Beiträge von Nachtfalke80

    Ich wäre dafür, dass wir nun zu "Bushings" (Fahrwerksbuchsen) abschweifen... um die Steifigkeit auf die Spitze zu treiben! 8o


    Beste Grüße

    Fabian

    Warum nicht....

    Zumindest ist der Austausch altersschwacher Gummibuchsen durch z.B. Powerflex PU-Buchsen deutlich effektiver um die potentielle Kurvengeschwindigkeit zu erhöhen als irgendwelche Reifenexperimente... ;)

    Ähm..... ja...... nein.....

    in meinem alten Seicento sind werksseitig die selben Fensterheberschalter verbaut wie im Ferrari F360. Dennoch würde ich nicht sagen, daß die beiden Fahrzeuge sich "fast" entsprechen.

    Richtig ist, daß KW die Dämpferelemente für die "normalen" Fahrwerke von AlKo zukauft, wie auch viele andere Hersteller. Aber das sagt nichts über das Gesamtfahrwerk aus.

    H&R zum Beispiel kauft bei einigen Fahrwerken die Dämpferelemente bei Bilstein. Durch die eigene Abstimmung z.B. durch die Federn sind die Fahrwerke aber i.d.R. deutlich härter als die von Bilstein.

    Einzelne Komponenten sagen nur wenig über das Gesamtprodukt aus. Die Komponenten müssen auch zusammenpassen um ein stimmiges Gesamtbild abzugeben. Bei einem PC kannst Du z.B. eine Mega-Grafikkarte einbauen, bringt aber nix, wenn Du noch einen alten 486er Prozessor hast....

    Hier gibts mit Sicherheit auch "Nicht-Rennfahrer", aber einen "Semi-Professionellen-Rennreifen" auf der Straße zu bewegen ist sicherlich -nennen wir es mal- suboptimal.

    Wenn Du schneller durch die Kurve willst, ändere zunächst das Fahrwerk. DAS ändert Welten. Im nächsten Schritt kümmerst Du Dich um die Karosseriesteifigkeit, sprich Streben rein. Das bringt nochmal einiges. Dann und erst dann solltest Du Dir überlegen ob ein "normaler" sportlicher Straßenreifen wie z.B. die werksseitigen Contis oder z.B. P-Zeros ausreichen oder Du den Wagen derart um die Kurven prügelst, daß man vielleicht doch auf was professionelleres wechseln muß. Wobei solche Reifne i.d.R. schon eine gewisse Temperatur brauchen um neudeutsch Grip zu entwickeln, die Du nicht erreichst, solange Du Dich im öffentlichen Straßenverkehr auch nur halbwegs an die Regeln hältst.

    Ist immer der persönliche Geschmack. Generell baut KW sehr gute Fahrwerke, das V1 ist mir persönlich vom Standard-Setup zu hart. Und da es im direkten Vergleich zum B14 teurer ist, würde ich zum B14 greifen. Oh warte.... habe ich zum b14 gegriffen. Und das übrigens bei JEDEM Fahrzeug, das ich die letzten 10 Jahre gefahren bin (sofern kein B16 verfügbar war).

    Schönen guten Tag,

    wie es die Höflichkeit gebietet, stelle ich mich mal kurz im Forum vor. Schließlich will man ja wissen, der "der Neue" ist....

    Mein Name ist Florian, ich bin zarte 36 und gelernter Automobilkaufmann, habe mich die meiste Zeit allerdings weniger um "normale" Autos gekümmert als viel mehr um die -nennen wie es mal- Optimierung von Fahrzeugen, hauptsächlich italienischer Herkunft.

    Als man mir vor knapp einem Jahr einen Swift als Firmenwagen aufs Auge drückte, dachte ich noch "was soll der Scheiß?". Nachdem ich kürzlich die finalen Bilder des neuen Swift gesehen habe, hab ich mich allerdings spontan dazu entschlossen, den letzten schwarzen Sport 5-türer, der noch bei uns auf Lager stand zu kaufen :)

    Vor Auslieferung wurden noch ein paar obligatorische Änderungen vorgenommen, wie

    -Bilstein B14

    -FOX Komplettanlage

    -7x17 MSW Felgen matt grau

    -LED-Rückleuchten


    So ist der Kleine optisch, akkustisch und vor allem fahrdynamisch eine Bereicherung für meinen kleinen Fuhrpark.

    Ich habe mich die letzten Tage hier mal so durchgelesen und denke, wir werden eine Menge Spaß haben :)

    In diesem Sinne,

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

    Schönen guten Tag zusammen,

    bei Fahrwerken gibts m.M.n. 2 Grundkategorien:

    1. schnell vor der Eisdiele ausschauen (FK, AP, ST, wtf...)

    2. schnell um die Kurve (Bilstein, KW, ...)

    Was bringt es die Kiste runterzuschrauben bis die Reifen halb im Radkasten verschwinden, wenn man danach im Schrittempo über Kanaldeckel hüpft? Ein vernünftiges Fahrwerk erkennt man daran, wie schnell man durch die Kurve kommt. Bei Fahrwerken ohne zusätzliche Verstellung von Zug- & Druckstufe ist und bleibt Bilstein die erste Wahl. Bei komplett einstellbaren Fahrwerken ist drauf zu achten, daß der "Versteller" auch weiß, was er da eigentlich macht. Für den geneigten "Hobbyrennfahrer" meist eine unnötige Spielerei bei der man viel verschlimmbessern kann und ein an sich gutes Fahrwerk auch mal ganz schnell unfahrbar macht.

    Zur angeblich mangelnden Tieferlegung bei Bilstein kann ich sagen, daß man das Fahrwerk problemlos runterschrauben kann bis ca 1 1/5 Fingerbreit / 2cm Abstand zwischen Reifenkante & Kotflügel. Das genügt für eine gute Optik und ein exzellentes Fahrverhalten.

    Generell ist der Swift nicht der schnellste auf der Geraden, aber in der Kurve kann er mit entsprechender Abstimmung den "Premium-Fahrzeugen" das Fürchten lehren.