Beiträge von lmft33

    Hier wird in den blitzsauberen Brennraum eines Ford mit für heutige Verhältnisse hohen Laufleistung rein geschaut. Der Besitzer setzt die dabei beworbenen Additive regelmäßig ein.

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    Der Ladedruck ist (GOTT SEI DANK!!!) auch gut da. Bei 2500U/Min hat er beim Hochbeschleunigen einen kleinen Ruckler/Einbruch und ab 4000U/Min legt er schlagartig noch eine kleine Schippe drauf. Ob das beides so richtig ist oder eine schwache Ausprägung vom Ladedruckproblem, weiß ich nicht. Ist auch egal, für mich passt es so. Evtl. merkt man bei 4000U/Min die Nockenwellenverstellung?

    Exakt genau das hatte ich auch letztens nach einem über einen längeren Zeitraum bestehenden ruhigen Fahrprofil ohne BAB. Nach einer längeren Gaserei auf Selbiger wars dann verschwunden.

    Passt mit den gezeigten Ablagerungen und deiner geringen Laufleistung des Vorbesitzers in dem langen Zeitraum, welche auf Kurzstrecke hindeutet, durchaus zusammen.

    Auf Mobile.de wird gerade ein Vitara S mit Motorschaden am K14C nach über 300.000 km angeboten. Das darf bei der Laufleistung passieren, selbst bei bester Pflege und Fahrprofil. Um die Langlebigkeit des Motors mache ich mir bei vernünftigem Umgang keine Sorgen, wobei vernünftig und artgerecht sich nicht gegenseitig ausschließen.

    Bisher habe ich diesen Thread und auch den mit den Leistungsverlust nur nebenher verfolgt.

    Dann hatte ich letztens plötzlich ein kleines Leistungsloch bei 2500 und einen Schub bei 4000 rpm. Das alles passierte nach längerem entspanntem Fahrprofil auf Landstraßen auf den letzten 5tkm, was vom normalen Profil abweicht. Daraufhin habe ich auf der BAB etwas Feuer gegeben über einen längeren Abschnitt und schwups war er wieder geheilt. Jetzt ist alles wieder so wie es die ganzen letzten 100tkm gewesen ist und bleibt hoffentlich auch so.

    Motoren brauchen Feuer.

    Zitat aus dem Dauertest der AutoBild:

    "Dass die Kollegen auf langen Strecken trotzdem mal über den Swift fluchten, lag am winzigen 37-Liter-Tank. "250 Kilometer fahren, fünf Minuten tanken, 250 Kilometer fahren, fünf Minuten tanken ...", beschrieb Klassik-Mann Henning Hinze das nervige Prozedere auf langen Touren."

    Kann jemand die 250km unterbieten?

    Da mir das Thema keine Ruhe gelassen hat, habe ich jetzt nachlegen lassen. Es waren nach fast 4 jahren, 85tkm, über Nacht in der Tiefgarage und regelmäßigen Abduschen im Winter punktuelle zarte Rostansätze an Fahrwekrsteilen zu sehen, die im Vergleich zur Wanddicke noch unkritisch waren.

    Heckklappe unten, alle Türen unten, Unterboden mit sämtlichen Hohlräumen inkl. Radkästen eingewachst für 560€.

    Die werksseitige Versiegelung wurde bzw. wird offenbar erst dann aufgetragen, wenn manche Abdeckungen bereits montiert sind und dann bleiben natürlich diese Bereiche ungeschützt. Bei dem Bild unten ist die mittige fahrerseitige Abdeckung entfernt und man sieht das neue nachträgliche Wachs schimmern, aber standardmäßig ist dort nur etwas Sprühnebel vom Lackieren und sonst nichts.

    Die AutoBild hatte am Ende ihres Dauertests auch Rostansätze gefunden.

    Habe keine Zusatzversiegelung und beim ersten TÜV war noch nichts zu sehen. Fahrten bei Regen sind wichtig, um das Streusalz regelmäßig abzuwaschen.


    Edit:

    "Zweitens deckten die unablässig nach Schwachstellen schnüffelnden Kollegen Dahlgaard und Constantin mit dem Endoskop schließlich doch einen Mangel auf. In den hinteren Längsträgern begann an Schnittkanten, um Bohrlöcher und Schweißnähte herum, der Rost zu blühen."

    -> Wenn man nur mit Endoskop dahin kommt, ist es bestimmt keine durch Streusalz begünstigte Korrosion, die sich durch regelmäßiges Abwaschen verhindern lässt...

    Hat sich schonmal jemand das Öl angesehen, ob Abrieb drinnen ist?

    Die großen Partikel sind In jedem gebrauchten Ölfilter zu finden und nicht nur nach dem Einfahren. Im Öl selbst sind nur die kleinen Partikel enthalten, deren Material und Menge man in einer Ölanalyse ermitteln kann. Auf Oil-Club.de gibt es einige Ölverrückte mit regelmäßigen Analysen ab Neukauf und dort sieht man den Einfahrverschleiß in der ersten Analyse sehr deutlich. Ab der dritten oder vierten pendelt sich das dann auf einem konstanten Niveau ein.

    Erschwerte Bedingungen laut Handbuch u.a.:

    -Wenn die meisten Fahrten weniger als 6 km (4 mi) lang sind.

    -Leerlauf und/oder Fahrten mit niedriger Geschwindigkeit im Stop-and-go-Verkehr.

    In diesem Fall soll sogar HALBjährlich oder nach 7,5tkm gewechselt werden. Ob diese Bedingungen von Sinnay1206's Fahrprofil erfüllt werden, muss er selbst klären.

    Das Auto (Swift) wurde Ende Juni 2022 zugelassen und hat 6000 Kilometer.

    Das deutet eher auf Kurzstreckenbetrieb hin und dann sollten die 15 oder 20tkm keinesfalls ausgereizt werden. Einfach 1x pro Jahr machen lassen, egal wie viel dann gefahren wurde.

    Im Handbuch gibt es dazu eine Anweisung wie mit erschwerten Bedingungen und dazu zählen häufige Kurzstrecken, umzugehen ist.

    Edit: Was gibt denn der Bordcomputer für eine Durchschnittsgeschwindigkeit aus?