Beiträge von Bruno

    Ich war wirklich hocherfreut, dass in die Kofferraummulde im Ignis III ein vollwertiges Ersatzrad reinpasst. Als ich das Auto gekauft habe war ich mir da nicht ganz sicher.

    Ich hab mir eine Stahlfelge + Reifen nach den KFZ Spezifikationen zusammen gestellt und dieses Rad schließt bündig mit der Unterseite des Kofferraumes ab. Die Befestigung am Boden der Mulde habe ich selbst aus dickem Blech und einer Flügelschraube hergestellt. Einen passenden Wagenheber solte man natürlich auch haben.

    Diese Variante ist kostengünstiger und besser als das optional zu kaufende originale Notrad des Herstellers.

    So kann man sich im Pannenfall schnell selbst helfen und mit einem richtigen Ersatzrad geht die Reise ohne Unterbrechung weiter.

    Gruß Bruno

    Hallo liebe Suzukifreunde,

    mein Ignis macht beim Bremsen schon immer unschöne Schleifgeräusche. Ich habe ihn seit reichlich einem halben Jahr, bin seither etwa 8000km gefahren und es hat sich in der ganzen Zeit nichts daran verändert bzw. verbessert. An der Vorderbremse entstehen schabende Geräusche sobald die Bremsbacken zugreifen und bei Nässe quietscht es auch gelegentlich. Es klingt jedenfalls sehr "verschleißintensiv" auch bei langsamer Fahrt, sobald ich auf die Bremse trete. Sowas hatte mein Vorgänger Ignis I überhaupt nicht. Gut- der bremste allerdings auch nicht so stark...

    Bei der Inspektion habe ich das angegeben und mir wurde es so erklärt, dass die Belagsmischung wohl einen recht hohen Metallanteil besitzt und daher auch viel Abrieb entsteht (was mir auch bereits aufgefallen war). Die Werkstatt hat die Kanten der Bremsbeläge etwas angefast und zunächst war es besser. Man sagte mir, dass dies jedoch nicht von Dauer sein wird und so ist es leider auch.

    Hat jemand der Ignis III-Fahrer an seinem Auto ähnliche Dinge festgestellt? Mich interessiert, ob das als normal zu akzeptieren ist. Oder gibt es verschiedene Bremsbeläge auf dem Markt und man könnte ggf. andere einbauen lassen?


    LG Bruno

    Mit Rädern auf dem Dach läßt sich der Ignis gut fahren- auch wenn das Auto damit fast höher als lang ist. Da hat mich schon mancher komisch angeschaut. Wenn man keine Rennen fährt (und immer an die Höhe denkt!) ist das Fahrverhalten völlig unproblematisch. Auch bei Sturm auf der Rügendammbrücke..

    Ich habe seit vielen Jahren einen Radträger von Atera. Ist aus Stahl und nicht ganz so stylish wie moderne Alu-Träger. Dafür aber recht stabil. Diesen verwende ich nun auch auf dem Ignis III. Die Räder hoch zu stemmen ist an sich kein Problem. Am besten geht das natürlich, wenn dabei jemand mit hilft und das Rad gegen kippen festhält bis es festgezurrt ist.

    Mit einer zusätzlichen Quertraverse (Baumarkt Rohrschellen mit Stange) zwischen den Sattelstützen federn die Räder auch auf unebenen Straßen nicht sondern bilden quasi eine Einheit.

    Für eine Urlaubsreise lohnt sich der Aufwand, alles aufs Dach zu hieven. Für den Kurztrip mit Fahrrad kommen 2 Klappräder ins Auto. das geht dann schneller...

    Vielen Dank. Es ist gut zu wissen, dass dies noch so geht.

    Nach längerer Betriebspause bzw. niedrigem Ladezustand habe ich bei meinem alten Ignis und dem Swift meiner Schwester schon ab und zu die Batterie ausgebaut und ordentlich aufgeladen. Meine erste Batterie hat damals fast 9 Jahre gehalten..

    Kann man beim Ignis III (kein Hybrid) die Starterbatterie ausbauen und extern aufladen? Darf man also das Fahrzeug für ne Weile komplett stromlos machen oder gibts danach Ärger mit dem SLDA Radio oder Motormanagement wie heute bei vielen Fahrzeugen?

    da werde ich fast kleinlaut..

    Ja, der 90PS ist es. Ich dachte, ich habe schon alles am neuen Auto erforscht. Den ESP-off Schalter hab ich noch nicht entdeckt. Beim Anfahren sind auch schon mal die Räder durchgedreht. Aber im Display sehe ich auch nix, dass es deaktiviert ist. Gibt es evtl. Unterschiede in der Ausstattung? Ich habe einen Ignis Komfort ohne plus.


    ok. grade mal nachgesehen im Auto. Der ESP-Off Schalter ist tatsächlich vorhanden. hab ich noch nie verwendet, doch wieder was gelernt! :)

    Bei Verwendung des (nicht original Suzuki) Nachrüst-Kabels handelt es doch quasi sich nur um eine mit Originalsteckern versehene Verlängerung. Da wird nicht in der Fahrzeugelektrik herumgebastelt. Im Dachhimmel ist serienmäßig eine 10Watt Soffitte drin. Wenn man bei der Nachrüstung dann beide Leuchten mit LED bestückt liegt man mit etwa 2,5Watt weit darunter. Da wird nichts überlastet, der Dimmer funktioniert normal und ausreichend hell ist es auch. Ich hab die LEDs von Osram genommen, die sind für Innen sogar in Deutschland zugelassen.

    LED für die Deckenleuchte: LEDriving PREMIUM Festoon C5W 31mm cool white

    LED für Kofferraumleuchte: LEDriving SL W5W white

    Bitte entschuldigt meine vielleicht doofe Frage: hat der Ignis denn eine Antischlupfregelung? ESP ist klar- das haben ja jetzt alle. Mir ist nur nicht ganz klar, wie das technisch funktioniert. Mein alter Ignis I hatte so was noch nicht an Bord.

    Eres

    vielen Dank! wie gesagt, meine Zeiten der "Hardcore"-Astronomie sind schon ein paar Jahre vorbei. Aber bei Gelegenheit an einem dunklen Ort mal in den Sternenhimmel zu schauen ist immer wieder beeindruckend...

    Danke.

    Ich war mit dieser Entscheidung wirklich hin und her gerissen. Da es ein Jahreswagen war, hatte ich eh nicht allzu viel Auswahl.

    Im Endeffekt hat mich der etwas tiefere Kofferraum (in den ein vollwertiges Ersatzrad perfekt hineinpasst) und der um 2 Liter größere Tankinhalt dazu bewogen, auf den Allrad zu verzichten. Die Bodenfreiheit bleibt ja. Und die ist mir wichtig. Beim Anfahren und auf rutschiger Straße ist so ein Visco-Allrad zwar oft von Vorteil, das habe ich gemerkt. Jedoch hilft es nicht immer.

    So bin ich einmal mit meinem alten fourgrip-Ignis vor Jahren in Irland im sumpfigen Untergrund mit einem Vorderrad so eingesunken, dass es sich im Wasserloch durchdrehte. Und ohne Differentalsperre eben nix mehr ging... Erst als ich viele Steine, Kies usw. unter das eine durchdrehende Rad gefüllt hatte, haben dann alle Räder den Wagen wieder rausgeschoben.

    Von der aktiven Astronomie mit nächtelangen Beobachtungen in der Pampa habe ich mich schon vor einiger Zeit verabschiedet. Jetzt gibts nur noch ein kleines feines Carl-Zeiss-Jena Teleskop für Mond und Planeten vom Balkon aus.

    Es ist ja alles schon beschrieben worden- man muß es nur zusammentragen.

    Mit dem China-Kabelbaum ist es wirklich ganz einfach. Und, da oben in der Deckenleuchte nur ein Abzweig dazwischengesteckt wird, greift man nicht in die KFZ-Elektrik ein. Allerdings war mir eine Verlegung im Dachhimmel wegen der Airbags dann doch zu heikel. Auf Nummer sicher geht man mit der Kabelführung unten am Schweller. Allerdings ist das Ali-Kabel dazfür zu kurz und mußte verlängert werden (was ja kein Problem ist). Ich bin so vorgegangen:

    Innenleuchte rausgeklipst und linke Sonnenblende abgebaut. Die linke A-Säulenverkleidung an der Frontscheibe entfernt. (vorsichtig ein oder zwei Klipse ausrasten und dann nach oben schieben). Dann das neue Kabel in der Decke nach vorne links und dort runter. Immer am vorhandenen Kabelbaum entlang bis unten zur Schwellerverkleidung. Die Abdeckungen lassen sich alle leicht demontieren. Auch dort immer am vorhandenen Kabelbaum befestigen. Da das China-Kabel für diesen Weg zu kurz war, habe ich ein Stück zweiadrige Litze dazwischengelötet und ordentlich "verschrumpfschlaucht". Dann Kofferraumverkleidung abbauen und die neue Lampe anstelle des Blinddeckels rein. Das Kabel immer mal mit kleinen Kabelbindern festlegen damit nichts scheuert oder klappert.

    In die nun beiden Innenleuchten habe ich Osram coolwhite LEDs eingesetzt (Sofitte und W5W). Alles funktioniert prima, sogar die Dimmung.

    Hallo allerseits,

    nach langer Zeit anonymen Mitlesens habe ich mich nun endlich hier angemeldet. Zunächst möchte ich mich herzlich bedanken für so viele hilfreiche Tipps und Infos rund um Suzuki.

    Der Automarke Suzuki bin ich schon viele Jahre treu. Angefangen hatte es bei mir mit einem Swift EA/MA in der GS Ausstattung mit allen Extras. Zu dieser Zeit war ich auch noch mit einem Suzuki Motorrad LS650 unterwegs.

    Dann bin ich zum Ignis I "Four Grip" gekommen. Für mein Astronomie-Hobby brauchte ich ein leichtes Auto mit etwas Bodenfreiheit, um abseits der Stadt auf Feldwegen zu nächtlichen Beobachtungen zu fahren. Später wurde mein Ignis dann für lange Urlaubsreisen durch Irland und Norwegen als Mini-Camper mit einer Schlafplattform umgebaut. Vielleicht suche ich mal ein paar Fotos raus, wenn es jemanden interessiert...

    Der Ignis I war jedenfalls das beste Auto für mich. Ich wohne in der Stadt und das Auto steht ohne Garage immer draußen. Dennoch kein Rost in all den Jahren. Zuverlässig, klein und wendig so als 2-Sitzer mit großem Kofferraum. Nach fast 19 Jahren und etwa 200000 km habe ich ihn dann im letzten Sommer verkauft.

    Vom neuen Jimny war ich sofort begeistert. Jedoch wäre der nicht so universell alltags- und reisetauglich wie der alte Ignis. Aber ein wunderbares Auto! Nun ist er ja ohnehin wieder vom Markt verschwunden und damit stellt sich diese Frage gar nicht mehr.

    Mit dem neuen Ignis konnte ich mich zunächst nicht so recht anfreunden, es war dann die Liebe auf den zweiten Blick... Seit einem halben Jahr fahre ich nun einen neonblauen Ignis III "Komfort". Es ist der 90PS mit Schaltgetriebe/Frontantrieb ohne Hybrid.

    Und mittlerweile liebe ich dieses Auto, der Motor ist wirklich toll. Doch zu Beginn waren da einige kleinere Dinge, welche ich vermisst habe. Da war zunächst der um 1/4 kleinere Tank! Dank des geringen Verbrauchs ist zum Glück die Reichweite etwa gleich geblieben. Das fehlende Ersatzrad und eine Eigenbau-Kofferraumbox wurde nachgerüstet. Und auch meine Fußraumbeleuchtung und letztendlich das Kofferraumlicht (danke Forum!) sind nun wieder vorhanden.

    Der Schlafumbau vom alten Ignis passt leider nicht mehr und liegt ungenutzt herum. Aber wann man je einmal wieder richtig reisen kann ist ja fraglich...

    also Hallo und viele Grüße an alle hier. :)