Beiträge von dav1963

    Die Durchrostungsgarantie deckt tatsächlich nur Durchrostungen ab. Bei einem jüngeren Fahrzeug gibt Suzuki da sicher noch Spielraum im Sinne von Lackgarantie, aber hier werden sie es kaum als Garantiefall anerkennen. Und dann kommt es sehr auf den Ehrgeiz des Karrosseriebauers/Automechanikers an, wie akkurat er den Rost beseitigt. Erfahrungsgemäss geht man selbst an das Heilige Blechle viel akribischer ran, auch wenn nachher das abschliessende Lackergebnis optisch nicht hervorragend wird, allein mit der Rostbeseitigung gibt man sich mehr Mühe und opfert ein paar Minuten mehr als im Zeittakt der Werkstatt dafür vorgesehen. Und das entscheidet aber maßgeblich über den Langzeiterfolg. Nur mal kurz anschleifen, Rostumwandler drauf, Grundierung, Farbe, Klarlack und es sieht tippitoppi aus. Nur nach wenigen Monaten fängt der Lack an wieder zu beulen, weil drunter noch Oxid war... "Gut", wenn man das Auto demnächst verkaufen will, schlecht, wenn man es selbst noch eine Weile nutzen möchte...

    Rostumwandler sind Kokolores. Entweder wird nicht aller Rost erwischt oder es bleiben Säurereste zurück, weil man die genaue erforderliche Menge niemals korrekt treffen kann. Außerdem sind gerade Stellen unter Nahtabdichtungen und im Bereich umgefalzter Bleche höchst problematisch zu entrosten bzw. dauerhaft vor neuem Rost zu bewahren.

    Primär steht natürlich die mechanische Entfernung des Eisenoxids. Dem sind aber durch die Bauform und Erreichbarkeit Grenzen gesetzt. Besser als die Rostreste zu belassen, denn dann gammelt es definitiv weiter, ist deren Neutralisierung mittels der Rostumwandler. Die klassischen Lösungen müssen nach Einwirkzeit mit reichlich Wasser entfernt werden, was gerade unter Falzen mit der anschliessenden schnellen Trocknung ohne erneute Oxydation problematisch ist. Umwandler/Grundierungskombinationen stellen hier einen Kompromiss dar. Eine Roststelle, insbesondere eine poröse Durchrostung an den Blechfalzen wird man nie 100%ig weg bekommen. Alternativ bliebe der Tausch der Klappe gegen ein Neuteil. Auch wenn man den Rostbefall nur vorübergehend stoppt und das Bauteil dadurch noch eine zeitlang erhalten kann, lohnt sich der Aufwand, insbesondere wenn man ihn diy betreibt und keine Arbeitslohnkosten hat. Und man kann das Ganze auch noch einige Male wiederholen, bis die braune Pest gesiegt hat. Wichtig ist nach meinen Erfahrungen das Verhindern von Wassereintritt in die Falzlamellen insbesondere von Innen. Dies ist ja der Grund, weshalb diese Klappen, Türen und (Aussen-)Schweller immer unten anfangen, sich aufzulösen. Leider. Und ein perfektes Mittel, um den durch die Kapillarwirkung verstärkten Wasserzutritt (es kommt selten von aussen, meist Kondenswasser an den Blechinnenflächen) zu verhindern, gibt es m.W. nicht. Mike-Sanders-Schutzfett ist in der Oldtimerszene da wohl das Non+ultra, aber sehr aufwändig zu verarbeiten. Öle und Wachse haben nur eine zeitlich begrenzte Wirkung, da sie "wegspülen" oder rissig werden. Bei Einschluss von Fremdkörpern, wie einem Sandkorn, kommt noch das Problem der Lokalelementebildung und Kontaktkorrosion hinzu. Der Kampf gegen die Blechkaries ist also hart und schwer zu gewinnen.;)

    Herconia longlife (gabs über "Westfalia", sicher auch bei ebay etc.) bildet gleich eine Grundierung und ist nach 8h (?) überlackierbar. Da farblos, bzw. durch den Rostumwandlungsprozess eher schwarz, ggf. mit hellerer Grundierung vor dem Lacken abdecken. Die Schrauben ordentlich mit einer Drahtbürste (Dremel o.ä.) reinigen und beim (Gewinde) und nach dem Einbau (Kopf) mit Schutzwachs vor erneutem Gilb bewahren. Bei der Klappe den Falz auch von innen behandeln (gut kriechendes Öl oder Schutzwachs), meist gammelt es von innen nach aussen, da wo (Kondens-) Wasser steht.

    Vielleicht noch zur kleinen Erheiterung zu diesem Thema:

    "Reichweitenangst" kannte ich bisher nur von den "Piloten" dieser neumodischen beräderten Akkuschrauber, auch E-Karren genannt. Gibt es für die schon Reserveakkus?:):):) Na ja, einige Modelle davon dürfen ja sogar 'nen Hänger ziehen. Da kann man dann das Notstromaggregat anhängen!:):):)

    Ich habe selber einen 5 Liter Kanister in der Garage.

    Das befördern im Kofferraum wird spätestens bei einer Kontrolle ein Problem, wenn dir der Herr Wachtmeister das mit einem Ticket belohnt.

    Ungesichert hab ich bisher keinen im Auto stehen gehabt.

    Gefüllt mitnehmen darf man ihn problemlos (ausser über Landesgrenzen, wg. dem Zoll), für die Ladungssicherung ist der Fahrzeugführer verantwortlich und wer einmal das gute Super auf den Klamotten hatte, weis, dass er das nicht im Nadelfilzboden des Kofferraums braucht :). Ansonsten ist bei der derzeitigen Energiepolitik eine kleine Garagenreserve (20l sind wohl nur erlaubt ;)) günstig. Denn die Zapfsäulen der Tanke brauchen ja Strom. Insofern ist ein Reservekanister bei Langstrecke nicht ganz abwägig, aber er sollte dann auch wirklich bis zurück nach Hause reichen. Und da sind 5l halt nur rd. 80km und eher wenig. Bei funktionierenden Tankstellen reicht auch ein leerer 5er lt. alter Aralwerbung: "I'm walking...":):):)

    Ich mache in der Regel schon nach zwei Std. eine Pause. Aber wenn einer zu ängstlich ist, einen Reservekanister mit zuführen, dann soll es lassen. Übrigens es gibt auch Kanister mit 3 Ltr. Fassungsvermögen;)

    Nun, lassen wir es nicht persönlich werden, ich fuhr jahrelang ein Auto mit 23l-Tank (direkt über dem Motor), bei 9l Durchnittsverbrauch und DDR-typischem Tankstellennetz (wenige, mit Anstehen, nachts und teilweise über Mittag geschlossen), seltenst benötigte ich einen Kanister (nennt man vorausschauende Streckenplanung) und wenn doch, dann nur zur Ersparnis der wertvollen Kronen bei Fahrten in die ČSSR. Und es spielt keine grosse Rolle, ob sich im Falle eines Crashs 3, 5 oder 20l Super im Auto verteilen und ggf. entzünden. Da sind Airbags, Gurtstraffer und Knautschzone dann wurst und man erspart sich die Kosten der Feuerbestattung.:) Muss jeder halt selbst einschätzen. Sollte es mich einmal in die Weiten Sibiriens oder der Wüsten Nordafrikas o.ä. verschlagen, dann sind garantiert mehr als 20l Reseve in Kanistern an Bord.

    In D reicht eine Wasserflasche (im Winter gern heisser Tee in der Thermosflasche) ein paar Kekse/Kraftriegel und eine Decke für unerwartete (oder besser erwartete) Staus und tanken wenn noch für ca. 100 km Restreichweite. Das nenn ich dann Vorsicht, gilt aber vielleicht nur für mich.;)

    Da ich oft weitere Strecken fahre, (auch mit den Swift Sport) ist es doch beruhigender einen Reservekanister (bei dem kleinen Tank) dabei zu haben. Bei Kurz - oder Mittelstrecken kann er ja wieder drausen bleiben;)

    Ob ich mich jetzt mit 5-20l mehr oder weniger ungesichertem Brandbeschleuniger im Kofferraum beruhigter fühlen würde? Bei dem Tankstellennetz in D und den umligenden Ländern wohl eher nicht.:(

    Abgesehen vom Spritgeruch im Fahrzeuginneren, besonders im Sommer (für die Fraktion "Blut im Benzin" !;) natürlich ein herrlicher Duft...) ist es auch ein ziemliches Geschmurkse, wenn der mal nicht ganz dicht ist. Auch das Betanken aus dem Reservekanister ist zumindest beim 20l-Behälter konditionsfördernd... Meinen Roller betanke ich meist aus einem 5-er, der in der Garage steht, da dessen Tank oft nur knapp über den 2l Tankstellenmindestabgabe nach der sonntäglichen Ausfahrt fasst. Für "Notzeiten" lagert auch noch ein 20-er, deshalb weiss ich, wie "handlich" die ca. 16,5kg mit der flexiblen Aufschraubtülle den Eingang vom Tankstutzen treffen...

    Alltäglich oder auch wöchentlich muss man sich das bei dem dichten Tankstellennetz nicht antun, ein halbjährlicher Austausch reicht mir da völlig . Sinnvoller ist es da, auch mal bei teilgeleertem Tank nur die wenigen fehlenden Liter nachzutanken, wenn die Preistafel gerade etwas tiefer anzeigt. Dann kann man auch mal lächelnd :)vorbeifahren, wenn die Ölmultis wieder richtig abkassieren.

    Den Innenraum. Die vom Gebläse ins Autoinnere gedrückte Luft muss ja irgendwohin, sonst rundet sich die Karrosse ;):). Früher waren diese Ausströmer oft am hinteren Dachholm hinter einer Zierblende/-gitter, seit längerem werden sie seitlich hinter dem Heckstossfänger versteckt. Oft mit einer Gummilamelle vor Spritzwasse zusätzlich geschützt. Idealerweise sollte der Luftzug vom Gebläse an Front- und Seitenscheiben vorbei Richtung Dach und von da an der Heckscheibe hinab zu den Ausströmern gezogen werden, damit das Beschlagen der Scheiben optimal vermieden wird. Klappt ja auch befriedigend...

    Hallo Uwe,

    hatte es eigentlich noch nie, das sich das Seil an der Mutter selbst lockerte, aber an meinen Autos war die Sicherung auch immer aus Metall, aber da die Hersteller an jedem Cent und Gramm sparen... Allerdings hat der 2er Ignis auch zusätzlich noch eine Kontermutter von Werksseite, da wollte wohl jemand noch ganz auf Nr. Sicher gehen.;)

    Aber das vergrösserte Spiel kann auch an der pedalseitigen Aufhängung liegen, das Blechteil beim 2er Ignis ist recht schwach dimensioniert und evtl. gibts das auch so am 3er und mit Sicherheit ist es nicht stabiler gewurden... Wenn das bricht, geht wegen dieses Centteils nix mehr mit Kuppeln, heisst also abschleppen (ein Fahren ohne die Kupplung bedienen zu können, ist zwar theoretisch möglich, ich könnte es nicht und fahrzeugschonend ist es garantiert auch nicht...). Eine entsprechende Kontrolle ist also zu empfehlen bei plötzlich vergrössertem Kupplungsspiel.

    Beste Grüsse

    Dav

    Dank der tiefen Position der Düsen (zumindest beim S-Cross, Unfallschutz) und der stark geneigten Frontscheibe trifft der Wasserstrahl die Schreibe entweder in Höhe der Wischerarme oder gar nicht (zumindest über Tempo 50 oder bei Gegenwind), je nach Düseneinstellung. Die alten Punktdüsen in Verbindung mit der steileren Scheibe beim Ignis 2 sind da wesentlich effektiver. Müsste trotz Fächerdüsen beim Ignis 3 (auch vgl-weise steile Frontscheibe) auch besser funktionieren, als bei den flachstehenden Frontscheiben. Sinnvoll wären Düsen direkt auf den Wischerarmen, die neigen im Winter aber zum Einfrieren (fehlende Wärme der Motorhaube, langer Weg im Fahrtwind). Das Wischwasser wäre aber ansonsten direkt am Wirkort vor den hochlaufenden Wischern. Gab früher direkt Umrüstsätz mit Schläuchen, Klemmen und Düsen, hatte auch schon an eine DIY-Lösung gedacht, Problem sind aber die Düsen. Ansonsten ist das Waschergebnis bei höherem Fahrtempo einfach nur grottig und wischergummiquälend. Der Dahinterfahrende kriegt aber garantiert "saubere Scheiben"...;)!

    Die Haken für die Kopfstütze gibt es so oder so ähnlich z.B. auch bei ebay für ein paar Euronen. Funktionieren brauchbar sowohl im Kofferraum als auch hinter den Vordersitzen. Unsere halten seit Jahren, obwohl nur einfaches Plastik (sichern vorm Umfallen der schweren Beutel, allein als Aufhängung wohl nur kurz zu gebrauchen...).

    Bei den Fahrzeugen mit seilbetätigter Kupplung verringert sich infolge der Abnutzung das Kupplungsspiel und muss nachgestellt werden. Wenn die Kupplung also erst viel später trennt (deshalb auch die Schwierigkeiten beim Gangwechsel), liegt dies nicht am Kupplungsverschleiss. Bei unserem Ignis 2 ist vor Jahren das U-förmige Blech-Zwischenstück am Pedal gebrochen und der Bowdenzug war somit ausgehängt - Pedaltritt ging ins Leere. Evtl. ist so ein Teil auch beim Ignis 3 verbaut und steht jetzt kurz vor dem Brechen und hat sich schon verbogen. Sieht man beim Blick unter das Armaturenbrett ("elegantes" Reinzwängen in den Fussraum ;)). Teil gibt es aber nur komplett mit neuem Kupplungsseil so ca. 40€ damals, kann man mit etwas Geschick selbst wechseln. Ich hatte damals zur Überbrückung der Bestellzeit mittels eingeschweisster und geschlitzter Mutter das Blechteil funktionsfähig bekommen. Dabei hatte aber der Gummidämpfer keinen Platz mehr - die Motorschwingungen übertrugen sich dröhnend und vibrierend auf das Pedal/die Spritzwand, nix für Dauer, aber das Auto fuhr erstmal wieder.

    Ansonsten käme noch ein gelängtes/defektes Seil infrage, ein defektes Ausrücklager würde man hören und dass jemand das Spiel stark vergrössert hat??? - Die Einstellmutter sichert ihre Position selbst, man muss sie schon manuell lockern...

    Nein, das hängt von zu vielen Faktoren ab, Rollwiderstand des Reifens, Luftdruck, Fahrbahnzustand, Fahrweise, Beladung und mehr. Allein die Reifenfabrikate haben grosse Unterschiede, einen Überblick dazu geben die Reifentests von z.B. ADAC oder Auto-Bild, wobei unterschiedliche Reifengrössen da auch wieder andere Werte geben und der Umgang mit dem Gaspedal bringt auch grosse Unterschiede. Beim Grip kommt es auch wieder auf mehrere Faktoren an, aber bei gleichem/r Fahrzeug, Beladung, Fahrbahnzustand (trocken, über 7°C) ist der Bremsweg aus 100km/h mit Winterreifen einige Meter länger als mit Sommerreifen, der der Ganzjahresreifen wird dazwischen liegen. Die Winterreifen spielen ihre Stärken halt bei Schnee und Eis aus, die Ganzjahresreifen sind immer ein Kompromiß, meist mit grösseren Abstrichen in der Sommerperformance. Beim entspannten Cruisen ist es kaum merkbar, bei "sportlicher Fahrweise" oder hohen Autobahntempi fällt der Unterschied zwischen einem (guten) Sommerreifen und einem (guten) Allrounder dann aber doch auf, besonders bei grösseren = schwereren Autos.

    Eine weichere Gummimischung sowie die Zergliederung der Profilblöcke durch die Lamellen erhöhen immer den Rollwiderstand und senken die Steifigkeit. Das bedeutet, dass sowohl der klassische Winterreifen als auch der Ganzjahresreifen einen höheren Treibstoffverbrauch und eine schlechtere Performance auf trockener Fahrbahn gegenüber einem Sommerreifen haben. Deshalb eignen sich die Ganzjahresreifen zumindest im Sommerbetrieb nur bedingt für sportliche Fahrweise und/oder schwere Fahrzeuge (Kurvenführung, Bremskraftübertragung). Im Winter kommen sie den klassischen Winterreifen allerdings recht nahe und man verpasst im Herbst nicht das Wechseldatum und "steht" mit Sommerschlappen im ersten Neuschnee. Zudem benötigt man keinen zweiten Felgensatz inclusive der Drucksensoren, Wechsel und Einlagerung, was die Kosten des Mehrverbrauchs zumindest bei Fahrzeugen mit geringer oder durchschnittlicher Laufleistung mehr als aufwiegen dürfte.

    Der ADAC-Test bezieht sich mit Sicherheit auf die in Deutschland verkaufte Austattungsvariante. Aber für andere Länder produzierte Fahrzeuge müssen diese Ausstattungen dann nicht zwangläufig auch haben. Zum Splash bin ich da aber überfragt, allerdings würde die fehlende Kontrollleuchte und die nicht vorhandene ESP-Taste für ein nichtverbautes ESP sprechen. Vielleicht weil es in Holland wenig bergig-kurvige Landstrassen und selten winterliche Strassenverhältnisse gibt und um den Preis niedrig zu halten wurde es nicht serienmässig verbaut???