Beiträge von Col_Chaos

    Hab auch die H&R drin. Bis jetzt keine Probleme. Was soll sich da verziehen? Meine Reifen (195/50 R15) passen problemlos drunter; ist sogar noch jede Menge Platz.

    Naja, ne Monatskarte kostet um die 60 - 70€

    In Polen ist das tanken auch nicht mehr wirklich billig; die nehmen jetzt in Grenznähe auch schon mal 1,16€ für den Liter Super (Normalbenzin gibt\'s drüben nicht). Mit anderthalb Tankfüllungen im Monat ist das eigentlich schon ein Verlustgeschäft (Steuern, Versicherung etc. noch nichtmal mit eingerechnet), aber man ist einfach wesentlich flexibler mit dem Auto. Der Fahrplan ist nämlich dermassen besch... auf die Uni Zeiten abgestimmt, das man da immer ein bis zwei Stunden Wartezeit hat.

    Jepp; Verfolgungsjagden auf Landstraßen würde ich auch nicht machen. Spätestens ab 140 werden Bodenwellen zur absoluten Lebensgefahr! Ich verzichte ja schon innerorts komplett auf Anfahrtduelle (Da können einem zuviele Besoffene vor die Karre springen).

    Allerdings gibt\'s auf dem Weg von Peitz nach Cottbus so eine nette zweispurige, bis 100 freigegebene Straße, mit 3 Ampeln zwischendrin, die ich zweimal in der Woche fahre. Da stell ich mich auch schonmal neben nen tiefergelegten Escort oder schlecht verspoilerten IIIer Golf ^^

    Also 230PS sind an der Vorderachse kaum noch zu halten. Hab das ja beim Focus ST gesehen; entweder da regelt einem das ESP gnadenlos rein und nimmt die Leistung wieder weg oder man hat ständig durchdrehende Reifen. Ein 300PS Tuning gibt es bereits: B&B

    btw: Der 1.8T aus dem Audi TT ist komplett anders aufgebaut als der aus dem Polo GTI. Um aus dem GTI Motor 230PS rauszuholen muss man schon eine ganze Menge modifizieren. Das ist nicht nur teuer, sondern dadurch geht auch die Garantie verloren...

    Also ich habe dieses Zwitschern nicht... Musst Du gucken was für Öl drin ist: Castrol

    Kommt bloß nicht auf die Idee da Motor- oder Getriebeöl reinzukippen! Danach ist ein Zwitschern das geringste Problem...

    Zitat


    Original von -[SkyRaVeR]-:
    ...da denke ich mal das die ganzen in den Medien so präsenten Glühkerzen wie Sido oder so mit dem eigentlichen HipHop genauso stark verwurzelt sind wie FIAT Technik und Zuverlässigkeit ;)


    Schöner hätt ich es auch nicht formulieren können :laugh:

    Ich kann zwar weder Rap noch HipHop ausstehen (Und das als farbiger ^^ mein Bruder steht da allerdings voll auf die amerikanischen Originale), aber die Texte erfüllen noch nicht mal annähernd die Kriterien, bei denen ich ein Verbot für angebracht halten würde.

    Das mag wohl die Absicht dahinter sein, aber dadurch wird das Auto für den Alltagsgebrauch umso unhandlicher - man würgt am Anfang ständig ab, weil man gleichzeitig auf Bremse und Gas kommt. Das kann nicht Sinn und Zweck sein; schließlich hätte man wenigstens rechts neben dem Pedal ausreichend Platz lassen können. Und da Ford für extrem-sportlich ambitionierte Fahrer sowieso noch den RS rausbringt, ist das ganze beim ST völlig unnötig.

    hab hier mal ein Foto aufgestöbert: Es ist tatsächlich sowenig Platz wie es auf dem Foto wirkt.

    [Blockierte Grafik: http://www.d.lycos.de/startseite/auto/newlook/images/large/15560_1131370462757.jpg]

    Das Öl in der Servolenkung ist für die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs ausgelegt. Das muss nur ausgewechselt werden wenn irgendwo was kaputt oder ein Leck ist.

    Also normalerweise fährt man mit dem eigenen Auto. Aber am Nachmittag gab es einen Wettkampf, und da wäre es unfair gewesen, wenn jeder mit dem eigenen Auto angetreten wäre. Der Trainer ist bei uns nicht mitgefahren; jedes Fahrzeug erhält allerdings ein Funkgerät, so dass man in ständigem Kontakt mit dem Trainer steht. Bis auf den Elchtest dürfte der Swift (mit ABS) nicht viel anders reagieren als der Fiesta oder Focus; Er hat zwar keine so große Bremsanlage, ist aber deutlich leichter. Wie oben beschrieben, haben wir ja hauptsächlich Bremstests gemacht - Autos unterscheiden sich diesbezüglich nicht sehr stark voneinander (kommen alle aus Tempo 100 in 30 - 40m zum stehen). Es kommt eben auf das richtige Bremsen an - trotz Lenkbewegungen muss man konsequent voll auf der Bremse stehen, ansonsten geht die Kontrolle flöten.

    So, nun erstmal was zu den Autos:
    Nachdem man uns gezeigt hatte, wie man den Sitz richtig einstellt und die Gurte korrekt anlegt, bin ich zuerst den Fiesta ST gefahren - tief wummernder Motor (Der Baleno dreht allerdings deutlich \"effektvoller\" hoch ;) ), sehr schön gleichmäßige Kraftentfaltung. Die beschleunigung ist gut, aber nicht überragend. Die Pedale lassen sich außerdem recht schwer betätigen. Die Gangschaltung hat (im Vergleich zum Baleno) sehr kurze, knackige Schaltwege - man kann sie praktisch ohne den Arm zu bewegen nur mit der Hand schalten. Der Innenraum ist ungefähr genauso groß wie im Baleno, mit etwas mehr Platz im Fond. Die Sportsitze sind genauso bequem wie ich es vom Baleno gewohnt bin - dennoch ist die zusätzliche Lendenwirbelstütze eine Verbesserung. Die Verarbeitung im Cockpit ist allerdings enttäuschend: Zwar ist das Material hochwertig, aber wackelnde Spiegelabdeckungen, sich lösende Schalthebelmanschetten und klappernde Handschuhfächer müssen bei so einem Auto wirklich nicht sein. Dennoch hinterlässt der Fiesta einen guten Gesamteindruck; ein äußerst handliches Auto, mit dem man allerdings ständig zum heizen verleitet wird ^^

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    Dann gab es noch jenen 5-Zylinder Turbo im Focus ST:
    Hier ist das Gasgeben eine wahre Wonne: schon im unteren Drehzahlbereich beschleunigt das Auto recht üppig; zwischen 2000 und 3000U/min zischt der Turbo los und man wird regelrecht in den Sitz getackert. Wenn man sich nach der ersten Beschleunigungsorgie vom Lenkrad loskrallen kann, wischt man sich erstmal den Schweiß von der Stirn und stellt ernüchternd fest, das man noch nichtmal den 2. Gang voll ausgefahren hat.
    Der Innenraum ist deutlich besser als im Fiesta, allerdings zumindest vorn auch etwas beengter. Man hat ausserdem eine deutlich schlechtere Rundumsicht. Das eigentliche Manko jedoch ist das Bremspedal. Das liegt dermassen dicht am Gaspedal, das zwischen Bremse und Verkleidung gerade so eben noch mein Größe 44 Turnschuh passt. Will man abrupt vom Gas auf Bremse wechseln, kann man sich leicht unter dem Bremspedal verfangen. Die Pedale selbst sind extrem schmal, so das nach einiger Zeit schonmal der Fuß wehtut. Hier ist der Baleno deutlich ergonomischer konstruiert. Schaltung und Fahrwerk sind fast identisch zum Fiesta.

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    Am Nachmittag gab es dann den schon erwähnten Wettkampf. 4 Tests warteten auf die teilnehmer. Zunächst ging es ans Einparken: Ein Focus sollte in einer Einbahnstraße möglichst schnell auf der linken Seite seitlich eingeparkt werden. Ich stand schon nach relativ kurzer Zeit in der Lücke, reiße jedoch bei einer Lenkbewegung mit dem linken Vorderrad ein Hütchen der Bordsteinkante an. letzter Platz - Pech gehabt. Der Beste brauchte gerade mal 17 Sekunden.

    Der zweite Test war eine theoretische Fahrschulprüfung. Ich stelle fest, das einige neue Fragen dazugekommen sind. Besonders ärgerlich: die dämlichen Anhänger Fragen. Ich lande irgendwo im Mittelfeld. Der Beste gab nach knapp 6 minuten Fehlerfrei ab.

    Dann ging es wieder auf die Teststrecke: Ausweichen auf glatter Fahrbahn. Je höher die gemessene Geschwindigkeit, desto besser. Ich meistere zwar das Hinderniss mit knapp 60km/h, haue danach aber mit dem Heck des Focus zwei Hütchen der Ausfahrt Gasse um. Lande dadurch nur im unteren Drittel. Der Beste hatte ~67km/h drauf, ohne ein Hütchen umzureißen.

    Der letzte Test ist wieder der Elch-Test: Es geht darum den Elchtest auf nasser Fahrbahn möglichst schnell zu meistern. Die Prüfer meinen: oberhalb von Tempo 75 keinesfalls zu schaffen. Jedes umgerissene Hütchen gibt -10km/h. Ich habe knapp 72 drauf und komme Fehlerfrei durch. Der Beste hatte 91 (!!!) km/h ohne ein einziges Hütchen umzureißen.

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    Insgesamt reicht es nur für Platz 37, aber immerhin habe ich eine ganze Menge dazugelernt. Ich kann nur jedem empfehlen, sowas auch mal mitzumachen. Werde es wahrscheinlich auch nochmal mit dem eigenen Auto wiederholen.

    Vielen Dank gebührt den Trainern, die das ganze äußerst locker und dennoch informativ gestaltet haben. Auch den Fahrzeugprüfern, die unsere Autos nochmal durchgecheckt haben (mit meinem war alles in Ordnung ;) ). Und natürlich den Mädels vom Catering, die uns sogar auf der Strecke mit Kaffee und Tee versorgten. :i_drink:

    heut war es endlich so weit: das von mir bei \"Deutschlands beste Autofahrer 2006\" gewonnene Fahrsicherheitstraining
    fand auf dem Lausitzring statt. Gesponsert u.a. von Ford, wurde dabei nicht mit dem eigenen Auto,
    sondern mit 25 Fiesta ST und 25 Focus ST gefahren:

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    Nach der Begrüßung und Einweisung ging es mit den 50 Teilnehmern in 4 Gruppen ab auf das DEKRA Testgelände.
    Nach der ersten Fahrt mit den ST Modellen steigt jeder mit einem breiten Grinsen im Gesicht aus - 225PS hat man nicht jeden Tag unter dem Hintern.
    :k_biggrin:

    erste Aufgabe: Vollbremsung aus Tempo 30 und 60 auf nasser, normaler Fahrbahn. Man braucht schon einiges an Überwindung,
    um wirklich richtig auf das Bremspedal zu steigen - wenn man es richtig macht, erkennt die Elektronik
    die Notbremsung und tritt das Pedal mechanisch noch zusätzlich durch. Ein faszinierendes Gefühl wenn sich plötzlich das Pedal unter dem Schuh von allein bewegt ;)

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    zweite Aufgabe: Vollbremsung aus Tempo 30 und 60 auf einer Fahrbahn, die Glatteis simuliert - dabei dann Hindernissen ausweichen.
    Der Bremsweg verlängert sich enorm; dank ABS bleibt das Auto aber zumindest etwas kontrollierbar.
    Trotzdem bricht mir beim Fiesta einmal das Heck aus und ich komme quer zum stehen.

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    dritte Aufgabe: Vollbremsung auf teils nasser, teils glatter Fahrbahn. Obwohl man die Hände vom Lenker nimmt, bleibt der Focus absolut sicher in der Spur.
    ABS ist schon ne coole Erfindung ;) Die gleiche Aufgabe wird mit Hindernissen auf der Fahrbahn wiederholt: beim Ausweichen
    auf die glättere Oberfläche bleibt das Auto deutlich kontrollierbarer; beim Ausweichen auf die nasse Fahrbahn stellt sich fast jeder quer.

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    Nach dem Mittagessen (Chili con Carne) folgt die vierte Aufgabe: Vollbremsung auf trockener Fahrbahn.
    Dabei muss ein Hinderniss entweder rechts oder links umfahren werden - der Beifahrer sagt erst kurz vor der Bremsung an, welche Seite zu nehmen ist.
    Hier konnte ich tatsächlich mal glänzen ^^ Der Focus reagiert ruppig auf Brems- und Lenk-Manöver.
    Einigen Fahrern wird aktive Verdauungsunterstützung geleistet :biggrin:

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    Als nächstes geht es ab auf das Testoval - eines der beeindruckensten Erlebnisse die es im Zusammenhang mit Autos gibt: Mit Tempo 140 wird in die Steilkurve gefahren;
    das Auto bleibt ohne zu lenken in der Spur. Aufgrund der Fliehkräfte wirkt eine Beschleunigung auf den Körper, die der beim Achterbahnfahren gleichkommt.
    Man wiegt für 20 Sekunden plötzlich doppelt soviel wie normalerweise - ein unbeschreibliches Gefühl.
    Ich bin uneingeschränkt dafür, solche Kurven in Autobahnen einzubauen ;)

    Jetzt kommt der Elch-Test: Mit rund 70km/h einen ausweichenden Spurwechsel durchführen, ohne dabei zu bremsen.
    Hier kommt Freude auf! Auch dieser Test gelingt mir recht vielversprechend - ich komme mit knapp 80 ohne ein Hütchen umzufahren durch die Pylonen-gassen.

    Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dann aber nach dem ersten Teil des Tages doch:
    Selbst wenn man sich den Focus ST leisten könnte, vergeht einem dabei irgendwie doch wieder die Lust am fahren:

    [Blockierte Grafik: http://www.cottbuswg.de/Fahrtraining/Fahrtraining13.jpg]

    Den Nachmittag und eine genauere Beschreibung der Autos gibt\'s morgen.

    Zitat


    Original von beatnuts:
    Ich finde das ziemlich günstig! aber ich weis auch nicht genau wie teuer orginalscheiben sind, habe meine gleich durch gelocht und geschlitzte Scheiben ersetzt :biggrin:
    Das selberwechsel war kein problem.


    ? Wo gibt es denn gelochte/geschlitzte? Wir haben uns schonmal halb tot gesucht (und nur in den USA was gefunden, was natürlich ohne Teilegutachten gekommen wäre).

    Das Gebläse sollte nicht auf maximum laufen. Ich schalte nach dem losfahren immer auf Stufe 1 und lasse die Klimaanlage dann etwa 10 Minuten laufen. Dann ist es angenehm kühl (auch bei 30°C) und ich schalte auf Eco um. Das reicht i.d.R. völlig, um die Temperatur auch die Fahrt über konstant zu halten.

    Also mit allem kenn ich mich auch net aus; mit Katalysatoren hab ich nur zufällig im Studium zu tun.

    Aber prinzipiell wenn man ne ordentliche Leistungssteigerung haben will, dann: Sportnockenwellen, Fächerkrümmer, 57i Performance Kit (oder vergleichbares), Sportauspuffanlage und dann auf alles ein Chiptuning abstimmen lassen.
    Kosten: ca 1500 - 2000€
    Nutzen: ca 15 - 25 PS

    Die Königsdisziplin wäre natürlich Turbo-Einbau... 8)
    Musst mal schauen, wo Du sowas findest. Ich kenn fast nur Seiten, die was für den Baleno haben.

    Tiefergreifende Veränderungen am Motor sind extrem teuer und nicht empfehlenswert, da bei einer sehr viel höheren Motorleistung der Komplette Kühlkreislauf neu ausgelegt werden muss. EURO Norm sollte mit solchen Modifikationen kein Problem sein.
    Suzuki baut sowas auch ab Werk, in den Swift Sport dann ;) Bei den normalen Motoren würden die Toleranzen zu sehr schrumpfen. Der 1.3 ist mit seinen 92 PS schon ganz schön beheizt - guck dir mal die Leistung der 1.3l Motoren von anderen Herstellern an...

    Zitat


    Original von fish4:
    so weit ich (nicht) weiß regelt die lambdasonde anhand der abgase die vollständigkeit/sauberkeit der verbrennung. irgendwas mit 14,7 teile sauerstoff auf 1 teil sprit oder so. (bitte nicht gleich erschlagen wenns blödsinn ist) anhand dieser abgaswerte steuert dann die lambdasonde die einspritzung etc.

    - genau. Die sauberkeit der Verbrennung. Wäre die Verbrennung \"unsauber\", dann kommen CO, NOx und KWS im falschen stöchiometrischen Verhälniss am Kat an (Es gibt zwei <einfache> Oxidationen und eine <doppelte> Reduktion, deswegen wird das Material im Kat auch nicht \"verbraucht\"). Deswegen ist es ja auch ungeheuer schwierig einen Katalysator für einen Zweitakt Motor auszulegen, weil da die Verbrennung aufgrund der geringeren Hitze eben nicht vollständig ist (Ich weiß es, wir durften sowas nämlich mal machen ;) ).

    Zitat


    liegt denn die lambdasonde nicht vor dem kat?

    - ja, die Messung des stöchiometrischen Verhältnisses muss natürlich erfolgen bevor der Kat anfängt die Abgase umzuwandeln (Danach ist es ja zu spät; da wäre die Konstruktion ja sinnlos - neuere Autos haben eine zweite Lambdasonde hinter dem Kat, die zur Kontrolle dient. Wandelt der Kat nichtmehr so um, wie er es sollte, dann bekommt man im Bordcomputer eine Nachricht, man möge sich bitte zur Werkstatt begeben ^^).

    Mal ein einfaches Beispiel: Dein Kat ist ausgelegt auf 1 Teil CO, 1 Teil NO2 und 1 Teil CH4. Bei 2000U/min stimmt dieses Verhälniss - deine Lambda Sonde hat also nix zu tun.
    Wenn Du jetzt aufs Gas trittst, dann verändert sich die Dauer der Brennzeit des Gemisches in der Brennkammer. Dadurch kommen plötzlich 1 Teil CO, 2 Teile NO2 und 1 Teil CH4 an der Lambda Sonde an. Da der Kat aber nur das Verhältniss verträgt, auf das er ausgelegt ist, muss etwas an der Verbrennung geändert werden: Die Sonde schickt eine Memo an das Motorsteuergerät, das dann die Luftzufuhr genau so stark begrenzt (NO2 kann nur aus der Luft kommen, da im Benzin kein Stickstoff gebunden ist), das wieder das korrekte stöchiometrische Verhältniss 1:1:1 aus der Brennkammer kommt.

    Hab hier nochmal eine einfach Skizze gefunden:
    [Blockierte Grafik: http://www.kfztech.de/kfztechnik/mot…chadstoffe1.jpg]
    Auf der Seite steht auch nochmal alles zur Funktionsweise von Kats und Lambdasonden, wen es interessiert: http://www.kfztech.de/kfztechnik/motor/abgas/katalysator.htm

    zum Rennkat: Dein Zylinder muss natürlich im Auslasstakt das Abgas nicht nur aus der brennkammer, sondern auch durch den extrem feinzelligen Kat und das Endrohr nach draußen drücken. Dabei geht viel Kraft einfach nur für das \"durch den Kat drücken\" drauf.
    Hast Du jetzt einen RennKat, mit wesentlich weniger Zellen, gibt es dort auch einen geringeren Widerstand, und der Zylinder kann mehr Kraft auf die Antriebswelle (und somit Deine Räder) umsetzen.

    Das Problem ist, das bei einem Rennkat deine Lambdasonde die Mischung völlig anders regeln muss. Dabei kann die dann plötzlich mal in den Notlauf springen. Und wenn das bei der ASU passiert, hast Du Pech gehabt. Beim neuen Swift würde ich keinesfalls was unter 400cpsi einbauen (Es sei denn das machen absolute Profis, die Garantie drauf geben).

    Grobe Richtlinie (Je höher die EURO Norm, desto weniger Spielraum bei den Abgaswerten):
    keine EURO: 100 Zeller oder weniger (Nur wenn das Fahrzeug ab Werk mit einem Kat kommt! Sonst muss die komplette Lambdaregelung eingebaut werden, was doch _etwas_ kompliziert sein dürfte...)
    EURO 1: 200 Zeller
    EURO 2/3: 400 Zeller

    Soundtechnisch bringen Rennkats so gut wie gar nix. Die Leistung kann aber je nach Motor doch merklich steigen. Beim 1.3 dürften mit einem 400er Metallkat durchaus 4 bis 8 PS drin sein.

    Es gibt dann auch noch die Möglichkeit mehrere Kats hinternander zu schalten (Einige haben bis zu vier 100Zeller drin), aber dazu befragst Du besser einen Fachmann. Bei einem alten Swift könnte man durchaus sein Glück mit den 200ern versuchen. Die kosten auch nicht überirdisch viel - im Durchschnitt 200€. Und wenn der alte Kat eh mal den Geist aufgibt...

    CPSI = Cells Per Square Inch - sprich: Zellen pro Flächeneinheit. Wenn man den Kat quer durchschneidet, sieht man eine Gitterartige Struktur, die sich in die Tiefe zieht. Das ist die Reaktionsoberfläche. Je größer die ist, desto schneller können CO zu CO² konvertiert, Kohlenwasserstoffe oxidiert und Stickoxide reduziert (daher der Name 3-Wege-Kat) werden.