Beiträge von TankTop

    Ich kenne leider die Eichordnung für Manometer als Reifenluftdruckprüfer nicht und konnte sie auf die Schnelle auch nicht finden, aber i.d.R. ist ein Messgerät, das um ± 1d (einen Teilungswert) danebenliegt, eben noch nicht Müll, sondern meistens unter normalen Anforderungen zulässig. Ein Manometer, das bei echten 2,5 bar nur 2,4 zeigt, mag in Ordnung und gerade noch zulässig sein, fährt aber all jenen in die Parade, die glauben, den Reifenluftdruck damit (Temperaturfragen außen vor gelassen) auf 0,1 bar genau einstellen oder ihr TPMS damit der Lüge überführen zu können.

    Dort

    https://www.hazet.de/de/produkte/pneumatik-maschinen/reifenfuellgeraete-reifenmessgeraete/23972/reifenfuell-messgeraet?number=de_9041-2CERT#

    kann man sich ein geeichtes Hazet-Manometer mit 0,1 bar Teilung inkl. Eichschein/Prüfzeugnis anschauen, das bereits im Neuzustand laut Schein bis zu 0,06 bar abweicht. Man darf also davon ausgehen, dass frühestens 0,1 bar die Obergrenze der zulässigen Abweichung ist, sonst würde das Gerät nicht mit 0,06 bar Fehler als i.O. gelten. Auch würde Hazet ein Prüfzeugnis, dass diese Abweichungen ausweist, bestimmt nicht zur Produktwerbung benutzen, wenn es sich hier um eine unzulässige oder untypisch hohe Abweichung handeln würde.

    Die Pauschalaussage „0,2 bar höher“ ist einfach nur Humbug.

    ...erfreut sich aber größter Beliebtheit. Irgendwo in einem Forum hatte mal jemand gefragt, ob es sinnvoll sein könnte, auf Schnee den Luftdruck geringfügig abzusenken, um größere Kontaktflächen zu erzeugen. Selbstverständlich lautete eine der ersten Antworten: "Am besten immer 0,2 bar mehr reinmachen". Passte zwar nicht zur Fragestellung, aber Hauptsache, man hat den "Leitsatz" mal wieder eingebracht.

    Also der Anzeige traue ich nicht.

    Was soll das eigentlich? :rolleyes: Ich als "Ehemaliger" muss ja nun wirklich nicht Suzuki in Schutz nehmen, aber zumindest kann ich auf sachlicher Basis meiner Aufzeichnungen - und das unterscheidet mich hier wohl von den Zweiflern und Angsthasen - davon berichten, mit S-Cross und Vitara jeweils rund zehnmal bis zur Reserveleuchte gefahren zu sein (und natürlich geringfügig darüber hinaus bis zur nächsten Tankstelle). Spätere Ausrechnungen zeigten in allen ca. 20 Fällen, dass beim Aufleuchten noch 6±0,5 Liter Restmenge im Tank gewesen waren. Ich kann nicht erkennen, warum der Ignis hier so viel unzuverlässiger sein soll und frage mich daher wirklich, warum hier so getan wird, als müsse man mit einem Suzuki fast zwangsläufig liegenbleiben, wenn man der Anzeige vertraut.

    bei regelmäßigen Autobahnfahrten mit meinem Ignis Allgrip komm ich wegen der teils größeren Entfernungen zwischen den Tankstellen öfter ins Schwitzen.... 30 Liter sind schon wenig...

    Ich kann das offen gesagt nicht nachvollziehen... Der Ignis ist doch ziemlich sparsam und verbraucht auf der Autobahn vielleicht 5 l/100 km. Selbst nach dem ersten Aufleuchten der Tankreserve dürfte man also noch mindestens 100 km weit fahren, bevor an ein Liegenbleiben überhaupt zu denken ist. Auf welcher Autobahn kommen hierzulande über 100 km lange tankstellenfreie Strecken vor? Oder kann es sein, dass die höheren Benzinpreise an Autobahntankstellen für das "Problem" mitursächlich sind...?

    Ich kann es auch nur so sagen, wie ich es erlebt habe, aber die beiden Suzukis waren nun mal Totalreinfälle in Sachen Material und Verarbeitung. Ich bin auch nicht unbedingt stolz darauf, es nach dem S-Cross noch mal mit einem Vitara probiert zu haben und direkt noch mal reingefallen zu sein, aber ich wollte der Marke halt eine zweite Chance geben. Irgendwann reicht es aber auch mal. Da hilft es auch nicht, wenn andere schreiben, sie selbst oder der Schwager ihres Nachbarn seien super zufrieden und hätten keinerlei Mängel zu vermelden. Hinzu kommen zwei aktuelle Swifts im Freundeskreis, die insbesondere durch Lack- und Verarbeitungsmängel von sich reden machen. Der Tivoli ist im direkten Vitara-/S-Cross-Vergleich eine ganz andere Nummer. Es liegt mir fern, hier Werbung zu machen, aber wer mit den schlechten Sitzen und dem Klapper-Interieur aktueller Suzukis hadert, sollte sich wirklich mal einen SsangYong (oder auch andere Mitbewerber) anschauen, und zwar in der Wirklichkeit. Mich hat der Name anfangs auch abgeschreckt. Nach der ersten (eher unfreiwilligen) Probefahrt mit einem Tivoli als Werkstattersatzwagen, während einer der unzähligen Suzuki-Garantiereparaturen, habe ich mich ganz ernsthaft gefragt, warum ich mich überhaupt noch weiter mit Suzuki rumärgere und was hier eigentlich falsch läuft. Unweigerlich musste ich an den unseligen Martin Winterkorn denken: "Do scheppert nix! Warum können die es und wir nicht?!" Nun soll es mit der Zweckentfremdung dieses Threads dann aber auch mal gut sein...

    Nein, im Prinzip sind die Preise gut vergleichbar mit dem bisherigen Vitara (vor Umstellung auf Hybrid), aber SsangYong ist nicht so leicht und klapperig gebaut wie Suzuki. Mein Vitara 1,6 Comfort A/T hat bzw. hätte 2017 rund 22.000 € Grundpreis gekostet (ohne Metallic/Überführung), der Tivoli Flow 1,6 A/T mit sogar geringfügig besserer Ausstattung hat Ende 2019 auch rund 22.000 € gekostet, war aber wegen eines kleinen, inzwischen laufenden Facelifts noch mal ordentlich herabgesetzt. Der jetzt aktuelle Tivoli startet bei 16.500 und endet bei 29.000 €, siehe SsangYong-Internetseite.

    Ja, das sagt mein Händler auch. Es gab mal eine ganz schlechte Phase, zusätzlich hat der Importeur gewechselt. Aber die heutigen Modelle sind eine Offenbarung im Vergleich zu aktuellen Suzukis. Beim Tivoli wiegt eine Tür so viel wie zwei oder drei am Vitara, und er klingt innendrin einerseits nicht, als führe man dauernd einer Windhose hinterher, andererseits ist das Geräuschniveau bei -5 °C das gleiche wie bei +10. Jeder Griff, jedes Teil, das man anfasst, erinnert mehr an Golf V oder an Octavia II als an Suzuki.

    Vitara und S-Cross sind unkomplizierte, zuverlässige und sehr sparsame Autos, insbesondere mit dem M16A (1,6-l-Saugbenziner). Das Drumherum, wie stony1 ganz zutreffend schrieb, kann auf Dauer zu einer größeren Belastung für den Eigner werden, sofern er nicht schwerhörig oder außergewöhnlich desinteressiert ist. Zahlreiche Details sind auf den zweiten Blick einfach zu simpel, zu billig und zu kleinstwagenmäßig ausgeführt. Alle möglichen Verkleidungsteile im Innenraum machen Geräusche, insbesondere bei Temperaturschwankungen. Unter 0 °C auf holperigen Straßen glaubt man, ein Kobold mit Holzhammer sei ins Armaturenbrett eingezogen und habe dort Tobsuchtsanfälle. Die Sitze quietschen und knarzen, ebenfalls temperaturabhängig. Das Windleit-"Blech" (aus Kunststoff) unterhalb der Scheibenwischer poltert und knarzt im Winter, sämtliche Türdichtungen machen bei kleinsten Verwindungen Schmatz- und Stöhngeräusche, und so könnte ich noch eine Zeit lang weitermachen, um am Ende feststzustellen, dass ich noch alles mögliche vergessen habe. Übereinstimmend mit stony1, der zufällig zum selben Zeitpunkt wie ich auf eine andere Marke umgestiegen ist (siehe seine Signatur), kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es auch anders geht.

    Die Ersparnis dürfte, wie von mir unter den o.g. Links erläutert, nicht an der Oktanzahl, sondern am höheren Energiegehalt der Benzinsorten mit wenig oder gar keinem Ethanol sowie am weiteren zufälligen Hinzutreten kleiner günstiger Einflüsse (Klima, Verkehrsaufkommen usw.) liegen.