Beiträge von Runeflinger

    ... gehen wir mit großen Schritten in Richtung Ökofaschismus? Wer der DUH nicht gehorcht wird verhaftet. Politiker, welche die fragwürdigen Forderungen der Deutschen Umwelt Hilfe nicht umsetzen, sollen in Beugehaft genommen werden. Was wird wohl dem einfachen Autofahrer passieren, wenn er dem Willen der DUH nicht folge leistet? Einlieferung und Schutzhaft in Umweltsünderlager? Erst mal gehts um die Dieselfahrer, aber die DUH hat bereits angedeutet, dass sie bei den Benzinern weiter machen will.

    Hätten wir April, dann hätte ich es für einen bösen Aprilscherz gehalten - dem ist leider nicht so - das ist purer Ernst - und keinem stört es, was sich da entwickelt.

    Siehe: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/duh-fordert-be…hmann-a-853675/

    Info zur DUH:

    Nach eigenen Angaben mahnt die Umwelthilfe jede Woche etwa 30 Verstöße ab und führt rund 400 Gerichtsverfahren im Jahr. Daraus erzielte die DUH zuletzt gut ein Viertel ihrer Einnahmen, laut jüngstem Jahresbericht knapp 2,2 Millionen Euro im Jahr 2017.


    Geht es auch bei einer Polemik mal bitte ohne DRAMATISCH FALSCHE BEHAUPTUNGEN und insbesondere mal eine Nummer kleiner als mit dem Faschismus-Vorwurf?

    Ich fahre selbst und mit Freude diverse tw. spritfressende bärenstarke Autos, aber die Fakten sind schlicht andere und zwar die folgenden:

    • Die EU-Luftverschmutzungsgrenzwerte sind unter Mitwirkung der Bundesregierungen verabschiedet und geltendes Recht.
    • Einige Bundesländer ignorieren absichtlich in schlicht rechtswidriger Weise ihre Pflicht, zur Luftreinhaltung wirksame Luftreinhaltepläne zu erstellen. So lieferte z.B. Bayern nur„allgemeines Blabla“ und „Alibi-Planung“.Und das sagen weder ich noch die DUH, sondern deutsche Verwaltungsgerichte, die nun wirklich nicht als Brutstätte linker Ideologie gelten.
    • Die Politik setzt weiter die Gesundheit aller aufs Spiel, allem Anschein nach um nicht endlich mal entscheiden zu müssen, ob die Dieselbesitzer oder vielleicht doch die betrügerischen Autohersteller die Suppe auslöffeln sollen. Und DAS ist der Skandal: Die Exekutive ignoriert WEITERHIN Gerichtsurteile, obwohl inzwischen sogar schon Zwangsgelder wegen Nichtbefolgung verhängt wurden. Prominent in Bayern durch die Partei mit dem großen C, die sich sonst „Recht und Ordnung“ am dicksten auf die Fahnen schreibt. Und in Baden-Württemberg übrigens auch eine grüne Landesregierung. Die Zwangsgelder für das absichtliche Ignorieren der Gerichtsurteile zahlt ja praktischerweise der bayerische/baden-württembergische Steuerzahler.

    Das ganze restliche Gefasel ist dieses eigentlich recht angenehmen Forums schlicht unwürdige polemische Panikmache, und mit "Lager" gleich nochmal den absurden KZ-Vergleich obendrauf - peinlich. Woher soll denn die Lagerhaft kommen? Vom Betrieb eines zugelassenen Autos?

    Das einzige, was bei dem ganzen Thema Ähnlichkeit zum Faschismus hat, ist das faktenwidrige Herbeifabulieren einer Opferrolle - hier unter dem "Dämon DUH". Man muß jetzt kein Fan der DUH sein, da mag man ja diskutioeren. Aber wenn Dieselfahrer Opfer sind, dann ausschließlich Opfer der betrügerischen Autoindustrie und der Politik, die bisher nur die Unternehmen vor Schadenersatz und Umrüstungskosten geschützt hat - gleichermaßen zu Lasten von a) Dieselkäufern, die von Fahrverboten bedroht sind, und b) allen Bürgern, die weiter dreckigere Luft atmen als sie müssten.

    So nun sind sie da und drauf:

    Borbet W in 7x17 mit ET 50

    Michelin PilotSport 4 in 215/40 17

    Danke für die Bilder - und schade, dass Du keinen blauen SSS hast ;)

    Ich bin ja durchaus ein Fan des polierten OEM-Designs, aber form (bzw. "look") follows function. Deutlich leichter und 20mm breitere Schlappen mit ABE für weniger als ein Drittel des OEM-Preises sind mal ne Ansage...

    @SSS76: Die Golf- und Seat-Defekthistorie bestätigt ja mal wieder meine Vorurteile...

    Und erstaunlich wie viele Fahrzeuge manche hier durch Unfälle verlieren.

    Meine Historie:

    Das gesamte Studium bin ich noch ohne eigenes Auto ausgekommen. 2002 im Referendariat wurde es dann wegen der Pendelei zu verschiedenen Stationen der erste eigene, ein:

    1. Honda Civic ED6 1990 (3-Türer in weiß, 90PS)

    Sollte billig sein, beinahe wäre es ein Skoda aus der Vor-VW-zeit geworden, aber da waren dann Berichte davor. Beim örtlichen Billigautohändler sah ich anhand des Briefs, dass ich schon in dem Wagen zur Disko gefahren worden war: Vorbesitzer war eine Schulfreundin. Ein kurzer Anruf ergab, dass sie ihn NICHT wegen drohender Reparaturen abgegeben hatte. Ein toller Wagen: 90PS hatten mit 890kg leichtes Spiel, auch bei 190 auf der Autobahn noch gefühlt sicher, und ein supergeschmeidiger Motor, Welten besser als der gleich starke aus dem gleich alten Golf der Eltern. Der 5. Gang konnte auch bei 35 km/h ohne zu knurren rollen, das ging beim VW im Vierten (!) nicht unter 60... Wegen meines einzigen Blechschadens (Feuchtigkeit bei Ausbahnausfahrt übersehen, leicht in die Leitplanke gerutscht, bei dem Restwert automatisch Totalschaden) wurde die heile rechte Front verwendet für

    2. Honda Civic ED6 1990 (3-Türer in silber, 90PS)

    der hatte nämlich vorne rechts einen leichten Schaden, und so fuhr ich weiter das bewährte Modell, nun als Frankenstein-Modell in damals modischerem Silber und obendrein mit Schiebedach. Verkauft Ende 2004 wegen Auslandsstudiums.

    3. Lancia Delta II 1994 (rot unmetallic (anders als auf dem verlinkten Foto), 186 PS)

    Verliebt nach einer Probefahrt 2006 gekauft von einem anderen Verkäufer als dem im Brief genannten Eigentümer - wie blauäugig man sein konnte. Heckschaden übersehen (Lackriß am Heckblech war sogar außen mit Lackstift schlampig korrigiert). Toller Innenraum und hochmodern ein Fahrwerk mit verstellbarer Dämpfung - was wegen den Tieferlegungsfedern nicht funktionierte und sich sicherheitshalber dauernd auf "hart" einstellte. Beim Verkauf fand ich im Ersatzrad ein Ersatzsteuergerät, was mir nachträglich ein Licht aufgehen ließ, warum der so ging wie Hölle und irgendwo bei 130-150.000km einen Motorschaden erlitt - offensichtlich war ich 1 gutes Jahr unbewusst mit illegaler Leistungssteigerung des Vorbesitzers unterwegs. Eine brachiale Spaßsemmel mit vermutlich über 200PS auf rund 1,3 Tonnen und italienischer Zuverlässigkeit:

    - Klimaanlagensteuerung ging defekt und leider hing an der auch die Lüfterschaufeln von dem Kühler. Was macht man also, wenn innerorts im Sommer der Fahrtwind nicht zur Motorkühlung reicht, um Wärme vom Motor abzuführen? Genau, die Heizung auf höchste Stufe! *schwitz*

    - Die Benzinpumpe ging natürlich nicht bei der Einkaufsfahrt fest, sondern beim Oktoberfestbesuch 700 km fern von zu Hause. Der ADAC konnte mit Umpolen freimachen. Es war gut, dass ich bei erneutem Festgehen auf der Autobahn hinter München 200 Sachen fuhr, so konnte ich noch zum 3km entfernten Parkplatz rollen, mit einem vom LKW-Fahrer geliehenem Schraubenschlüssel draufhauen, eine Sicherung transplantieren und weiterfahren... 8)

    4. Subaru Impreza WRX Kombi 2007 (grau metallic, 230 PS)

    Mit der Ersatzsuche ließ ich mir Zeit, zur Arbeit konnte ich mit dem Rad und der Supermarkt war um die Ecke. Ein Honda Civic Type R 2007 sah cool aus und fuhr wie auf Schienen, war aber unübersichtlich und hatte saugertypisch kaum Drehmoment. Als ein Parallelimporteur den Mittelklassekombi mit 230 Turbo-PS >30% unter Listenpreis und billiger als den Type R anbot, schlug ich ohne Probefahrt blind zu (ich hatte früher mal einen 280PS-STI probegefahren und nun zusätzlich einen 150PS-Sauger, da habe ich geraten, wie der WRX sein würde...)

    Tolles Auto, keine Defekte auf 37tkm bis zur Sonderzahlung vom Arbeitgeber. Deshalb verkauft und was noch stärkeres gesucht:

    (5a. Mitsubishi Lancer Evo X 2007 MR TC-SST (280PS)

    Einen 2010 genauso blind vom selben Händler gekauften Evo X konnte ich als Gebrauchten mit 1000km bei Abholung probefahren - und er hat mir nicht gefallen.

    Doppelkupplungsgetriebe schaltete schneller als ich je konnte - aber immer nur nach einer Gedenksekunde. Starre Paddles verwehrten eine rechtzeitige Schaltungsaufforderung am Lenkrad noch in der Kurve. Innenraum unharmonisch (Hightech-Radio in Plastikwüste) und Kofferraum zerklüftet und winzig wegen serienmäßigem Subwoofer und Batterie. Deshalb Kauf widerrufen nach Fernabsatzgesetz.)

    5b.Subaru Impreza WRX STI 2006 (blaumetallic, 280 PS)

    Stattdessen habe ich verrückterweise für einen gebrauchten STI, den ich noch nicht gesehen hatte, den WRX verkauft (nach der Krise für absurd wenige 14.300€, das wurde 7 Jahre danach genauso gezahlt). Der hatte nur 24.500km runter, aber mißtrauenserweckend schon 4 Besitzer gehabt. Dennoch gekauft - die eierlegende Wollmilchsau für alles. Supermarkteinkauf, Weihnachtsfamilienrundreise mit Kleinkind, Rennstreckentag - ging alles mit dem.

    Mit dem fing auch meine Tuninggeschichte an. Bei 37tkm Zylinderkopfdichtungsschaden des 2,5l-Motors (leider Krankheit bei dem Motortyp), danach habe ich für eine "große" Lösung über 20t€ in den Motorraum versenkt für ein stabiles drastisches Upgrade. Davon hatte ich nicht viel, denn kurz nach der Einfahrzeit hat den ein anderer bei 51tkm mit der driftenden Hinterachse auf einen massiven Brückenstein gesetzt, so dass sich das Hinterrad im Kofferraum versteckt hat. Der wurde dann in Teilen verkauft und zum Übergang angeschafft ein

    6. Subaru Impreza Kombi 1999 Automatik (90 PS in silber)

    Sowas aber ohne Spoiler usw. Hat 2012 zuverlässig getan, bis ich ihn an dasselbe Autohaus zurückverkaufen konnte.

    7. Subaru Impreza WRX STI Spec C 2005 (280PS in weiß)

    Japanimport (Rechtslenker) als Ersatz für den Verunfallten. Das Basismodell für die Gruppe N-Rallyfahrzeuge. Rennstreckentauglich durch Myriaden von Veränderungen gegenüber dem Europamodell: Gleiche 280PS aus nur 2 Litern Hubraum, andere Abgasanlage, anderer Turbo, kürzeres Getriebe, Dachklappe im Rallystil, zusätzliche Öl- und Servokühler sowie diverseste Gewichtssparmaßnahmen - alles serienmäßig. Mein bestes und spaßigstes Auto. Keinerlei Defekte trotz intensiver Beanspruchung

    Mit dem Arbeitgeberwechsel war leider der Arbeitsweg für das Fahrrad zu weit und der Impreza für Pendler-Kurzstrecke zu schade - Ergänzung musste her. Billige Rechtslenker für den Alltag gab es nicht, so wurde es kurz darauf zusätzlich noch ein ähnlich spezielles Sondermodell, der

    8. Subaru Forester STI 2004 (265 PS silber)

    angeschafft. Impreza-Antriebstechnik im Schafsgewand eines (aus heutiger Sicht kleinen) SUV. Tolles Auto, aber auch für den Alltag zu schade. Dann brachen die Dämme und ich habe mir diverse alte Japaner für den Alltag oder aus Spaß an der Freude für vergleichsweise kleines Geld angeschafft:

    Erfreulicherweise dürften Impreza und Forester heute, 7 jahre später, noch ca. genausoviel wert sein wie bei Kauf - das zeigt, wie sehr die inzwischen geschätzt werden.

    9. Mitsubishi Galant E30 EXE Limousine 1990 (90 PS, anthrazit)

    Der Gegenentwurf zum Impreza, opahaftes Schunkelmobil mit Plüschsitzen, wegen nur 1200 Kilo Leergewicht und kurzer Getriebeübersetzung auch heute noch flüssig zu bewegen ohne dass er 150 PS braucht. Schluckt mit 25 jahre alter Technik in der Praxis weniger als heute das "Ökowunder" Passat Bluemotion.

    10. Subaru Vivio 1997 (44PS, rot)

    Nach einem Beinahekauf und einem Fehlkauf und nachdem ich frustriert zur Nr. 9, dem ersten Nichtsubaru gegriffen hatte, lief mir doch noch ein Subaru Vivio zu - ein winziges japanisches Kei-Car und automobiles Existenzminimum: 140x330cm, 4 Räder, 44 PS, 5 Türen, sonst quasi nichts. Kein ABS, keine Klima, kein Servo (schadete aber bei 13"-Reifen nicht). Vom Vorbesitzer aber mit nachgerüsteter ZV, Alcantare-Leder und bester Soundanlage ever aufgerüstet. Mein billigstes Auto im Unterhalt: 50€ Versicherung, 50€ Steuer. Später verkauft, weil Freundin ohne Angst auf der Landstraße mobil sein sollte und Wasser in der Tür das Soundvergnügen gekillt hatte.

    11.Subaru XT 1986 (136 PS, rot)

    Das 80er-Jahre-Ufo mit klassischer Keilform, Klappscheinwerfern, spacigem Innenraumdesign und digitalem Mäuekino. Technisch state of the art inkl. Luftfederung, Turbomotor, Allradantrieb und cw-Rekord vom 0,29.

    Rostfrei aber mit unbekannten sonstigen Defekten als Import aus Andorra von deutschem Händler gekauft für 1700€. Nach 2 Jahren TÜV-fertig bekommen, aber bei der ersten Ausfahrt machte leider ein Luftfederbalg schlapp. zur Strafe in die Ecke gestellt und sporadisch Ersatzteile gesucht. Nächstes Jahr soll es weiter vorangehen, nachdem das andere Projekt fertig ist, nämlich der:

    12. Subaru Brumby 1992 (82PS, weiß)

    Ein weiteres Kuriosum, beim Urlaub in Australien angelacht und selbst importiert, der die Ladefläche überbaut und regensicher machen soll. Zusätzlich mit Glachfaseraufbau inkl. Fenstern und Heckklappe. Unverwüstliche 70er Jahre Technik, in den USA unter dem Namen "Brat" und in Australien noch Anfang der 90er als "Brumby" verkauft. Gebrauchte haben in Australien meist zwischen 200 und 500tkm runter, quasi unverwüstlich.

    13+14. Suzuki Swift (Sport)

    Der Grund, warum ich in diesem Forum bin:

    2017 wurde der normale Swift AZ Club in blau als Ersatz für den Vivio angeschafft - wegen des günstigen Verbrauchs und der gefühlt absurden Gebrauchtpreise wurde es nach langer Zeit mal wieder ein Neuwagen, den jetzt meine Partnerin fährt. Grund: Ich habe 2018 auf den AZ Swift Sport upgegradet - der ist auch hier im Forum vorgestellt.

    15. Mitsubishi Galant E10 1987 (90 PS, ein Traum in braun)

    zuletzt noch zugelaufen ist mir ein Doppelpack aus einem Verunfallten als Teilespender und einem Gerbauchten fahrfähigen, der noch etwas Liebe braucht. das aktuelle Projekt und ein Traum in braun: Der Innenraum ist durchgängig in zweierlei Braun gehalten. Hier noch ein Video von einem verspoilerten.

    Wo nicht als verkauft beschrieben, sind die aktuell noch in meinem Fuhrpark. :)

    Ein positives Zwischenfazit: Im Juli hat der kleine nun über 3000km problemfrei abgespult, und weil es in den Urlaub in die Alpen ging, war das überaus spaßig. In der Bergregion spielt er (solange kein Schnee liegt) sein Konzept voll aus. Leider hängt meist irgendsoein anderer Tourist vor einem (Alarmsignal: VW Touran mit Fahrradträger). Alles gut ist oft, wenn ein Einheimischer vor einem ist (und ich möchte nicht mit denen tauschen, wenn auf dem täglichen Arbeitsweg fast immer so ein Lahmarsch vor einem am Berg hängt...). Eine Krankenpflegeperson war in einem VW Up kaum langsamer als ich.

    Ansonsten ist das Suzuki Jimny-Land. Täglich bald zweistellig welche gesichtet - in Kiel einmal im Monat. Auch der neue war schon ein paar Mal dabei, obwohl man die wenigen nach Deutschland zugeteilten ja sicher ncoh sehr suchen muss...

    @DJMadMax:

    Ich kann keine Fahrfehler entdecken oder ich bin genauso verdorben. Dass der NBA piept, wenn wir bremsbereit auf einen Ampelsteher rollen, von dem wir wegen frischem Ampelgrün rechtzeitiges Anfahren vermuten (und deswegen bremsbereit sind, falls er beim Anfahren schläft), ist nachvollziehbar. Die Technik kann weder das Ampelgrün erkennen, noch das vermutliche Anfahren unterstelle, und hat beim Ausrollen auch kein Signal vom Fahrer, dass er reagiert oder reaktionsbereit ist.

    Was mich stört:

    - Ist aber, wenn ich auf jemand aufrolle und schon leicht bremse und der NBA trotzdem lospiepst, weil er meint, ich müss gefälligst früher und stärker bremsen. Ich bin doch wach und habe ausweislich des Bremsens das Hindernis bemerkt.

    Zum adaptiven Tempomat:

    Was mich nervt:

    - Wenn man wegen des ACC mal nur geringe Differenzgeschwindigkeit hat, bremst er mich mitunter schon mit 70-100m Abstand zum Vorausfahrenden ab, wo ich noch nicht ausscheren würde (um nicht vor der Wahl zu stehen, die Mittelspur zu lange zu blockieren oder extra Gas geben zu müssen).

    - Wenn der Vordermann auf die rechte Spur wechselt, beschleunigt er erst, wenn der Vordermann wirklich vollständig aus der Spur verschwunden ist. Für ein zügiges Überholen (und Wiedereinscherenlassen hinter einem) beschleunige ich gerne schon, wenn der Vordermann Luftlinie vor mir weg ist.

    Dass (inbs. auf Stadtautobahnen) selbst der "1-Strich"-Abstand als Einladung zum Einscheren mißverstanden wird, ist natürlich Problem der anderen Autofahrer, nervt aber in der Praxis, ohne dass der ACC was dafür kann.

    Was er gut macht, um es auch mal zu loben:

    - bei Einfädelspuren in langgezogenen Linkskurven lässt er sich nicht von langsamen Fahrzeugen "Luftlinie direkt vor einem" irritieren, die gerade auf die Einfädelspur fahren.

    - Durch Linksblinken kann man den ACC etwas vom "verfrühten" Bremsen abhalten, weil er dann ein begonnenes Überholmanöver unterstellt

    DiesDie Gewährleistung wurde gerichtlich auch für Privatverkäufe bestätigt (BGB gilt für alle). (...) Die netten Klauseln auf Ebay ala " Keine Rücknahme, keine Gewährleistung" sind vor Gericht nicht haltbar.

    Bei Händlern wurde durch das BGH allerdings für die Zeit nach den 6 Monaten noch etwas verschärft:

    https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldu…-beweisen-13160

    Gewährleistung gilt im Normalfall auch bei privaten Verkäufern, ja.

    Das Zur Haltbarkeit von Klauseln stimmt so nicht: Denn private Verkäufer können Gewährleistung wirksam ausschließen (und dahingehend wird auch ausgelegt, wenn Rechtsunkundie private Verkäufer z.B. die umgangssprachliche Formulierung "keine Garantie" verwenden).

    Solche Ausschlüsse sind gerade bei privaten Autoverkäufen auch nicht selten, denn die von mobile.de oder autoscout24.de zur Verwendung durch Verkäufer vorbereiteten Formularverträge sehen solche Ausschlüsse auch vor.

    Ach, Leute, wenn man keine Ahnung hat... :rolleyes:

    Einmal hoffentlich abschließend:

    Gewährleistung (=gesetzlich:( Bei Neuwagen 2 Jahre (und bei Gebrauchtwagenkauf von GEWERBLICHEN Verkäufern 1 Jahr) muss der Verkäufer (also i.d.R. das Autohaus) dafür einstehen, dass das Fahrzeug BEI ÜBERGABE frei von Mängeln war (also keine Haltbarkeitszusage!).

    Nachteil: Ab 6 Monaten muss der Käufer ggf. nachweisen, dass der Mangel nicht bereits bei Übergabe vorhanden war (oder bereits angelegt war, z.B. Gußfehler in der später gebrochenen Schraube). Zum Glück verlangen wenige Verkäufer diesen Nachweis. Aber es ist vom Grundsatz gerade keine Haltbarkeitszusage, sondern soll schützen, dass der Käufer bei Übergabe auch den fairen Gegenwert für sein Geld bekam, und dieser Gegenwert nicht durch einen Mangel verringert ist.

    Vorteil: Die gesetzliche Gewährleistung ist sehr weitgehend und umfasst z.B. auch Nebenkosten wie Transportkosten.

    Garantie (=freiwillig:( ist eine vom Gesetz nicht vorgeschriebene freiwillige Zusage. Deswegen kann der Garantiegeber (also i.d.R. der Hersteller) neben der Dauer auch die Bedingungen bzw. Einschränkungen weitgehend frei festlegen, z.B.:

    - Kunde muss den Wagen vorbeibringen

    - ab X km Laufleistung oder y Monaten ab EZ werden nur Ersatzteile / nur Arbeitslohn / oder nur X% davon

    - Kein Ersatz von Flüssigkeiten u.a., die mitgetauscht werden müssen

    Kulanz:

    freiwillige Nettigkeit (unabhängig von Gewährleistung oder Garantie, üblicherweise im Einzelfall). Das sagt eigentlich schon alles, jegliche Formalisierungen (Antrag über Händler, Formulare, ...) sind reine Bearbeitungserleichterungen desjenigen, bei dem Kulanz angefragt wird, ändert aber am Grundsatz nichts).


    Marken- vs freie Werkstätten:

    Bei Gewährleistung ist es unerheblich, wo gewartet wurde - weil es ja - wir erinnern uns erneut - ohnehin um den Zustand bei Übergabe geht.

    Bei Garantie kann ich nur verweisen; die R+V Versicherung schreibt dazu recht ausführlich. Inwieweit die Gruppen-Freistellungsverordnung auch bei Neuwagengarantien erzwingt, dass freie Werkstatten zulässig sind? Dazu ich mich nicht aus dem Fenster lehnen (bzw. aus dem Urlaub nicht noch recherchieren, aber das durcheinanderwerfende Losgeplapper musste hier mal ein Ende haben, sorry).


    Persönliche Konsequenz für mich:

    Ich würde immer zuerst auf den Verkäufer zugehen, wenn ich noch innerhalb der 2 Jahre Gewährleistungsfrist bewege (bzw. 1 Jahr bei Gebrauchtwagen), weil die Gewährleistung vom Unfang her nicht eingeschränkt werden kann.

    Ich würde mir auch immer gut überlegen, ob ich beim Gebrauchtwagenkauf vom Händler für die "tolle" Gebrauchtwagengarantie extra zu bezahlen bereit bin. Die nützt nämlich während der ersten 6 Monate dem Käufer genau nichts. Denn der Verkäufer kann den Käufer nicht mit Verweis auf eine parallele Garantie abwimmeln, weil eine Garantie nicht die gesetzliche Gewährleistung beseitigt.
    Nur wer für die weitere Dauer nach 6 Monaten (bzw. 1 Jahr, wenn der VK den Nachweis verlangt und man den nicht mit Sachverständigen erbringen kann) gewisse Sicherheit haben will, mag dafür nachvollziehbarerweise etwas zahlen wollen. Ich schreibe bewusst "gewisse" Sicherheit, weil dann all die möglichen Einschränkungen aus dem Kleingedruckten der - wir erinnern uns: freiwilligen - Garantie die Wertigkeit der Garantie entwerten können.


    Es läuft, wo die finanziellen Argumente ja aus dem Weg geräumt sind (notfalls Anschaffung eines anderen Familienwagens, Aushalten Wertverlust), auf die schlichte Frage hinaus: Willst Du für Dein Geld mehr Platz bzw. mehr Auto, oder mehr Fahrspaß?

    Priorisieren Sie bitte jetzt.

    Als regelmäßiger "fahraktiver Alleinfahrer" hab ich gar nicht mehr groß links und rechts geschaut, in der Rubrik "Fahrspaß pro Geld" ist der Swift Sport gaaanz vorne dabei, wenn man den Preissprung zu den 200PS-Gewichtsmoppeln von VW/Ford usw. meiden will...

    Was natürlich auffällt:

    CTC spricht offen an, dass die SSS leistungsmäßig wohl regelmäßig nach oben streuen und Serie schon rund 150-155 PS haben. Und die heften sich entsprechend ehrlich nur 16 PS in der Spitze ans eigene Revers. BHP stellt es so dar, als seien sie alleine für die gesamten Mehr-PS (Streuung ab Werk UND Leistungssteigerung verantwortlich, anstatt nur für die letzteren. Da wirkt CTC auf mich gleich sympathischer.

    Reden wir über einen Suzuki-Vertragshändler? Dann wäre ich erstaunt, dass der EU-Importe verkauft.

    zunächst unabhängig vom Modell:

    Meines Wissens haben NUR deutsche Importe eine zusätzliche Rostschutzvorsorge mit irgendwas wächsernem oder schmierigen, mit dem die dt. Wagen geduscht werden. Falls eine bessere Langzeitkorrosionsvorsorge (unbekannter Wirksamkeit) ein wichtiges Argument ist, ist das ein Argument gegen EU-Importe (zumindest bis ein Preisunterschied erreicht ist, zu dem man selbst nachträglichen Vorsorge machen lassen kann und dann immer noch mit einer Ersparnis rausgeht).

    Ich würde mir vorzustellen versuchen, wiesehr mich ein Fahrzeugwechsel weg vom spaßigen Swift zum Vernunftsauto nach X Jahren (wenn evtl. Kinder kommen) ärgern würde hinsichtlich

    - anfänglicher Wertverlust des Swift voll mitgenommen

    - Ist dann Geld für einen anderen Neuwagen vorhanden und verträglich? Wenn nicht, wie groß ist die Angst davor, dass der gebrauchte Ersatzwagen vom Vorbesitzer gequält wurde?

    ...und wenn das das Pendel nicht für den dicken ausschwingen lässt, nach Bauch entscheiden (-> bei mir sicher Swift Sport)

    Hoffe, die Gedanken helfen.

    Ich will jetzt keinem über den Mund fahren, aber die wesentlichen Eckpunkte scheinen ja klar zu sein (worum sich der Rückruf dreht, wen er betrifft, wie lange die Korrektur dauert)…

    Können wir uns zig weitere posts a la "ich habe den Brief bekommen", "mein Wagen wurde auch in 10 Minuten repariert" oder gar "ich warte weiter auf den Brief" verkneifen? Ich hab das Thema für etwaig neues abonniert. 10 Mal am Tag dafür der email-Benachrichtigung hinterherzulaufen wird etwas... mühsam und dafür möchte ich die Benachrichtigungsfunktion eigentlich nicht abschalten...

    Den "nicht lachen, nicht weinen" Kommentar habe ich schlicht nicht verstanden (im Wortsinne, was also damit gemeint war).

    Kleine Erfahrungsschnipsel bei Nutzung des ACC:

    - Wenn der SSS bereits im Begriff ist, milde abzubremsen bei Auflaufen auf den vorausfahrenden Wagen, kann man das durch links blinken und ansetzen zum Überholen beenden und er fährt wieder schneller - zu einer Zeit, wo der Vorausfahrende gefühlt noch in der "Schusslinie" ist.

    Beim Überholen in leichten Linkskurven auf der Autobahn ist es etwas Glückssache, ob der den zu Überholenden auf der rechten Spur als "Vorausfahrer" ansieht und grundlos abbremst. Das kommt aber gefühlt nicht oft vor, da dürfte er m.E. auch noch Programmierungen haben, die dem entgegenwirken: entweder die Kamera kann anhand der Spurmarkierungen erkennen, dass die eigene Spur an dem anderen Wagen, der in der geraden "Schusslinie" ist, vorbeiführt, oder der Wagen berücksichtigt den eigenen Lenkeinschlag in langgezogenen Kurven und unterstellt, dass man die Kurve weiterfahren und am Vordermann vorbeifahren wird und reguliert deswegen nicht.

    Wie ich schon geschrieben hatte, meinen original ESD habe ich schon entsorgt.

    Wenn Du möchtest, dann kannst meinen Endtopf haben? Den Rest können per PN regeln.

    Nur mal fürs Protokoll: Bevor hier jemand Endschalldämpfer (oder Mittelschalldämpfer, Lenkräder, Originalsitze usw.) entsorgt bzw. falls Hanzo: seinen nicht loskriegt, bitte melden. Da leg ich mir Sachen lieber für nen Schnapperpreis als Reserve hin, bevor das im Müll landet, auch wenn hoffentlich erst in 10 minus X Jahren der Gammel zuschlägt oder der Sitz durchgesessen ist... Denn aktuell geh ich davon aus, dass ich an der AGA nichts ändere und den kleinen SSS lange alltags fahre... :)

    Übrigens:

    Ist euch schon aufgefallen, dass der Swift, selbst bei deaktiviertem Notbremsassistent, wie bekloppt piept (aber immerhin nicht bremst), wenn's ihm zu brenzlig wird? Hab ich auch schon ein paar mal gehabt :)

    Na toll. Ich war schon öfters kurz davor, den Auszuschalten wegen des übernervösen Piepens (z.B. wenn ich schon zu bremsen begonnen habe beim Auflaufen vor der roten Ampel, der SSS aber meint, das reicht noch nicht), aber wenn er dann trotzdem piept nur ohne Bremsen, dann wird der zweck verfehlt... mal testen.

    Ich glaube auch nicht, dass Du Dich verrannt hast. Insb. sind bei 215/40 die Unterschiede im Reifenumfang (bzw. Tachoabweichungen) wohl gering genug, um ohne Probleme durchzugehen - vgl. https://www.reifensuchmaschine.de/reifen_rechner/reifenrechner.htm