Beiträge von DJMadMax

    Hallo Philix

    wie gehe ich denn vor, wenn ich überhaupt erst einmal das generelle Interesse nach einem Treffen zu einem unbestimmten Zeitpunkt und Ort erheben möchte?

    Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass man hier im Großraum Frankfurt viele Suzuki-Liebhaber hat, gleichzeitig wäre z.B. aber auch ein Treffen rund um Eisenach eine Möglichkeit, da es sich dabei geografisch nahezu um Deutschlands Mittelpunkt handelt.

    Gerne würde ich z.B. das selbe, was ich damals mit dem Supraforum bzw. mit Toyotas.de veranstaltet habe, auch hier wiederholen:

    Ein gemeinsames, evtl. sogar regelmäßiges (Stammtisch-)Treffen in der Nähe eines guten Restaurants, in dem man auch mal länger

    als 2 Stunden sitzen kann, bevor man von den Gastwirten zum Gehen bewegt wird.

    Mit den Toyotas haben wir das z.B. immer in Hofheim (Nähe Frankfurt) im Waldgeist gemacht, war ne riesen Gaudi :)

    Würde mich einfach generell freuen, mal ein paar Gleichgesinnte aus dem Forum kennenlernen zu können.

    Auch interessante wäre eine Forenlandkarte, in dem der jeweilige Benutzter seinen Wohnort freiwillig eintragen kann. Dafür gibt es Plugins für gängige Forensoftware und als Benutzer hat man die Möglichkeit, zu sehen, woher die Gleichgesinnten aus dem Forum so stammen.

    Vor Kurzem scheint ja ein kleines Treffen in Kassel stattgefunden zu haben, da war ich leider noch kein Suzuki-Besitzer und das Forum hier kannte ich auch noch nicht.

    Darf man fragen, welcher Suzuki-Händler dieses attraktive Angebot gemacht hat?

    Ich könnte jetzt gemein sein und sagen: lies meinen Vorstellungs-Thread im Offtopic-Bereich des Forums ^^ Dort habe ich eine detaillierte Kauferfahrung niedergelegt :)

    Es handelt sich um den Suzuki Bender in Gießen (Zweigstelle von Bender in Butzbach, der dort jedoch nur Mitsubishi macht).

    Man darf aber nicht vergessen, ich habe die Winterreifen "zusammen" mit einem Neuwagen gekauft und gleichzeitig noch ein altes, 8fach bereiftes Auto in Zahlung gegeben. Daraus ergab sich sicher der günstige Preis für die Winterräder.

    Wie gesagt, heute abend mach ich mal Fotos von den Felgen und Reifen.

    Auf der Supra hatte ich auch schon Toyo Winterreifen (als sie noch als Daily Driver genutzt wurde) und war damit sehr zufrieden.

    Eine Frage an manche Winterreifen-Suchende für ihren neuen Swift Sport 2018 habe ich allerdings trotzdem:

    Ihr habt euch ein Auto für grob 20.000 Euro gekauft, die meisten wohl im Spätsommer oder wie ich nun im frühen Herbst. Wieso kauft ihr da nicht gleich die Winterkompletträder mit? Es ist sehr wahrscheinlich, dass nach dem Sommer wieder eine etwas kältere Jahreszeit kommt und in Deutschland herrscht bei entsprechender Witterung eine Winterreifenpflicht :P

    Clio... Schönes kurzes Wort für "Brechmittel"...

    Ich hab im aktuellen R.S. Trophy gesessen... ach du herein, was für ein klaustrophobisches Erlebnis!

    Hinten auch NULL Platz und die Umsicht war praktisch null. Für reine Rundstreckenfahrten mag das

    vielleicht noch okay sein, aber im Alltag oder gar für längere Fahrten irgendwo hin... ich kann mir

    nicht im Entferntesten vorstellen, dass da irgend jemand Spaß dabei haben kann.

    Hui, wenn ich mir hier so einige Kompletträderpreise anschaue, da wird einem ja schwindelig, bei solch einem kleinen Autolein.

    Zumal ja Reifen bis max. 210kmh schon reichen.

    Ich habe den SSS ebenfalls vor ganz kurzer Zeit (vor 2 Tagen, um genau zu sein) erst erstanden und da der Winter vor der Tür steht,

    war es für mich selbstverständlich, die Winterräder gleich mitzuordern.

    Gesamtpreis für Alu-Räder, Reifen (195x16er Toyo Tires) und Sensoren waren beim Suzuki-Händler direkt gerade einmal 700 Euro.

    Ich empfand das schon als teuer, als der Verkäufer mich auf die Reifendrucksensoren hinwies, wurde mir der Preis allerdings klar.

    4-Stellige Beträge für Felgen und Reifen, ja hallo ^^ Da kann man auch BMW X5 fahren :D

    Ich schau morgen gern nochmal in die Garage und gebe genaue Rückmeldung inkl. Fotos, um welche Rad-Reifenkombi genau es

    sich bei meinen Winterschluffen handelt.

    2. Teil:

    Wie es der Zufall so wollte, erblickte mich das aktuelle Swift-Modell und tatsächlich war vor Kurzem erst ein

    neuer Sport auf den Markt gekommen. Es vergingen einige Tage der Recherche sowie des Studierens diverser

    Youtube-Videos, die recht vielversprechend waren.

    Schnell war eine Probefahrt beim nächstgelegenen Händler ausgemacht und zusammen mit Frauchen und

    Töchterlein sind wir zum großen Familientest angetanzt. Selbst hatte ich zuvor schon eine drei-seitige

    Checkliste angefertigt mit vielen kleinen Einzelpunkten, die Frauchen und ich uns näher betrachten und

    mit entsprechender Benotung für uns selbst bewerten wollten.

    Live und in Farbe (der Testwagen war weiß) gefiel uns das Auto auf Anhieb und nachdem wir nach Rückfrage

    den Kindersitz montieren durften und das kleine Töchterlein eingespannt hatten, ging es auch schon los mit

    der Probefahrt. Bewusst ließ ich mein Frauchen mit der Fahrt beginnen, da sie schließlich damit in Zukunft in

    Frankfurt umhergondeln sollte. Die Sportsitze sind zwar recht eng, für sie aber trotz etwas breiterem Poppes

    ( 8o ) durchaus nicht ungemütlich. Nach ca. 200 Metern Fahrt stellte sich bereits ein breites Grinsen im

    Gesicht meiner Frau ein. Der Wagen hängt am Gas und reagiert zielgenau auf Lenkbewegungen, dabei sind wir

    gerade erst vom Hof des Händlers runter und noch sehr zaghaft in einen Kreisel eingebogen.

    Nachdem meine bessere Hälfte den Wagen warmgefahren hat, bin ich an's Steuer und habe ihm mal die

    näheren Landstraßen gezeigt - oder sollte ich besser sagen: er hat sie mir gezeigt?! "Klein und agil, ja... aber

    nur 140 PS? Was soll da schon groß passieren?" - dachte ich mir bis dahin. Welch Fehleinschätzung 8|

    Nicht nur, dass der Swift Sport mit einer bombastischen Straßenlage mit stets großartigem Feedback an den

    Fahrer glänzt. Ich habe bis dato noch nie einen Motor erlebt, der so sehr nach Drehzahl schreit und den

    Fahrer förmlich dazu aufruft "Gib mir Gummi, da geht noch deutlich mehr, ich beweise es dir!" - und trotzdem

    bleibt dem gegenüber ein stets beherrschbarer und überaus gutmütiger Grenzbereich, der viel verzeiht.

    Mit dem folgenden Beschleunigungstest auf knapp 200 sowie ein, zwei Bremsentests war's dann klar:

    An der Fahrleistung kann es jetzt nicht mehr liegen. Keine Bange, Klein-Baby fand das ganze großartig

    und ich würde meine Familie (und mich selbst ebenso wenig ^^) nicht in Gefahr begeben - da war alles im

    Rahmen :thumbup:

    Die eher kurze Probefahrt (knapp 25 Minuten, da der Verkäufer uns eingangs bereits nur max. eine halbe

    Stunde zugestehen wollte - wie nett!) wurde beendet und es wurde ein abschließender Funktionstest

    durchgeführt. Infotainment sowie der Platz auf der Rückbank und der Kofferraum wurden nochmals unter

    die Lupe genommen. "Unmöglich!", dachte ich... auf der Rückbank ist - ohne, dass man den Fahrersitz in

    eine unkomfortablere Position verstellen müsste - weiterhin Platz - für normal große, erwachsene Personen,

    im ganzen Auto vier an der Zahl (der mittlere Sitz ist natürlich zu klein). Der Kofferraum ist ebenfalls üppig

    in dieser Fahrzeugklasse - 265 Liter hat man im Vorfeld schon gelesen, aber wenn man das in diesem doch

    so kleinen Auto sieht, dann glaubt man seinen Augen kaum. Auch der Platz unter der Motorhaube verblüffte.

    Hier kann man sich quer reinlegen und noch sämtliche Wartungsarbeiten ohne Platzprobleme durchführen.

    Wartungsarbeiten?! Ach ja, der Swift hat ja sowieso ne Steuerkette und fast überall LED-Leuchten... alles klar!

    Dem Kauf stand eigentlich nichts mehr im Wege, bis auf die Tatsache, dass dieser Händler mir einen solch

    lächerlichen Ankaufpreis für meinen C-Max machen wollte, dass ich fast in Ohnmacht gefallen bin. Es folgten

    ein paar Wochen der Depression (tatsächlich, kein loser Spruch an dieser Stelle), sowie das Anfahren unzähliger

    Werkstätten und Ankauf-Heinis, um etwas mehr für meinen C-Max herauszuholen, aber leider "Fehlanzeige".

    Mit dem schweren Gedanken, den C-Max nun doch noch etwas länger zu fahren und gegebenenfalls dank

    unserer netten Regierung einen weiteren, großen Wertverlust (Euro5-Diesel) hinzunehmen, ließ ich von der

    Idee des Neukaufs wieder ab. Meinem Frauchen jedoch habe ich es zu verdanken, letzten Endes bei noch

    einem letzten (eher kleinen) Suzuki-Händler anzufragen, namentlich Suzuki Bender in Gießen. Seine

    Zweigstelle in Butzbach kannte ich sowieso, dort hat mein Vater einst einen Gebrauchtwagen gekauft, mit

    dem er auch heute noch sehr zufrieden ist (Porsche 944 S2 in rot mit schwarzem Leder im Liebhaberzustand).

    Da eine Probefahrt nicht mehr nötig war, ging es letzten Endes nur noch um den Preis. Der Ankauf-Preis des

    C-Max lag deutlich über denen aller anderer Händler, soweit sogut. Dann fing der (tatsächlich sehr nette und

    kompetente Verkäufer, Herr Launspach) an zu rechnen... "UVP 21.400 Euro... Überführungskosten 790 Euro,

    Lack-Aufpreis 500 Euro..." alles wurde laut vorgelesen und ich musste schon schlucken, da ich mir den

    daraus resultierenden, hohen Endpreis denken konnte. "Okay", sagte ich ... "Die UVP-Preise sind ja soweit

    bekannt". "Lassen Sie mich einmal alles zusammenrechnen, dann schauen wir mal"... Angst und Bange

    meinerseits machten sich breit. Und dann kam die Erleichterung: Trotz der Winterräder und Wunschfarbe

    (Burning Red Pearl Metallic), der Tatsache, dass das Auto werksfrisch war und direkt im Schauraum stand

    (keine Tageszulassung) und dass die Anmeldung komplett für uns übernommen wurde, lagen wir deutlich

    unter dem Suzuki-UVP. Bei den Winterkompletträdern handelt es sich übrigens um ebenfalls silber-schwarze

    Alus (jedoch Speichendesign) in 16 Zoll mit Toyo-Tires Bestückung 8)

    Das Ganze wurde letzte Woche besiegelt und diese Woche, am Dienstag den 16.10. fuhr ich mit dem kleinen

    lustigen Flitzer davon - Pocket Rocket! :D

    Bisher sind ca. 200km gefahren worden und ich kann nur sagen, dass ich die Komfortfunktionen, wie z.B.

    die (gegenüber dem C-Max deutlich bessere!!!) Sprachsteuerung für Navi und Telefon sowie auch den

    adaptiven Tempomat einfach als fantastisch empfinde. Vom Fahrspaß des kleinen Japaners mal ganz

    zu schweigen - aber die nächsten ein bis zwei Tanks wird er erstmal sachte eingefahren :saint:

    Ich hoffe, ich konnte euch - trotz dieses etwas längeren Textes - von meiner Freude am neuen Auto

    teilhaben lassen.

    Ach ja, eine Rüge fängt sich der Kleine dann doch ein:

    die Lautsprecher sind katastrophal ^^ Da werde ich wohl mal 10-15 Kilogramm an zusätzlichem

    Equipment investieren, um die wirklich nicht mit Ruhm bekleckerten Werkströten wenigstens vorn

    gegen etwas Potenteres auszutauschen und evtl. aktiv zu betreiben.

    Nun freue ich mich auf eure Rückmeldung und weitere Erfahrungsberichte hier im Forum :)

    EDIT:

    Anbei mal ein paar Fotos, so ganz emotionslos am Straßenrand vorm Häusle geparkt ^^

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    Cya, Mäxl (aka Sven)

    Hallöle liebes Suzuki-Forum :)

    Aufgrund einer Google-Suche bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden und dachte mir: "da meldest dich an!"

    Schließlich bin ich seit dem 16.10.2018 stolzer Swift Sport 2018-Besitzer :love:

    Achtung, Wall of Text incoming :S

    Ein wenig zu meiner Person:

    Mein Name ist Sven, ich bin 35 Jahre alt, verheiratet und Vater einer 19 Monate alten Tochter. Beruflich bin ich in

    Bad Homburg als EDV-Sachbearbeiter im Bereich Digitaldruck und Adressverwaltung tätig. Mein Frauchen ist

    Orthopädieschuhmachermeisterin in Frankfurt (mitten in der City).

    Wir fahren beide täglich von Gambach aus (zwischen Friedberg und Gießen) die A 5 in südlicher Richtung, näheres

    dazu folgt gleich ^^

    Bisher hatten wir einen 2015er Kia Ceed Kombi und einen 2011er Ford C-Max, beides Diesel. Da mein C-Max in

    diesem Jahr mit nervigen Reparaturen anfing (930 Euro für Kupplung und Aufbereitung der bereits rostenden,

    vorderen Parksensoren, 850 Euro für Klimakondensator, große Inspektion und Simmerring sowie weiteren noch

    zu tragenden, knappen 2000 Euro für TÜV, Zahnriemen, Klimakompressor!!!) und zudem das Dieselfahrverbot für

    Frankfurt droht (man bekommt ja nett Panik gemacht von unserer tollen Regierung und den Medien ^^), fing ich

    so langsam an, mich ein wenig neu zu orientieren. Meine Frau wollte zudem gerne einen kleineren Wagen, mit

    dem sie leichter einen Parkplatz in der Frankfurter Innenstadt findet. Der Ceed Kombi ist immerhin über

    4,50 Meter lang.

    Aufgrund unserer beider jährlichen Kilometerleistung macht ein Gebrauchtwagen kaum Sinn, das Äußerste

    wäre noch ein Jahreswagen gewesen.

    Also begannen wir, uns ein wenig umzuschauen. Frauchen hatte jedoch folgende Bedingungen (wie's halt

    immer so ist, haha ^^).

    Das Auto sollte klein sein, vier/fünf Türen besitzen, ausreichend Platz auf der Rückbank (Kindersitz) und einen

    halbwegs vernünftig nutzbaren Kofferraum für den familiären Alltag.

    Von mir kam genau ein einziger Wunsch hinzu: Das Auto sollte Spaß machen!

    Da ich eigentlich seit Jahren nur "große" Autos gefahren bin, war das ganze für mich ein wenig Neuland.

    Der einzige "Kleinwagen" in meinem Besitz war bisher ein Fiesta GFJ (BJ1996, eckig und kantig, 50 PS und ein

    Lenkrad als Ausstattung ^^). Danach kamen Supra MK3 (hab ich immer noch), Focus Kombi, Ford Cougar und

    zuletzt der C-Max, also alles eher geräumige Autos mit viel Blech drumherum.

    Ein "Hot Hatch" war also etwas vollkommen neues für mich und ich begab mich auf die Suche. Zudem sollte

    es preislich im Rahmen bleiben, roundabout 20.000 Euro.

    VW (und Konzerngenossen) würde mir nie ins Haus kommen, also war der Polo GTI von Beginn an ausgeschlossen.

    Ein Up! GTI wäre zudem viel zu klein gewesen und ein Golf GTI wieder viel zu teuer. Mit dem CMax hatte ich über

    125000km sehr viel Spaß (durchaus auch Fahrspaß, da werkseitig sehr ordentlich abgestimmtes Fahrwerk),

    trotzdem war ich beim Fiesta ST von vorn herein etwas skeptisch, da der CMax kurz nach der Garantiezeit mit

    den leidigen und teuren Reparaturen anfing. Nach erstem Probesitzen in einem ST war der Drops bereits gelutscht.

    Die Beinfreiheit besonders am rechten Knie (für Left Hand Drive) ist aufgrund der Mittelarmatur leider stark

    eingeschränkt und man schleift unfreiwillig immer mit dem Knie am Mitteltunnel beim Gasgeben. Ein Problem,

    unter dem tatsächlich auch die letzten zwei Focus-Modelle schon gelitten haben.

    Ich bin übrigens 1,80m groß, daran kann es also nicht gelegen haben. Ein Blick auf die Rückbank bei einem

    gleichzeitig für mich halbwegs vertretbar eingestellten Fahrersitz war dann ein weiteres KO-Kriterium. Mit ein

    wenig Ausstattung im Fahrzeug liegt man zudem auch bei Händlerpreisen doch weit über den zuvor anvisierten

    20.000 Euro, womit der ST letzten Endes ausgeschieden war.

    Auch in einem Clio RS Trophy habe ich Platz genommen, die 220 PS Franzosenschüssel. Kennt ihr die Autos, in

    denen man mit dem rechten Bein direkt nach rechts neben das Lenkrad einsteigen muss, um überhaupt erst

    einmal ins Auto zu kommen? Willkommen in Frankreich! Die Schalensitze des Clio RS empfand ich als schrecklich,

    die Umsicht im Auto selbst war praktisch nicht vorhanden und alles fühlte sich wie in einer engen Konservendose

    an. Auch hier war der anschließende Blick auf den (praktisch in keinster Weise vorhandenen!) Platz auf der

    Rückbank sowie der zu hohe Preis, den er vielleicht noch mit Fahrspaß hätte gutmachen können, letzten Endes

    der Grund für den Ausschluss aus dem persönlichen, engeren Kreis.

    Auch, wenn ich viel gutes über die sportlicheren Minis gehört habe, so gefallen sie mir rein optisch einfach gar

    nicht, preislich sind sie ebenfalls zu weit oben angesiedelt, als dass mich das hätte umstimmen können. Fiat

    hätte noch den ein oder anderen Abarth im Angebot gehabt, aber auch hier sind Kriterien wie 5 Türen oder

    Platz auf der Rückbank bzw. im Kofferraum absolute Fehlanzeige (ganz zu schweigen vom Preis).

    Letztlich erinnerte ich mich tatsächlich an einen länger zurückliegenden Besuch meines lieben Trauzeugen,

    der mich einst mit einem Auto seines ehemaligen Chefs besucht hatte. Einem auf Rallyesport umgebauten

    Suzuki Swift Sport MZ/EZ (2005-2010). Es handelte sich um den originalen Motor, der mit klassischem

    Saugertuning auf ca. 140 PS gebracht wurde. Zugleich war der Innenraum komplett leergefegt und beherbergte

    lediglich noch zwei Recaro-Schalensitze sowie 6-Punkt-Gurte und einen Feuerlöscher. Wie weiter oben bereits

    herauszulesen war, besitze ich selbst seit Jahren ein "Beast from the East" und bin auch netterweise schon mit

    800 PS MK4-Supras gefahren, Geschwindigkeit und Dampfhammer sind mir also durchaus bekannt. Dennoch

    war das Erlebnis mit diesem Federleichtgewicht etwas vollkommen neues. Es war faszinierend, wie dieses kleine

    Geschoss um die Kurven gezirkelt ist, als gäbe es kein Morgen - der Grip schien praktisch unendlich zu sein.

    Natürlich wäre "solch" ein Rallye-Umbau niemals das Richtige für uns gewesen, aber ich erinnerte mich spontan

    an diesen netten Nachmittags-Ausflug und schaute mal bei Suzuki auf der Homepage vorbei, was dort aktuell

    so angeboten wird (den FZ/NZ-Sport kannte ich sowieso vom Hörensagen und gelegentlichen Sehen).

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