Beiträge von Didi1403

    Ich mische mich Mal ein, sorry, aber ich bin jetzt seit über 30 Jahre mit dem Auto unterwegs, davon die meiste Zeit mit bis zu 20.000 km pro Jahr. Ich hatte einen einzigen Platten. Der war ironischerweise auch noch vor der eigenen Garage. Ich würde mir kein Reserverad hinter die Sitze stellen oder Platz im Kofferraum wegnehmen. Das Pannenspray tut es für 99% der Fälle (ausser ihr Reisst euch einen Reifen total auf).

    Wenn ihr euch nicht komplett abseits von der Zivilisation bewegt, kommt ihr mit dem Pannenspray immer zu einem Service, ausser ihr macht einen Offroadtripp durch Island. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass das meine Auffassung ist und ich keinen angreifen möchte.

    Sorry , dass ich etwas lästere, aber es bietet sich an. Hat der Lackierer wirklich noch die Farbkarten von vor der Wende :D.

    @der.lars hat es auf den Punkt gebracht. Farbe abscannen und mischen lassen fertig. Das macht mittlerweile jeder Baumarkt, wenn du dir Innen- oder Fassadenfarbe anmischen lassen willst. Außerdem unterliegen Lacke auch einer leichten Farbveränderung beim Altern. Das gleicht ein guter Lackierer aus.

    djphil1983 richtig, gewisse (sicherheitsrelevante) Dinge dürfen bei einem Auto einfach nicht passieren, wie z.B. Ausfall der Bremsen.

    Aber ich verstehe schon wie @floeppy1 es gemeint hat. Es fließen oft Kriterien in einen Test ein, die fraglich sind. Neulich wurde in einer Autosendung ein Fahrzeug niedergemacht, weil das Navi etwas umständlicher zu bedienen war. Richtig unabhängig sind die Tests nie. Ich erinnere an den ADAC Skandal.

    Dann kommen bei der Auswahl eines Fahrzeugs ja auch noch individuelle Anforderungen des Besitzers. Wenn dann ein Kfz wegen dem Navi durchfällt, der Besitzer aber fast ausschließlich im eigenen Revier rumfährt, spielt für ihn dieses (abwertende) Merkmal keine Rolle.

    Wenn ich mich für nur ein Auto hätte entscheiden müssen, hätte ich keinen SSS, weil ich regelmäßig Stauraum brauche und eine AHK brauche.

    Auch bei den Statistiken muss man sehr aufpassen. Als Informatiker muss ich oft den Kopf schütteln, wenn man sich Rohdaten von Statistiken ansieht und was dann bei der Veröffentlichung draus gemacht wird. Laut einer kürzlich veröffentlichen Statistik hat z.B. jedes zweite Auto im Saarland Mängel bei der Beleuchtung. Oh, dachte ich, das ist aber heftig. Beim genauen Hinsehen erkennt man aber eine Unschärfe in der Statistik. Hat ein einzelnes Kfz gleich mehrere Mängel wie kaputtes Rücklicht , Blinker vorne kaputt, Scheinwerfer zu hoch eingestellt, wurde das als Drei Mängel gerechnet. Kommen jetzt noch zwei völlig intakte Fahrzeuge hinzu, wird wie folgt gerechnet: drei Mängel bei drei Fahrzeugen. Ergo: alle Fahrzeuge haben Beleuchtungsmängel :D. (solche Statistikfehler/Manipulationen gibt es in vielen Bereichen! )

    TomZC33S , vielleicht hast du eine starke Lupe oder (eher unwahrscheinlich) ein Aufsetzmikroskop. Dann kannst du die Stellen Mal damit ansehen. Dann siehst du, dass es auf der Lackoberfläche sitzt. Der Lack darunter ist unbeschädigt. Glücklicherweise. Beim Polieren muss man halt drauf achten, dass man regelmäßig die Poliertücher wechselt, sonst gibt's Kratzer.

    Und wie Metall fliegen kann. Ich komme aus der Stadt mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte. In meiner Jugend konnten wir unseren Hof mit einem Magneten kehren! Die Autos hatten Pickel. Wenn man nicht halb oder vierteljâhrlich den Lack wachste , bekam man den Dreck nicht mehr ab. Heute gibt es Filtersysteme , aber es ist immer noch genug Stahl in der Luft , um solche Effekte hervor zurufen.

    TomZC33S , Flugrost kommt nicht vom Stahl des Autos, sondern es kommt von Eisenteilchen , die aus verschiedenen Industrieanlagen in die Atmosphäre gelangt sind. Diese bleiben auf Oberflächen hängen. Auf lackierten Flächen sieht man diese natürlich besonders gut. Es gibt ihn also auch auf Kunststoffoberflächen. Luftfeuchtigkeit oder Tau reicht bereits für die Oxidation aus und die Karre hat Akne ?.

    Übrigens, je nach meteorologischer Lage können die Teilchen viele KM fliegen.