Beiträge von TankTop

    Rückrufe waren bisher: Tankhalteband, Vordersitzbezüge und eine Schraube an der Hinterachse. Das sollte aber der Suzukihändler quasi automatisch abarbeiten, sofern das Auto überhaupt betroffen ist, weil diese Aktionen EDV-mäßig erfasst werden.

    Du könntest Dir zusätzlich die Gummidichtung ansehen, die vertikal in die Fensterschachtleiste an Fahrer- und Beifahrertür hineingeht. Die ist manchmal zu kurz, es zeigt sich dann eine Lücke, Tausch auf Garantie/Gewährleistung ist machbar. Außerdem überprüfen, ob die Innenverkleidung der Heckklappe re. und li. neben der Heckscheibe vernünftig sitzt, ansonsten ebenfalls reklamieren.

    Sollte sich das Auto schwammig fahren, könnte das sog. Lenkungsupdate fehlen; ist aber unwahrscheinlich, da das wohl schon ganz zu Beginn des Bauzeitraums auftrat und spätestens bei der 1. Inspektion mitgemacht werden sollte. Solltest Du hingegen Zweifel am Geradeauslauf haben, liegt es vielleicht eher daran, dass Du bisher weniger direkt ansprechende Lenkungen gewohnt bist. Die Lenkung hat kaum Spiel und reagiert schon bei kleinsten Lenkradbewegungen, was aber kein Nachteil, eher ein Vorteil ist, jedoch muss man sich halt dran gewöhnen.

    Tipp zur CVT: Mal in unterschiedlichen Fahrsituationen testen und auf Dich wirken lassen, nicht direkt zu Beginn sagen "das ist aber komisch, das gefällt mir nicht". Man muss dem System eine Chance geben, sich gegen unsere jahrzehntealten Vorstellungen davon, wie ein Getriebe vermeintlich zu arbeiten hat, durchzusetzen. Außerdem bei Interesse mal CVT googeln und sich informieren, was technisch dahintersteckt etc.

    Berichte mal, wie es so war!

    Das ist recht einfach, da die Front total unterschiedlich aussieht. Das FLM gibt es erst seit September.

    Schau:

    alt (VFLM) = https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…1139183525).jpg

    neu (FLM) = http://auto.suzuki.de/offentliche-bi…47af3fc07d.jpeg

    CVTs hatten eine Zeit lang Probleme, aber eher in Nissans und Toyotas (obwohl es z.T. die gleichen Getriebe sind). Beim S-Cross sind meines Wissens keine nennenswerten Schadensfälle bekannt, weil es ihn erst seit 2013 gibt und das CVT-Modell ("CVT7") zu dem Zeitpunkt schon seine Kinderkrankheiten überwunden hatte.

    Wichtig wäre erst mal, zu klären, ob es sich um ein Vorfacelift- oder um ein Facelift-Modell handelt. Das VFLM hat eine stufenlose Automatik (CVT) von JATCO, das FLM eine Sechsgang-Automatik von AISIN. Beide arbeiten klassisch mit hydraulischen Drehmomentwandlern.

    Das Problem mit dem starken Ausfahren der Gänge soll sich Gerüchten zufolge auf den Vitara beschränken, wenn Automatik auf Saugbenziner (1,6er) trifft. Beim S-Cross (FLM) gibt es nur noch die Turbobenziner, die dieses Verhalten in Kombination mit der Automatik wohl eher nicht zeigen.

    Die CVT beim VFLM ist sehr gut programmiert und dreht nur hoch, wenn es wirklich erforderlich ist (z.B. Autobahnauffahrt, Überholvorgang o.ä.). Das Verhalten ist zwar ungewöhnlich, aber effizient. So kann man z.B. beim Beschleunigen auf der Autobahn bis 4000 U/min Gas geben, diese Drehzahl mit dem Gasfuß halten und dabei fortlaufend relativ stark beschleunigen.

    Die von Dir aufgeführten Gründe gegen ein Flickset waren es auch, die mich sofort dazu bewegt haben, das Flickzeug zu verkaufen und das Notrad zu bestellen.

    Zu Druckverlust und Kontrollaufwand: Es gibt Ventilverlängerungen in verschiedenen Größen, z.T. bis zu 1 m lang. Ich hatte es zwischenzeitlich wieder aus den Augen verloren, will mir aber eigentlich mal so ne vielleicht 40 oder 50 cm lange besorgen, deren Ende ich dann unter dem Ladeboden positionieren kann.

    Puh, das ist ja echt ein teurer Spaß.

    Zu dem Druck: Ich mache immer 4,35 bar drauf (als Reserve) und habe beobachtet, dass pro Monat etwa 0,1 bar verlorengehen. Nicht etwa, weil ich monatlich messen würde, sondern weil ich jeweils nach etwa einem halben Jahr nachgemessen und es für die obige Aussage entsprechend umgerechnet habe.

    PS: Du führst das Flickset in dem Styroporeinsatz mit? Wo sind denn Wagenheber, Radschraubenschlüssel etc., hast Du das separat dabei?


    Wie ist es denn beim CVT? Muss man da auch ständig mit dem Gasfuß zappeln, damit das Getriebe tut, was es soll?

    Nein, überhaupt nicht, die CVT-Automatik ist echt super programmiert, kommt ja allerdings von nem anderen Hersteller als die 6-Gang-Automatik.

    Bei mir hier ist auch so ne langgezogene Steigung, leider weiß ich das Steigungsverhältnis aber mangels Beschilderung nicht. Wenn ich dort mit "Tempomat 110" ankomme, habe ich zunächst 2000 U/min drauf. Im Verlaufe der Steigung geht die Drehzahl dann auf 3000, manchmal auf ca. 3200 U/min hoch, das hängt sicher auch von den Windverhältnissen ab.

    Wenn man eine Art "Alarmstart" macht, also quasi mit Vollgas anfährt, schnellt die Drehzahl nicht mal eben auf 6000 U/min und damit in den Begrenzer hoch, sondern vielleicht so auf 4500 U/min, begleitet von einer kontinuierlich nachgeführten Übersetzungsanpassung. Insgesamt lässt sich die gesamte Regelungs-Charkteristik natürlich gar nicht mit einer "Step A/T" vergleichen. Um wirklich mal auf 5000-6000 U/min zu kommen, muss man schon bei z.B. 100 km/h voll drauftreten, wie etwa auf der Autobahn beim Spurwechsel o.ä. Dann ist natürlich richtig Krach in der Bude.

    Oh Mann, "Kompakreserverad" ist wirklich nur ein etwas netterer Begriff für "Notrad"... Die sind echt lustig... In der Bedienungsanleitung vom S-Cross ist offiziell auch vom Kompaktreserverad die Rede, dennoch konnte ich es völlig problemlos unter dem Begriff "Notrad" erwerben; allerdings für 170 anstatt 275 €. Wagenheber und Werkzeug waren bei meinem S-Cross noch dabei, so dass mir "nur" das Notrad samt Styroporeinsatz und Befestigungsschraube etc. geliefert wurde, allerdings nicht als fertiges Set zum Endpreis, sondern alles einzeln (Felge, Reifen, Ventil, Styroporeinsatz, Warnaufkleber, Befestigungsschraube - mittlerweile wird das wohl als fertiges Set für über 200.- angeboten). Solche Swift-Noträder mit 4 Radschraubenlöchern findest Du übrigens auch bei ebay. Kannst ja mal die Dimensionen vergleichen bzw. mit den Verkäufern Kontakt aufnehmen, um das abzugleichen. So kommst Du evt. an die nötigen Infos oder sogar an ein günstiges Gebrauchtrad.

    Ich will Deinem Händler zwar keine Inkompetenz unterstellen, aber manchmal sind Händler bei solchen Fragen leider etwas vorschnell. Schreib mal eine Mail an die Suzuki-Kundenbetreuung und frage nach dem Notrad, schließlich hat Deine Auto ja eine Radmulde unterm Kofferraumboden. ;) Vielleicht stellt sich dann heraus, dass es doch ein Rad bzw. zumindest eine Spezifikation dafür gibt.

    Gerade über Google gefunden: Dort schreibt jemand, er habe ein 135er Notrad im NZ.
    http://www.klangfuzzis.de/showthread.php…-3T%FCrer/page3

    Das Problem bei Noträdern ist, dass man sie aus versicherungsrechtlichen Gründen nur dann verwenden darf (bzw. sollte), wenn sie einem von autorisierter Stelle für das konkrete Fahrzeug individuell verkauft wurden. Natürlich gibt es die Felgen irgendwo im freien Markt, aber die sind sauschwer zu finden. Die Reifen selbst sind das kleinste Problem, die hat jeder zweite namhafte Reifenhersteller im Angebot. Du solltest also am besten direkt beim Suzuki-Händler ein Original-Notrad bestellen oder zumindest über die Ersatzteilschiene herausfinden, welche genauen Dimensionen (Breite, Durchmesser, Einpresstiefe) die Felge haben muss, um dann zu versuchen, diese aus Kostengründen von anderswo zu beziehen und einen pasenden Reifen hinzuzukaufen. Vielleicht hat jemand hier im Forum so ein Rad und kann Dir die Dimensionen durchgeben, außerdem könnte es ja sein, dass ein Besitzer des gleichen Swifts gerade sein Notrad irgendwo im Internet anbietet.