Beiträge von TankTop

    Beim aktuellen Swift fallen z.B. häufiger Fehlstellen im Bereich der hinteren Einstiege auf, die wie Steinschläge aussehen, aber bereits im Neuzustand vorhanden sind. Dort fehlt dann punktuell der Lack und man schaut auf weiße Grundier- bzw. Füllerschichten. Ich kenne das von mehreren Swifts

    Des Weiteren sind mir ein paar Lackabplatzer an den hinteren Einstiegen aufgefallen.

    Ich hatte es Dir ja angekündigt. ;)

    Ein paar bekannte Mechaniker (nicht Suzuki spezialisten) hier in der nähe meinten das es eventuell daß das Getriebe wenig öl hat.

    Dummerweise hat das Getriebe eine sog. Lebenszeitfüllung und kann, soweit ich weiß, vom Laien nicht mal eben auf klassische Art (Peilstab) hinsichtlich des Ölstandes überprüft werden. Laut Werbeversprechen braucht das Öl niemals gewechselt oder nachgefüllt zu werden (nun ja...).

    Es handelt sich übrigens um ein Doppelkupplungsgetriebe von Fiat (auch der Motor ist von Fiat), das mit dem Kürzel TCSS (Twin clutch system by Suzuki) beworben wird.

    Wie einem jeder leidgeprüfte VW-DSG-Fahrer berichten kann, gibt es neben dem Ölstand zahlreiche weitere in Frage kommende Gründe für Ruckeln.

    Genau; immer bei einem Hersteller und noch dazu immer in einer Produktlinie bleiben. Bei Unsicherheiten nachrecherchieren oder anfragen. Es wäre ärgerlich, wenn man mit viel Mühe erst poliert, dann wachst und letztlich feststellt, dass es zu Unverträglichkeitsreaktionen kommt oder sich gar kein Erfolg einstellt.

    Hatte längere Zeit bei meinen Autos die A1 Produkte.

    Bin aber, aus eigener Erfahrung, ein Fan der Sonax Produkte. Die haben ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis. Lassen sich gut auftragen, aufpolieren und halten auch relativ lang.

    Das ist auch meine Erfahrung - ich habe es sowieso nie verstanden, wieso damals in den 90ern die A1-Polituren so in den Himmel gelobt wurden ("auspolieren leicht wie Staubwischen"). Mir hat sogar die klassische rote Sonax-Linie immer am besten gefallen, wobei ich natürlich nie wissenschaftliche Versuche hinsichtlich Glanzgradsteigerung und Schutzdauer durchgeführt habe. Ich will auch gar nicht abstreiten, bzw. anzweifeln, dass irgendwelche Profipolituren, die pro 0,5 Liter 50 € oder mehr kosten, bessser sind. Aber: braucht man das ernsthaft? Sonax selbst sagt zu seinem Klassiker "Autopolitur" (heißt tatsächlich so), dass es sich hierbei um eine sehr schwach abrasive Politur handelt, quasi der Einstieg in den Politurbereich am Skalenanfang, was die Polierwirkung betrifft. Wenn ein Auto halbwegs gepflegt ist, wird man in der Fläche nichts Stärkeres brauchen, höchstens mal punktuell an irgenwelchen kleinen Problemstellen.

    Ich habe jetzt hier die Koch Chemie Shine Speed Polish zu stehen, sollte doch passen oder?

    Ruf doch mal bei Koch an oder schreib eine Mail - die äußern sich bestimmt gern zu ihrem Produkt und sagen Dir, ob es eher stark oder schwach ist bzw. ob Du es häufiger oder eher im Ausnahmefall einsetzen solltest und welche Alternativen/Ergänzungen sinnvoll sind.

    Bevor Du hinfährst, wasch das Auto gründlich und nimm Dir Zeit für eine genaue Inaugenscheinnahme aller weiteren Lackflächen. Möglicherweise findest Du weitere Lackmängel, die bei Suzuki leider keine Seltenheit sind, so dass Du dann alles zusammen melden kannst. Beim aktuellen Swift fallen z.B. häufiger Fehlstellen im Bereich der hinteren Einstiege auf, die wie Steinschläge aussehen, aber bereits im Neuzustand vorhanden sind. Dort fehlt dann punktuell der Lack und man schaut auf weiße Grundier- bzw. Füllerschichten. Ich kenne das von mehreren Swifts, hatte selber an S-Cross und Vitara Lackmängel, die auf Garantie behoben wurden, und hier im Forum war es auch schon mehrfach Thema.

    Siehe u.a.

    1.Werkstattaufenthalt für meinen SSS-Rillen in Bremsscheiben / Bremssattel hängt wahrscheinlich...

    Lack-Qualität. Was sind eure Erfahrungen?

    Lack-Qualität. Was sind eure Erfahrungen?

    usw.

    Man sieht den Unterschied je nach Farbton und abhängig vom Blickwinkel. In ungünstigen Kombinationen führt das sogar zu Reklamationen, sowohl an Neuwagen als auch nach Reparaturlackierungen. Es ist aber wie gesagt ein grundsätzliches Problem, das nichts mit dem Polieren zu tun hat.

    Deine Koch-Politur hat hervorragende Testergebnisse hinsichtlich Anwendung und Wirkung. Da die Hersteller ihre Produkte innerhalb bestimmter Reihen aufeinander abstimmen (hier Politur + Wachs), würde ich in Deinem Fall auch zu einem Koch-Wachs raten.

    Du polierst ja den Lack und nicht den Kunststoff... Der Lack ist identisch mit dem auf dem Blech. Unterschiede im Farbeindruck ergeben sich durch die nicht identischen Materialeigenschaften von Kunststoff und Stahl, das ist auch nicht auf Suzuki beschränkt und hat nichts mit Deinem Vorhaben einer normalen Politur zu tun.


    Ich würde Politur und Wachs nicht von unterschiedlichen Herstellern nehmen.

    Ich habe jetzt die Bodenfreiheiten von Ignis und Tivoli nicht miteinander verglichen*, aber ich kann Dir sagen, dass ich den Tivoli mit o.g. Wagenheber wunderbar angehoben bekomme. Das ist ja auch ein SUV, allerdings mit 1,4 t ganz minimal schwerer als der Ignis. ;) Ich lege grundsätzlich zur Verbesserung der Standsicherheit eine 27 mm starke Multiplexplatte unter, die etwas größer als der Wagenheberfuß ist. Diese fährt auch im Unterbodenfach mit. Du müsstest halt mal schauen, ob die gummierte Aufnahme des Wagenhebers für den Ignis geeignet wäre.

    *ok, eben gegoogelt, 1 cm Unterschied, also kaum relevant

    Was waren das noch für Zeiten, als man die Räder noch selber kreuzweise ummontieren konnte um diese gleichmässig zu verschleissen.

    Das kannst Du mit nicht laufrichtungsgebundenen Reifen (also montagerichtungsgebundenen Reifen) doch immer noch. Irgendwie hast Du gerade ein Verständnisproblem, oder? Hast Du meinen Beitrag #238 gesehen, gelesen und verstanden? Oder die Erläuterungen von Kollege Supernasenbaer?

    Die Noträder sind bekanntlich fast nur zu solchen Mondpreisen zu haben, mal von gebrauchten oder überflüssig gewordenen Exemplaren bei eBay abgesehen, sofern überhaupt vorhanden.

    Oft ist es besser, sich gleich ein vollwertiges Rad aus dem freien Handel zusammenzustellen, weil dafür alle nötigen Felgendaten vorliegen und man zugelassene Felgen zu günstigen Preisen im Teilehandel bekommt; auch ein normaler Reifen ist i.d.R. deutlich billiger und leichter zu finden.

    Außerdem den erwähnten, vernünftigen, passenden Wagenheber dazukaufen (Aufnahmeform beachten) und eine Halterung für das Rad in der Mulde anfertigen (lassen); siehe weiter vorn in diesem Thread.

    Dann Rad einlegen, festschrauben, Wagenheber in Wolldecke o.ä. einwickeln und verstauen sowie dafür sorgen, dass der Kofferraumboden trotz des aufragenden Rads wieder vernünftig zu liegen kommt (d.h. ggf. entsprechend unterfüttern).

    Wer selbst schon Reifenpannen zur Unzeit hatte, z.B. auch infolge beruflichen Gebrauchs (Baustellenverkehr o.ä.), der kann sich für positive Erfahrungen anderer Leute ("Ich hatte im Leben noch keine Reifenpanne und bin außerdem im ADAC!") nichts kaufen.