Beiträge von inmontanis

    Wenn ich auf gerade Strecken fahre und das Lenkrad zwischen den Beinen hab, um mit den Händen was anderes zu machen (z.B. was Essen, oder Navi bedienen oder Flöte spielen oder was auch immer), schlägt der Müdigkeitswarner recht häufig an.

    Auch bei manchen Schlangenlinienstraßen schlägt er hin und wieder an. Seltener allerdings als der Kollisions-Warner bei manchen Kurven auf kurvigen Straßen.

    dein tipp über abklemmen des akkus + motorhaube kommt mir etwas spooky vor. sorry. (oder war das ironie?).

    ich hab ja auch nix von "+" gesagt, sondern von "oder", denn ich sprach von Möglichkeiten = Mehrzahl.

    Zitat

    sollte der akku einmal tiefententladen sein, ist der tot!

    daher schrieb ich ja "sollte aber immer mal wieder angeklemmt werden zum Nachladen".

    Zitat

    gibts über dessen ladezustand eigentlich eine anzeige oder einen warnhinweis wg. drohender tiefentladung?

    Anzeige ist im Bordcomputer. Nachdem Suzuki beim "alten" Ignis zu viel gespart hatten, was die Hybridbatterie angeht, haben sie meiner Info nach das beim Facelift behoben und einen Schutz vor Tiefentladung eingebaut (oder beim Batteriehersteller mit dazu gekauft).

    Der neuere Ignis hat ja auch eine größere Batterie, vielleicht bringt das mehr. Ansonsten: Zu hohe Kosten, zu hohe Reparaturkosten für zu wenig Einsparung.

    Die 12V-Hybrid-LiIon-Batterie in meinem Ignis hat ja gerade mal 3Ah. Das hätte man doch mit weniger Aufwand genauso gut aus der Starterbatterie nehmen können?!

    Nebenher werden die Neuwagen durch diese Spielereien immer teurer und störanfälliger

    Diese ganzen EU-Regulierungen (Euro-XX und Assistenten) sollen ja auch einer der Gründe dafür sein, warum es keine günstigen kleinen Neuwägen mehr gibt.

    Es ist halt bei den Autos wie mit allen anderen Dingen, ich zumindest hab da immer eine Art Sweet-Spot bis zu der ich Modernisierungen und Änderungen gut/angenehm/sinnvoll finde, aber irgendwann (und in den letzten 5-10 Jahren fast in jedem Bereich und mittlerweile auch im KFZ-Bereich) fangen dann die Sachen an, die ich überflüssig, bevormunderisch, freiheitsberaubend, umständlich oder einfach nur nervig finde. Und dann verwende ich halt nur noch alte Dinge, alte Software oder besuche kein X mehr, weil es dort aufrgund übertriebenem Safety-First-Gehabes eine Vorschrift für Y gibt.


    Gefährliche Situationen hatte ich mit dem Ignis Notbremsassistent noch nicht, eher mit dem Spurhalteassistent, wenn wegen schlechter Beklebung in engen Baustellengassen auf der Autobahn das Lenkrad vibriert und man dadurch zu einem unsinnigen Lenkmanöver gebracht wird.

    Möglichkeiten zum dauerhaften Abschalten Start/Stopp-System:

    - Hybrid-Batterie abklemmen (sollte aber immer mal wieder angeklemmt werden zum Nachladen)

    - Motorhaube nicht ganz schließen (soweit ich mich erinnere, ging Start/Stopp bei mir einige Zeit lang nicht, weil die Motorhaube nur fast aber nicht ganz eingerastet war.)

    - im Winter bei Minustemperaturen ist das System eh nicht aktiv

    Achtung: Nicht so viel Zeit lassen mit dem Bestellen des Ignis, gut möglich, dass das letzte Bestellkontingent für die CO2-Diktatur in Europa (Stichwort Flottenverbrauch..) schon oder bald ausgeschöpft ist; der Ignis soll ja ca. 2024 eingestellt werden ... zumindest bei/für uns ... ("wir können keine Ignis bestellen - Antwort Suzuki: dann verkauft halt Swace, die sind da")

    ^ Das wurde ja in einem anderen Topic nun abehandelt.

    Hier noch ein paar aktuelle Bilder aus dem Winter, da mein Ladegerät abgeschmort ist und ich somit ein Ersatz eingebaut hab, was ich sogar unterwegs machen konnte und ohne was aus dem Auto raustun zu müssen und auch ohne dass ich aus dem Auto hätte aussteigen müssen(!) - auch wenn das teilweise etwas diletantisch aussehen mag, es funktioniert und dass das so funktioniert hatte, machte mich natürlich auch stolz ;) War sogar noch Platz, um Fotos zu machen.

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    Problemlos, wenn auch eng, kann ich im Auto an der Elektrik rumbasteln, die ist ganz unten im Bild (hinter dem Beifahrersitz). Danach folgt Wechselrichter und PC-Fach und dahinter die Tischplatte, worunter der Kühlschrank ist. Rechts noch zu sehen das WC und dahinter der kleine Schrank

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    Andere Sachen sind derweil vorne gelagert


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    Das schwarze Ladegerät muss raus, weil ja geschmolzen


    Der Ersatz ist allerdings sehr groß

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    Das neue blaue Ladegerät kann da unten nicht viel rumrutschen, also spar ich mir da komplizierte Befestigungen. Hat eh über 2 Stunden benötigt.

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    Gut, dass ich dieses Teil steckbar gemacht hab, damit man problemlos zur Elektrik kommt.

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    Sitzschaumstoffe drauf, damit eine ebene Fläche mit dem erhöhten rechten Bereich entsteht + dort sitz ich, wenn der Tisch (rechts, blau) hinter dem Fahrersitz aufgebaut ist

    (Hauptgrund für den erhöhten Bereich hinten war ja der Kühlschrank, hat aber ja, wie im langen Text mal erwähnt, noch zwei weitere Vorteile: Mehr Stauraum unterm Bett und schräge Liegefläche, was ich persönlich angenehmer find, zudem ich so auch etwas schräg in die andere Richtung stehen kann.)

    Ein bisschen Schimmel hatte ich diesen Winter natürlich auch wieder hier und da. Einspritzen, wegwischen, ignorieren. Natürlich weiß ich nicht, wie es hinter den Plastikabdeckungen aussehen mag, vermutlich nicht schön, sogar im Rücklicht hat sich heuer Feuchtigkeit und Schimmel gebildet:

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    Da ich jetzt im Frühjahr länger an Plätzen stehe und daher wenig Strom verbrauchen kann, weil ich nicht so häufig zum Nachladen komme, hab ich den Kühlschrank ausgeschaltet und mach normalerweise auch kein Essen mehr warm, somit hab ich mal was anders ausgetestet für die seltenen "Warmesstage" anstelle der Induktionskochplatte plus Kochtopf plus Pfanne (für z.B. TK-Pizza) nur dieser kleine, elektrische China-Kochtopf:

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    ^ links der kleine Elektro-Kochtopf aus China. Reicht für Fertiggerichte oder auch um ein fertiges Schnitzelchen o.ä. mal kurz zu Erhitzen oder kurz anzubraten, brauch weniger Strom als die Induktions-Platte samt Topf, zieht für das Erhitzen nur ca. 1-2 Ah aus der Batterie (und das mit weniger A, also weniger stressig für die Batterie).

    Hab bei meinen Reisen ja selten Zeit, die Foren zu besuchen, daher erst jetzt gesehen.

    Fahrersitz ganz nach vorne und ganz nach hinten geklappt, quasi ident zum Beifahrersitz, aber ganz vorgeschoben ist dann das Lenkrad im Weg:

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    Hier noch ein paar weitere alte Bilder von vor meinem aktuellen Camper-Umbau, als ich ja ohne Holzgestell den Beifahrersitz nach hinten geklappt hatte und dort die Matratze draufgelegt hab. Man braucht auf der Sitzfläche halt irgendein Zeug (Wäsche, Schaumstoffe) um eine ebenere Liegefläche zu bekommen. Dafür können so natürlich auch längere Menschen schlafen (und ggf. auch zwei) - hinterm Sitz, wie ich es ja jetzt mach, geht nur bis ca. 1,70cm.


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    vs.:


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    etc - siehe ja mein anderes Microcamper-Topic.

    Genauso hatte es sich ja diesen Winter bei meinem Ignis angefühlt, Schuld war die komplette Verdreckung (Salz etc.) an einem Halter, wo das Kupplungsseil um eine Ecke gelenkt wird... (der Halter kann auch mal brechen) - könnte also auch bei anderen Fahrzeugmodellen so auftreten ..

    Mal wieder ein kleines Update vom Kilometerfresser .. vor einem Monat Wildschaden reparieren lassen müssen - Stoßfänger ausgetauscht, sonst zum Glück nichts gewesen, also Teilkaskoschaden. Rost am Tankdeckel wurde auch gemacht und von Suzuki übernommen. Dazu die gebrauchte Lichtmaschine aus dem UK einbauen lassen, scheint aber auch nicht besser zu sein als meine alte. Sobald ich den neuen 18A-Ladebooster einschalte, um meine LiFePo4-Batterie zu laden, liegen an der Zigarettenanzünderdose nur noch schwankende 12,2-12,6V an. Ob da die Starterbatterie noch geladen wird...

    Kurz danach festgestellt, dass die Schaltung hakeliger ist, zuletzt kaum noch den 1. Gang rein bekommen, auch den 2. fast nicht mehr, bei kaltem Motor leichter, via Rückwärtsgang auch leichter, viel Spiel im Kupplungspedal, bei schnellerem/festeren Treten gings besser, 3./4./5. sowieso problemlos..

    Vorletzte Woche in Frankreich (unterwegs) spontan an einer freien Werkstatt gehalten, Mechaniker hatte einen kurzen Blick in den Motorraum von oben geworfen (?!!?), blöd gegrinst und gemeint, die Kupplung müsse getauscht werden. Jaja, kann ja nach 238.000km sein, dass die endlich mal getauscht werden muss, aber so pauschal ohne wenigstens mal eine Testfahrt zu machen, dem glaub ich nichts.

    Gestern in Italien (unterwegs) in einer Suzuki-Werkstatt gewesen (Termin am Freitag vereinbart), Problem war Salz und Dreck, wodurch wohl ein Halter am Getriebe, an dem das Kupplungsseil um 90° umgelenkt wird, komplett verstopft war - erklärte das Verhalten, dass es bei stärkerem Druck aufs Pedal eher funktioniert hatte.

    Austausch Kupplungsseil und Halter hatte dann knapp 142 € gekostet und die größte Überraschtung war der Stundensatz der Suzuki-Werkstatt hier im südlichen Piemont: 43,50 € netto. In Tirol haben wir mittlerweile fast 140,- € netto.

    Kupplung soll weiterhin gut sein und die Gänge flutschen so gut rein wie seit ewigen Zeiten nicht mehr.

    Also, wer Probleme mit dem Einlegen der Gänge hat, sollte mal einen Blick auf Seilzug und Halter werfen lassen.

    (Bin aber auch einer, der sein Auto so gut wie nie wäscht, vielleicht maximal mal abspritzt. Kann natürlich sein, dass man das Problem mit regelmäßiger Unterbodenwäsche nicht hätte..)

    Ein ähnliches Geldgrab wie das RDKS/TPMS mit den Sensoren in den Rädern.

    TPMS hat mir schon mehrmals geholfen, zwei platte Reifen zu erkennen, wobei einer dadurch gerettet werden konnte, weil ich alle paar Minuten die Luft nachgefüllt hatte, bis ich an einer Reifenwerkstatt war. Und mal in Russland an einer Tankstelle, wo ich Luft in den Reifen nachgefüllt hatte, wobei die aber keine Druckanzeige hatten, somit ich via TPMS sehen konnte, wieviel Druck im Reifen ist. Also TPMS seh ich "eher" positiv, wobei ich jetzt auch noch keine Sensoren nachkaufen musste.


    Die Start/Stopp Automatik benutzt ab dann den zusätzliche "Hybrid"E-Motor zum starten.

    .. womit die Lichtmaschine leider x-mal teurer wird. Normale kostet irgendwie um die 150 €, die für Hybridmotoren wegen des Zusatzteils aber über 1.000 außer man kauft sich eine gebrauchte von einem Unfallfahrzeug. Und die LiIon-Batterie unterm Sitz kostet wohl auch über 1000. Also in Summe ist das wirklich komplett sinnloser Blödsinn, würd ich mir kein zweites Mal kaufen, wenn man gewisse andere Ausstattungen trotzdem haben könnte.

    Auch wenn es hier nicht zutreffend sein wird, aber vielleicht für spätere Problemsucher interessant:

    Ich hatte mal eine "Unwucht" (weiß nicht mehr, bei welchem Auto), da lag die Unwucht aber an zu viel Dreck in der Felge, meinte die Werkstatt dann, Felgen gereinigt und kein Reifenwuchten nötig ..

    Zum Thema passend - der Fahrerfußraumbereich schaut mittlerweile etwas ramponiert aus und im Tankdeckelbereich hat sich Rost angesetzt:


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    .. ansonsten war eine Großreinigung im Innenraum fällig, nach 9 Monaten (Winter-) Camping aber verständlich, leider aber auch einiges an Schimmel diesmal gehabt.

    Update:

    Von August 2021 bis Mai 2022 war ich ca. 9 Monate in Schweden+Norwegen unterwegs und hab - bis auf ca. 5 Hoteltage - im Ignis gelebt, gewohnt, gearbeitet.

    Davor, im Juli/August, hatte ich noch ein paar Umbauten gemacht - mir ein kleines Schränkchen eingebaut, LED-Strip-Beleuchtung verlegt (nur mit Klettband fixiert, da ich mir nicht sicher war, wo/wie es mir taugt, in Norwegen noch ein zweites, helleres Band gekauft...).

    Im Dezember folgten dann in Norwegen einige Ausgaben, um im Winter am Campingplatz mit Landstrom zu überleben: Stromkabel via Fenster reinlegen, Heizlüfter anschließen, schon ist's warm. Ergebnis - 140 Skitage diesen Winter.

    Vor der Reise hab ich die Skiträger montiert und das Ersatzrad aufs Dach gelegt (dieses jahr nicht benötigt), die Skier lagen bis Dezember im Auto und kamen dann (jeweils 2 von 3 Paar) aufs Dach in den Skiträger. Das ist schon wesentlich bequemer beim täglichen Skifahren, aber das Windgeräusch nervt natürlich.

    Im Frühjahr dann wieder vermehr frei gestanden und Standheizung gebraucht. Wenn ich mehrere Tage im gleichen Skigebiet war, musste ich zeitweise die Bordbatterie im Leerlauf aufladen, plus Standheizung, sorgt das bei mir nun für einen höheren Gesamtdurchschnittsverbrauch.

    Während der Blackweek hab ich mir noch einen kleinen Videoprojektor gekauft und eine Leinwand, die dann mit der weißen Seite auf Haken am Dachhimmel aufgehängt wird -> Car-Cinema ;)

    Natürlich hätte ich hin und wieder gern etwas mehr Stauraum im Ignis gehabt (das schräge Heck ist doch eher unpraktisch), aber in Summe überwiegen für mich weiterhin die Vorteile des kleinen Allradlers.

    Ausführliche Schilderung zu den ersten Winter-Campingplatz-Tagen:

    http://blog.inmontanis.info/?p=7298

    .. in weiterer Folge waren dann sowohl der Heizer, wie auch der Schuhtrockner (den ich als Raumheizer verwendet hab) defekt und ich kaufte mir noch 2 andere und schleppte die defekten auch rum. Dadurch gab's im Laufe der Tour halt immer weniger Platz bzw. musste ich hin und wieder mehr umräumen.

    Die Umbauten letzten Juil/August:

    http://blog.inmontanis.info/?p=6948

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    ^ Ersatzrad am Dach, eingeklemmt. Evtl. fahr ich die Sommertour (geplant nach UK) aber doch ohne Skiträger+Ersatzreifen wg. der teuren Spritkosten momentan ..


    ^ Ergänzung Schrankeinbau Juli/August 2021

    ^ grundlegender Einbau mit Kühlschrank und WC

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    ^ Beleuchtung, hochgeklapptes Bett, montierter Tisch samt Kochplatte und Kochtopf

    ^ "car cinema" in Couch-Position (am Beifahrersitz angelehnt) - allerdings ohne Surround-sound, entweder ich stöpsel Kopfhörer ins Handy oder nehm 2 Bluetooth-Stereo-Lautsprecher

    ^ Arbeitsplatz (vormittags)

    Wenn mein Auto nun endlich mal repariert ist (4,5 Wochen in der Werkstatt, 220.000km - Service, Lieferschwierigkeiten, siehe Langzeit-Thread im Ignis-Forum) und ich daheim bin, werd ich mal alles ausräumen, um Staub zu saugen, zu reinigen und nachzusehen, wie sehr mein Holz im Bodenbereich von der Luftfeuchtigkeit (unten sammelten sich teils regelrechte Kondenswasserseen und Vereisungen) angegriffen wurde..

    Update vom 220.000er Service - eigentlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    (Wenn ich nicht erst die Standheizung eingebaut hätte und mit hohen Kosten in ein anderes Auto umbauen müsste und man momentan einfacher neuen oder sinnvollen (und günstigen) gebrauchten bekommen würde - aktuell 12 Monate Lieferzeit und entsprechend auch Behaltefrist für Vorführer -> also halt doch reparieren lassen.)

    Zusätzlich zum Service und der o.g. Klima-Leitung wurde noch entdeckt

    .. irgendeine Undichtigkeit ich glaub im Zwischengetriebe wurde gesagt

    ,, irgndeine Undichtigkeit irgendwo an der Hintertachse (und Öl in die Bremse gelaufen)

    .. und eine gebrochene Feder vorne rechts.

    Soll dann ca. 3.000,- € ausmachen (Diverse Mitarbeiterrabatte schon abgezogen)...

    Federn wurden in den letzten Monaten wohl öfters benötigt (2WD und 4WD Fahrzeuge, mit weitaus geringerer Laufleistung wie meiner) und sind aktuell nur sehr schwer lieferbar ("2 Wochen bis 2 Monate").

    Mein Ignis steht jetzt seit 4,5 Wochen in der Werkstatt, hab mittlerweile 1 Feder aus einer anderen Bestellung erhalten, aber nun habens das Getriebeöl noch nicht auffüllen können. Nervig. Die 2. (noch nicht kaputte) Feder vorne wird dann später vorsorglich getauscht - wenn die bestelle Lieferung endlich mal kommt...

    Kurzes Update nach aktuellen 207.000 km:

    1) mein Klimagas ist nun nicht mehr jährlich weg, sondern halbjährlich. Mittlerweile hat man die undichte Stelle gefunden, und zwar an einem Gestänge/Alu-Schlauch unten. Werd ich dann nächstes Jahr tauschen.

    2) Irgendwann um die 200.000km hat sich mein Hybrid-System verabschiedet. Zeigt die Ladung der Lithium-Batterie an, aber lädt nicht mehr, verbraucht nichts mehr und die Start-Stopp-Lampe blinkt die ganze Zeit. Eine Reparatur wird sich kostenmäßig nicht lohnen, bei dem bisschen, was man sich da einsparen wird.

    ... genau das kann ich aber gar nicht sagen, da ich auf der aktuellen Reise (seit Mitte August in Norwegen) Skiträger (noch ohne Ski, die sind im Innenraum, aber mit eingeklemmten Ersatzrad*) am Dach montiert hab -> daher hab ich natürlich aktuell sowieso einen höheren Verbrauch (selten unter 5,5l, aber es kommt ja bei mir auch noch die Ladung der Bordbatterie und der Standheizungsbetrieb dazu.)

    Ansonsten wurde aber bei den letzten 2 Services nichts gefunden.

    *) http://extra.inmontanis.info/d/65565-3/IMG_6148.jpg

    http://extra.inmontanis.info/d/65553-3/IMG_6147.jpg

    Tja, so unterschiedlich sind die Menschen .. für die einen sind 450km Langstrecke, für die anderen ein halber Tagesausflug :) Zugegeben, seit meinem Ignis-"Van"-Life fahr ich ja auch nicht mehr so viel am Tag, bemühe mich mit 50-100 km auszukommen, manchmal auch weniger. Außer ich muss halt mal innerhalb 1-2 Tage von Schweden nach Kärnten (oder umgekehrt) um die Gültigkeit von Coronatests auszunützen ..

    Die längste Strecke, die mein Ignis am Stück mal ertragen musste (Grenzpausen abgesehen), war auf der 3-wöchigen Kirgisienreise 2017 (16.500km), wo wir die ersten Tage ab Hannover abwechselnd Tag und Nacht gefahren sind, bis wir erst in Russland nahe Kasachstan die erste Unterkunft nahmen. Das waren ca. 3.400km in 52 Stunden, mit Skiträger am Dach und 4 Spikereifen und sonstigem Gepäck im Kofferraum ...

    Zitat

    Bei den Modellen mit Klimaautomatik muß zusätzlich noch ein Steuermodul mit eingebaut werden, welches in 4 Stufen die Lüfterstufe regelt

    Die gewünschte Lüftungsstufe kann anscheinend die Werkstatt im Modul einstellen; ich meine, sie verwendet im Betrieb 2 verschiedene Stufen.

    Zitat


    Die Temperatur muß auf Hi und der Luftaustritt auf Fronscheibe eingestellt werden .

    Kommt natürlich drauf an, was man will, wenn man im Auto sitzt und es warm an den Füßen haben will (oder man im Ignis-Camper morgens warm aufstehen möchte) , sollte man eher nicht auf "Frontscheibe" stellen :) (Soll heißen: Sie funktioniert dann auch.)

    Ich hab ja noch die von Webasto optionale Verkürzung des Heizkreislaufes drin, so dass der Motor nicht vorgewärmt wird, sondern nur der Heizkeislauf. Innerhalb 10, max. 15 Minuten ists dann sehr warm im Innenraum (Fußraum abgesehen), aber den Motor kann man bei um/unter 0° danach nicht sofort starten, weil das System von irgendwelchen Sensoren ein zu warmes Wasser vorgegaukelt bekommt und dann das Standgas zu niedrig einstellt und gar nicht erst anspringt oder sehr schlecht -> erst mal abkühlen lassen. Aber angeblich solls da auch irgendwelche Lösungen für geben.

    Jedenfalls, Klimaautomatik ist mit der Standheizung blöd, ja. (Generell war ich auch früher schon kein Fan von Klimaautomatik, aber nützt halt nix, ist in der Ausstattung dabei gewesen. Ich würde die Stärke des Lüfters bei Standheizungsbetrieb jedenfalls gerne selbst steuern können.)

    Nervig find ich auch, dass man mit der Uhr keine gewünschte Innenraumtemperatur einstellen kann und auch immer nur einen einzigen Timer aktiviert haben kann, den man noch dazu täglich reaktivieren muss. Da waren ja meine ersten VHS-Videorekorder in den 90ern noch großzügiger ...

    ^ Stick war keiner frei, DVD lag rum ;) Startschwierigkeiten sind nicht mehr aufgetreten, seitdem ich den Zusatzknopf im Motorraum hab - noch nicht benötigt.

    Update:

    Seit Ende März schlaf ich jetzt endlich wieder regelmäßig im Ignis - also ca. 6 Wochen mit Ausnahme von 2x2 Hotelübernachtungen, wobei ich mit Ausnahme dieser Woche auch fast jeden Tag nach der Arbeit Skifahren war. Bin immer noch (seit 2.1.) in Schweden unterwegs. Jedenfalls funktioniert alles wie gewünscht. Nur die LED-Lichterkette hab ich immer noch nicht aufgebaut, das mit den 2 dimmbaren aufladbaren LED-Lampen ist soweit ausreichend. Und der Bodenbereich ist nach wie vor kalt, wobei es in den von mir besuchten Gebieten Schwedens auch immer noch nachts unter 0° hat und tagsüber nur wenig darüber. Also Standheizung nach wie vor häufig in Betrieb. Die Wärme leite ich mittels Trockner-Luftschlauch zwar etwas nach unten in den hinteren Bereich, aber ohne den heizbaren Pantoffeln (hinten) bzw. den heizbaren Schuheinlagen in den Winterstiefeln (vorne sitzend) wär das unschön.

    Vorteil an der Bodenkälte ist, dass der Kühlschrank nur sehr selten (alle paar Tage mal, wenns innen durch Sonne sehr warm ist) laufen muss, weil er selten über 8-9° warm wird. Einerseits gut abgeschirmt von oben, andererseits wirds nachts von unten da ja sehr kalt. Merkt man im Bett von der Matratze her aber zum Glück nicht, die Heizmatten im mittleren/oberen Bereich sind unnötig, aber die an den Füßen lass ich jede Nacht auf Stufe 1 laufen, manchmal wäre auch Stufe 2 angenehm.

    Standheizung läuft vor dem Schlafengehen und dann wieder zum Aufstehen, also nicht noch nachts irgendwann, weil man ja eh nur 1 Zeit eingeben kann. Ist aber kein Problem, bei Außentemperaturen bis zu ca. -10°, ich deck mich mit der dünnen Steppdecke zu und dann den Schlafsack drüber (nicht verschlossen, aber auf die Enden an den Seiten möglichst luftdicht am Körper und natürlich die Kapuze irgendwie grob über den Kopf).

    Den Tisch bau ich maximal 1x am Tag auf, wenn ich die Kochplatte benutzen will oder abends am Computer sitzen will. Vormittags bzw. bei Bedarf nachmittags bau ich Bildschirm+Tastatur am Fahrersitz auf - ist dann bequemer, schneller und man kann ggf. leichter das WC benützen. Aber normalerweise nehm ich öffentliche Toiletten. Abends kann ich auch im Bett mit ausgestreckten Beinen hockend sitzen und Bildschirm/Tastatur auf die Beine stellen, dann werden die auch nicht so kalt vom Bodenbereich her. Macht aber eigentlich nur Sinn, wenn man nichts kochen will und sich daher den Tisch-Aufbau spart. Zum Essen gibts meist Nudeln mit irgendwelchen Saucen, hin und wieder ein Fertiggericht im Topf, hatte aber auch schon Chicken Nuggets, Pizza und Falafel auf der Pfanne erwärmt. Im Schnitt brauch ich dann so 30-40 Ah pro Tag, mit Kochen, Standheizung, Computer und den diversen Ladegeräten für Handys, Schuheizungsakkus, Kamerakkus, ...

    Gibt eigentlich kaum was, was ich anders machen würde, maximal die Skiträger montieren, dann hätte ich 3 Paar Ski mitnehmen können (statt nur 2 und davon das eine laufend zerlegt) und hätte etwas mehr Platz für Einkäufe gehabt, wenn man mal an einem günstigeren Supermarkt ist. Für ein Ersatzrad hätte der Platz trotzdem nicht gereicht, das hätte ich nämlich brauchen können, als ich mir im März einen Spike eingefahren hatte. Dank TPMS schnell genug bemerkt und alle 5 Minuten die Luft nachgefüllt, bis ich nach ca. 30km in der nächsten Ortschaft einen Reifenhändler hatte, der mir den (quasi neuen) Reifen zum Glück flicken konnte..

    Eine Kleider-Fusselrolle hab ich mir aber mittlerweile gekauft, weil das mit dem Staub schon sehr nervig wurde mit der Zeit.

    Noch ein paar Fotos, werden vmtl. wie üblich angeklickt werden müssen:

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    ^ 3. Variante, um vor dem Computer zu sitzen

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    ^ Vormittags vorne am PC sitzend

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    ^ Fußraum, bevor die Tischplatte drüber kommt

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    ^ Zeit fürs Bett.

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    ^ Netze mit Klettverschluss-Halter hält nicht an der Sitzlehne, aber am Dachhimmel.

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    ^ Die Halterung für die Tischplatte funktioniert soweit recht gut und ist auch schnell fixiert.

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    ^ Mein Abluftschlauch hängt mittlerweile ja in der Mitte ..

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    ^ .. und geht unterm Sitz durch, so muss ich abends / morgens nicht viel verlegen. Damit wird der Fußraum hinten nun ein bisschen wärmer

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    ^ Chicken Nuggets

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    ^ Nürnberger Rostbratwürste (oder einfach: Bradwöschdla)

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    ^ Pizza .. nun, sie war warm genug, der Käse zerfloss zwar nicht überall gleichmäßig, der Boden sehr knusprig, passt schon!

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    ^ Pfannenpizza

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    ^ Zum Pesto heute Gnocchi

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    ^ Nudeln mit Thai Coconut Curry - Sauce

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    ^ An das tägliche Rein- und Rausschieben der Skibindung gewöhnt man sich auch. Nur wenns regnet oder schneit nervts.

    Nachdem ich mal durch eine matschige Baustelle gefahren bin, hatte ich (vorne) lange Zeit heftiges Quietschen manchmal beim Kurvenfahren, mal mehr oder weniger auf der Bremse stehend oder danach. Es wurde gereinigt und glaub Steinchen im Belag gefunden, bin mir nicht mehr sicher. Hat jedenfalls nicht wirklich aufgehört.

    Hatte auch lose Radmuttern als Quietschquelle im Visier, da hab ich auch hin und wieder welche nachgezogen. Später hieß es, dass der Belag etwas einseitig abgeschliffen war. Irgendwann hat sich das dann wieder eingespielt und seit mind. 100.000km nichts mehr gehört, auch nicht bei den neuen Bremsen. Maximal wenn die Alufelgen von den Sommerrädern noch/schon drauf sind und die Straßen gesalzen wurden oder so, quietscht es mal kurz.

    Mein Zigarettenanzünder-Verteiler mit USB hat eine Voltanzeige, zudem wurde die Starterbatterie sinnvollerweise im Dezember ausgetauscht, lt. Mechaniker gab es erste Anzeichen, dass sie es nicht mehr lange machen wird -> die alte hätte bei den dauernden Minustemperaturen hier wohl sicher längst schlapp gemacht :)

    Also Batterie kann ich als Problem ausschließen, insb. da der Motor ja auch bei -24° oder so (auch nach 2-3 Tagen des Nichtbenutzens) problemlos beim ersten Versuch gestartet ist, wenn nicht gerade der gelockerte Starter in Schieflage war..

    6.1.

    ur weil man im Auto schlafen + leben kann, heißt das ja nicht, das man das auch die ganze Zeit machen muss. Erst recht nicht, wenn man ein Hostelzimmer um ca. 20-30 € die Nacht bekomen kann. Ok, ich hätt schon gern mal noch ausgetestet, wie es bei -5°, -10° ist. Aber so sparsam müsste ich ja auch nicht sein, ich kann noch den ganzen Sommer im Auto schlafen, wenn ich will.

    Ich finds ja schon recht kurios, dass es vom Fahrersitz aus sowohl vorne wie auch hinten, wenn man die Hand drunter hält, spürbar kalt rausgeht, d.h. der Fußraum vorne scheint noch halbwegs gut isoliert zu sein, aber ab unterm Sitz und dann nach hinten nicht mehr. Ich war ein bisschen am Parkplatz gestanden, im oberen Bereich ging es noch, auch wenn die Hände schon kalt wurden, aber unterm Sitz hatte es nur noch 10°. Auch die Batterie dümpelt die ganze Zeit in dem Bereich herum, wobei ich die ja zum Glück in eine nach vorne halbwegs geschlossene Holzbox und auf einer Dämmmatte hab und ich zusätzlich unter der Box den vorhandenen Teppich gelassen hab. Ohne das alles würde es der Batterie sicherlich schon wesentlich kälter sein.

    Also wegen der gestrigen Standheizungseinstellung, nur im Fußraum zu heizen - da muss man schon 20min statt 10min laufen lassen, bis es einem warm wird und es kommt unten fast immer noch nur lauwarme Luft durch, da ist obenrum heizen mit Abluftschlauch schon schneller + wärmer. Andererseits könnts ja nicht unsinnvoll sein, das Zeug da unten wenigstens etwas zu erwärmen?!

    Als ich gegen 14 Uhr an einem Parkplatz mit WC direkt an der E45 ankam, ist das Außenthermometer immerhin von zwischendrin -14° wieder auf -11° gestiegen. Übernachten wollte ich allerdings lieber an einem etwas ruhigeren Platz. Wenn ich es denn unbedingt mal bei diesen Temperaturen ausprobieren möchte..

    Da der andere Platz, wie befürchtet, nicht geräumt war, blieb ich also auf dem Rastplatz mit dem WC und verzog mich um 15 Uhr in den Hinterraum und versuchte noch ein paar Kälteecken abzudichten mit den neu gekauften Dingen - also an den Türen nützt das schon was, aber unten im Bodenbereich .. nicht wirklich :( Bzw. müsste man da großflächig was machen.

    Ich bin dann erst mal etwas in "Lümmelposition" geblieben (also am Beifahrersitz hinten anlehnend) und hab mal die Temperatur im Fußbereich hinterm Fahrersitz beobachtet, trotz einiger Abdichtugsversuche sank es da recht schnell auf lediglich 5° ab und der Albuftschlauch von der Seitendüse bringt leider zu wenig. Der müsste wohl an einer der mittleren Düsen hängen - gesagt, getan, getestet, bringt mehr.

    Im Bodenbereich konnte ich um 20:30 dann bescheidene +4° messen, das Kondenswasser an der Inneneseiten der Fensterscheiben hinter dem Schaumstoff war bereits gefroren. Mit Heizschuhen und Decken geht das abends schon für einige Zeit auch sitzend, aber liegend ist angenehmer.

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    ^ Es wird einfach zu kalt von unten rauf, da ist halt nur der Teppich auf dem blanken Metall. Aber daneben im Fußraum weiter unten, mit 2 Lagen Teppich und Schaumstoff dazwischen, merkt man auch die Kälte aufsteigen.

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    ^ Abluftschlauch an die mittlere Düse gehängt - so wird der Fußbereich etwas schneller wärmer. Müsst ich mal unter dem Sitz einfädeln. Und lang genug wär er, dass man ihn dann teilen könnte, einen zweiten außen hinhängen, dann ginge wohl schon gut was weiter im Kaltluftsee

    Frage war auch, wann ich den Standheizungstimer einstellen sollte. In der Mitte des Schlafs, damit das Auto nicht zu sehr abkühlt? Nach 3/4 der Schlafzeit und kurz aufstehen und einen zweiten Timer auf Ende setzen? Oder erst am Ende wie die letzten Tage, damit ich angenehmer aufstehen kann? Wie lang möcht ich schlafen? Um wieviel Uhr aufstehen?

    Ich zog diesmal vorsichtshalber den Schlafsack als Schlafsack an (mit der Steppdecke drinnen) und machte alle 3 Heizmatten an (jeweils kleinste Stufe).

    7.1.

    Die Nacht verlief eher zu warm als zu kalt, insbesondere die mittlere Heizmatte wurde mir zur unangenehm heiß, aber bis ich das dortige Kabel aussteckte, klingelte auch schon der zweite Wecker.

    Die Standheizung hatte ich auf 5 Uhr eingestellt, um sie dann nach kurzer Laufzeit auf ca. 7 Uhr wieder einzustellen; den 5-Uhr-Termin hätte ich mir sparen können, die Heizmatten im Bett reichen bei -5 bis -10° locker aus.

    Im Fußbodenbereich kühlte es auf ca. 1-2° ab, Batterie war ebenfalls auf ca. 2°. D.h. bevor ich erfrier, friert das Wasser im WC und die Batterie ist in einem nicht ladefähigem Temperaturbereich.

    Morgens war es draußen etwas wärmer mit -6°. Durch die lange Standzeit, die 3 Heizmatten und den häufigeren Standheizungseinsatz brauchte ich bis zum Morgen schon ca. 50 Ah und dann war ja auch noch eine dreistündige Arbeitssession angesagt - oder anders gesagt, bei der Kälte brauch ich zuviel Strom, als dass ich das mit den geplanten Fahrten pro Tag wieder laden könnte.

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    ^ Rastplatz um 7:34 Uhr

    Während ich die Standheizung abends nur ca. 1x pro Stunde brauch (für 10-15 Minuten), war sie heute früh und trotz Sitzen am Fahrersitz doch öfters nötig. Am Ende gegen 11:30 Uhr waren es seit gestern ca. 15 Uhr ca. 70 Ah :(

    Ok, reicht bei meiner 150 Ah-Batterie trotzdem noch gerade für 2 Tage autark stehen, aber dann müsste ich 5 Stunden fahren. Bei meinen bisherigen streckenintensiven Urlaubsreisen wäre das also alles kein Problem, aber wenn man sich Zeit lassen will, wird das nix. Grundlegend könnte ich mir natürlich vorstellen, wenn ich nachmittags paar Stunden Skifahren gehe, dass ich abends weniger Heizung brauch. Oder wenn ich einen ganzen Tag Ski fahre. Wobei mir das bei -10 bis -20° ja auch nicht mehr sonderlich viel Spaß macht dann.

    Seitdem hab ich wegen den Minustemperaturen nicht mehr im Auto übernachtet, auch weil es sich für ein, zwei wärmere oder kürzere Nächte nicht lohnen würde, das WC extra wieder in Betrieb zu nehmen. In den nächsten Tagen soll es endlich mal wieder wenigstens tagsüber Plustemperaturen geben. Da ich aber weiterhin in Richtung Norden unterwegs bin, weiß ich noch nicht, wann ich wieder dauerhaft im Ignis schlafen werde... Die Fußheizung im Bett hab ich aber schon in manchem Hostel/Hotel vermisst ;)

    (Nicht-Ignis-bezogene Detailberichte aus Schweden gibts auf meinem Blog, Link siehe Signatur.)