Wenn nach einem Unfall mit Todesfolge eine nicht vorschriftsmässige Beleuchtung als Ursache diagnostiziert wird, kann so etwas schnell teurer als ein Satz TFL/Nebler werden. Das nennt man dann Lehrgeld.
Ich bin nicht gern derjenige, der mahnend den Zeigefinger hebt, aber:
Klingt zwar furchtbar dramatisch, ist aber tatsächlich so wie von Waldo geschrieben. Vor gut 15 Jahren, also in meiner Sturm & Drang Zeit, als man sich mit seinen aufgemotzten Kisten noch regelmäßig zum Abhängen an der Tanke getroffen hat, gabs dort einen heftigen Unfall. Ein Jungspund hatte sich abgedunkelte "Tuning-Rückleuchten" an seinen Benz verbaut, die keine Zulassung hatten und wirklich extrem schlechtes Licht abgaben. Selbst bei normaler Witterung hat man nur erahnen können, daß vor einem ein Auto fährt. Nun ja, es kam wie es kommen mußte, ihm ist im Nebel einer hinten drauf gefahren, kam ins schleudern, ab in den Acker und mehrfacher Überschlag. Seit dem Querschnittsgelähmt. Und obwohl man meinen könnte, daß derjenige, der dem Benz aufgefahren ist, eigentlich schuld ist, weil er vermutlich zu schnell gefahren ist, hat ein Gericht entschieden, daß der Benz-Fahrer schuld ist, weil er mit den unzulässigen Leuchtmitteln nicht erkennbar war und seine Versicherung, die den Schaden natürlich regulieren mußte, hat sich das Geld aufgrund dessen von ihm zurückgeholt. Behandlungskosten, zusammen mit Schadenersatz & Schmerzensgeld gehen angeblich in die Millionenhöhe, wofür der Jungspund wohl sein ganzes Leben lang zahlen muß.
Ein zu lauter Auspuff oder ein Spoiler ohne Gutachten mag ein Kavaliersdelikt sein, aber eine unzulässige Beleuchtung kann Dich ins Armenhaus bringen....