... da ich Kajakpaddler und Camperfan bin hab ich auch schon viel in diese Richtung sinniert.
Meine Idee war es ein Dachzelt rauf zu setzen. diese Idee hab ich jetzt endgültig verworfen, da die handelsüblichen Dachzelte entweder zu schwer und in den Abmaßen sehr groß sind.
Das leichteste Dachzelt mit 46 kg hat Abmaße von 120 cm mal 140 cm. Ich habe mir mal eine Pappe mit diesen Maßen zurechtgeschnitten und aufgelegt - ja, passt rauf, Antennen müssen ab, aber es sieht grottenhässlich aus, da das alles dann auf jeder Seite ca. 10 cm über die Dachkante übersteht.
Da ich keine 20 mehr bin, geht es mir hauptsächlich darum, dass ich nicht mit dem Zelt auf dem Erdboden stehe. Daher bin ich jetzt in die Richtung unterwegs, dass ich das Zelt, ob jetzt ein klassisches Dachzelt weiß ich noch nicht, auf einen Hänger, ausklappbar installiere.
Wahrscheinlich werde ich auf einen Hänger eine ausklappbare Bodenplatte konstruieren, auf die dann ein Herkömmliches Zelt kommt. Das übrige Ladevolumen des Hängers würde dann mit den restlichen Ausrüstungen fürs campen belegt werden. Wassertank, ausziehbare Küche o.ä.
Den Ignis haben schon einige super umgebaut - da geht einiges und sogar völlig legal. Siehe hier: https://www.suzuki-jimny.info/forum/index.ph…is-mf-umbauten/
Bei Aufbauten auf die Hängerkupplung würde ich die Finger von lassen - da Suzuki empfiehlt, keine Fahrradträger beim Ignis auf die Hängerkupplung zu setzen - das werden die ja nicht ohne Grund sagen, da das bei vielen anderen Modellen grundsätzlich erlaubt ist. Der Ignis kommt wohl mit den anders angreifenden Massenkräften hinter der Hinterachse nicht klar, denn das wirkt ja, wenn da was schweres drauf-sitzt wie ein Hebel, am relativ leichten Heck. Ziehen kann man eine Tonne, aber eine statisch wirkende Last ist wohl nicht so sein Ding.
Ansonsten finde ich, dass der Ignis eine super Grundlage für solche Vorhaben, wie Offroad- und Survival-Umrüstungen ist.