Das war auch nicht die schlechteste Variante. Wobei die hinteren Türen auch wegbleiben könnten... zumindest für die Vorderbänkler vergeigt das nur die Präzision 
Ob man die Lautsprecher nun ersetzt oder nicht: dadurch, dass die meisten Aftermarket-Teile mehr Leistung benötigen (!) um auf die gleiche Lautstärke zu kommen (!Wirkungsgrad) - und speziell solche, die mehr Leistung vertragen (auch hier wieder: Formulierung beachten...), sind aufgrund der solideren Bauweise meistens ineffizienter - muss man sich eh erstmal Gedanken machen, wie die Leistung dort hinkommt.
Radiotausch allein oder Verstärker, das ist eine Frage, die nur der eigene Geschmack und das eigene Budget beantworten können. Mehr geht immer, ist aber nicht immer notwendig
(Man kann IMMER einen Verstärker hinter das Originalradio hängen; wenn dieses keinen Line-Out bietet, hat man eben leider den Unfug, dass der Verstärker einen High-Level-Eingang oder einen entspr. Adapter braucht, welcher die vom Radio bereits verstärkten Signale wieder abschwächt, damit sie dann abermals verstärkt werden können... rausgeschmissene Energie, aber funktioniert, und sogar brauchbar!)
3.1 Welche Lautsprecher sind alles ab Werk verbaut?
3.2 Wie viel Watt haben diese?
3.3 Wie viel Watt bringt das Radio wirklich?
Da sind wir dann bei den theoretischen Grundlagen, so was mag ich 
3.1: Immer die Billigsten die ein Lieferant gerade liegen hatte, und noch den Mindestanforderungen gerecht wurden. Meistens Breitband-Tiefmitteltöner in der Tür, manchmal noch die o.g. separaten Hochtöner, bei denen ein Kondensator als simpler Hochpassfilter vorgeschaltet ist. Das Material ist, muss ich aber auch sagen, inzwischen weitaus besser als manche Aftermarketteile vor 20 Jahren! Und das Grundkonzept ist im Prinzip richtig; wenn man hier ein neues Komponentenset einsetzt (keine Koax-Mehrwege-Lautsprecher mit Hochtönern vor dem Tiefmitteltöner!) gewinnt man idR noch eine Frequenzweiche mit Tiefpassfilter dazu, was dann die Stereo-Ortung verbessert und den Klang klarer werden lässt. (Sofern man's mit Rearfill nicht wieder vermatscht!) Das ist besser, aber nicht unbedingt signifikant; ohne sonstige Änderungen (Dämmung sowie Radio oder Verstärker) merkt man's nur dezent. Manche merken's gar nicht 
3.2: BELASTBARKEIT ist keine Leistung! Lautsprecher haben keine Watt, sie vertragen sie höchstens. Für diese Zahl gibt es nur eine grobe Regel: Gibst du vom Radio (Verstärker?) aus mehr drauf als sie können, raucht's; gibst du deutlich weniger raus, verschenkst du Reserven. Sprich es sollte einfach grob passen. (Leistungsspitzen und Verzerrungen können allerdings auch Lautsprecher killen, die deutlich mehr Watt auf dem Karton stehen haben, als es der Verstärker theoretisch liefern können dürfte... eine Garantie gibt's nicht, aber sobald es mistig klingt, sollte man runterregeln.) Das bringt uns automatisch zu:
3.3: Wahrscheinlich so 17 Watt. Vielleicht auch mal 20. Wenn mehr draufsteht, ist das Marketinggeschwafel und bringt niemanden weiter. https://www.corvetteforum.de/showthread.php?tid=12754 Auch wenn das wenig klingt: Meine Heimanlage krebst so bei 50 Watt rum, und da reicht schon der halbe Pegel (wobei hierfür zum Erreichen nicht mal annähernd die halbe Leistung benötigt wird - dB-Skala googeln), um wesentlich größere Räume als einen Autoinnenraum zu füllen.
Und als Knüller: auch Watt allein garantieren noch keinen guten Klang, was diverse Chinakracher im Vergleich mit einem alten Grundig Cassette eindrucksvoll demonstriert werden kann! 
Um das abzukürzen: Normalerweise reicht ein effizienter Lautsprecher (hast du schon) in einem soliden Gehäuse (hier fehlt's ab Werk an Dämmung) an einem guten Radio (das hast du wohl eher nicht, wenn ich den bisherigen Forenbeiträgen glauben mag), um einen brauchbaren Klang zu erzeugen. Mir z.B. reicht im Alltag das Werks-Setup im Ignis, das ist nicht so viel schlechter als ein 25 Jahre altes Werks-BOSE! Lauter geht's dann mit belastbareren Lautsprechern (mit Frequenzweiche zur Entlastung) und dem dann wirklich empfehlenswerten kleinen Verstärker.
Und noch einen draufsetzen kann man, indem man einen Subwoofer ergänzt - wenn man eh einen Verstärker kaufen muss, kann man den gleich in Vierkanalausführung holen und 2 Kanäle für den richtigen Tiefton brücken.
Oder man lässt den Werkseinbau in Frieden und ergänzt nach Dämmung nur einen kleinen (Untersitz?-)Aktivsubwoofer. Das ist mithin die einfachste und billigste Methode, wenn einem (wie mir) eigentlich alles ausreicht und nur mal der Rumms aus dem Bassbereich fehlt. Denn den bekommt man mit reinen Türlautsprecherbasteleien selbst bei mehrlagiger Dämmung immer noch nicht perfekt hin. Da ist mit 150€ und einem Samstagnachmittag schon sehr viel gewonnen.
Also frag dich erst selber: wo fehlt's? 