Beiträge von inmontanis

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    3.1.

    Die Nacht verlief etwas windig mit einigen wenigen Regentropfen und tendenziell kam's mir etwas kälter als gestern vor, so dass ich gegen 7 Uhr die hinteren Heizmatten aktivierte, bevor sich um 7:15 gemäß Zeitschaltuhr die Standheizung einschaltete. Lt. Außenthermometer wars eher ca. 1 Grad wärmer (+4°), aber es war sehr windig hier an der Küste.

    Bei Minusgraden werd ich um zumindest eine nächtliche Standheizungseinschaltung wohl nicht umher kommen. Ob und wie ich es bei -10° oder -20° aushalten werde, darf ja schon etwas bezweifelt werden .. wäre schon sinnvoller gewesen, so ein Abenteuer nicht gerade im Hochwinter in Skandinavien zu starten. Vielleicht hätt ich doch noch ein paar Wochen warten sollen, dann wär wenigstens das wärmere Frühjahr nicht so weit entfernt gewesen ..

    Nein, es wird leider noch nerviger mit dieser bescheuerten Standheizungszeitschaltuhr: Man kann zwar mehrere Timer eingeben, aber immer nur 1 (einen !!) gleichzeitig aktivieren. Also kann ich über die Nacht bzw. zum Morgen hin nur ein einziges Mal die Standheizung laufen lassen. Na toll, so kann ich wohl keine -20° Nacht überstehen :(

    Seitdem ich mich gestern Abend hingestellt hab, hab ich ca.40 Ah aus der Batterie verbraucht. Allerdings abends auch ca. 6h am PC gesessen. Die sollten in Zukunft eher gesplittet sein, 3h morgens (wenn Arbeit) und 3h abends.

    4.1.

    Heute erster Arbeitstag im Auto. Gestern blöderweise den Stift vom Display am Tisch liegen lassen und nicht verräumt, daher irgendwann irgendwohingekullert, also musste ich heut früh erst mal überall suchen :(

    Kaum verspätet den Tisch das 2. Mal aufgebaut und bissl gearbeitet, musste ich auf's Klo, also Tisch wieder abbauen...

    Sitzen ist auch nicht sonderlich bequem, die Matratze im Rückenbereich liegt einfach etwas bescheuert. Dafür klappt die "Lümmelposition" abends ganz gut, wenn auch nur mit Kissen zwischen Rücken und Beifahrersitzrückseite und die Matratze muss in Bettposition sein. Vorteil: Die Heizmatten im Kopfbereich sind dann im Fußbereich und wärmen mich mal wieder :)

    Einzig die Heizmatte auf der Sitzfläche hab ich noch nie gebraucht. Obwohl es ja darunter so kalt ist. Vielleicht sollt ich mir die mal auf den Boden legen..

    Vormittags noch ein paar Mal die Standheizung eingeschaltet - waren dann in Summe ca. 50 Ah, die ich verbraucht hab mit PC, Kochen und Heizen. Ok, damit hab ich schon gerechnet, wenn auch weniger gehofft und der Kühlschrank ist aktuell ja auch noch aus. Vorallem weil es halt aktuell noch knappe Plusgrade hat, bei -10 oder -20° wird das also lang nicht ausreichen, weil die Standheizung ja öfters ran muss, und die zieht wg. des Lüfters schon ziemlich. Bei den Temperaturen könnt's sogar sein, dass die Batterie über Nacht von unten her zu kalt wird und unter 0° fällt und dann erstmal nicht mehr geladen werden kann, bis sie wieder wärmer ist. Da unten zieht's aber auch wie Hechtsuppe, obwohl ich mir mittlerweile mit meiner Decke behelfe und auch sonst ein paar Sachen vor die kalten Stellen gehängt hab ..

    Aber das ist dann natürlich auch ein Problem, wenn ich mal im Hotel oder einer Hütte am Campingplatz bin - das Auto wird ohne Heizung nachts so kalt, dass das für Batterie und WC unvorteilhaft wäre. Ok, in ner Hütte kann man das WC reinnehmen .. im Hotel wärs bissl komisch :)

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    ^ Arbeitsplatz mit Seepano ;)

    5.1.

    Den Arbeitsplatz baute ich heute früh am Lenkrad auf - geht schneller als den Tisch hinten aufzubauen und falls nötig kann ich so einfacher aufs WC. Hat sich durchaus bewährt. Der Vorteil an einem kleinen Auto, das fast immer alles in Greifweite ist. Der Nachteil, das man halt immer alles wegräumen oder mehrfach umräumen muss. Hinten im Sitzbereich hat das wohl ein bisschen was von Rollstuhl, weil man die Beine nicht wirklich bewegen muss und trotzdem alles erreichen kann - und auch gar nicht aufstehen kann, wenn der Tisch in Position ist.

    Beim abendlichen Tisch-Umbauen kehrte so langsam Routine ein, wobei ich heute was anders testen will, nämlich mal über den Fußraum zu heizen, dafür hab ich die Skischuhe etwas beiseite gestellt, so dass am Fahrer- wie Beifahrersitz etwas mehr Luft unten durchgeht. Das dauert übrigens gute 15 Minuten, bis die Luft hinten warm ankommt - während man sonst bei normal mittlerem Luftauslass nach 10 Minuten die Standheizung ausschalten muss, weil es sonst zu hochsommerlich wird. Braucht also mehr Strom so und es ist weniger warm, einzig der Fußraum ist etwas weniger kalt..

    15. Stauraum

    Ja, viel Platz schien nicht mehr zu sein, aber irgendwie war dann doch noch halbwegs genug Platz für alles.

    Der Hauptstauraum ist hinterm WC links von der Kühlbox. Ich testete diverse Taschen/Koffer und entschied mich für eins davon. Zusätzlich hab ich die letzten Monate auch von Amazon diverse Sachen gekauft, ein paar dieser Boxen passten auch rein. Kleine Netze könnte ich evtl. noch an die hinteren Türen kleben, will ich im Laufe der Reise testen. Andere Netze mit Klettverschluss halten zwar nicht hinterm Fahrersitz, aber am Dachhimmel - was leichtes kann man dann dort verstauen.

    Ein weiterer Bereich liegt zwischen Batteriebox und Kühlbox, wo Wechselrichter, PC und Steckdosen sind. Hier könnte man Küchensachen / Essen lagern, weil man da nur dann reinkommt, wenn die Tischplatte in Tischposition und nicht in Schlafposition ist.

    Bei den Skiern könnte man auch einiges lagern, aber da man die ja nicht zu kompliziert rein/raustun will, eher nur Zeug drunter. Hier liegen die Bretter, sowie vorübergehend die Dämmmatte/Autoteppich, bis ich alles beklebt hab.

    Unter der Kühlbox passte noch diverses Autowerkzeug (Drehmomentschlüssel, Wagenheber, wobei das ohne Ersatzrad niht so nötig wäre). Unterm Beifahrersitz das übliche (Abschleppseil, Überbrückgungskabel, Warndreieck, Warnweste, glaub Feuerlöscher könnte auch drin sein, wenn ich ihn nicht raus und vergessen hab), im Beifahrerfußraum sind die Skischuhe, die Schneeketten und der Lenkrad-Tisch.

    Auf dem Beifahrersitz liegt ein leerer Rucksack (in dem ich den Fäkalientank reintun könnte) und mein üblicher Fotorucksack. Seitlich hier und da noch etwas Kleinkram.

    Achja, und zwischen Bett und WC passt eingeklemmt Induktionskochfeld und Kochtopf. Nicht ganz optimal, aber irgendwelche Abstriche muss man bei so einem kleinen Auto dann halt doch machen :)

    (Die Crepes-Pfanne liegt übrigens im "Koffer").

    Dazu hab ich noch eine Tasche dabei, in der ebenfalls der Fäkalientank passen würde. Aber ein Rucksack ist natürlich weniger auffällig :) Ob und was da sonst so alles reinpasst und wo die liegen soll, wird sich noch zeigen. Grundlegend bräuchte ich ja was, das zwischen WC und Tisch liegt. Evtl. kommt in die Tasche auch ein Teil der vakuumisierten Kleidung rein. Evtl. leg ich auch nur die Bettdecke auf's WC. Und ja, wenn der Tisch aufgebaut ist, kann man nicht auf's Klo. Irgendwelche Abstriche muss man bei so einem kleinen Auto eben doch machen :)

    Bei Abfahrt war die Tasche jedenfalls noch voll mit diversem Zeug, u. a. auch der PC-Monitor. Im Fahrmodus kann der auf's Bett, im Tischmodus soll er auf den Tisch, im Schlafmodus muss er wohl auf den Fahrersitz.

    Spikereifen hab ich übrigens nicht dabei, da die (wieder nordischen Nokian) Winterreifen komplett neu sind und ich evtl. retour über Norwegen fahr und es dann AT-Quarantänemäßig sinnvoller sein könnte, nicht erst noch in Schweden zu sein). Evtl. dann nächstes Jahr, dass ich die Spikeräder mitnehm (kann man auf dem Bett transportieren und die Nacht in DE, bis man in Schweden ist, auf dem Fahreersitz schlafen; in Schweden dann umstecken und die normalen WR einlagern, bis man wieder retour kommt).

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    ^ Die hintere Box, von unten aus fotografiert

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    ^ Eingebaut inkl. Kühlbox und WC

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    ^ Und Deckel drauf, das ja auch der Tisch dann ist.

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    ^ Wo man die 3 Heizmatten in die Matratze einlegen könnte..

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    ^ 12V-Elektrik und Wechselrichter

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    ^ Kann man das schöner verkabeln? Ich leider nicht. Bei mir schaut das immer so aus ;)

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    ^ Einer der beiden Lattenroste vom Qubo-Ausbau wird im Sitzbereich wiederverwertet, und zwar ist der nur gesteckt, nicht verschraubt (siehe Winkel unten rechts)

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    ^ Als Sitzfläche dienen 2 Ex-Liegen-Schaumstoffteile, zufälligerweise (ehrlich!) bildet das dann eine ebene Fläche mit der hinteren Platte. Darauf kommt dann die Bettmatratze

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    ^ Das Ösenband wird um die Kopfstütze des Fahrersitz gewickelt und dient als Halter für den Tisch auf der vorderen Seite. Hinten liegt der Tisch auf dem WC auf bzw. liegt zwischen WC und Tisch noch was.

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    ^ Tischplatte mit Gewindenieten und diversen Schrauben

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    ^ Haken an den Sonnenblenden zum Halten des Vorhangs

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    ^ Einfach, aber effektiv: Mit zwei alten Bändern wird die Platte samt Bett hochgezogen, so dass man die Skier darunter rein- und raustun kann

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    ^ Ski müssen vorne bei der schmalen Durchreiche etwas eingefädelt werden.

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    ^ Testen diverser Taschen und Boxen für Kleidung & Co - diese Variante gefiel mir recht schnell am besten - der Koffer vorne ist recht stabil und hält dahinter liegende Dinge vom Vorfallen ab. Er selbst samt WC wird mit einem Spanngurt irgendwie fixiert.

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    ^ Neben dem Wechselrichter passt - wieder rein zufällig - genau das Indutionskochfeld.

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    ^ Der Grilltoaster würde hier zwar reinpassen, aber das Stativ war mir jetzt im Winter lieber (für Nordlichtfotos). Bei einer nächsten Tour dann.

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    ^ Seitlich könnte ich noch 2 Paar Skier mit abmontierten Bindungen mitnehmen, nehme aber nur dieses Paar Allmountains mit.

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    ^ Vorne im Beifahrerfußraum passen u.a. die Skischuhe und die Ketten rein

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    ^ Unter den Skiern ist auch noch etwas Platz, z.B. für ein paar Holzlatten,falls was hin wird oder ich noch eine Erweiterung bauen will - muss ich dann halt mit der Säge vom Taschenmesser schneiden ;)

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    ^ Der Vorhang hängt

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    ^ Abluftschlauch gekauft und mir erst im Nachhinein überlegt, wie ich ihn befestigen könnte - mit Metall eine Klammer gebastelt, und funktioniert!

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    ^ Das fixieren des Bettes im Sitzmodus ist leider noch etwas unperfekt. Allerdings auch etwas schwierig, weil der Ignis da hinten halt leider nicht eckig genug ist. Und so hab ich wenigstens die Gewindeniete oben nicht umsonst eingebaut :)

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    ^ Zwischen WC und Induktionskochfeld passt - ihr errät es sicher - zufälligerweise genau der Kochtopf mit etwas druck, so dass es normal nicht verrutscht. Bei starkem Bremsen wirds schon anders ausehen..

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    ^ Skijacke im Vakuum-Beutel

    12. Heizung, ein überlebenswichtiger Punkt beim Wintercampen

    Bisher konnte ich mit Schlafsack und Decke im Schlafsack bis ca. 0° Außentemperatur schlafen. Da es im Winter aber gern mal kälter ist... Platz für eine Luftstandheizung würde ich keine haben, auch wär die viel zu groß für meinen kleinen Innenraum, außerdem soll die eh recht laut sein. Alternativen? Vielleicht 12v-Heizdecken. Die scheinen aber folgende Nachteile zu haben: Entweder eine automatische Abschaltung nach 1-2 Stunden und/oder nur 1-2 Heizstufen, was mir zu wenig granular erschien.

    Also entschied ich mich für Heizmatten, die für Sitzheizung nachgerüstet werden, da gibts welche mit Drehregler und 5-7 Stufen. Meine haben 6 Stufen. Ein Set besteht aus 2 Matten und 1 Bedieneinheit. Ich nahm 2 davon und baute sie wie folgt ein:

    a) mit zwei zusätzlich eingebauten Schaltern getrennt zu schalten 1 Matte auf die Sitzfläche und 1 Matte ins Bett im Fußbereich
    b) die 2 Matten des zweiten Sets im Kopf/Schulter/Oberkörperbereich des Bettes. Ob das da sinnvoll und nötig ist, muss ich testen.

    Die Fußmatte war mir in der ersten Nacht selbst bei Stufe 1 (ca. 0,7 A) teilweise zu warm.. da ist also noch Luft für kältere Nächte.

    Als Zudecke konnte ich mich nicht so ganz entscheiden und hab mitgenommen:
    - 1x Steppdecke (nicht sehr dick)
    - 1x Schlafsack (darüber)
    - 1x Wolldecke, derweil im Vakuum

    Hatte ursprünglich ja gedacht "nimmst halt 3 Decken, wenn's kälter ist" - aber es gibt ja auch andere Sachen im Auto, die nicht einfrieren sollten - WC, Frischwasser .... und Batterie, die LiFePO4 wollen nur bei >0° geladen werden und das Arctic-Kit war gerade ausverkauft und die mit dem Y, naja.

    Da ich außerdem häufig kalte Füße (und Hände) hab, hab ich warme USB-Heizpantoffeln gekauft, die ich während des Sitzens am Tisch anziehen kann.

    Trotzdem, morgens möchte man vom warmen Bett nicht in den kalten Raum müssen, und wenn ich 3h vormitttags arbeiten muss oder abends ein paar Stunden im Auto sitzen möchte, will ich das ja auch nicht mit Handschuh und Mütze müssen. Also ließ ich mir doch eine Standheizung einbauen, aber eben nur eine Webasto-Wasserstandheizung, die das eingebaute Gebläse verwendet. Zum Stromsparen nahm ich noch ein Kit dazu, das den Kühlerkreislauf abkürzt und im Standheizungsbetrieb nicht den Motor mit vorwärmt -> somit schnellere Wärme im Innenraum. Leider kann man da nix steuern, weder die Gebläsestufe noch Temperaturen, lediglich per Zeitschaltuhr (oder Sofort-Tastendruck) ein oder aus. Dh. ich werd die Zeit jeden Tag so einstellen müssen, wann ich am nächsten Tag aufstehen will. Vmtl. werd ich bei Inbetriebnahme dann aufwachen und noch 10-20min im Bett "schlummern" und danach ist es schön warm, um aus dem Bett rauszugehen. Vormittags und abends wird sie dann nach Bedarf eingeschaltet. Bei kalten Nächten werd ich evtl. aber doch auch nachts nochmal ein viertel, halbes Stündchen heizen müssen.

    Testweise hab ich mir einen Abluftschlauch bestellt und am 31.12. getestet, ob und wie ich den an die seitlichen Düsen befestigen könnte. Ein bisserl Draht zu einem Haken gebogen und was soll ich sagen, es funktioniert! Damit kann ich also einen Teil der Heizluft weiter nach hinten oder zB in den Fußraum hinten leiten.

    Die bisher an den Seitenfenster verwendeten Schaumstoffmatten verwende ich weiterhin, scheint mir sinnvoller als die erst geplanten Thermovorhänge, die doch recht dünn sind. An den großen Scheiben vorne/hinten hatte ich bisher nur so dünne Silberfolien, das hab ich nun verbessert, hinten ein Stück Schaumstoff/Isomatte und vorne sowohl ein Rest des klebenden Dämmschaumstoffs, wie zudem dahinter ein Thermovorhang, der im Standheizungsbetrieb natürlich nicht über die Lüftungsauslässe fallen darf. Zudem schließt er noch zu wenig am Rand ab und der Schaumstoff liegt ja auch nur eher locker drin und nicht über die ganze Breite - da gibt's also noch Verbesserungspotential.

    Den Kofferraum hab ich unten mit eben diesem selbstklebendem Dämmschaumstoff beklebt, weitere Hartplastikbereiche im Kofferraumbereich bzw. an den Seitenwänden und den hinteren Türen werde ich im Laufe (Anfang) der Reise noch entweder damit oder mit Autoteppich bekleben. Damit sollte der Innenraum also hoffentlich etwas besser gedämmt sein als bisher. Im Grunde ist mein kleines Auto ja genau deshalb auch vorteilhaft: Je weniger Luftraum, desto schneller ist es aufgeheizt und desto mehr wird es auch nur aufgrund meiner Anwesenheit aufgeheizt.

    Praktisch wär ja dann noch eine temperaturabhängige Steuerung der Heizmatten im Bett..

    Für meine auch im Büro häufig kalten Finger hab ich zwar USB-heizbare Handschuhe gekauft, diese aber daheim gelassen. Die Fingerkuppen sind draußen und es wird nur die Handfläche beheizt - im Geschäft getestet, das bringt mir gar nix. Dann leg ich mir lieber eine heizbare USB-Heizsohle vor die Tastatur oder in den Ärmel.

    13. Ausbau

    Nachdem ich meine Ideen gesammelt hatte, musste ich irgendein Ständerwerk bauen, wie gesagt mit dem Holz, das ich noch übrig hatte. Der Bereich hinterm Beifahrersitz mit der Batterie könnte gerne fix sein, aber den hinteren Bereich wollte ich entnehmbar machen, somit gibt es auch keine Schraubverbindungen der beiden Teile, lediglich die elektrische Verkabelung müsste ich abstecken. Dafür Platz zwischen den ganzen Metallwinkel zu finden, war gar nicht mehr so einfach, schliesslich wollte ich einbauen:

    3x 12V-Steckdose (2x für USB-Lader, 1x frei)) mit jeweils einem extra Ein/Ausschalter
    1x Ein/Ausschalter für den Ladebooster
    1x Ein/AusSchalter fürs PC-Netzteil
    1x Ein/AusSchalter für das direkt angeschlossene USB-Netzteil für die Lichterkette - scheint leider defekt zu sein
    2x Schalter für die vorderen Heizmatten zum getrennt Ein/Ausschalten
    2x Drehregler für die Heizmatten
    1x Ein/Ausschalter für die Kühlbox

    Fühlt sich teilweise sehr wackelig an, die Stecker hinten. Und sind im hinteren Boxbereich ja im Stauraum, wo mal was rumfliegen könnte. Mal gespannt, wann da was abgeht und einen Kurzschluss erzeugt..

    Der Boxbau war jedenfalls ziemlich nervig, weil die Fläche im Igins alles andere als eben ist. Aber irgendwie hab ich was schiefes gebastelt, das einem Belegungstest und auch dem Umzug standhielt.

    14. Werkzeug

    Wenn man monatelang unterwegs sein will, sollte man auch ein bisschen Werkzeug dabei haben. Meinen kleinen Hammer hab ich zwar nicht mehr gefunden (den bräuchte ich dann, falls ich neue Ösen setzen will), aber die Crimpzange mit ein paar Steckern ist ebenso dabei wie ein kleiner 12V-Lötkolben, ein Mini-12V-Bohrer, ein Multimeter, ein Handbohrer, ein paar Schraubenzieher und -bits, dazu ein Pack voll diverser Schrauben, Holzschrauben, Haken (ich möchte ja noch eine LED-Lichtleiste irgendwie irgendwo montieren), Muttern, Beilagscheiben, sowie einige Bretter, falls da was durchbricht oder ich mir noch was bauen möchte, um den Stauraum zu optimiern.

    Dazu hab ich noch eine Nähahle gekauft, ursprünglich, um bei einem Thermovorhang für den Innenraum die Klettverschlüsse anzunähen, aber die Idee hab ich ja wieder verworfen. Aber so könnte man auch mal ein Loch in der Skihose flicken.

    Dazu diverse USB-Kabel, einen Lautsprecher, meinen kleinen Reiseföhn, Schuhtrockner, div. Ladegeräte, einen Monitorständer, mein Badzeug ... wo soll das alles nur hinpassen?

    9. PC

    Da ich ja aus dem Home-Office 3h/Tag werktags arbeiten muss und auch meine Fotos bearbeiten will, Berichte schreiben will, wieder etwas mehr spielen will, im Intrenet surfen will, wollte ich eine vernünftige Ausrüstung mitnehmen, die aber halbwegs stromsparend ist.

    Da ich ja seit Jahrzehnten mit Pen-Displays und/oder Touchscreens arbeite, kam auch nur so etwas in Frage. XP-Pen, von denen ich seit einigen Jahren daheim wie in der Arbeit einen 22" Pen-Monitor hab, bieten auch kleinere Grafik-Tablets mit Full-HD-Auflösung an. 15" bräuchte wohl zu viel Platz, 11" sind zu klein (weiß ich von meinem alten Win8-Notebook), also kaufte ich am Prime-Day stark vergünstigt das 13,3" - Modell, das leider durch den großen Rand und die Tasten schon recht große Abmaße hat, wenn es tagsüber verstaut werden will. Netterweise läuft es strommäßig über USB, braucht aber doch 3 Anschlüsse: 1x USB für Strom, 1x USB fürs Grafiktablett und 1x HDMI und das wird dann zu einem USB-C-Anschluss ins Gerät geführt. Schade, dass man es dann nicht gleich mit einem einzigen USB-C-Kabel an den USB-C/Thunderbolt-Anschluss anschließen kann.

    Eine Maus brauch ich demnach nicht, aber eine schöne klackernde und beleuchtete Tastatur mit den Cherry Blue MX wäre mir schon recht. Aus Platzgründen nahm ich keine vorhandene, sondern kaufte eine schmälere ohne Zehnerblock. Wird man sich schon dran gewöhnen. Geht beim Gemini-Smartphone ja auch.

    Als PC hab ich daheim seit ca. 1 Jahr eine Intel NUC, hier ließ ich mir geschäftsmäßig einen ebensolchen, aber neueren kaufen, die sind schön klein und leise, können an eine Holzwand unterm Bett verschraubt werden und brauchen nicht allzuviel Strom. Der neue soll noch sparsamer sein als meiner daheim, wesentlich leiser ist er auch. Stromverbrauch mit Monitor: ca. 1,5-3,5A je nach Auslastung.

    Auf der eingebauten 1 TB NVME-SSD ist das geschäftliche Windows 10 installiert, dazu hab ich meine private 2 TB SSD eingebaut. Das Backup daheim liegt in einem feuerfesteren Behältnis.

    Mein privates Linux (einfach kopiert) boote ich von einer externen USB-NVME, deren Backup verschlüsselt auf der internen liegt. Das Backup der internen NVME liegt auf der externen. Die 2 TB SSD muss ich während der Reise alsbald in 512- und 400 GB - Verzeichnisse aufteilen, denn entsprechende Micro-SD-Karten hab ich am Prime-Day und Black-Friday gekauft. Die 2 TB soll dann nur noch das verschlüsselte Backup der SD-Karten sein. Externe NVME-SSD und SD-Karten muss ich mir angewöhnen, bei jedem Verlassen des Autos (Einkaufen, Skifahren) mit zu nehmen - damit ich im Falle eines Autodiebstahls zügig ein System wiederherstellen kann.

    Dazu hab ich auch ein kleines USB-DVD-Laufwerk mitgenommen und ich wollte auch die Windows-10-DVD mitnehmen, aber ich glaub, die ist irgendwo daheim geblieben - wo auch immer die lag. Aber vielleicht hab ich sie ja doch dabei.

    Intern im Auto nehm ich ein 12-19V-Autonotebooknetzteil, für den Fall einer Hotelübernachtung hab ich natürlich auch das externe Netzteil dabei.

    Datentarif: 10 oder 15 GB auf der Geschäfts-sim; 30 GB / Monat in der EU auf meinem neuen privaten Tarif. Da kann man nicht ganz ungezügelt leben, aber mehr wie bisher anstellen.

    Auf einer 256GB SD-Card hab ich dazu etliche Serien- und Film-DVDs kopiert, sowie ein paar alte Spiele-CDs.

    10. Nicht nur das Kochgeschirr, auch der Körper will hin und wieder gereinigt werden. Dafür gibt's Duschen in manchen Tankstellen oder auf Campingplätzen oder man nimmt halt mal ein Hotelzimmer. Was ich bei den Sommerurlauben bisher ja gemerkt hab: Haarewaschen allein alle 3-4 Tage (geht mit Flasche über einem öffentlichen WC recht problemlos) und man fühlt sich schon viel wohler. Meine oben langen Haare werd ich aber wohl bald mal abrasieren - dann geht das wieder einfacher. Dazu ein bisschen Katzenwäsche vor dem Zubettgehen. Zähneputzen kann man entweder ins WC spucken oder so wie bisher in eine Plastikflasche - oder wieder eine alte, zweite Sodaclubflasche.

    11. Kleidung

    Wenn man monatelang unterwegs sein möchte, braucht man weniger Kleidung, als wenn man nur 2 Wochen unterwegs ist. Hört sich komisch an, aber man muss ja sowieso mal unterwegs seine Kleidung waschen, also kann man entsprechend weniger mitnehmen. Dazu etwas Kleidererfrischungsspray, Parfum oder ein Tropfen Lavendelöl, und schon sollte man seine Wäsche problemlos mehrere Tage anziehen können, erst recht im Winter.

    Folgendes hab ich für diese Reise mitgenommen:

    - 1x Skihose mit Zipper
    - 1x Skihose ohne Zipper als Ersatz im Vakuum
    - 1x warme Skijacke täglich an
    - 1x warme Skijacke als Ersatz im Vakuum
    - 1x dünne Skijacke, falls ich bis ins Frühjahr unterwegs sein sollte, im Vakuum
    - 1x Thermohose, angezogen
    - 1x Jeanshose als Ersatz, im Vakuum
    - 1x T-Shirt für evtl. Frühjahr bei Retourfahrt, im Vakuum
    - 2x dünnes langärmliges Shirt/Pulli, im Vakuum
    - 2x dicker Pullover
    - 5x Unterhose
    - 5x Unterhemd
    - 5 Paar Strümpfe
    - 5 Paar Skistrümpfe
    - 2x lange Unterhose
    - 2x Schlafanzug
    - 2x normale Handtücher, 1 großes für die Ski, sowie 1 kleines plus Waschlappen für die tägliche Katzenwäsche

    Ich geh davon aus, dass ich damit locker 2-3 Wochen durchkommen sollte, bevor ich entweder mal einen Waschsalon oder eine Waschmaschine auf einem Campingplatz aufsuchen muss. Wird sich dann zeigen, wie gut das funktioniert :) Ein kleines Fläschen Waschmittel hab ich natürlich dabei.

    Was mein ich oben mit "im Vakuum"? Es gibt Beutel, die rollt man zusammen, dadurch geht die Luft raus und man kann Sachen viel platzsparender verstauen. Ohne den Beuteln hätte ich platzmäßig weniger mitnehmen können...

    7. Tisch

    Den braucht's ja auch, zum Kochen und für den PC... Irgendwas zum Klappen? Aber wo denn befestigen? und wo aufstellen? Dazu fiel mir nichts sinnvolles ein, bis ich die geniale Idee hatte, einfach die rückseitige Bett-Platte als Tisch zu nehmen. Nochmal, der Lattenrost dient ja als niedriger Sitz, darüber brauchts im hinteren Bereich aber ja eine zusätzliche, höher liegende Platte unter der Matratze, die dazu möglichst dünn sein sollte, damit das Bett nicht noch höher würde.

    Von meinem alten Qubo-Ausbau hatte ich die zwei Seitenflügel übrig, die zufällig exakt die gewünschte Breite und in Summe die benötigte Länge hatten! Aber eben, es waren zwei Teile. Einzeln verlegen und nur die größere als Tisch verwenden? Oder irgendwie zusammen fixieren? Ich testete es mit Latten drunter, die aber nicht die gewünschte Stabilität lieferten. Schließlich fielen mir 2 bedruckbare Alu-Verbundplatten ein, die ich im Büro hatte und die einst entweder ein Muster oder ein Lieferschutz waren. Die montierte ich dann quer unter den beiden Holzplatten. Dass sowohl das Holz wie auch diese Alu-Plastik-Platten biegsam sind, stört ja nicht weiter. An den Ecken verschraubte ich die Sachen mit dicken Schrauben, zusätzlich kaufte ich mir Gewinde-Nieten, die ich egtl. im Dachhimmel verwenden wollte, setzte sie aber auch ins Holz und verschraubte die Platte noch zusätzlich und somit ohne dass im mittleren Bereich was störend rausschaut. Da diese Alu-Plastikplatten sehr kalt sind, kamen sie unters Holz, auch wenn sie vom Abwischen her natürlich auch oben praktisch gewesen wären.

    In Sitzposition, also mit hochgeklappter Matratze, kann ich also die hintere Platte vortun und als Tisch installieren, dabei liegt sie hinten auf dem WC auf bzw. wird dazwischen was liegen, damit der Tisch höher kommt. Vorne sollte es irgendwie hängend an der Kopfstütze befestigt werden, dazu nahm ich ein Verzurrband und versah es mit mehreren Ösen. Ob ein Band genug Stabilität bringt oder es doch zwei sein müssen, wird sich in der Praxis zeigen, der erste Tag am 2.1. verlief aber ganz gut. Auflehnen sollte man sich vielleicht nicht zu stark, oder den Tisch dann mit dem Knie stützen..

    Natürlich muss das Brett auch in Schlafposition etwas gegen Verrutschen gesichert sein, dazu dient hinten eine der Eckschrauben und vorne seitlich jeweils ein verlängerter Holzfuß bzw. ein kleiner Winkel.

    Zum Ein/Ausladen der Ski unterm Bett gibt's eine einfache Anhebevorrichtung.

    Als ich am 2.1. den Tisch nachmittags erstmals ernsthaft in Position brachte .. ja, diese Aluverbundplatte ist trotz weißer Schicht sehr kalt und strahlt die Kälte nach unten zu den Beinen / Füßen. Sehr unschön. Müsste ich die nächsten Tage mal mit der Bettbox vergleichen, an welchen Stellen ich zB ein Stück Autoteppich kleben kann, ohne dass es von der Bettbox her störend wäre, ansonsten bekleb ich es wenigstens mit dem Gewebeband. Wobei es zusätzlich wohl auch von unten kalt raufkommt und sich die Kälte unterm Tisch sammelt - hätte mir wohl noch ein zusätzliches Handtuch oder so für den Boden mitnehmen sollen.

    8. Kochmöglichkeiten

    Wie schon gesagt, nahm ich mir die krehersche Idee eines Induktionskochfelds zu Herzen. Keinesfalls wollte ich einen Gaskocher haben, wo man sich Gaskartuschen besorgen muss oder wg. giftigem CO das Fenster bei Betrieb öffnen muss. Nachteil an den Induktionskochfeldern ist, dass sie nur mit 220V laufen und unter 1000 Watt mit ebensolchen 1000 Watt pulsierend ein/aus laufen (man kann sie ja auf 200 Watt runterdrehen bzw. auf 2000 nach oben). Daher braucht man einen entsprechend starken Sinus-Wechselrichter. Der 1000er von Amazon war zu schwach, also musste leider ein größerer mit 2 Steckdosenn und 1500 Watt her.

    Alternativ hätte man auch eine 500-600-Watt normale Mini-Kochplatte nehmen können, dann hätte ein kleinerer Wechselrichter gereicht. Es gäbe noch weitere Alternativen mit weniger Watt:

    - ein kleiner elektrischer Kochtopf aus China mit ca. 500 Watt. Leider nur Ein/Ausschaltbar, man kann die Leistung nicht runterdrehen und dazu festgestellt, dass die 500W in dem kleinen Topgf eher zu viel sind und zusätzlich ist er zu niedrig und es spritzt schnell was raus.
    - ein kleiner Raclette-Grill, den ich schon ewig daheim hatte. War aber nie so wirklich zufrieden damit, teilweise zu heiß, dass schnell was anbrennt, während anderswo nix weitergeht.
    - ein kleiner "Grilltoaster" aus den 1960ern. Den hätte ich gern mitgenommen, könnte man doch recht schnell und ohne viel Verschmutzung (Finger-Food!) Toast-Sandwiche und Hamburger machen. Leider keinen Platz mehr gehabt diesmal, aber ich werd den auf einer der zukünftigen Reisen sicher mal testen.

    Ich blieb also beim Induktionskochfeld und kaufte mir einen kleinen steinbeschichteten Antihaft-Kochtopf, der dann leicht zu reinigen sein sollte. Was ich darin machen möchte? Hauptsächlich wohl Nudeln mit verschiedenen Saucen, Rösti/Kartoffeltöpfe, aber auch mal Fertiggerichte erhitzen.

    Als zusätzliches Gimmick kaufte ich noch eine 28cm-Crepes-Pfanne. Nein, nicht um Pfannkuchen zu machen, sondern um Tiefkühlpizza zu erwärmen :) Da bin ich echt mal gespannt, wie gut das funktionieren wird. Ob der Käse oben zerläuft bevor der Boden zu schwarz wird?

    Natürlich möchte ich maximal 1x pro Tag warm kochen, eine Portion Trocken-Nudeln von Knorr hatte daheim ca. 10-12 Ah oder so aus der Batterie gezogen, ging also. Das zweite Tagesgericht wird dann halt was kaltes, brot/sandwichmäßiges sein oder Fastfood von der Tankstelle oder mal ein günstiges Restaurant-Mittagsmenü.

    Da ich keine Spüle hab, muss ich den Topf immer brav sauber lecken, gereinigt wird dann mit feuchtem Papier, was ja offiziell in den Anleitungen von solchen Antihaftkochzeug eh immer vorgeschlagen wird - wenig Wasser plus mit Papier auswischen. Nach 2-3x Wischen ist er sauber, soweit ich das daheim mal getestet hab. Für's Besteck (Bambus bzw. Plastik) gilt dann wohl das selbe. Zur Not kann man das Zeug ja mal mit auf ein öffentliches WC zum reinigen nehmen.

    Eingepackt hab ich zudem Pfeffermühle, Trüffelsalz, Ketchup (weil es sonst abgelaufen wäre), bissl was zum Essen und das restliche Kokosnussöl/fett.

    Sinnvoll beim Kochen wäre natürlich, das Fenster zu öffnen. Dazu muss man leider kurz die Zündung einschalten. Und da die Fenster schräg sind, geht das nur, wenn's nicht regnet/schneit. Also wollte ich so Wind/Regenabweiser montieren, aber zu spät gelesen, dass man sie nur bei mind +10 oder +15° montieren (=aufkleben) soll und es sollte danach 24h nicht regnen - somit ich das nicht vor der Reise gemacht hab - und auch ganz vergessen hab, mir eines der 4 Teile mitzunehmen, falls ich länger bleib. Auch vergessen hab ich ein Fliegennetz, das ich für den Fall eines offenen Fensters beim Stehen ans Fenster montieren will - klar, jetzt im Winter eh nicht nötig.

    (Auf mehrere Beiträge aufgeteilt, weil das Forum nur max. 10.000 Zeichen akzeptiert)

    Wollte hier erst schreiben, wenn ich mich im Ignis "eingelebt" hab, aber nach einer Woche ziehe ich nun doch Unterkünfte in Häusern vor, bei dauerhaften -15, -20, -25° hier in Schweden ist es mir im Ignis doch zu kalt geworden.

    Dass es alles soweit kam, liegt natürlich an Corona, an zu viel Überlegung und einer dadurch gemachten Lebensumstellung (Verkauf meiner alten Wohnung in Innsbruck, kauf einer wesentlich günstigeren Wohnung in Kärnten, geplante Einteilung des Verkaufsgewinns auf 20 Jahre bis zur Rente, dadurch Verkürzung der Arbeitszeit auf 5x3h/Woche, Umstellung auf Home-Office, somit monatelange Reisen möglich).

    Bin seit 2.1. in Schweden unterwegs (hier lebt sich's in Coronazeiten noch etwas freier) und hatte auf der Fährüberfahrt Zeit, den langen Text zum "Ausbaukonzept" zu schreiben.


    Ausbaukonzept Suzuki Ignis

    Als ich mich dazu entschlossen hab, Teilzeit-"Vanlife" mit meinem kleinen Suzuki Ignis zu machen bzw. testen zu wollen, gab es natürlich viele Dinge zu beachten, Probleme zu lösen, Ideen umzusetzen:

    1. Schlafmöglichkeit

    Bisher schlief ich im Ignis ja so: Rücksitze beide raus, Ersatzrad in der Mitte, rechts davon die Ski, links davon das Trocken-Tüten-Camping-WC und darauf an der Ecke noch der nach hinten gelehnte Beifahrersitz. Auf diesem die Matratze, die ich schon im Qubo hatte.

    Da ich jetzt neu auch einen Sitzbereich haben wollte, ging das so nicht mehr. Auch wenn es schwer fiel und ich es in der Schweiz ja vor kurzem gebraucht hatte, aber das Ersatzrad wird in Zukunft leider nicht mehr mitkommen, es gab keinen passenden Platz. Stattdessen schien mir ein Kühlschrank sinnvoller. Wobei ich mir auch überlegte, das Ersatzrad auf dem Dach zu montieren bzw. in eine Dachbox zu stecken. Zu dem Thema später mehr.

    Somit maß ich den Bereich hinterm Beifahrersitz und stellte fest, dass mein Qubo-Bett auch so reinpassen würde. Allerdings ziemlich tief liegen müsste, wenn ich halbwegs aufrecht sitzen möchte.

    Von den Dacia-Ausbau-Youtube-Videos von Rene Kreher nahm ich einige Ideen auf, z.B. dass man mit vorgeklapptem Beifahrersitz sich dann schön bequem auf dessen Rückseite hinlehnen kann. Die Position benannte ich sodann als "Lümmelposition", zusätzlich zur "Sitzposition" und "Schlafposition".

    2. Elektrik

    Ebenfalls wegen den Kreher-Videos entschied ich mich für eine Liontron-LiFePO4-Batterie für den Innenraum, mit der ich auch ein Induktionskochfeld mit 220V bedienen wollte. Ich entschied mich für die 150 Ah-Batterie um über 1000,- €, da ich vorerst kein Solarpanel installieren wollte. Den Anschluss samt Ladebooster an Lichtmaschine/Startermaschine ließ ich unseren Spezialisten im Geschäft machen, den Rest innen machte ich dann selbst. Ein Platz für die Batterie war schnell gefunden: Hinterm Beifahrersitz und somit unterm Bett. Dort kann das Zeug fix drin bleiben, auch wenn man mal die Rücksitze einbauen sollte. Der Beifahrersitz ist damit aber nur noch ein Notsitz, weil er ganz vorne steht und man kaum Fußraum hat. Aber als Notsitz taugt er trotzdem noch.

    Für den Notfall hab ich auch noch ein 220V-Ladegerät dabei. Die Batterie hat ein BMS, ein Battery Management System eingebaut, das man via Bluetooth auslesen kann, wie der Ladestand ist und wieviel gerade rein- oder rausgeht.

    3. Kühlschrank

    Ja, das war eine der schwierigeren Entscheidungen. Reicht mir meine bisherige Kühlbox? Soll es eine Kompressorkühlbox werden, weil stromsparender? Brauch ich einen Kühlschrank? Naja, im Sommer schon sinnvoll. Auch wenn man mal 1-2 Tage eine Packung Schinken oder Käse lagern möchte. Ich ging die Varianten durch, baute mir aus Kartons Nachbauten um Stellmöglichkeiten zu finden und entschied mich schließlich für eine Alpicool-Kompressorkühlbox, weil diese weniger hoch war und somit unters Bett passen würde. Mit ca. 15l Volumen ist es für meinen Bedarf wohl eher zu groß und der Kompressor ist in der Nacht natürlich zu laut, aber neben der geringen Höhe gibt es noch einen Vorteil: Man kann die Temperatur von ca. -20 bis +20° regeln, was evtl. im Sommer interessant sein könnte, wenn man mal keine direkte Kühlfunktion auf 8-10° braucht, sondern nur ein paar Sachen auf 20° Zimmertemperatur lagern möchte. Nachts würde ich den Kühlschrank aufgrund des Lärmes wohl ausschalten.

    Der Platz für den Kühlschrank ist also unterm Bett, ein Teil des Betts liegt auf der Kühlbox.

    4. Dachbox? Skiträger?

    Tja, auch eine schwierige Entscheidung.

    Der zusätzliche Stauraum in einer Dachbox wäre schon schön. Aber man hat einen höheren Verbrauch und was lagert man dann wirklich darin, kommt man ja nicht so leicht immer ran? Ein Ersatzrad? Aussortierte Wäsche? Nebendran ein Solarpanel? Ich entschied mich erst mal dagegen, kann man später immer noch nachrüsten, wenn einem der Platz innen nicht reichen sollte.

    Skiträger hätte ich ja, waren ja auf den Kirgisistan- und Türkeireisen mit Trincerone im Einsatz. Zusätzlicher Nachteil außer dem höheren Verbrauch: Die Ski werden dreckig, vereisen im Bindungsbereich, es pfeift, ... dafür hätte man innen im Auto viel mehr Stauraum, ja. Auch hier entschied ich mich erst mal dagegen. Ein paar Ski passt dorthin, wo es auch im vorheriegn Ignis-Schlafberiech war: auf der rechten Seite unters Bett / unter den Beifahrersitz. Und ein zweites oder drittes Paar passt rechts zwischen Türen und Beifahrersitz, man muss halt nur die Bindung immer raustun. Was dank der modernen Schiebevorrichtung ja recht fix geht. Allerdings hab ich aktuell nur 2 Paar dabei: Die Tourenski unterm Bett und zweite Allmountains dann eben mit abmontierter Bindung. Die Skischuhe sind vorne im Beifahrerefußraum.

    5. WC

    Das bisherige Trocken-Tüten-WC hat mir zwar schon mehrfach den "Arsch gerettet", aber man muss die Tüte halt immer recht schnell entsorgen, die Mülltüten kann man einfach nicht geruchsfest genug verschließen. Ich sah mich nach Alternativen um und fand ein kleines Porta Potti, das kaum größer war und somit am alten Platz hinpasste. Das hat einen Fäkalientank und einen Frischwassertank (und leider eine schmälere und unbequemere Klobrille als das quadratische alte Klo). Dass beide Gewässer im Winter lieber nicht gefrieren sollten, fiel mir erst in den letzten Tagen vor der Reise ein - die Ergebnisse im Internet dazu von "besser Kühlwasserfrostschutz, keinesfalls Kochsalz" bis "besser Kochsalz, keinesfalls Kühlwasser/Scheibenfrostschutz" :) Vielleicht gelingt es mir ja, das Auto innen frostfrei zu halten.

    Statt Chemie hab ich zudem mal den "Klo-Floh" gekauft, der die Fäkalien mit Mikroorganismen zersetzen soll. Allerdings soll das nur eine gewisse Zeit gehen und ob dafür Kochsalz oder Glykol als Frostschutz besser ist, weiß ich nicht. Überhaupt gehe ich ja davon aus, dass ich das WC eher selten entleeren möchte, alle paar Wochen, wenn's halbwegs voll ist. Ich will's ja nicht dauerhaft verwenden, nur wenns nötig ist und nur fürs "große Geschäft", wenn kein öffentliches WC erreichbar ist. Das "Kleine" soll weiterhin direkt in der Natur oder in Pinkelflaschen erledigt werden. Die werden in Zukunft aber statt weggeschmissen entleert, gereinigt und wiederverwendet, so mein Plan. Alte Sodaclub-Plastikflaschen eignen sich aufgrund der breiten Öffnung dafür auch wesentlich besser als normale Getränkeflaschen, wie ich bereits aus Erfahrung weiß :)

    6. Sitzmöglichkeit

    Am Fahrersitz kann man ja schön sitzen. Da gibt's so Brettchen, die klemmt man sich ins Lenkrad und kann schön drauf essen. Warum hab ich mir das nicht schon vor Jahren gekauft, echt praktisch!

    Aber ich möchte ja auch die Kochplatte und einen PC nutzen.

    Der Fußraum hinter den vorderen Sitzen ist recht tief im Vgl. zu dahinter, also müsste man sich hinterm Beifahrersitz hinsetzen, den Fahrersitz vorstellen und dann hat man schön Platz. Aber mit der Betthöhe aufgrund der Kühlbox säße man vielleicht etwas zu hoch .. Das löste ich, indem ich den Sitzbereich einfach tiefer machte. Direkt über die Batterie-Box hinterm Beifahrersitz kommt einer meiner beiden alten Metall-Holzlattenroste vom Qubo-Ausbau, darauf ein Sitzschaumstoff und man hat genug Platz nach oben, sofern man wie ich unter 170cm groß ist. Als Sitzschaumstoff wiederum nahm ich 2 Lagen einer alten Liegenauflage, die ich mir damals im Fusion als Ersatz zum Luftbett gekauft hatte, nachdem da immer wieder die Luft nachts rausging. Zum Schlafen liegen dann beide Lagen unter der Bettmatratze, die wiederum in Sitzposition hochgeklappt sein muss und als Rückenlehne dient. Wie ich die in der Hochklappposition befestige, ist noch nicht ganz perfekt gelöst.

    Der Lattenrost auf der Batteriebox ist übrigens nicht fest geschraubt, sondern nur gesteckt (und gegen Verrutschung gesichert), so dass man das Teil leicht entfernen kann, um zur Batterie zu kommen.

    Überhaupt wollte ich zum Ausbau nur auf vorhandene Sachen zugreifen, also die Hölzer, Platten und Latten, die ich damals für den Qubo-Ausbau gekauft hab - und wie damals mit einer Mischung aus Holz und Metallwinkel arbeiten, um die nötige Stabilität zu erreichen.

    Hatte in den letzten Wochen dieses Forum ganz vergessen durch meine Lebensumstellung (Verkauf meiner alten Wohnung in Innsbruck, kauf einer wesentlich günstigeren Wohnung in Kärnten, geplante Einteilung des Verkaufsgewinns auf 20 Jahre bis zur Rente, dadurch Verkürzung der Arbeitszeit auf 5x3h/Woche, Umstellung auf Home-Office, somit monatelange Reisen möglich).

    Bin momentan in Schweden unterwegs (hier lebt sich's in Coronazeiten noch etwas freier), genauer gesagt schon seit 2.1., und hatte einige Problemchen mit meinem Ignis, der mittlerweile ca. 183.000 km auf dem Tacho hat.

    Mehr oder weniger angefangen hat es schon letztes Frühjahr, als er sich beim Starten manchmal etwas anders angehört hatte. Kurz vor dem Ablauf der Zusatzgarantie, vor ca. 30.000 km, bei 149.900km, haben wir den Starter gewechselt. Inwieweit es danach besser war, ob es an den wärmeren Temperaturen lag, konnte ich nicht mehr so wirklich sagen.

    Ende 2020 haben wir ein paar Umbauten betreffend Campingeinsatz (ausführliches Topic werd ich noch posten) gemacht und (das dann in der Werkstatt) eine Webasto-Standheizung eingebaut, die die Zusatzoption mit dem verkürzten Kühlwasserkreislaufs bekam, um den Innenraum, nicht den Motor aufzuheizen. Dazu noch eine LiFePo4-Batterie hinterm Beifahrersitz, mit Ladebooster zur Starterbatterie/LiMa und die Standheizung an diese Innenraumbatterie angeschlossen.

    Zum Jahreswechsel fiel es mir dann vermehrt auf, dass der Motor schlechter startete. Oft, so meinte ich, war davor die Standheizung in Betrieb, was dann für die Sensoren zu eigenartigen Kühlwassertemperaturen führen dürfte - ein Teil ist heiß, ein Teil kalt.

    Es gab durchaus verschiedene Varianten: mal war eine kleine Pause, mal ein Geräusch, dass sich wie ein durchrutschendes Getriebe angehört hat, mal stockend (propf, propf), mal problemlos. Bei vorheriger laufender und mittlerweile ausgeschalteter Standheizung versuchte er mit zu wenig Leerlaufdrehzahl zu starten und schaffte es nicht.

    Im Laufe meiner Reise durch Schweden konnte ich die Startschwierigkeiten immer wieder mal bemerken, ich merkte z.B., dass der Motor leichter startet, wenn die Standheizung noch läuft, als wenn sie bereits kurz ausgeschaltet ist.

    Als es mal längere Zeit tags wie nachts -20° bis -27° hatte und die Innenraumbatterie den Dienst quittierte (obwohl es lt. Hersteller eigentlich bis mind. -20° kein Problem sein sollte), sprang der Ignis absolut problemlos an - bei den kalten Temperaturen jagt die Steuerung dann den Motor auf 2000 rpm im Leerlauf nach dem Starten :)

    Irgendwann ging die Innenraumbatterie wieder (hab sie im Hostelzimmer aufgewärmt), Standheizung wieder verwendet und meine Starterschwierigkeiten waren wieder vermehrt da.

    Eines Sonntags ging an einem Supermarktparkplatz nach dem Skifahren (also warmen Motor) nichts mehr, ich ging zurück zum Hotel und wollte die Sache am nächsten Tag lösen. Da startete der Motor, also fuhr ich ins nächste Skigebiet. Dort abends ging aber gar nichts mehr - Startknopf gedrückt und kein Mucks, kein Startversuch.

    Auf meinem Blog beschrieb ich das so:

    Um ca. 15:20 Uhr rief ich die Suzuki Assistance an, die Daten wurden aufgenommen und mir ein Rückruf zugesagt, sobald er von den Kollegen aus Schweden gehört hat, wann die kommen.

    Gegen 16:30 Uhr kam der Rückruf aus Wien: Es ist jemand unterwegs, wird ca. in 1h kommen. Puh, dann kommt der wohl nicht von dem Abschleppdienst in Järpen nähe Åre, sondern wohl doch von Östersund und wird mich dann nach Östersund zum 99 km entfernten Suzukihändler schleppen? Ob ich dann um die Uhrzeit noch einen Leihwagen bekomme, mit dem ich die 1,5h-2h nach Storlien fahren kann?

    Wenigstens geht ja die Innenraumbatterie wieder und somit auch die Standheizung. Ich hoffe, die Startprobleme haben nichts mit der Innenraumbatterie zu tun, aber das erscheint mir doch sehr unlogisch.

    Um 17:40 kam dann endlich der Abschleppwagen und hatte noch weitere Überraschungen bereit. Dass er das Problem nicht beheben konnte, war mir fast schon klar, die Batterie ist neu und voll, eine Überbrückung von ihm brachte ebenfalls nicht.

    Ja, er könnte und würde mein Auto abschleppen, und zwar nach Undersåker, wo ich die letzten 2 Nächte übernachtet hab. Na toll, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich das Auto gestern abschleppen lassen. Wenn die nix machen können, würde es weiter nach Östersund zum Suzukihändler geschleppt werden.

    Aber jetzt das Problem: ich selbst dürfte weder hinten im Auto bleiben, noch im Führerhaus mitfahren (letzteres wg. Corona), der näheste Leihwagen, so meinte er, sei zudem in Östersund, was ja ca. 100km entfernt ist. Ihm war natürlich auch klar, dass ich nicht bei -10° einfach am Parkplatz stehen bleiben kann, er schlug ein Taxi zum Bahnhof in Undersåker vor (wo vielleicht heut Abend noch ein Zug fahren würde, aber dann wohin?), aber das sollte ich mit meiner Versicherung (Mobilitätsservice) abklären.

    Den rief ich dann an, telefonierte aber gerade anderweitig und musste mich zurückrufen. Ich erklärte es ihm und bat ihm doch mal seine Kollegen in Schweden zu fragen, ob man einen Mietwagen zu meinem Standort organisieren könnte. Alternativ könnte er mir auch die Kosten für die Taxifahrt zusichern, allerdings dann keinen Leihwagen mehr.

    Bevor der Rückruf kam, kam der Pannendienstfahrer, er könne nicht mehr länger warten und müsse nun den nächsten Fall abarbeiten und evtl. danach wieder kommen. Ich erinnerte mich an diverse alte Filme und fragte ihn, ob er mich nicht mit dem Seil ziehen könnte, der Motor müsste dann doch anspringen? Er war sich nicht sicher, ob das funktionieren würde, zudem könnte ich den Anlasser mit meinem Startknopf ja gar nicht drücken, wenn es soweit ist (weil zum Anlassen Auskuppeln + glaub auch Bremse drücken nötig ist).

    Wir probierten es trotzdem, Startknopf auf Zündung, Kupplung gedrückt, 2. Gang rein und er schob mich mittels Muskelkraft an, sobald er OK sagte, ließ ich das Kupplungspedal los und der Motor startete. Yeah, so schön altmodisch-manuell, wie geil ist das denn? Warum haben Autos eigentlich keine Kurbel mehr zum Anlassen für solche Notfälle?! :)

    Somit war die Panne offiziell gelöst und ich konnte wieder fahren. Wohin? Nach Östersund zur Werkstatt? Nein, lieber ins fast genausoweit entfernte in der Gegenrichtung liegende Storlien nahe der norwegischen Grenze, wo ich für 3 Tage eine Unterkunft reserviert habe. Nach Östersund kann man danach auch noch fahren oder sich abschleppen lassen. Einzig vermeiden sollte man, den Motor absterben zu lassen, sofern man sich nicht auf einer abschüssigen Straße befindet... Der Unterkunft teilte ich mein späteres oder gar nicht mehr Ankommen schon vorher mit, man platzierte, wie so häufig in Schweden, den Schlüssel in einem Kuvert am Eingang.

    Die Temperaturen auf der Fahrt nach Storlien fielen auf bis zu -24°, wobei es meist um die -20° hatte. Am Parkplatz angekommen suchte ich mir einen, der etwas bergauf lag. Allerdings geht's dann etwas weniger steil weiter, so dass es vmtl. zu wenig sein wird, um mein Auto selbst via 2. Gang im Rollen einlegen starten zu können.

    --

    Ein paar Tage später brauchte ich tatsächlich wieder die Hilfe eines Mitmenschen, um das Auto anzuschieben und zu starten. An der Tankstelle unterwegs ließ ich den Motor vorsichtshalber laufen. Ich fuhr nach Östersund ins Hostel, räumte meine Sachen ins Zimmer und probierte einen erneuten Startvorgang, um zur Suzuki-Werkstatt zu fahren: Der Motor startete.

    In der Suzukiwerkstatt wurde dann ein loser Starter festgestellt, es mussten irgendwelche Schrauben angezogen werden. Nachfrage bei meiner Werkstatt: Der Starter wurde für Standheizung/Batteriearbeiten nicht ausgebaut. Warum auch immer der locker war... Kostete ca. 130,- €. Fehler war keiner im System gespeichert.

    Danach ging der Motor wieder einige Zeit lang problemlos zu starten, ich verwendete auch wieder die Standheizung und den Trick des Startens während des Standheizungsbetriebs statt danach. Hatte mindestens einmal funktioniert, aber nicht einige Tage später an einem Samstag morgen vor der Unterkunft: Wieder einmal tat sich genau nichts beim Drücken des Startknopfs.

    Wieder einmal rief ich die Suzuki Mobilitätsgarantie an, diesmal ließ ich den Ignis abschleppen. Die nächste (freie) Werkstatt würde aber erst am Montag offen haben, tja, Pech gehabt, kein Skifahren das WE, lass ich mir die Übernachtung wenigstens von der Mobilitätsgarantie zahlen.

    Da sich die Werkstatt am Montag nicht gemeldet haben, rief ich am Dienstag an: der Wagen würde wieder starten. Ich ging die 30min zur Werkstatt und man sagte mir, der Motor hätte an deren Platz nicht gestartet, nachdem das Fahrzeug aber über Nacht in der Halle war und der Mechaniker mit dem Schraubenzieher irgendwo zwischen Starter und Motor gegangen ist, seitdem startet der Motor wieder. Wirklich repariert wurde also nichts, Kosten waren ca. 60,- €. Der Starter würde aber fest sitzen und nicht locker sein.

    In den letzten Tagen startete der Ignis wieder problemlos, Standheizung hab ich mich aber momentan noch nicht einschalten trauen, da brauch ich erst wieder ein bisschen mehr Vertrauen :)

    Ansonsten weiß ich aber ja mittlerweile, dass ich nur jemand bräuchte, der mir den Wagen anschiebt ...

    (Schade, dass man nicht den ISG vom Hybrid-System zum Starten verwenden kann, wenn der Starter nicht geht.)

    Mittlerweile hab ich mich entschieden, meinen Ignis vom "Schlafmobil mit WC" zu einem richtigen Microcamper weiter zu entwickeln - hab zwar mittlerweile 174.000km drauf, aber jetzt kommt eine Standheizung rein, werde mir einen Holzbau für's Bett bauen (mit dem alten Holz vom Qubo) und eine 150 Ah LiFePO4 -Batterie wird die Energie liefern. Dazu Kompressorkühlbox und Induktionskochfeld und dann ist Ignis-Vanlife angesagt :)

    Mal gespannt, ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle. Und wie lang mir der Platz im Ignis reichen wird. Aber ich hab echt schwer überlegt und mir ist kein passenderes Auto eingefallen, zumindest nicht unter den Voraussetzungen Allrad+Benzin+Günstig+Sparsam .. Und da ich ja schon einige Nächte im Ignis verbracht hab - wenn auch leider kaum heuer, weil Corona-bedingt keine Reise nach UK & Co möglich war..

    Matratze ist immer noch die aus dem Qubo, also 160cm lang und damit ca. 7cm kürzer als ich, die kommt in Zukunft wieder nach hinten (bisher im Ignis auf dem zurückgelegten Beifahrersitz) -> Ausstrecken der Füße somit zwischen den Sitzen, falls nötig.

    Kühlbox mit Teil-Gestell, weiter vorne im Auto hinterm Beifahrersitz die Batterie-Box mit dem bereits im Qubo verwendeten "Lattenrost", rechts der Batterie werden die Ski durchgelegt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    .. und mit Matratze und WC:

    .. hinten die Verbreiterung werd ich vmtl. noch kürzen müssen, da die Matratze beim Sitzen nach rechts geklappt werden soll und der Ignis hinten ja leider abgeschrägt ist. Die hintere Platte unterm Bett kommt dann im Sitz&Arbeitsmodus in den Bereich hinter Fahrersitz / WC und soll dann als Tisch dienen. Gesessen wird etwas niedriger als Betthöhe auf der Batteriebox und beide Sitze dann nach vorne gestellt, damit der Fußraum hinterm Fahrersitz gut ausgenützt wird.

    Hallo inmontanis:)die 162.800 km mit der gleichen Steuerkette? Oder gab es da Probleme?:/

    Ich wüsste mal nix, dass die gewechselt worden wäre. Aktuell etwas über 174.000 km. Die nächsten Jahre möcht ich nur noch ca. 25.000 km statt 40-50.000km fahren - und die 250.000 noch gern erreichen - wär blöd, wenn die Steuerkette dann bei 220.000 km fällig wird, dann hätte ich sie auch schon weit früher wechseln können :) Aber das ist ja immer so, dass man sich das nicht raussuchen kann..

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal auf die Besonderheit des Allrad hinweisen und ausdrücklich davon abraten ein Notrad für den Allrad Ignis zu verwenden. Durch die Drehzahlunterschiede kommt es zu Verspannungen und der geringste Schaden ist eine Überhitzung der Viskokupplung / Verschleiß. Ein vollwertiges Ersatzrad mit gleichem Profil wäre wünschenswert in einem Pannenfall.

    Letztes Jahr hatte ich in der Schweiz einen platten Sommerreifen, aber mein vollwertiges Winter-Ersatzrad wie üblich dabei. Da mir diese ganzen Reifenumfangunterschiedprobleme nicht wirklich eingefallen sind, hab ich den einfach montiert und bin die paar hundert km damit heimgefahren. Sommerrad ist ja die Suzuki-Alufelgen 175/60/16 und Winterrad 175/65/15, wenn ich das jetzt richtig abgeschrieben hab, was ja einen kleinen Unterschied im Durchmesser und Abrollumfang ergibt.

    Kleine Noträder sollte man wohl besser hinten aufziehen "um Schäden am Differential an der Antriebsachse vorne" zu vermeiden. Nun sind Noträder ja etwas unterschiedlicher als meine o.g. Konstellation. Aber um den zitierten Text noch mit einzubeziehen: Ist es in dem Fall, also 175/60/16 und 175/65/15 und Ignis Visco-Allgrip vielleicht sogar sinnvoller, dieses leicht unterschiedliche Ersatzrad vorne zu montieren, weil das Differenzial dort vom Kurvenfahren so kleine Abweichungen problemloser wegsteckt als die Viscokupplung hinten? (Bzw. was hat die Starrachse hinten für einen Einfluss darauf, eher Ausgleich oder Problemverschärfung, wenn man hinten mit gemischer Bereifung ein paar hundert km oder länger bis heim fahren würde)?

    --

    Warum ich mich aktuell mit dem Thema beschäftige: Mein Ignis ist auf meinen Sommerreisen ja auch ein Schlafmobil - hab ich ja schon irgendwo mal Fotos gepostet, mit Bett und WC, wobei das Bett so realisiert ist: Rücksitze raus, Beifahrersitzlehne ganz hinter flach und dahinter dient mein Ersatzrad als Auflage für die Matratze. Nun möchte ich mir (mangels sinnvollerer Alternativen, ernsthaft!) evtl. nächstes Jahr einen neuen Ignis als Zweitwagen kaufen und den etwas mehr in Richtung "Camper" umbauen, d.h. mit einer vernünftigen Batteriebox, einem besseren WC und einer etwas anderen Raumaufteilung, sowie etwas winterfester (aktuell nur bis ca. 0° Außentemperatur angenehm), daher werd ich diesen Herbst/Winter erst noch einige Tests machen, ob das so alles klappt. Angedacht wäre hinsichtlich Raumaufteilung die Beifahrersitzlehne stattdessen ganz nach vorne zu stellen, das Bett dahinter auf ein Holzgestell zu bauen und hinterm Beifahrersitz unterm Bett die Batteriebox zu machen.

    Aufgrund des höheren Platzbedarfs durch Batteriebox, Holzgestell und etwas größerem WC such ich momentan etwas nach Alternativen für das Ersatzrad, weil das schon viel Platz braucht. Ein kleineres Notrad fällt also eher aus, ein Notrad mit dem gleichen Durchmesser und weniger Breite (liegend: Höhe) bringt auch nicht so viel Platzgewinn. Was mir noch so eingefallen ist:

    - kleine Dachbox und entweder Ersatzrad oder anderes Zeug dort rein (wäre aber nur wg. Ersatzrad allein auch vom Mehrverbrauch wohl eine zweifelhafte Anschaffung, könnte wg. Platzbedarf aber evtl. sowieso nötig werden)

    - Dachkorb und Ersatzrad dort festschrauben (vmtl. weniger Mehrverbrauch als Dachbox, aber ansonsten nicht wirklich zu gebrauchen)

    - Statt Ersatzrad nur Ersatzreifen, zumindest im Sommer. Die 175/60/16 scheinen ja eine recht seltene Dimension zu sein, somit man sich dann ggf. nur zur nächsten passenden Kleinstwerkstatt abschleppen lassen müsste, um dort den Reifen schneller wechseln lassen zu können, sofern halt die Felge noch gut ist. Damit hat man immerhin etwas mehr Stauplatz, wo sonst die Felge wäre. (Im Zweifelsfall hat man dann zwar trotzdem eine andere Profiltiefe und evtl. einen anderen Reifenhersteller auf dem einem Rad, mit dem man dann aber vmtl. die einen oder anderen tausend km bis heim fahren könnte?)

    170.000 km, 9. Jahresservice (hat sich ja mal etwas verschoben): Bremsflüssigkeit erneuert (war wohl nicht mehr so ganz perfekt) und das übliche (Ölwechsel, Filter, Pollenfilter), fertig. So darf's gerne weitergehen :)

    (Wenn mich die Coronamaßnahmen nicht einbremsen würde, hätte ich wohl gute 10.000km mehr drauf, aber der übliche Sommerulaub auf die britischen Inseln fällt heuer leider aus :( Mal schaun, wie der Winter läuft.)

    (so, hier passt der Beitrag wohl besser hin als im anderen Topic)

    Obwohl ich vor dem aktuellen Ignis fast nur Automatik bzw. automatisierte Schaltgetriebe gefahren hab, gefällt mir das CVT am wenigsten, wohingegen ich die automatisierten Schaltgetriebe, die ich zuvor hatte (Ford Fusion, Fiat Qubo), bevorzuge.

    Schalten an sich stört mich auch nicht, nur das Kupplungspedal nervt halt hin und wieder, das könnte von mir aus gerne automatisiert werden, selbst wenn man weiterhin Schalten müsste.

    Nach 160.000km im Ignis kann ich zwar nicht sagen, dass ich immer ruckelfrei anfahre und mich nicht hin und wieder verschalte, aber ich hab mich insofern abgefunden, dass ich vermutlich den Ignis, selbst wenn es ihn als Allrad mit CVT gäbe, nicht mit CVT nehmen würde, außer mir gefiele das Fahrverhalten nach einer ausgiebigen Probefahrt wirklich oder es gäbe ihn nur mit CVT.

    So, hab heut endlich mal den Ignis mit CVT getestet, wenn auch nicht ausgiebig, sondern nur eine halbe Stunde. Hmmmmjaaa... also CVT ist nicht meins. Wenn man gemütlich dahinrollt und dann wieder Gas gibt, scheint immer geschaltet zu werden und es gibt immer wieder Situationen, wo man beim Gasgeben dadurch eine Verzögerung hat, die man beim Schalter entsprechend nicht hat. z.B. wenn man beim Schalter eine kurvige Bergstraße fährt und den 3. Gang dauerhaft sportlich fährt, vor der Kurve vom Gas geht, wird genug abgebremst und später ist gleich der richtige Gang drin zum sportlichen Beschleunigen. Gilt ähnlich auch im Stadtverkehr bei etwas mehr Verkehr.

    Zum manuellen Schalten mit den Schaltwippen hätte mir das Ignis-CVT-Getriebe aber zu viel Gänge (7 oder 8, bei 100 war der 7. drin, keine Ahnung ob weiter oben noch was kommt), da ist man dann in der Stadt auch laufend am schalten / Knopf drücken, was auch nervt, dann lieber "D".

    Die Start-Stopp-Automatik greift auch manchmal schon dann, wenn man es nicht bräuchte, weil es z.B. an der Ampel bereits grün wird -> das kann man beim Schalter entsprechend auch angenehmer selbst entscheiden. Auch wenn das aus/einschalten beim Hybrid ja eh kaum spürbar ist.

    Angenehmer beim Ignis CVT ist das Runterschalten zur Motorbremswirkung, weil man durch die mehreren Gänge eben mehr Auswahl hat, die Verzögerung der Steilheit bzw. dem Abstand zur Ampel besser anzupassen. Wenn man im "D"-Modus manuell runterschaltet ist kurze Zeit später beim Anfahren/Beschleunigen auch wieder "D" drin (ansonsten müsste man den Ganghebel auf "M" stellen).

    Ich fahr ja eher längere Strecken, selten intensive Stadtetappen und auch eher selten Stop&Go/Stau. Wenn das anders wäre, könnte ich mir schon vorstellen, dass die CVT-Variante das kleinere Übel zum Kuppeln wäre. Aber momentan ist mir Allrad im Winter wichtiger als ganzjährig CVT.

    (Selbst gefahren bin ich aber noch nicht, mal schauen ob sich da demnächst was ergibt...)

    Vor 2 Wochen ergab sich endlich eine Möglichkeit im Rahmen einer Dienstfahrt .. also direkt gespürt hab ich die geringeren PS nicht im Vergleich zu meinen. Da müsste man vmtl. schon regelmäßig eine idente Strecke fahren oder beide Varianten möglichst parallel testen. Also, sich für das alte Modell nur deshalb zu entscheiden, weil es ein paar PS hat, bringt's m.E. nicht.

    Also mir gefällt diese neue, grimmige Front gar nicht. Erinnert mich an eine gewisse Doctor Who - Folge mit einer gruseligen Automaten-Puppe:

    Gar nicht mitbekommen, aber anscheinend haben wir schon seit ca. 2 Wochen einen von den Facelift-Ignis als Vorführwagen angemeldet, und zwar in diesem neuen Sandbeige. Schaut gar nicht soo übel aus und die grimmige Front ist wohl in Wirklichkeit dann auch nicht gar so schlimm. Wobei mein blauer Ignis nach einem ausgedehnten Winterurlaub in Russland oder Skandinavien (wo die Straßen gesandet statt gesalzt werden) auch schon mal so eine Farbe hatte :)

    (Selbst gefahren bin ich aber noch nicht, mal schauen ob sich da demnächst was ergibt...)

    ...ja es gibt wohl Leute, die wollen am besten auch noch das Blinken des Blinkers selber bestimmen.

    kann man im Prinzip ja eh, wenn man das Antipp-Verhalten auf 1x stellt, kann man immer selbst so oft wie man will den Hebel betätigen :) Ich hab meins übrigens auf 4x gestellt oder stellen lassen (Also antippen = 4x blinken statt 3x), wenn ich mich recht erinnere..

    Obwohl ich vor dem aktuellen Ignis fast nur Automatik bzw. automatisierte Schaltgetriebe gefahren hab, gefällt mir das CVT am wenigsten, wohingegen ich die automatisierten Schaltgetriebe, die ich zuvor hatte (Ford Fusion, Fiat Qubo), bevorzuge. Leider hatte genau das in beiden Fällen auch immer zu zusätzlichen Reparaturen geführt. Und das von Ford, das auch meine Eltern in deren Fiesta hatten, hatte bei uns allen die selben Probleme. Vorteil war, dass so ein Getriebe keinen Mehrverbrauch zum manuellen Schaltergetriebe hat.

    Schalten an sich stört mich auch nicht, nur das Kupplungspedal nervt halt hin und wieder, das könnte von mir aus gerne automatisiert werden, selbst wenn man weiterhin Schalten müsste. Warum man in unseren Ländern so erpicht auf den manuellen Kupplungsvorgang ist, obwohl man gleichzeitig zB. Lichtautomatik und Regensensor verlangt, leuchtet mir auch nicht ein.

    Nach 160.000km im Ignis kann ich zwar nicht sagen, dass ich immer ruckelfrei anfahre und mich nicht hin und wieder verschalte, aber ich hab mich insofern abgefunden, dass ich vermutlich den Ignis, selbst wenn es ihn als Allrad mit CVT gäbe, nicht mit CVT nehmen würde, außer mir gefiele das Fahrverhalten nach einer ausgiebigen Probefahrt wirklich oder es gäbe ihn nur mit CVT. Bei meinen 40-50.000km pro Jahr ist natürlich auch der Mehrverbrauch zu beachten und schlussendlich kann ich durch das manuelle Schalten wenigstens ein bisschen das schlechte Umweltgewissen aufbessern ;)

    ^ Ich hab das Diagramm ganz zufällig in einem PDF gefunden, das sich irgendwie irgendwann mal auf meiner SSD materialisiert hat :)

    --

    Diese Verbräuche bringen mich auch zum Verzweifeln, NEFZ, WLTP, von WLTP auf NEFZ gerechnet, von NEFZ auf WLTP gerechnet, manchmal steht dann gar nix dabei, was es ist, und vergleichen kann man somit noch weniger als früher?!

    Also bei Regen kann ich das bestätigen, wenn man da nicht häufig die Luft auch zur Scheibe lässt (ohne Klima reicht), läuft die WSS bald an. (Natürlich ohne aktiviertem Umluft-Schalter, wenn das aktiv ist, gehts ja noch schneller, außer die Klima ist an).

    Kommt gut hin, aber hintenraus fällt die Drehmomentkurve wesentlich stärker ab (100 Nm bei ca. 6500-6600 upm), auch die kW gehen ab ca. 6200 upm wieder runter. Wobei man ja eher selten in dem Drehzahlbereich ist.

    Interessanterweise scheint Suzuki in Japan beim Ignis weiterhin den K12C einzusetzen, dito in Indien. Als ob man vom K12D nicht so richtig überzeugt wäre ...

    https://www.suzuki.at/auto/modelle/I…/motor-fahrwerk schreibt:

    Zitat

    Der neue 1.2-Liter Dulajet Motor K12D besticht durch kraftvolles Ansprechverhalten und hohe Kraftstoffeffizienz. Erreicht wird diese erstklassige Balance durch technische Verbesserungen wie

    • eine elektrische Einlass-VVT (variable Ventilsteuerung)
    • eine Ölpumpe mit variabler Förderleistung
    • elektrische Kolbenkühldüsen