Beiträge von TankTop

    Du, das Thema ist wirklich nicht neu und mehrfach durchdiskutiert worden, benutz mal die Suchfunktion.

    In aller Kürze: Ausstattungsmerkmale sehr genau prüfen und mit den D-Versionen vergleichen, außerdem Unterboden- und Hohlraumwachs auf-/einbringen lassen. Das empfiehlt sich grundsätzlich, aber D-Modelle bekommen bei Ankunft hierzulande bereits eine Behandlung, über deren Qualität man zwar auch streiten kann, jedoch waren zwei Vitaras des Autobild-Fuhparks nach jeweils zwei Wintern untenrum komplett rostfrei, auch an den Fahrwerksteilen, was heutztage leider schon wieder eine Besonderheit ist.

    Die Windgeräusche am S-Cross scheinen mir konstruktionsbedingt zu sein, da kann man großartig nichts dran machen. Ich hab ihn deshalb ziemlich schnell wieder abgestoßen und gegen den Vitara getauscht. Ich bin im Rahmen der Ursachenforschung seinerzeit ungelogen mit der gesamten Vorführ- und Gebrauchtwagen-Flotte meines Händlers gefahren, aber ausnahmslos alle S-Cross fingen ab 80 km/h an zu rauschen, als führe man durch einen Orkan. Wer schlecht genug hört oder nie ohne laute Musik unterwegs ist, mag damit klarkommen...

    Die Äußerungen zum Continental-Sommerreifen sind in ihrer aberwitzigen Überzogenheit ("bei Nässe nicht geeignet") indiskutabel.

    Habe dann aber festgestellt, dass die einzigen, für die 16 Zoll-Felgen lieferbaren Falken Ganzjahresreifen für den Sommerbetrieb nicht optimal sind und mir zusätzlich einen 15 " Sommerradsatz zugelegt.

    Diese Lösung hat durchaus ihren Charme, vor allem in schneearmen Regionen. Man kann die Wintersaison früher starten, fährt aber mit den GJR anfangs besser als mit WR, wenn sich im Herbst noch mal milde oder gar sommerliche Phasen einstellen, und am Ende der Saison hat man es mit dem Wechseln nicht so eilig, weil man auch im Frühling bei der ersten Wärme nicht gleich springen muss, um die WR herunterzubekommen.

    Ich gehe davon aus, dass er werkseitig Sommerreifen und keine Allwetterreifen hat.

    Da der Winter ja nicht mehr lange auf sich warten lässt, werde ich wohl Winterreifen brauchen.

    Das ist in sich nicht ganz schlüssig... Wenn Du nämlich weniger als 15.000 km/a fährst und nicht gerade in einer schneereichen Region wohnst, wäre es sinnvoll, mit dem Händler eine Auslieferung des Neuwagens auf Allwetterreifen zu vereinbaren. Ein gutes, seriöses Autohaus macht so was ganz problemlos und nimmt die Demontagereifen in Zahlung.

    Das kommt mir bekannt vor...

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Auf eine Art schon beeindruckend, wie routiniert und dosiert er mit dem Schonhammer auf den Schließbügel haut und damit offenbar Erfolg hat, aber was nun das Verbiegen der gesamten Tür bzw. des Fensterrahmens angeht, nun ja... Wobei das ja in der Branche tatsächlich die übliche Vorgehensweise sein soll, auch bei den sog. Premiumherstellern.

    Ich habe auch zu Beginn zwei Schließbügel an meinem Vitara nachjustiert. Eine Vordertür schloss mir nicht stramm genug, eine Hintertür sagte immer vorm Einrasten laut "klack!", weil der dortige Bügel etwas zu hoch saß.

    Ein Bekannter kam nicht gut damit zurecht. Und bei Nissan werden die auch verbaut, da finden sich einige Berichte im Netz wegen Problemen, bis hin zum Tausch des Getriebes.

    Wie ich schon angedeutet habe: Viele Leute sind halt nicht in der Lage, das Funktionsprinzip zu verstehen. Wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und damit zu befassen, kann man damit sehr gut zurechtkommen und auch Vorteile nutzen. Das sind wahrscheinlich dieselben Leute, denen Original-Aspirin "besser hilft" als ASS Ratiopharm. Die CVT regelt die Übersetzung innerhalb eines bestimmten Bereichs stufenlos, durch Verschieben eines Riemens auf Kegelscheiben. Du kannst daher z.B. beim flotten Anfahren Gas geben bis 3000 UPM, das Gaspedal so festhalten und das Auto beschleunigt ruck- und unterbrechungsfrei hoch, wobei die Drehzahl konstant bleibt. Die Spreizung ist sehr groß, so dass man bspw. bei 100 km/h gemütlich mit unter 2000 UPM dahingleiten und Benzin sparen kann. Gibt man aber beim Überholen Vollgas, schnellt die Drehzahl z.B. auf 5000 hoch und die Beschleunigung zieht hinterher. Das ist sehr ungewohnt, aber auch sehr effizient und sinnvoll. Es kommt uns nur anfangs "falsch" vor, weil wir von Kindesbeinen an das Schalten durch mehrere Stufen samt bekannter Geräuschkulisse gewohnt sind bzw. erwarten.

    Es stimmt, dass es bei Nissan, Toyota etc. eine Zeit lang Probleme gab und auch öfters mal ganze Getriebe getauscht wurden. Das hat aber auf die aktuelle CVT-Generation bei Suzuki keinen Einfluss.

    Ich würde sonst eigentlich immer zu einem Wandlergetriebe tendieren

    Die CVT ist eine Wandlerautomatik! Das Getriebe arbeitet mit einem hydraulischen Drehmomentwandler. Was Du meinst, ist eine Automatik mit mehreren Stufen. Hier ist es im englischen Sprachgebrauch etwas besser zu differenzieren, dort unterscheidet man zwischen CVT (mit der bekannten Bedeutung) und dem "Step A/T", also der Automatik mit mehreren festen Stufen.

    Der Swift käme aus Ungarn, wurde mir auf Nachfrage gesagt - keine Ahnuung, ob da auch so eine Rostvorsorge gemacht wurde.

    Meine, mal was von Vitaras gelesen zu haben, die auch aus Ungarn kamen ?

    Einfach mal drunterschauen und gucken, ob sich gelbes, halbtransparentes Wachs finden lässt. Weitere Details aktuell dort: Ignis - kein Unterbodenschutz

    Aber Unterbodenwäsche ist bei diesem weichen Wachs so ne Sache - wenn ich mir unsere Unterbodenwaschanlage hier so ansehe, wie die rotierenden Hochdruckdüsen da wie ein Maschinengewehr aufs Blech hämmern - ich glaub ich werde da keine Unterbodenwäsche machen.

    Am besten ist es wirklich, das eigenhändig mit Sinn und Verstand zu machen. Ich nehme den ganz normalen Gardena-Aufsatz für den Gartenschlauch und stelle einen Kegelstrahl ein. Erst alles großzügig nass machen, einweichen lassen und dann Stück für Stück intensiv abspritzen.

    Das was da werksseitig aufgebraucht wurde ist nichts.

    Man muss hier auch zwischen "werksseitig" und "durch den Importeur" unterscheiden. Der deutsche Importeur lässt durch die Logistikfirma nach Ankunft in Deutschland eine Behandlung mit gelbem Pfinder-Wachs durchführen, das ans deutsche Klima angepasst ist. Andere Importeure in anderen Ländern machen vielleicht gar nichts oder auch mehr, je nach Klima und Philosophie.