Beiträge von dav1963

    PS zur Heizleistung der Verbrennungskraftmaschinen: kleine Motoren haben weniger Kühlwassermenge, werden deshalb auch schneller warm (natürlich spielen auch die Ölmenge und die abgeforderte Leistung eine Rolle, aber da grosse Motoren meist in grösseren, schwereren Autos sitzen, wird da auch mehr Leistung abgerufen). Ein Mildhybrid mit Mehrmasse durch die Batterie und meist kleineren Motoren sollte also sehr schnell und gut heizen. Wenn ein Vollhybrid rein elektrisch läuft, heizt da der Verbrenner logischerweise 0 und man braucht eine Zuheizung, elektrisch oder "fossil", wenn man es kuschelig und die Scheiben frei haben möchte.

    Der Heizungswärmetauscher liegt bei den meisten Autos direkt im "kleinen" Motorkreislauf, wärend der Kühler nur bei Bedarf, also ab einer bestimmten Temperatur, über das Thermostat als "grosser" Kreislauf einbezogen wird. Ältere Fahrzeuge (Lada der 70er und andere aus Sowjetproduktion) hatten einen Zweiwegehahn im Kühlkreislauf für den Heizungswärmetauscher, der dafür immer im Gebläsekanal offen von der Luft durchströmt wurde (heute wird über Klappen die Luft anteilig je nach Einstellung über die Wärmetauscher der Heizung oder/und der Klimaanlage geführt - schnelleres Ansprechen und bessere Regelbarkeit.

    Ich gehe davon aus, dass Allradler mit Kühler auch "das Teil" vorn im Motorraum meint und nicht den Heizungswärmetauscher im Innenraum (an den Schläuchen, die durch die Spritzwand gehen hängend). Dann öffnet das Thermostat wahrlich sehr früh. Klassische Wachsthermostate beginnen m.W.n. erst bei ca. >60°C zu öffnen um dann bei >90°C ganz offen zu sein. Übliche geschlossene Kühlkreisläufe bauen Druck auf und gehen deshalb über 100°C Kühlwassertemperatur, das Frostschutzmittel macht eine zusätzliche Siedepunkterhöhung, so das diese Temperaturen normal sind (am Galant ging der Ventilator am Kühler erst bei ca >98°C an). Wegen des Überdrucks sollte man einen heissen Kühler/Ausgleichsbehälter auch nicht öffnen.

    Wo gearbeitet wird, geschehen Fehler. Gab mal den Spruch: "Wer nicht arbeitet macht keine Fehler. Und wer keine Fehler macht, wird prämiert!":D

    Aber hier hätte der Fehler mit dem Schlüssel gleich auffallen müssen, spätestens nach der Reklamation hätte dem Meister klar sein müssen, dass es nicht am Schlüssel oder TPMS liegt, sondern am vergessenen Stecker. Problem wäre in unter 5 Minuten gelöst. Da kann man sich dann schon fragen...

    Das ist nicht unbedingt richtig. Man kann auch ne normale einbauen, die meisten Fahrzeuge erkennen das sogar und schalten S/S dann von alleine ab. War bisher bei einigen unserer Autos so der Fall.

    Das funktioniert allerdings nur, wenn das System es nicht als Fehler registriert und deshalb S/S abschaltet. Da das S/S zulassungsrelevant ist (Schadstoff/CO2-Werte), bekommt dann das Auto keinen TÜV mehr, eigentlich erlischt sogar die Betriebserlaubnis. Deshalb kann man das System auch nicht dauerhaft ausschalten, sondern nur bis zum nächsten (aktiven) Motorstopp. Man muss die Prozedur mit dem Ausschaltknopf also jedes mal nach dem Neustart wiederholen. Mit den Komforteinstellungen beim Ignis3, das wäre schon eine Verbesserung, mein SCross bietet diese Möglichkeit nicht an und "entscheidet selbst", wann er den Motor im Stand laufen lässt.

    Allein der Mehrpreis für die spezielle Batterie pulverisiert jede Spriteinsparung. Und da kann man auch mit dem Abschaltknopf für das S/S nichts machen, wenn die nach ca. 6+x Jahren hin ist, muss wieder die teure rein. Ein ähnliches Geldgrab wie das RDKS/TPMS mit den Sensoren in den Rädern.

    Start/Stopp soll Kraftstoff sparen, da der Motor im Stand nicht läuft. Funktioniert auch ab ca. 20 Sekunden Standzeit. Bis dahin ist der Spritverbrauch infolge des Nachladens der Starterbatterie infolge des zusätzlichen Startvorgangs sogar noch erhöht, zudem steigt der Verschleiss im Anlasser und man benötigt eine teurere Batterie, die die häufigeren Startvorgänge ermöglicht. Auf dem Messstand zur Verbrauchsermittlung sind die Fahrzyklen so optimiert, dass tatsächlich ein Minderverbrauch resultiert, der in der Praxis eher nicht erreicht wird. Aber immerhin bekommt das Auto so eine bessere Schadstoff/CO2-Einstufung, gut für den Hersteller ("Strafzahlungen" für CO2) und Käufer (weniger Steuern). Ansonsten im normalen Stadtverkehr oder bei Stopp-and-Go eher was für den Deaktivierungsknopf...

    Das plötzlich beide Schlüssel defekt gehen, ist ja doch sehr unwahrscheinlich. Und ohne das an den Rädern/Reifen was gemacht wurde, ist der Fehler im RDKS auch eher auf eine zerschossene Sicherung oder ein nicht wieder zusammengestecktes Kabel zurückzuführen. Lassen sich die Türen normal entriegeln und er erkennt den Schlüssel nur zum Starten nicht? Dann wäre wahrscheinlich wirklich nur die Antenne im Innenraum unterbrochen, inwiefern die etwas mit dem RDKS zu tun hat, weiss ich allerdings nicht, da dies wohl die Kabel der ABS-Sensoren als Antenne nimmt, kann da aber falsch liegen.

    Hat der Wagen Motor-Start/Stopp (Engine Stop)? Bei betriebswarmen Motor geht der dann im Stand aus, damit steht auch die Wasserpumpe und der Heizungswärmetauscher kühlt bei den Aussentemperaturen und höherer Gebläsestellung schnell ab. So wie der Motor dann wieder läuft, drückt die Wasserpumpe wieder heisses Kühlwasser in den Wärmetauscher und er pustet wieder warm. Wenn das die Ursache wäre, einfach Motor-Stopp deaktivieren.

    Bei unseren Autos habe ich da einfaches farbloses Klebeband von der Rolle (3M,PE-Klebeband transparent, 5cm breit, kein Paketkleber) genommen. Bei Verarbeitung im warmen (jetzt etwas schwierig, aber ein Fön könnte da helfen) schmiegt es sich gut den Wölbungen an und hält viele Jahre (beim Ignis2 >15, beim S-Cross >8, Ignis3 > 3 Jahre). Die Original-Einstiegsleisten habe ich beim Aufbringen abgemacht, sind ja nur einfach geklipst, so verschwindet der obere Klebebandrand gleich darunter. Gibt bei e-bay, etc. auch Klebeband in Carbonoptik oder bei Suzuki in der Form angepasste aus "Edelstahl". Aber das transparente Klebeband fällt nicht auf, schützt und "schmiert" auch nicht mit dem Kleber wie die Gewebebänder/Panzerbänder bei Wärme. Und wenn es beim ersten Versuch nicht gleich klappt (Blasen, schief, ging mir auch so, es geht leicht ab und auf der Rolle ist genug für zig Türschweller;):)). Tipp: die Ecken des Klebebandes leicht abrunden, sieht besser aus und hält besser als "spitze" 90° Ecken.

    Auch von mir ein Hallo, fahre seit 25 Jahren "Reisschüsseln" aus dem "Land der aufgehenden Sonne" (wobei die Suzukis ja in Ungarn vom Band laufen;)) und hab den Umstieg von "deutscher Wertarbeit" auf die Fahrzeuge aus Fernost nie bereut. Haben mittlerweile 3 Suzuki und 1Mazda in der Familie. Ignis 2 und Mazda 3 sind mittlerweile volljährig (18 3/4) und laufen und laufen... Mein S-Cross ist sozusagen "aus der Grundschule" und der jüngste, ein Ignis 3 ist gerade aus der Werksgarantie... Davor gab es noch einen feinen V6 von Mitsubishi, nach 17 freudvollen Jahren wurde er mir zu gross und machte dem S-Cross Platz. Davor gabs einige Opel, VW und natürlich Trabi, MZ und Schwalbe. Zusammenfassend: natürlich kann man auch aus Fernostentwicklung ein Montagsauto erwischen;(, aber ich hatte mit den deutschen Fahrzeugen mehr Probleme. Natürlich muss man die günstige Preisgestaltung berücksichtigen und das eine oder andere Klappern oder Knarzen tolerieren. Wie hiess es so schön beim Trabi: so lange es klappert, ist es noch dran!

    In diesem Sinne viel Spass und Freude mit dem Neuen!:)

    Deshalb nach einigen km kontrollieren (meine Werkstatt hatte da mal so einen Innenrückspiegelanhänger mit "nach 50 km kontrollieren", ansonsten steht es so auch auf der Rechnung), mit der Genauigkeit stehen die billigeren Drehmomentschlüssel sicher eh "auf Kriegsfuss", was nicht besser wird, wenn man ihn dann längere Zeit vorgespannt liegen lässt. Das Handbuch für den S-Cross 1 weist auch 85 oder 100 Nm aus (Buch/pdf), lt. Werkstatt ist 85 ok. Stelle den Drehmomentschlüssel auf 95 Nm, dann sollte das tatsächliche Anzugsmoment > 85 und < 105 sein. Noch nie Probleme damit seit 9 Jahren. Davor am Galant mit den Radmuttern für die Winterreifen dagegen trotz Drehmomentschlüssel ein merkliches Einarbeiten der Koni und ein Zusammenpressen mit Klemmen, das sich mit Nachschneiden beseitigen liess. Waren wohl irgendwie recht weich... (die originalen für die Sommeralus hatten Flachbund, da auch nie ein Problem).

    Da war ich zu schnell auf "Absenden".

    Bitte die Tippfehler korrigieren;).

    Wollte ansonsten noch schreiben, dass die Bolzen die beste Methode sind. Einer im Loch was "oben" steht, Felge draufschieben und über den Nabenbund zentrieren, Radschrauben rein, fertig! Dank Ganzjahresreifen muss ich jetzt nicht mehr halbjährlich tauschen. Die "All Seasons" sind aber fahrtechnisch schon ein Kompromiss und wahrlich nicht "sportlich"...

    Da ist jetzt die Frage, was sich gedreht hat. Wenn das Auto komplett angehoben ist, d.h. alle 4 Räder, dreht sich beim Fahrzeug mit Schaltgetriebe und Vorderachsantrieb das Rad, an dem man dreht etwas schwergängiger, das Rad der Gegenseite dreht sich ebenfalls, aber andersherum dank des Differentialgetriebes. Sollten die Bremsscheiben sehr licker auf der Nabe sitzen, kann man sie allerdings verdrehen, so dass die Löcher der Radbolzen uberhaupt nicht mehr fluchten. An der Achse mit angezogener Handbremse (i.d.R. hinten) sollte sich nichts drehen lassen (je nach Konstruktion wenige Grad Spiel).

    Eigentlich ist das Rücklicht ja purer Luxus. ;) Denn laut STVO darf man nur so schnell fahren, das man vor jedem Hindernis (auch unbeleuchtetem) anhalten kann! Einzige Ausnahme: auf Kraftfahrtstrassen und Autobahnen gilt die Sichtfahrregel nur eingeschränkt. Heisst im Umkehrschluss: bei Abblendlicht auf stockdunkler Landstrasse sind auch ohne Nebel 60 km/h evtl. schon zu schnell... Macht aber natürlich (fast) niemand, da das ggf. "kofferraumverkürzend" sein kann (trotz Rückleuchten).:)

    PS: Das verlinkte Teil könnte passen, hat auch ein Feingewinde. Der Preis ist, na ja... Aber viel günstiger sind die bei westfalia.de glaube ich auch nicht. Da gabs die immer im Zweierset für 9,99€???

    Zum kleinen Loch in der Bremsscheibe: es gibt auch die Variante mit Gewinde direkt in der Scheibe und kein Loch in der Nabe dahinter, dann kann man darüber die fest sitzende Scheibe abdrücken.

    Wenn man die Nabe mit einer Schraube fixiert, hat man ein prima Stand-Nicht-Fahrzeug gebaut!;):) Über das Loch mit Gewinde in der Nabe sichert man die Bremsscheibe vorm Runterfallen und verdrehen auf der Nabe. Wenn die Felge drauf und die Radschrauben drinn sind, sind Bremsscheibe und Felge damit verdrehfest auf der Nabe fixiert (Die kleine Senkkopfschraube die da in das Loch passt, würde sonst beim ersten Bremsen abgeschert). Die Nabe muss sich natürlich auch weiterhin drehen können...

    Nein, bei der Radmontage mit Handbremse hinten (gab Fahrzeuge da wirkte die Handbremse auf die Vorderachse - Barkas B1000 z.B.) und eingelegtem Gang vorn verhindert man das Mitdrehen der Nabe beim Aufpassen der Felge.

    Warum die kleine Schraube allerdings i.d.R. nicht verbaut ist? Wahrscheinlich weil die Bremsscheiben/-trommeln auch so ausreichend stramm auf der Nabe sitzen und sich bei der Radmontage nicht verdrehen oder runterfallen, hat man sie eingespart...

    Die Stehbolzen gibt es im Teilehandel, zur passenden Grösse mal "den Freundlichen" fragen, sicher weiss es auch jemand im Forum, es ist, denke ich, kein normales M12, sondern hat eine andere, feinere Gewindesteigung. Die Schrauben, die ich noch liegen hatte, waren vom Trabantfahrwerk mit passendem Gewinde. Sollte man aber auch im guten Werkzeugladen bekommen.

    Zuviel Anzugsmoment/Drehmoment ist ebenso ungünstig wie zuwenig. Letzteres kann zur Lockerung der Schraube/Mutter führen, ersteres zu Spannungsstress am Schraubenkopf und Gewinde und der Felge. Die Toleranz sollte da aber relativ hoch sein. Aber gerade konische Sitze arbeiten sich bei zu hohem Drehmoment ein. Bei "weicherem" Felgenmaterial (Stahlfelgen am Trabi beispielsweise) weitet sich das Loch soweit auf, das die Radmutter fast durchrutscht. Lag vor allem am fehlenden Drehmomentschlüssel und dem "gar furchtbar ist des Schlossers Kraft, wenn er mit Verlängrung schafft".;):)

    PS: Vorteil der Radschrauben gegenüber Bolzen mit Muttern: Hat die Felge eine andere Flanschdicke, braucht man nur die passend langen Radschrauben zur Felge, bei Bolzen wären die dann zu kurz/lang und müssten aufwendig getauscht werden. Zudem neigen Radmuttern mit konischem Sitz dazu, zusammengepresst zu werden und sich nur noch schwer drehen zu lasse. Radschrauben rosten dagegen gern mal fest, da das Ende bei Scheibenbremsnaben innen offen übersteht und im Winter Salzlösung abbekommt. Die Schrauben zu fetten ist jedoch keine gute Idee, da sie sich dann ggf. im Fahrbetrieb lösen könnten. Habe sie immer gesäubert und mit einem öligen Lappen im Überstehbereich abgewischt. Habe sie so immer ohne Gewaltanwendung ausgedreht bekommen.