Beiträge von Vikings_Queen

    Ich habe nun eine Probefahrt hinter mir.

    Mann und ich sind uns beide einig - dieses Getriebe ist nichts für uns. Obwohl bei 20.000km getauscht wurde war das Fahren höchst unangenehm. Nicht nur das Ruckeln ist deutlich auf Fahrer- und Beifahrerseite zu spüren, auch die hohen Drehzahlbereiche sind unangenehm zu hören und zu fühlen. Vom 5. Gang bei 120km/h etwas abgebremst wieder auf Touren zu kommen zieht sich ja wie heulendes Kaugummi.

    Etwas besser verhielt es sich im manuellen Betrieb. Aber auch nicht ausreichend. Wobei mein Mann im manuellen Modus deutlich mehr Spaß hatte wie ich.

    Im detaillierten Gespräch über das AGS hat der Händler indirekt von einem dauerhaften Gebrauch wie ich ihn haben werde abgeraten.

    Die Kupplung (und wahrscheinlich Schwungscheibe, die Übersetzung hat etwas gehapert) sind während der 23.000km bereits 2x getauscht, wie wir dem Report entnehmen konnten, und das war auch der Grund für die Rückgabe durch den Erstbesitzer.

    Der Ignis an sich ist für mich immer noch so komfortabel wie ich ihn aus 2017, für eine Woche von Freunden geliehen gehabt, in Erinnerung hatte. Selbst für meinen Mann und erstaunlicherweise für uns beide zusammen.

    Fazit: Preis-Leistung-Komfort-Ökonomie stimmen - aber bitte mit manuellen Schaltgetriebe.

    Vielen Dank erst einmal an Alle !!! :)

    Von Volvo bin ich tatsächlich verwöhnt. Aber auch nur von den alten, kantigen.

    Abgesehen davon, dass ich an besitzen/fahren eines neuen/neueren Volvo in Dänemark gar nicht denken brauche, bin ich von den meisten nicht überzeugt. Die "Made in Göteborg" Ära ist ja nun leider vorbei.

    Es muss kein "Automatikgetriebe" sein, mir stolperte das Angebot nur so über den Weg bei meiner Suche nach einem passenden Fahrzeug.

    Wir sind morgen mit dem Händler zu einer Probefahrt verabredet, ich werde mir das mal anschauen/anfühlen.

    Berücksichtige ich Budget, Spritverbrauch und meinen Wunsch nach einem bequemen Einstieg und etwas höheren Sitzen, dann ist die Auswahl hier in Dänemark sehr sehr gering. Im Kia Picanto plumpse ich auf den Boden und weiss nicht wohin mit meinen Beinen. Pumpe ich den Sitz hoch muss ich den Kopf aus dem Fenster strecken. Im Hyundai I10 sitze ich wie ein Hering in der Sardinenbüchse. In Toyotas Aygo komme ich rein und sitze erstaunlich bequem, komme aber nicht ohne Schaulustige um mich herum wieder raus.

    Wenn die Reparatur von Kupplung & Schwungscheibe in Deutschland (Berlin) bei rund 1200€ liegt dann kann ich in DK das doppelte bis dreifache plus 25% Mehrwertsteuer rechnen.

    Mobilitätsgarantie und Ersatzfahrzeug (gibt's hier übrigens bei jedem Händler) hin oder her. Es wäre einfach nervig diese des Öfteren in Anspruch nehmen zu müssen und deswegen zu spät oder gar nicht auf der Arbeit zu erscheinen. Das ist tatsächlich etwas das man sich in DK nicht leisten kann/soll/darf. Schon gar nicht wenn man neu ist und Fuß fassen möchte.

    Bevor ich auf die Zuverlässigkeit verzichte oder diese einbüsse, verzichte ich lieber auf (Sitz)Komfort.

    Ein herzliches Hallo aus Dänemark ??

    Ich bin während meiner Recherche zum AGS Getriebe auf dieses Forum gestoßen.

    (Mich hat es Ende letzten Jahres nun endgültig zwecks Familienzusammenführung von Berlin nach Dänemark gezogen. Ohne Auto. Ich bin Herzblut Alt-Volvo Fahrerin, die dänische Einfuhrsteuer ist exorbitant, der Verbrauch meines „Opa“ nicht für meinen zukünftigen Arbeitsweg geeignet. Es muss also ein neues Gefährt her. Der Opa kommt dann in 2 Jahren nach wenn er offiziell Veteran ist und dient den sonntäglichen Ausfahrten. Aber ohne Hut, Wackeldackel und Häkelkissen. Dafür bin ich rund vierzig Jahre zu jung.)


    Mir liegt ein Angebot für einen Ignis vor, das für dänische Verhältnis exorbitant gut ist. Momentan ist aufgrund der Corona-Situation keine Probefahrt möglich so dass ich mir noch keinen fühlbaren Überblick vom AGS verschaffen konnte. Ich habe diverse Testberichte gelesen mit sehr, sehr unterschiedlicher Bewertung. Und keins passt so richtig zu meinem zukünftigen Fahrprofil.
    Fakt ist, es soll der Ignis sein. Den Ein-/Ausstieg und Sitzkomfort kann mir der Swift nicht bieten. Ein größerer kommt dem Anschaffungspreis wegen nicht in Frage.

    Mein Fahrprofil ab März: 71km einfacher Arbeitsweg, Überland- und Autobahn (90-130km/h), 3km Stadt. 3 Ampeln auf der gesamten Strecke. 4x/Woche. Freizeitfahrten z.B. nach Deutschland einfach 105km, Überland/Ortschaften (60-110km/h), 4 Ampeln auf der gesamten Strecke.

    Das mir vorliegende Angebot: o.g. Ignis, EZ 03/19, 23.000km, 90PS, besagtes Automatikgetriebe, laut Bordcomputer 4.5l/100km, Kaufpreis (noch nicht verhandelt) 20.820€, Jahressteuer 145€.
    Suzuki hat hier eine Garantie über 7 Jahre/150.000km. Da wäre also noch Luft.

    Ich habe zugegeben von Suzuki gar keinen Schimmer. Das Volvo Automatikgetriebe schaltet auch nach knapp 400.000km und 28Jahren butterweich und nicht spürbar. Egal ob warm oder kalt. Nun soll der Ignis laut Berichten im kalten Zustand (kalt wie kalt draußen im Winter oder einfach nach Standzeit oder kalt wie Sommer kalt am Morgen?) arg ruckeln, teilweise auch noch nach mehreren KM, Schwierigkeiten mit der Übersetzung haben, hoher Verschleiß, etc pp.
    Neben Verbrauch und Komfort ist Zuverlässigkeit enorm wichtig. Ich habe nicht die Möglichkeit mal eben auf Bus oder Zug umzusteigen und als Krankenschwester möchte und muss ich pünktlich an dem Beatmungsgerät meines Patienten stehen.

    Wenn es hier jemanden gibt mit AGS Praxiserfahrung, ggf. ähnlichen Fahrprofil würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen.
    Ebenso über handfeste Argumente für oder gegen das AGS in Hinblick auf rund 30.000km/Jahr.

    ? aus ?? von mir