Beiträge von Senso

    Zum Beispiel gefällt mir das absonderlich verfremdete "scary" Bild von Motormaul nicht und ich bekomme ein komisches Gefühl beim Betrachten und gleich Abneigung dessen Text zu lesen. Aber deshalb kann sich hinter dem Zombie ja ein netter Kerl verbergen... und ich schleppe die ganze Zeit nur ein nerviges Vorurteil mit mir herum, das mich behindert.=O. ;)

    Na ja da lies mal das Handbuch vom SSS. Da sind jede Menge Anmerkungen, in welchen Fällen die kleinen Helferlein nicht richtig funktioneren. Und tatstatsächlich nervt der Auffahrwarner und der Spurhalteassistent übermotiviert.Auch das automatisch einschaltende Licht könnte besser funktionieren, die Hysterese ist zu klein und das Ding schaltet häufiger hin- und her in der Dämmerung. Ja auch klar, dass die Aysistenzsysteme ihre Grenzen haben. Die müssen ja auch bezahlbar bleiben. Und auch den Bordcomputer könnte man noch besser nutzen, anstelle des recht sinnfreien Beschleunigungsballs der im Spinnennetz herumturnt oder das Accelerator - Brake Balken-Diagramm. Wozu muss man sich anzeigen lassen, wie oft man gebremst und beschleunigt hat?

    Tatsächlich sollte eine Funktion nützlich und zuverlässig sein. Beides ändert sich mit der Entwicklungsreife und den Anforderungen, die wir oder der Gesetzgeber stellen stellen. Ansonsten ist das Schnickschnack bzw. bestenfalls Geschmackssache. Aber die Sinnhaftigkeit der eingebauten Systeme hat sich früher nicht in dem Maße gestellt, wie heute. Da war eher das Notwendige an Bord, vielleicht in gehobener Klasse eine Klimaanlage und ABS und ein bisschen Entertainment, nichts, was ohne Studium des Handbuches wirklich Rätsel aufgab. Im Gegenzug auch wenig seltsame Fehler, die oft nicht mal mehr die Werkstattmeister lösen können.

    Der Wankelmotor war tatsächlich ein Fortschritt. Hat sich nur nicht durchsetzen können, weil der Ottomotor schon etabliert war. Dann wird es schwierig selbst geniale Konzepte weiter zu entwickeln. Wenn erstmal richtig Geld in die Produktionsanlagen und Infrastruktur geflossen ist, wird es schwierig für Alternativen. Das erleben wir gerade mit dem E-Vehikel. Wer sagt, dass die Ökobilanz gegenüber einem Verbrenner wirklich besser ist? Neben dem größenen CO2-Abdruck bei der Produktion kommen auch tausende von Tonnen Altakkus auf uns zu. Wer kratzt das Kobald der Erde (Kinderminen). Lithium gibt es genug aber die Ausbeutung im großen Stil wird nicht ohne Umweltschäden bleiben. Die Brennstoffzelle mit entweder Methanolkonverter oder direkt mit Wasserstoff betankt scheint mir hier besser abzuschneiden. Politik und Autoindustrie haben aber die Weichen schon in die möglicherweise falsche Richtung gestellt. Mal abgesehen von der Ladeinfrastruktur, die wesentlich einfacher mit flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffen zu realisieren ist, wegen der schon bestehenden Tankstellen. Stirlingmotor, auch eine geniale Idee mit dem höchsten möglichen Wirkungsgrad einer Kraftmaschine (wie Carnot Prozess). Hat bis heute nur einen Nischendasein. Brennwertheizung wurde ebenfalls totgeredet und der eigentliche kleine Erfinder seinerzeit in den Ruin getrieben (mit Hilfes des TÜV soweit ich mich erinnere), solange die Big Player das Thema noch nicht haben wollten. Ebenso wie der FCKW-freie Kühlschrank (erinnert sich noch jemand an die Firma Foron?). Patente die genial sind, werden reihenweise aufgekauft, damit sie nicht die existierenden Technologien stören und verschwinden in der Schublade. Es geht nicht nur um besser oder schlechter, sondern um Marktmacht. Klar, irgendwann werden die gepeppelten Fossilien überholt von völlig neuen Ansätzen, wenn der technische Nachteil allzu schwer wiegt gibt es immer Umbrüche.

    Ist auch von anderen Autos bekannt. Bei meinem W212 (E-Klasse Bj 2007) waren es die vorderen Traggelenke (ich meine, die heißen so). Taxifahrer haben da regelmäßig Gequietsche, machmal alle 10-20.000 km. Meine halten bisher eta 60 Tkm. Da helfen aber neue Teile und es ist nicht so arg teuer. Beim meinem SSS wird mir jetzt bange, dachte Daimler hat mehr Qulaitätsprobleme als die Japaner. Sieht aber jetzt so aus, dass der komplette Achsentausch beim Swift kein Ausnahmefall ist. Habt ihr eine Ahnung, was das kostet, wenn die Garantie Geschichte ist?

    Hab da was für den Swift Sport mit K14C/K14D gefunden: https://suzukinet.com.au/website/Automo…SB0A/index.html

    Hatte auch schon die Tage danach gesucht bzgl. Anzugsdrehmomenten. ;)

    Edit: Ne vernünftige PDF für Offline Ansicht wäre mir aber trotzdem lieber.

    Drehmoment-Angaben wären schon etwas. Ich kann bei dem Link leider nur die Überschriften sehen aber den Inhalt nicht laden. Mag an mangelnder Software auf meinem Rechner liegen... Aber der Gedanke. PDF wäre gut. Kommt bestimmt irgendwann. Die Suzi-Werkstätten müssen doch auch Handbücher haben, wie kommt man denn da ran?

    Stimmt, mein SSS hatte auch schon einen Hagelschaden. So um € 1600.-- hat der Vorgänger geblecht (Vollkasko). Heute hat es in Brandenburg/ Berlin etwa 5 mm große Hagelkörner geregnet. Und ich hatte echt Angst, dass der Swift einem Golfball ähnelt. Habe jetzt so allerdings nichts festellen können. Ich werde nochmal genau gucken. Fuzzydizs Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen. Die Verformungen stressen den Lack (und da Blech darunter) und es ist fraglich, ob wir hier im elastischen Bereich bleiben und alles in seine Ursprungsform zurückzukehrt. Ich befürchte, dass dies nicht 100% der Fall ist und sich Spannungen beim Zurückholen der Dellen ausbilden, die hier ggff. langfristig Effekte zeigen.

    Kawasaki hat auf der neuen Versys 1000 einen Lack, der selbstheilend ist und in gewissem Maße Kratzer wieder schließt. Das wäre mal etwas für den kleinen empfindlichen Kerl. Ich kenne einen Anwalt, der wollte am nagelneuen Peugeot 307 meines Schwagers demonstrieren, dass die Bleche dünn sind und hat mit dem Finger eine Delle in seine C-Säule gedrückt und dachte die würde elastisch zurückschnellen. War aber nicht so ;(:cursing: Das war 2005. Die Delle ist dann bis zum Verschrotten 2019 geblieben. Der SSS scheint noch dünnhäutiger zu sein....

    Der Baleno ist ein interessantes Auto, das ich bisher gar nicht auf dem Radar hatte. Der größte Nachteil dürfte gegenüber dem Swift das etwas biedere Erscheinungsbild sein. Der Swift ist etwas kleiner aber viel peppiger gemacht und eben auch mit dem genialen Sportmotor zu haben, der ordentlich schiebt. Tatsächlich macht Suzuki mit der Konzentration aufs Gewicht und der schmalen modularen Motoren- und Austattungspalette ja Vieles richtig.

    Baleno mit einem eigenständigeren Design würde gut einschlagen, wenn Suzuki hier auch noch etwas besseres Marketing machen und den Verbrauch nach Standard unter die magische CO2 - Grenze bringen würde.

    Ich fand den Kommentar von Aries nicht abwegig und selbst wenn es so wäre, auch kein Grund auf jemandem herumzuhacken, der einmal einen Gedanken einbringt, der einem vielleicht selbst nicht gefällt. Also Aries, ziehe einfach deine Teflonjacke an.

    VW baut gute Autos, die sind ja nicht umsonst so erfolgreich. Ich habe mir kürzlich einen Swift Sport gekauft, weil ich es gerade super finde, dass dieser noch diese schönen analogen Instrumente mit hängenden Zeigern hat und trotz der auch schon reichlich vorhandenen Assistenzsysteme noch leicht und auch technisch beherrschbar geblieben ist. Jedes etwas moderene Auto speichert schon alle möglichen Daten, die bleiben aber zunächst einmal im Speicher, das wissen viele gar nicht was da alles ausgelesen werden kann. Selbst beim aktuellen Swift brauchst du schon eine gewisse Zeit, bist du weißt, wie du in die Untermenues kommst und alles so einstellst, wie du es haben willst. Ich habe keine Lust mich durch hunderte Seiten von Anleitungen zu wühlen, um überhaupt einmal losfahren zu können. Ein Auto sollte weder Entertainmentbox noch Office mit Mobilitätsfunktion werden und auch keine vernetzte Datenschleuder. Im Vordergrund stehen doch der (effiziente) Spaß am Fahren, der Nutzen und die Zuverlässigkeit und das vor allem selbstbestimmt. Inzwischen gehen zunehmend Fahrer den Versicherungen auf den Leim, die mit etwas billigeren Tarifen versuchen, unser Fahrverhalten direkt zu kontrollieren, durch Datentracking. Die Leute schreien auf, wenn es um auch nur geringste Eingriffe beim Datenschutz z.B. bei der Corona App geht, hier aber scheinen wir freiwillig gerade danach zu betteln noch mehr kontrolliert zu werden. Wohin die Reise geht, ist klar: alle Risiken ausschließen und die Risikogruppen immer kleinteiliger zu klassifizieren bis die Versicherungen nur noch Geld ohne jegliche Risiken kassieren, weil bestimmte Leute dann nicht mehr versichert werden und die anderen durch Online-Kandarre domestiziert sind. Der nächste Schritt ist dann folgerichtig, dass wir nur noch gefahren werden. Wollen wir das? Es gab und gibt große Fortschritte beim Auto und wir stehen an der Schwelle zu einem Umbruch in der Mobilität. Vieles ist besser geworden aber viele Fortschritte sind keine Vorteile und wenn wir nicht aufpassen, sagen wir unseren Enkeln: " Aber das haben wir alles nicht gewusst...und nicht gewollt"

    Ich denke, Oldtimer sterben aus, weil der anfällige Elektronikschnickschnack nicht mehr als Ersatz zu beschaffen sein wird. Es werden nur ein paar fahrbereite Saurier aus dem 20. Jh übrig bleiben, wenn der Rost sie nicht gefressen hat

    Hallo Leute

    nachdem ich jetzt endlich herausgefunden habe, wie man einen neuen Beitrag verfassen kann (soll wohl eine Eingangsprüfung sein), jetzt mein Anliegen. Ich finde die Preise für Wartungsarbeiten übertrieben. Da legt man mehrere hundert Euro auf den Tisch, um sich das Öl und ein paar Filter wechseln zu lassen, dann noch eine Sichtkontrolle, Waschwasser wir für 6 € aufgefüllt und vielleicht mal die Bremsen, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit oder die Kerzen erneuert. Das meiste kann ein geübter Schrauber selbst schneller und erheblich billiger machen. Ausnahmen sind Arbeiten die spezielle Kenntnisse oder Spezialwerkzeug und Diagnosetools erfordern. Auch spezielle Erfahrungen lassen die Werkstatt gelegentlich ratsamer erscheinen, als sich selbst zu versuchen. Aber mal Hand aufs Herz: wer hat nicht schon nach Werkstattaufenthalten das berechtigte Gefühl gehabt, hier einen schlechten Gegenwert erhalten zu haben oder gar betrogen worden zu sein? Ich kann zahlreiche solche Fälle, auch von Fachwerkstätten aus eigener Erfahrung aufzählen. Zu fest angezogene Radbolzen sind ein typisches ärgerliches triviales Beispiel, die Deppen knallen die Bolzen mit dem Schlagschrauber fest, weil der Griff zum Drehmomentschlüssel 2 Minuten mehr Zeit erfordert. Oder man hat ein neues Problem, wenn man vom Hof fährt. Mal ganz abgeshen vom langwierigen Einhacken der Daten, damit du das Auto überhaupt mal abgeben kannst. Das dauert ja trotz oder wegen der Digitalisierung heute länger, als beim Arzt im vollen Wartezimmer.

    Deshalb wäre es gut, wenn man ein Werkstatthandbuch für den Swift Sport AZ finden könnte. Auf Deutsch wäre super, meistens ist die Auswahl im englischsprachigen Raum aber größer und besser und billiger.

    Mein Swift Sport ist jetzt 2 Jahre alt (Bj 2019), hat noch 1 Jahr Garantie. Danach will ich vieles selber machen. Welche Tips habt Ihr? Welche Literatur ist nützlich und was kann man gut selbst machen, wovon sollte man besser die Finger lassen? Welche Tools / Werkzeuge lohnen sich anzuschaffen? Wo zockt der gemeine Suzuki Händler besonders ab?

    Danke für Eure Hinweise und Empfehlungen !!:)

    Hallo Duriebe,

    mittlerweile wirst du das Problem ja gelöst haben denke ich. Falls nicht: falls nach einer Veränderung etwas Neues komisches auftritt, kannst du zu 99% sicher sein, dass es mit der Veränderung zusammenhängt. Ich arbeite in der Entwicklung verfahrenstechnischer Systeme und habe an neuen Anlagen oft Phänomene, die in den ersten Monaten und Jahren auftreten und da kann man sich die wirklich "einen Wolf" suchen. In über 30 Jahren habe ich gelernt, dass es sehr oft ganz triviale Dinge sind, die man nur deshalb übersieht, weil sie so trivial sind. Wir neigen zum verkomplizieren der Dinge und schließen Fehlerursachen unbewusst aus, weil wir nicht ernsthaft glauben können, dass es die einfachen Dinge sein können. Beispiel aus meiner Motorradschrauberpraxis: 3 Kolben verheizt bei meiner Yamaha RD 250 Zweitakter. Immer nach dem Einfahren nach ein paar Hundert Kilometern, hatte ich ein Loch in den Kolben gebrannt. Vorher hatte die Werkstatt meine Vergaser gereinigt. Jedes Mal ein gewisser Aufwand, Kosten, Nerven, Verzweiflung. Am Ende stellte sich die Tankentlüftung als des Rätsels Lösung heraus. Beim Einfahren hatte ich immer wenig Gas gegeben. Also nur wenig Sprit aus dem Tank gezogen. Nach dem Einfahren dann Gas gegeben und Plop war das neue Loch hineingebrannt. Ursache war am Ende eine Verstopfung der Tankbelüftung durch Schmutz. Es floss bei Vollgas zuwenig Benzin, Folge Gemisch abgemagert und darauf regieren die Zweitakter mit Überhitzung. Zweites Beispiel: Poltern Hinterachse beim 200D/8 Bj 73. Habe ich nicht finden können. Ursache war am Ende eine lose Verschraubung der hinteren Stoßstange. War gar nicht die Hinterachse. 3. Beispiel meine Varadero 1000 ging immer mal wieder beim Abbiegen aus. Ursache defekte Batterie, Spannung zu niedrig bei geringen Drehzahlen, also beim Auskuppeln und niedrigen Drehzahlen, was typischerweise beim Abbiegen in der Stadt passiert. Neue Batterie keine Probleme mehr. Da gab es noch zahlreiche Bespiele auch aus meine beruflichen Praxis. Eine neu entwickelte Anlage lief 4 Monate nicht ordentlich, nachdem sie in China installiert wurde. Bin dann endlich hingereist, nachdem einge Techniker den Fehlervor Ort nicht finden konnten, obwohl ich schon Jahre nichts mehr mit dem System zu tun hatte: Um es kurz zu machen, eine falsch herum drehende Kreiselpumpe (zuwenig Druck) war das Problem. Es hatte aber keiner glauben können, weil die Drehrichtung durch aufgeklebte Pfeile am Motor offenbar stimmte. Durch Vergleich mit der Kennlinie ist mir aufgefallen, dass dies aber nicht stimmen kann. Der Elektriker hatte sich zunächst hartnäckig geweigert, umzupolen, weil der Motor ja in Drehrichtung des Pfeils lief. Nach Umpolen der Phasen war dann alles ok. Meine Reise hat mehr als 6000 € gekostet Ursache falsch aufgeklebter Pfeil beim Pumpenhersteller. Lösung 10 Minuten. Auf die Idee bin ich aber auch erst Vor Ort gekommen, weil ich so etwas gar nicht auf dem Schirm hatte. Es gab noch viele weitere solche Erlebnisse im Privat- und Berufsleben. Also so blöd es auch klingt, zuerst immer die einfachen Sachen prüfen, nichts für sicher gegeben annehmen, alles infrage stellen. Ok, war jetzt vielleicht bisschen ausschweifend...=O;( ...aber hoffentlich unterhaltsam und vielleicht lehrreich.

    Zurück zum Auspuff: falls du es noch nicht gelöst hast, gehe alles durch, was jetzt anders ist, dann findest du die Ursache. Ich gehe auch von einem Anschlagen von Teilen oder von einem losen Blech im neuen Auspuff aus.

    Wenn man beobachtet, wie es im Internetforen zugeht, ist auch ohne jede Form von Likes oder Dislikes oft ein selbkatalysierender Streit vorprogrammiert. Leider verleitet die mehr oder weniger anonyme Art der Kommunikation schnell zu übermäßiger Reaktion auf kleine Entgleisungen. Das schaukelt sich dann schnell auf (wie ein Federbein ohne Dämpfer auf einer Buckelpiste) und alle anderen ehemals am Thema Interessierten schauen dem Hahnenkampf der gekränkten Eitelkeitendann nur noch mehr oder zunehmend weniger amüsiert zu. Das Thema ist dabei schon längst vergessen und dann wird es meistens schlimm und keiner Beobachter hat eigentlich Bock auf diesen Blödsinn. Unsere Gesellschaft ist auch durch diese neuen Möglichkeiten einfach aggressiver geworden. Ich stelle das mit 61 Jahren jetzt immer wieder fest. Also lasst die Dämpfer drin.

    Hallo Leute

    ich hatte schon so um die 20 Motorräder, genau zu zählen habe ich keine Lust, angefangen hatte alles mit einer Mobylette mit 0,85 PS 1973. Na ja Freiheit begrenzt...

    Besser schon meine Zündapp KS 50 Sport, neue Freiheit

    Der erste Hammer dann meine RD 250 Yamaha, Zwitakter mit 32 PS, ich glaubte zu fliegen. Motorräder kann ich jetzt nicht alle aufzäheln, Japaner, BMWs, Triumph

    Erstes Auto VW Käfer, 34 PS hat mehr Öl verbraucht, als Benzin. Den habe ich dann mit 18 am Heck an einem Baum hochgezogen und den Motor getauscht, Alles selbst gemacht im Freien bei - 10°C. Der lief noch eine Weile. So arbeitet man sich in die Materie ein. Mangelhaftes Werkzeug, kaum Ahnung und kein Geld.

    Simca, den kennen vielleicht noch einige- folgte 1978. Furchtbare Rostlaube. ellelnges Schaltwege.

    200 D / 8. Studentenauto mit gemütlichen 55 PS erzieht zum Langsamfahren. Bei 180 Tkm gekauft, bei 240 T verkauft Wertverlust 0. Aber Steuerkettenspanner selbst gewechselt. Im Winter unter 5°C (plus) musste ich den Heizlüfter darunter stellen, damit er noch ansprang. Ansonsten zuverlässig.

    Dann gab es noch Fiesta, diverse Citroen, mit hydraulisch anfälligen Fahrwerken und französischem Sänftencharakter.

    Peugeot bis zum SW 307 Turbodiesel. Den hatte ich neu gekauft und der war die ersten Jahre ganz ordentlich. Dann ging es los mit den Problemchen und Schwachstellen. Am Ende war angeblich der Turbolader hin. Habe einen neuen besorgt und von einer freien Werkstatt einbauen lassen. Ergebnis Auto lief auch danach nicht ordentlich. Peugeot hatte für die lausige Diagnose 90 Euro kassiert und ich habe dann festgestellt - nachdem die Werkstätten tatsächlich das Problem nicht lösen konnten, poröse Unterdruckschläuche. Nach Klebebandreparatur dann wieder der gewohnte Turbobums.

    Lancia Prisma TD. Auch hier öfter abgeplatzter Turboschlauch und typisch italienische Macken.

    Ach ja zwischendurch noch Autobianci Kleinwagen mit coolem Holzlenk

    Dann einen CLK 230. Den hatte ich bis vor kurzem, bis mir einer die Vorfahrt nahm und wirtschaftlichet Totalschaden entstand. Gutes Auto, 21 Jahre wurde er alt. Trotzdem auch einige Euros hineingesteckt. Die Verdeckprobleme habe ich dann selbst gelöst. Fehlende Masse, Mikroschalter, kabelverbinder defekt. Da geht dann nichts mehr mit dem Verdeck. Also wieder selbst machen, weil Werkstätten unfähig oder zu teuer

    Und dank des Unfalls jetzt den coolen SSS Bj 19 / 140 PS Geht wie Sau und macht richtig Spaß. Bisschen straff vielleicht. Aber ordentliche Straßenlage. Bin 1,96 groß und muss sagen, der Innenraum ist echt überraschend. Habe mehr Platz, als im CLK. Und das Beste: der größte Fahrspaß bisher... Verstehe gar nicht, warum er in diversen Tests nicht viel besser bewertet wird.

    Ich hoffe jetzt mal auf zuverlässige Technik und eine lange Beziehung. Und Hilfe von Euch, fall ich mal nicht weiterkomme...

    Komisch ist bisher nur der Unterdruck im Tank. Kann eigentlich nicht gut sein, wenn es beim Öffnen des Deckels zischt.