Beiträge von dav1963

    haben doch 10 Jahre Rost Garantie

    Die "Rost-Garantie" umfasst nur die "Durchrostung", also Löcher von Innen nach Aussen, Kantenrost an Falzen und Oberflächenrost sind nicht erfasst. Wie der derzeitige Stand der Hohlraumkonservierung bei den Neuwagen aus Ungarn ist, kann ich nicht sagen, mein BJ 2014 ist zumindest ohne Rost und die Bereiche, die man optisch erreicht, sehen gut koserviert aus. Allerdings habe ich gleich nach Fahrzeugübernahme (da ist noch alles sauber) alle erreichbaren Falze, besonders im Heckbereich, wo keine Kunststoffverkleidung vor Steinschlag schützt, mit Teroson (siehe meinen Beitrag weiter oben) nachbehandelt. Unser Ignis BJ 2004 ist auch rostfrei, allerdings habe ich da die Steinschlagbereiche des Unterbodens, die Radhäuser und den vorderen Querträger (unter dem Kühler) schon mehrfach nachgewachst. Und die Ölwanne! Da der Motor völlig dicht ist, die Ölwanne also staubtrocken, aber im Spritzbereich des rechten Vorderrades, fing sie an, erste Ausblühungen zu bekommen. Gründliche Reinigung mit feiner Drahtbürste, Herconia longlife als Rostumwandler und Grundierung (bis 180°C temperaturfest) und im den Bereichen unter denen das Auspuffrohr nicht langgeht, insbesondere zum rechten Vorderrad eine satte Schicht Teroson Wachs, hält wieder einige Jahre die braune Pest fern.:)

    PS: hinten links den Einfüllstutzen/Rohr des Tanks nicht vergessen, zumindest beim Ignis sammelt sich da gern Dreck, ebenso die unteren Abläufe der Frontscheibe, da wächst gern ein Biotop zwischen Kunststoffverkleidung des Radhauses und den Schwellerfalzen (vor der Wagenheberaufnahme). Regelmässiges Reinigen und ggf. Konservieren erhält auch hier die Freude am Blech...

    Kenne ich genau so vom Blaupunktradio im Ignis 2.

    Suzuki: Wir haben keine Unterlagen zu dem Zulieferteil von Blaupunkt.

    Blaupunkt: Wir haben keine Unterlagen vom durch Suzuki verbauten Gerät.

    Ist logo, die Bandarbeiter in der chinesischen Lohnbude, die das Teil zusammenschrauben, machen das intuitiv und völlig eigenständig ohne jeden Plan! (Satire;))

    Die Oldtimerszene schwört auf Mike-Sander-Fett (https://www.sunshine-cars.de/sander/). Die Verarbeitung ist aber recht aufwendig. Ich habe gute Erfahrungen mit Teroson-Multi-Wachs (https://www.henkel-adhesives.com/at/de/produkt/…son_wx_210.html). Henkel scheint da einige Umbenennungen gemacht zu haben, meine Dosen firmieren noch unter: Teroson Terotex Multi-Wax Spray hell-translucent. Das Wachs hat nach einigen Stunden eine berührungsfeste Oberfläche, bleibt darunter aber lange weich und lässt sich bei Bedarf leicht über die Ablauföffnung nachsprühen und vernebelt und kriecht gut, unterwandert auch vorhandene Wasserfilme, trockene und saubere Untergründe sind aber natürlich optimaler. Vorbehandlung nach entrosten mit Bürsten/schleifen mit Herconia longlife Spray (über Westfalia gekauft), ein Rostumwandler, der eine Epoxyd-Grundierung bildet und bis 180°C temperaturfest ist (evtl. für die Flächenversieglung vor dem Punktschweissen?) Das Teroson-Wachs geht aber auch aufs blanke Blech (nach Behandlung mit Rostumwandler). Hat meinen Galant, der kurz nach Ablauf der 6-Jahre-Durchrostungsgarantie an vielen Falzen "erblüte" weitere 11 Jahre karosseriearbeitsfrei gehalten, wahrscheinlich sogar länger, hab ihn aber nach 17 Jahren voller Fahrspass gegen den S-Cross gewechselt, der mittlerweile auch schon 9 Jahre anstandlos läuft...

    Schliesse mich "Hutfahrer" an, die "Blinkrelais" werden bei geringerem Stromfluss schneller getaktet und signalisieren so den Ausfall einer Lampe. Früher musste bei Einbau einer Hängerkupplung deshalb auch ein anderes Blinkrelais eingebaut werden, heute wird der Blinkgeber elektronisch getaktet und "erkennt" die zusätzliche Anhängerlampe meist ohne Austausch. Um die LED zu verwenden müsste also entweder ein spezieller Blinkgeber verbaut werden oder die Leistung der LEDs muss mittels Parallelwiderständen auf 21W erhöht werden. Das würde aber das Anzeigen eines LED-Defektes über die Blinkfrequenz verhindern und ist somit unzulässig (der Stromspareffekt wäre damit auch weg). Der Tausch auf LED-Blinker, selbst wenn diese eine CE-Kennzeichnung hätten, erfordert also immer auch den entsprechenden Wechsel des Blinkgebers.

    Einige wollen aber wissen, was genau an ihren Fahrzeugen gemacht wird. Das verstehe ich auch. Und dann kann man auch ruhig mal hinterfragen, warum, weshalb, wieso. So wird alles verständlicher und nachvollziehbar. Mir ist z. B. ein aufgeklärter Kunde lieber. Der versteht warum ich welche Arbeit mache. Halbwissen führt unter Umständen nur zu Ärger. Ich will auch immer alles wissen. Also frage ich dann auch, wenn ich was nicht verstehe.

    Das geht mir genauso und war nicht der Grundgedanke meines Posts. Vielleicht hab ich es auch nur falsch interpretiert und hineingedeutet im Sinne von: "wozu das Ganze, bei meinem Auto funktioniert doch alles..."

    Ansonsten möchte auch ich die Dinge nachvollziehen können. Schon um zu wissen, was bis zum Werkstatttermin passieren könnte, wenn ich "einer der Glücklichen" mit defektem Teil wäre...

    Verstehe bei diesem Thread nicht ganz den Sinn der Beiträge. Rückrufe werden in aller Regel von Hersteller via KBA getätigt, wenn sicherheitsrelevante Bauteile in meist absoluten Einzelfällen auffällig geworden sind. Da man bei den betroffenen Chargen nicht sagen kann, welches der zig tausend produzierten Teile einen Produktionsfehler hat, tauscht man alle Teile dieser Charge aus oder kontrolliert sie. Hatte auch einige derartige Rückrufe bei meinen Autos, nie fiel es mir als Defekt auf, es kam halt nur ein Schreiben von Suzuki. Bei besonders sicherheitsrelevanten Teilen auch schon direkt vom KBA mit Rückmeldung dorthin, da ansonsten die Zulassung erloschen wäre (war glaube ich eine Kontrolle im Bereich der Lenkung notwendig und ein anderes Mal der Tausch des Sitzbezuges wg. falscher Airbagnaht). Nicht sicherheitsrelevante Fehler werden meist im Rahmen der regelmässigen Wartungen abgearbeitet, man bekommt sie als Besitzer i.d.R. garnicht mit.

    Also, wenn das Schreiben kommt, Termin mit der Werkstatt machen, erledigt. Die Zeit dafür ist gut angelegt, da es wie gesagt sicherheitsrelevante Bauteile sind und man im schlimmsten Fall erst beim Unfall merkt, das das im eigenen Wagen verbaute Teil defekt war.

    Habe die originale Ladebodenerhöhung/-trennung beim SCross durch einen mittig untergelegten Kunststoff-Radkeil (kann man eh immer dabeihaben;)) "schwerlastfähig" gemacht. Die Höhe kann man ggf. mittels entsprechender Unterlagen (Stück dickerer Fussmatte z.B.) anpassen.

    Das klingt als wäre eine falsche Fahrzeugkategorie eingegeben. In meinem Potablen oder bei Google Maps kann man auch einen Fussgänger- und einen Radfahrermodus wählen, dann wäre das sofortige Verlassen der BAB ja korrekt. Aber das würde bei einem fest installierten System ja keinen Sinn ergeben. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das Navi-Programm systemübergreifend geschrieben wurde und auch beim integrierten Navi diese Funktion der verschiedenen Fahrzeugkategorien hinterlegt ist.

    Das Problem war ja schon Thema. In den heutigen Zeiten, wo die Motoren auf den minimalsten Schadstoffausstoss getrimmt werden, erscheint ein Öffnen des grossen Kühlkreislaufs vor Erreichen der optimalen Betriebstemperatur widersinnig, also ein Fehler zu sein. Gerade das elektrische Mehrwegeventil ermöglicht ja hier eine viel bessere Temperaturführung. Ich hätte sogar erwartet, dass auch der Heizungswärmetauscher bis zum Erreichen einer adäquaten Wassertemperatur zum Heizen des Innenraums geschlossen bleibt. Da wären die 37°C dann ja optimal, was die Frage aufwirft, ob vielleicht die Schlauchanschlüsse vertauscht sind (eher unwahrscheinlich, da andere Durchmesser der Schläuche, aber Eingangsseite mit Ausgangsseite "verwechselt"?) oder der Stecker für die elektrische Ansteuerung "verdreht" ist. Klingt aber alles sehr unwahrscheinlich. Evtl. kann man am ausgebauten Ventil durch Anlegen der Steuerspannungen die Öffnungs- und Schliessvorgänge sehen/kontrollieren? Auch falsche Werte von dem/den Temperatursensoren ans Steuergerät wären eine Fehlermöglichkeit. Für die "Schalttemperaturen" müsste es ja auch Vorgaben geben, die dann mit den tatsächlichen Öffnungstemperaturen verglichen werden können. Wie einfach war es da bei den klassischen Thermostaten - nach Ausbau und Sichtkontrolle ab in einen Kochtopf und mit Thermometer beobachtet, ab welcher Wassertemperatur es öffnet...:/

    Frage: Kommt die Meldung immer an einer bestimmten Stelle kurz vor einem tatsächlichen BAB-Dreieck oder wahllos irgendwo auf der BAB? Kenne das eingebaute System nicht, mein portables Blaupunkt läßt aber unter Routeneinstellung "BAB meiden/keine BAB" zu und würde dann an der nächsten Ausfahrt zum Verlassen der BAB auffordern. Deine Meldung ist ja aber gerade nicht die BAB verlassen... Zudem käme diese Meldung nur bei aktiver Route. Aber vielleicht kann ein anderer Forist das Rätsel lösen, sonst bleibt nur der Weg zur Suzuki-Werkstatt. Eventuell das man im www bei Bosch (wenn es ein Bosch-System ist) etwas dazu findet. Viel Glück, auch wenn es nur ein kleiner Fehler ist, würde er mich auch nerven...

    Einen Widerstand/Druckpunkt merke ich bei meinem SCross nicht, man hört nur den Klack, wenn die Klappe aufspringt. Über die kleine Serviceabdeckung an der linken Innenverkleidung (Zugang zur oberen Stossdämpferbefestigung) kommt man selbst mit "Schlangenfingern" nicht an die Klappenmechanik. Bleibt nur der Ausbau der Rückleuchte? Oder ggf. kann man von unten ran, hoch genug zum Drunterlegen ist er ja zum Glück, braucht man nicht mal eine Hebebühne.

    Ansonsten - Vorsicht Ironie! - bleibt nur leerfahren und Neuen kaufen...;):D

    Wasser im Öl (Emulsion) sieht aus wie Senf/Mostrich. Bei Kurzstreckenbetrieb im Winter setzt sich etwas Verbrennungswasser (Benzin/Diesel+ O2= CO2, H2O und andere Abgase) als Kondenswasser im Öl ab (via Kolbenringe in das Kurbelgehäuse). Meist im Deckel/Schraube der Öleinfüllöffnung als Ablagerung. Hatte ich beim Galant recht ausgeprägt. Verschwindet wenn der Motor eine längere Zeit betriebswarm läuft. Das ist aber dann auch immer eine im Vergleich zum Gesamtöl geringste Menge (beim V6 des Galant ein anhaftender Film von 2-3mm Dicke innen im Öldeckel), der "Rest" des Öles sowie das Kühlwasser müssen frei von der Emulsion sein, wie schon Hutfahrer schrieb. Nachdem sich das Kühlwasser richtig verteilt hat, dürfen im Ausgleichsbehälter bei laufendem Motor keine Gasblasen blubbern. Ansonsten wäre bei diesen Anzeichen die Kopfdichtung hin. Ein Teil von wenigen Euro aber hohem Arbeitsaufwand. Da kommt es dann auf den Zustand des restlichen Autos an, ob sich die Reparatur lohnt. Aber was man dann bei einem "neuen" Gebrauchten an Defekten mitbekommt, weiss man ja auch nie. Drücke die Daumen, das alle Betriebsflüssigkeiten da bleiben, wo sie hingehören und der Wagen fehlerfrei läuft!

    Den Motor gerade im Winter mal etwas länger auf Betriebstemperatur zu fahren ist nicht nur für die Abgasanlage gut. Bei Kurzstrecke sammeln sich Wasser und Benzin im Motoröl und verschlechtern damit die Motorschmierung. Eine längere Strecke mit betriebswarmen Motor lässt beides wieder verdampfen.

    Wasser im ESD,besonders im Winter ist völlig normal, wenn man Kurzstrecke fährt. Aus den Kohlenwasserstoffen des Benzin/Diesel entsteht bei der Verbrennung CO2 und Wasser und ein paar andere Abgase... Dank der Wärme bei der Verbrennung ist es erstmal Wasserdampf, der dann allerdings an "kalten" Bauteilen kondensiert. Da kommen dann einige Liter zusammen mit der Zeit. Häufig sieht man richtige "Wasserfälle" aus dem Endrohr kommen, wenn z.B. der Vordermann an der Ampel Gas gibt. Ein heisser ESD lässt das H2O wieder verdampfen oder gar nicht erst kondensieren. Manche bohren ein Loch an die tiefste Stelle des ESD, was natürlich erstens nicht erlaubt (Lärmemission) und zweitens kontraproduktiv ist, da dort das verzinkte Blech zu rosten beginnt. Ein Edelstahl ESD oder keine Kurzstreckenfahrten wären da die dauerhafteste Lösung. Allerdings scheinen die Anlagen von Suzuki recht gut zu sein, unser Ignis 2 hat nach fast 19 Jahren überwiegend Kurzstrecke immer noch die erste drunter. Die Opel davor verlangten alle 5-6 Jahre was neues...

    PS: einfach mal mit einem Föhn/Heissluftpistole (Vorsicht, die killt ganz schnell Plastikteile) die Elektronik auf dem Getriebe morgens erwärmen, ob der Fehler dann weg ist. Wenn ja, spinnt sicher nur eine Lötstelle oder ein Kondensator etc.. Wenn kein Garantiefall, schauen ob man eine Elektronikwerkstatt findet, die den Fehler lokalisiert und behebt, meist ja nur ein Centteil defekt.

    Da reagiert das Getriebe ja wie das Radio in unserem Ignis2: bei unter -4°C verweigert es anfangs den Dienst, um dann nach einer gewissen "Aufwärmzeit" fehlerfrei zu spielen. Allerdings ist das nicht funktionierende Radio beim Fahren deutlich weniger einschränkend als dein Getriebeproblem. Könnte aber somit tatsächlich an einer Macke der Steuerelektronik liegen, die bei Wärme verschwindet.

    Da ein gerissener Keilriemen ja sofort über die Batteriekontrollleuchte als Fehlermeldung rot aufploppt, ist die Gefahr der Überhitzung mit Tod der Kopfdichtung eigentlich gering. Vorausgesetzt man hält möglichst sofort an und schaut nach der Ursache für die rote Warnlampe. Ein längere Zeit bestehender Kühlwasserverlust ist da wesentlich kritischer, da eine partielle Überhitzung im Zylinderkopfbereich u.U. auch von der Kühlwassertemperaturanzeige nicht angezeigt wird. Somit sollte man also auch bei den modernsten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf Flüssigkeitsansammlungen unter dem Fahrzeug (i.d.R. nur Kondenswasser der Klimaanlage) achten und regelmässig mit einem Blick unter die Haube die Pegelstände der Betriebsflüssigkeiten checken. Dabei schadet auch der Blick auf den Zustand und die Spannung der "Keilriemen" und die Kontrolle auf Kabelscheuerstellen und Marderbesuche nicht ;).

    Hoffe das dein Auto den defekten Riementrieb ohne grössere Schäden überstanden hat.

    Klingt ja irgendwie nach Wackelkontakt an der Sofittenhalterung. Ein Kurzschluss würde die Sicherung zerschiessen. Bleibt also nur noch, das beim Zurückbiegen des +Pol-Halteblechs beim Einsetzen/Halten der Sofitte der Kontakt zum vom Schalter/+Kabel kommenden Leiter "abreisst". In dieser Richtung mal prüfen, was beim leichten Biegen des Sofittenhalteblechs passiert mit den 12V+. Kalte Lötstelle, lockerer Niet oder Schraube?

    Die vom Treibstoff abgegebene Wärmemenge ist abhängig von der verbrannten Treibstoffmenge und dem Wirkungsgrad, der das Verhältnis von mechanischer Arbeit zu Abwärme bestimmt. Ein grosser Motor verbrennt auch bei gleicher mechanischer Arbeit mehr Treibstoff als ein kleinerer, bedingt auch durch die innere Reibung einer mit mehr Zylindern auch mehr als einer mit weniger Zylindern. Allerdings ist i.d.R. die Kühlwassermenge eines grossen Motors auch grösser als die eines kleinen. Um dieses Mehrvolumen zu erwärmen, benötigt deshalb der grössere Motor auch mehr Abwärme aus dem Verbrennungsprozess. Das heisst, i.d.R. wird ein kleiner Motor eher Betriebstemperatur erreichen. Allerdings kann man dem grösserem Motor mehr Abwärme, also Heizleistung, entnehmen, da er ja mehr Treibstoff verbrennt.