine SWF3-Sondersendung zu Elvis' Tod auf Tonband (!) aufgenommen, inklusive Verkehrsfunk und Nachrichten, und das dann in den 90ern mitsamt dem dranhängenden AKAI Tonbandgerät auf einem Flohmarkt vertickert. Von wo es mein Vater mitnahm und das bei mir landete. Zeitgeschichte pur! Und alles in rauscharmem Mono :S

    . . . Man digitalisiert doch keine Cassetten mehr! =O Das Material ist doch fast* alles auch digital (und hier sind explizit auch CDs gemeint) verfügbar. Und CD-Rippen ist nun echt kein stundenlanges Hexenwerk mehr - wie damals, als ich das noch mit einem Pentium 133 unter Windows 95 gemacht habe. Einlegen, Titel benennen (sofern es nicht mit CD-Text oder CDDB geklappt hat), Rippen. Dauert, was, 10 Minuten pro Disc (größtenteils unbeaufsichtigt).

    (Die Programme, um analoge Quellen unbeaufsichtigt mit automatischen Schnitt bei Pausen aufzuzeichnen - habe ich aber auch noch. Starten, weglaufen, später nachbearbeiten. Vor 20 Jahren war MP3 noch Neuland - ich habe Ende der 90er über 200 MCs aussortiert und teilweise digitalisiert, ebenso wie je ca. 140 LPs und 45's, dann bearbeitet und - auf ca. 50 CD gebrannt! Und später, als MP3 da war und wir Gigabyte-Festplatten hatten, wieder gerippt. Das meiste davon ist inzwischen gelöscht, weil durch glasklare knister- und rauschfreie CD-Kopien oder Amazon-MP3s ersetzt.)

    Kannst mir ja mal eine Titelliste schicken und ich schaue, was ich davon bereits rumliegen habe (und in welcher Qualität). Wäre das denn eine Variante, wenn dir die Digitalisierung einer abnimmt? Oder gibt's bis auf den Aufwand dafür noch andere Gründe?


    * = 20 von aktuell 2789 Playlist-Titeln sind bei mir entweder hörbar schlechter als CD-Qualität aus Youtube (bei den meisten Videos hört man nix raus - bei diesen halt doch) oder von LP/CC, weil's keine leicht käufliche digitale Variante gibt. Das betrifft Kuriositäten wie "heut' is' heut" von M.O.S./Moosleitner oder "Küss die Hand Vaterland" der EAV, ebenso wie Mainstreampop der Beach Boys mit "Get Your Mind Made Up" anno 1979 oder Patricia Simpson's "Dreams In The City" (Tatort: Nachtstreife, 1985). Auch "In the Ghetto" in der Version mit Elvis UND Overdub der Tochter ist schwer zu finden; man munkelt das wurde damals nur performt und nicht wirklich direkt aufgezeichnet.

    Wieviel Prozent das jedoch sind, könnt ihr selber ausrechnen :P