Zitat
Original von Baleno-Sedan:
Also, wenn mich meine Bildung jetzt nicht im Stich lässt, ist es doch wie folgt, für ein M6 Gewinde (innengewinde) muss man ein 4,8mm großes Loch bohren ( 6mm*0,8 ) so lautet die Berechnung dafür. eine 6mm Schraube hat einen Ausendurchmesser von 6mm. Die berechnug für ein 8mm Innengewinde ( 8*0,8 ) ergibt einen Bohrdurchmesser von 6,4. Ergebniss, Ein ausgerissenes 6mm Innengewinde hat genügen Matterialreserve für ein 8mm Innengewinde. (eigentlich müsste man das Ausgerissene Gewinde noch um 0,4mm aufbohren, denn man ein 8mm Innengewinde herzustellen müss das Loch ja laut rechnung 6,4mm betragen.
Das Schlechte an Faustformeln ist, das meistens dann versagen, wenn sie am nötigsten gebraucht werden:
-Kernlochdurchmesser (Vorbohrdurchmesser) für M6-Regelgewinde ist 5 mm (=Nenndurchmesser-Steigung)
-Kernlochdurchmesser für M8-Regelgewinde ist 6,75 mm
Da bleibt leider nur eine Wandstärke (ohne Gewindespitzen) von (6,75-6)/2=0,375 mm übrig und das war wahrscheinlich den Ingenieuren von ENSAT zu wenig, um es mit rund 1 Tonne Vorspannkraft (bei einer Schraube der Festigkeitsklasse 8.8) zu belasten.
Zitat
Soweit die Theorie. Was den Preis betrifft, ich glaube so etwas bei AD Augross gesehen zu haben, werde dort am Dienstag mal aufschlagen und mich erkundigen was es Kostet und dann posten
Auf Preise für sowas bin ich auch gespannt, ich gehe sonst nur ins Lager und hole das, was ich für die Arbeit brauche.