Beiträge von Didi1403

    So ein Einschlag kann nur dann Auswirkungen aufs Klima haben

    natürlich ist das so - aber darum geht es in keiner einzigen Klimadiskussion. Und die Geschwindigkeit der Ereignisse ist nicht miteinander vergleichbar. Winige Tage versus einige Jahre - also hinkt dein Vergleich gewaltig. Es gibt noch viel mehr Ereignisse , die das Klima katastrophal kippen lassen (s.unten) aber darum geht es in Gretas Welt und diesem Thread nicht. ;)

    didi ich meine mal gehört zu haben ein Meteorit Einschlag ,wenn der heftig genug ist kann die Erde schon in eine etwas andere Bahn bringen ,das alleine kann schon das Wetter Beeinflussen .

    Wie gesagt gehört ???

    ja ist richtig, aber s.oben, darum geht es halt nicht. Eine Supernova in Nähe (so ein paar Lichtjahre entfernt :saint:) würde auch alles ändern :D Und eine Supernova träfe uns unvorbereitet 8| , weil die Ausbreitungsgeschwindigkeit = c ist. Siehst du sie , bist du weg. (wenn sie nah genug passiert!)

    Es geht hier ja um die Klimaveränderung und wie ich bereits schrieb, um den anthropologischen Anteil (um letzteren wird in der Wissenschaft gestritten).

    Aber wer nicht einmal den Unterschied zwischen _Wetter_ und _Klima_ kennt oder diesen bewusst ignoriert und dann damit die Wissenschaft ins Lächerliche zu ziehen versucht... ernsthaft, das ist doch Kindergarten- oder Trump-Niveau

    Junge, du solltest erst mal selbst die Definitionen der Wissenschaft einhalten und beim Thema Kima bleiben. Ich kenne nicht deinen Ausbildungsstand. Ich arbeite wissenschaftlich! Ein Meteoriteneinschlag hat nix mit Klimaforschung zu tun. (und so ein Ereignis fließt in keine einzige wissenschaftliche Klimaprognose ein)

    .. ja, Wetter kann man nun mal max. 3 Tage relativ genau vorher sagen - bis zu 10 Tage mit immer größer werdender Ungenauigkeit. Und dann kommen da welche, die wollen das Klima vorher sagen

    sorry Frank, das ist nicht richtig. Von einer, mit zunehmender Zeit immer ungenauere Wetterprognose auf die Nicht-Vorhersagbarkeit von Klima zu kommen ist vornehm gesagt mehr als gewagt.

    Wetter=die nächsten Tage, Witterung=Wettertrende der nächsten Wochen, Klima=Zeitraum 30 Jahre !

    Achtung, Wetter und damit Klima sind sehr komplex und werden mathematisch als "chaotisch" bezeichnet. D.h. kleinste Veränderungen der Ausgangsparameter können enome Auswirkungen haben, die nicht berechnet sondern nur abgeschätzt werden können.

    Deshalb warne ich davor eine einzelne Tabelle als Beweis hinzu zu ziehen.

    So könnte z.B. durch höhere Temperaturen mehr Wasserdampf in der Atmosphäre sein und mehr Wasser im Kreislauf, was dazu führt, das der Meeresspiegel erst mal leicht sinkt !!! So gibt es z.B. in der Antarkis deutlich mehr Schneefälle und das paradoxer Weise durch den Temperaturanstieg. (die früheren Temperaturen waren zu niedrig für Niederschläge).

    So schnell kam ein Klimawandel sonst ausschließlich nach einem Einschlag eines Riesenmeteoriten und Kälte durch Staubverdunkelung auftreten.

    sorry, das ist jetzt aber völliger Blödsinn und das behauptet kein Einziger seriöser Wissenschaftler. Das von dir zitierte Ereignis würde innerhalb von Minuten bis Stunden das Klima verändern. Wenn die Klima-Wissenschaft von SCHNELLEN Veränderungen spricht meinen sie immer noch Jahrzente. Also wir sollten uns hier nicht durch Übertreibungen gegenseitig hochreizen. Dadurch wird ein Argument nicht richtiger.

    Das ist übrigens das, was ich der Politik und den Medien vorhalte: Alle plappern nach und wer lauter schreit , bekommt die Interviews. Die Sachlichkeit bleibt auf der Strecke.

    Andere Länder wie die Niederlande oder Norwegen haben einen noch geringeren Anteil und setzen auch Maßnahmen um.

    Es müssen natürlich alle an einen Strang ziehen, dafür gibt es ja die internationalen Konferenzen. Ja auch China, die USA, Indien, Russland und Japan müssen ihren Ausstoß reduzieren, und zwar deutlich. Dann kommt auch schon Deutschland meine ich, nagelt mich nicht drauf fest. Würden diese Länder ihren Ausstoß um 30-40% reduzieren wäre das schon ein großer Schritt.

    Natürlich bringt es nichts wenn die dreckigen Fabriken dann einfach umziehen z.B. von China in die Mongolei und dann steht die Mongolei plötzlich als Umweltsünder da.

    Ich bin Informatiker und habe lange Erfahrung im Bereich Controlling in einem sehr großen Unternehmen. Meistens ging es in meiner Arbeit darum, hohe Kostenblöcke zu entdecken und zu reduzieren. Das kann man gut mit den Versuchen Co2 zu reduzieren vergleichen.

    Also wie geht man vor ? Schaut man , ob ein, zwei Briefmarken zuviel auf Vorrat gekauft wurden ? Nein. Man fängt bei den größten Kostenblöcken an und arbeitet sich dann nach unten durch. Erst wenn man das geschafft hat, kümmert man sich um die zwei erwähnten Briefmarken.

    Übertragen auf die ganze Co2 Diskussion bedeutet das , dass man sich um die großen Batzen kümmern muss. Während alle damit beschäftigt sind , irgendwelchem Kleinkram hinterherzulaufen wie z.B. Hybridautos einzuführen oder die X.te Version der Euro 6 Norm herauszubringen, verlieren wir das globale Ganze aus den Augen.

    Um dein Argument aufzunehmen: wenn alle von dir erwähnten nordeuropäischen Länder ihre Co2 Immisionen halbieren, bleibt das immer noch nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Das soll nicht bedeuten, dass ich diese Maßnahmen ablehne, aber man sollte nicht das große Ziel verlieren.

    Meiner Meinung gibt es ein viel größeres Problem, nämlich die Größe der Weltbevölkerung. Vielleicht sollte man hier als Industrieland den Schwellenländern Hilfen anbieten wie medizinische Versorgung , Geburtenkontrolle...

    Zurück zu Greta: Diese Zusammenhänge werden von ihr allerdings nicht berücksichtigt. Die arme Greta ist leider in ihrem Autismus gefangen und ich habe kein Verständnis dafür, dass so viele ihr blind und ohne Nachzudenken hinterher rennen.

    Ich werfe Mal einen Denkanstoß in die Runde. Deutschland ist für 2% des weltweiten Co2 Ausstosses verantwortlich.

    Halbieren wir unseren Ausstoß hilft das der Welt eigentlich nicht. Dafür hätten wir dann aber unsere Wirtschaft zerstört.

    Den Klimawandel gibt es. Unbestritten! Diskutieren kann man deshalb nur über den anthrologischen Anteil.

    D.h. es gibt klimapolitische Herausforderungen auch ohne den bösen deutschen Autoverkehr.

    Statt Greta anzubeten, sollte man sich lieber um die großen Brocken kümmern, nur liegen die nicht in Deutschland.

    Jan, es gibt noch was blöderes. Ein Freund von mir hat einen Toyota Hybrid Allrad. Der Allrad funktioniert aber nur , wenn der Akku voll ist. Er meinte, dass ist genauso gut wie mein Allgrip. Fahr Mal mit dem Hänger in den Dreck und schwups ist der Akku leer und du hast nur noch einen Fronttriebler.

    Rechnet man alles zusammen, ist ein Hybridfahrzeug der allergrößte Schwachsinn. (sorry für die deutliche und Starke Ausdrucksweise).

    Betrachtet man die gesamte Lebensdauer eines Kfz inklusive Produktion und Entsorgung (auch die der Batterie), fallen die paar eingesparten Tropfen Benzin durch den Hybrid nicht ins Gewicht. Im Gegenteil man muss die Zusatzbatterie aufwending entsorgen oder im günstigsten Fall aufwendig recyclen. Und wenn man die Gewinnung der Rohstoffe für die Batterie mit einrechnet wird es aberwitzig. Die sozialen Aspekte in den Ländern der Rohstoffproduzenten sind da noch nicht mals berücksichtigt.

    ... lieber, als eine kriminelle Autoindustrie, die die Entwicklung neuer Technologien verschlafen hat und ein ihr höriger Verkehrsminister ...

    kriminelle..., da hat Frank ja schon richtig geschrieben: das ist Betrug , dafür gibt es Gesetze, die allerdings konsequent abgewendet werden müssen.

    Verschlafen.. eigentlich nicht. Denn das Wasserstoffauto ist serienreif und das ist die eigentlich wirklich praktikable Antriebstechnik.