Für den ersten Service vom Ignis hab ich vor acht Jahren im Aargau ca. 194 CHF netto für die reine Service-Position ohne Material bezahlt. Ist halt ein kleineres und einfacheres Modell; die Preise sind inzwischen allgemein höher. Ich würde sagen, das passt.
Klar, die teilweise fragwürdigen Arbeiten und hohen Teilepreise im Vergleich zum Selbstschrauben bereiten einem schon ein ungutes Gefühl. Habe immer gleich dazugesagt, dass sie mich für jede Extraarbeit anrufen sollen und so einen Firlefanz wie Scheibenwaschwasser und Schlüsselbatterie skippen können. Dann hielt sich das meist auch in Grenzen. Der Preis für Klein- und Verbrauchsmaterial ist 6 % der "Arbeit" - also die Summe der ersten vier bzw. fünf Positionen auf der Rechnung.
Die Suzuki-Partnerdichte ist in der Schweiz nicht allzu hoch. Für meinen letzten Händler musste ich schon eine dreiviertel Stunde fahren. Da kommt dann auch gern noch ein Ersatzwagen auf die Rechnung (unter "Arbeit", was den Klein- und Verbrauchsmaterialpreis noch einmal steigen lässt). Wenn man für Garantie, Kulanz oder Leasing auf den Service angewiesen ist, muss man es halt machen. Ich glaube kaum, dass man mit vertretbarem Aufwand einen wesentlich günstigeren Händler findet.
Muss man halt schauen. Wird der Wagen eh regelmässig ersetzt, spielt man das Spiel mit. Behält man ihn länger, sucht man sich irgendwann vielleicht eine günstigere Werkstatt in der Nähe oder macht es selbst. Wenn ich mit einem meiner Händler zufrieden gewesen wäre, würde ich mir die Hände auch nicht schmutzig machen. Da wären mir ein paar hundert CHF im Jahr auch egal.
Ach ja, der Luftfilter ist vermutlich wie beim Ignis auch nur alle zwei Jahre dran. Ich vermisse den auf der Rechnung jedenfalls nicht. Im Plan steht sowas wie prüfen und ausblasen...