Naja... die durch den Rückbau 'ermogelte' Plakette ist weitestgehend wertlos, wenn man umgehend nach der HU wieder auf LED umbaut. Im Verhältnis zu tiefergehenden Modifikationen (Auspuff leerräumen etc.) mögen z.b. LED-Standlichter oder -Kennzeichenleuchten unter Autofahrern eher als Bagatelle gelten, aber da gibt es nichts schönzureden - die Betriebserlaubnis ist ab dem Moment trotzdem futsch und ob das der Polizei bei einer Kontrolle (nicht) auffällt, ist eigentlich unerheblich.
TÜV und Polizei sind aber ohnehin das kleinere, bzw. im Zweifelsfall auch günstigere, Übel. Spätestens wenn sich dich Versicherung einschaltet - oder besser gesagt: ausklinkt - kann es so richtig teuer werden. Und von irgendwelchen Hochleistungs-LEDs in den Rücklichtern (die Reflektoren der Rückfahrscheinwerfer sind zwecks Ausleuchtung i.d.R. ja auf möglichst hohe Streuung ausgelegt) geht meines Erachtens eine wesentlich größere Gefahr aus, als bei Standlichtern, wo man i.d.R. ja nur eine farbliche Anpassung an die Xenon-Scheinwerfer erzielen will. Dann reicht es schon aus, dass man in der Stadt irgendwo rückwärts einparken will, ein anderer Fahrer wird geblendet, fährt in irgendwas oder irgendwen rein und gibt bei der Polizei an, dass er auf Grund deines Rücklichts kurzzeitig erblindet ist.
Ist natürlich klar, dass andere Leute seit der Nachkriegszeit mit LEDs rumfahren und noch nie was passiert ist, aber meistens erwischt es eben einen selbst und nicht die anderen. 
Letztlich muss sowas immer jeder für sich selbst entscheiden und auch, wenn mich z.B. LED-Standlichter schon reizen würden, gehöre ich dann doch eher zur Schisser-Fraktion und gehe bei sowas immer vom Schlimmsten aus. 