Beiträge von dav1963

    Bestimmte Bekleidung, vor allem synthetische Fasern, erzeugt beim Tragen/Bewegen eine Ladungstrennung/statische Aufladung. Isolierende Schuhsohlen verstärken das noch. Sogenannte "Antistatikbänder" am PKW zur Ableitung/Erdung sind physikalischer Unfug, da nicht die Aufladung des Kfz, sondern die der Person das Problem ist (anders als zum Beispiel bei Helikoptern, die isoliert in der Luft via Rotorenbewegung hohe Potentiale entwickeln, die, insbesondere bei der Landung auf Schiffen, durch eine vorhergehende "Erdung" abgeführt werden müssen). Die graphithaltigen Reifen haben genügend Leitfähigkeit, weswegen ein PKW ausreichend geerdet ist, auch z.B. bei Gewitter.

    Um nun das eigene Potential infolge der bekleidungsbedingten Aufladung "schmerzfrei" zu erden, muss die Entladung breitflächig fliessen können. Also nicht mit der Fingerspitze auf Metall "zupieken", so dass es funkt, sondern die Handfläche auflegen. Noch besser, einen leitenden Gegenstand in der Hand halten und damit gegen Metall am Auto ableiten. Der gute alte Autoschlüssel aus "Blech" war da optimal. Ledersohlen oder spezielle leitende Sohlen verhindern den Aufbau eines hohen Potentials. In der Elektronik/Elektrotechnik werden spezielle Erdungssets (Arm- und Fussbänder mit Ableitung) eingesetzt, um Defekte an Schaltkreisen zu verhindern.

    Lasse das RDKS nächste Woche mal in der Werkstatt richtig durchchecken, Probefahrt auf der BAB mit angeschlossener OBD. Da ja nichts im Fehlerspeicher ist, hoffen wir so, dem defekten Sensor oder was auch immer auf die Schliche zu kommen. Melde mich mit dem Ergebnis. Konsens ist aber jetzt schon: RDKS - Technik die niemand braucht und nur nervt und kostet! Leider geht weder temporäres noch dauerhaftes Abstellen. Ersteres klappt nicht bei Suzuki, letzteres dann nicht beim TÜV...

    Meine beim Reifenwechsel im letzten Jahr neu verbauten Sensoren haben das Problem, das nach ca. 10 min Fahrt über 120km/h der Fehler "RDKS warten" aufploppt und die Warnleuchte blinkt. Fällt das Tempo wieder unter 100km/h, verschwindet die Warnmeldung. Im Fehlerspeicher ist nichts hinterlegt, alle Reifendrücke stimmen, der Werkstattmeister (Suzuki-Händler) sagt, sie haben das Problem der Warnmeldung bei höherer Geschwindigkeit seit einiger Zeit häufiger, allerdings wäre es bei meinem Wagen mit 120 km/h schon aussergewöhnlich niedrig. Es scheint seiner Meinung nach an den neueren Sensoren (Originalteile von/über Suzuki) zu liegen (Software, Platinenfehler?). Da kein Fehler im Speicher hinterlegt ist, gestaltet sich die "Fahndung" nach dem "Übeltäter" schwierig, es kann einer sein (aber welcher) oder mehrere/alle. Alle 4 zu wechseln ist wenig sinnvoll, da bei den neuen auch wieder einer oder mehrere "spinnen" könnten, dazu der Aufwand. Da ich eher selten auf der (freien) Autobahn länger unterwegs bin, nervt es zwar sehr, aber selten ;)|| mit dem Rumgeblinke der Warnlampe und der grellgelben Aufforderung zur Wartung des RDKS.

    Bei den alten Sensoren von 2013 und auch denen im Ignis 3 von 2018 war/ist das Problem nicht.

    Hat von euch jemand schon ähnliches festgestellt, stand dann etwas im Fehlerspeicher? Bin über alle Hinweise zur Problemlösung bis hin zum resignierten "ist so Stand der Technik" (wahrscheinlich ein grüner Klimakleber in den Sensoren - alles über 110 ist ja von denen verpönt) dankbar. Habe schon eine abdunkelnde Abdeckung für's Kombiinstrument gebastelt, die kommt dann vor längeren BAB-Etappen dran, um das Elend des Geblinkes nicht ertragen zu müssen... Immerhin gibt es nur ein kurzes, einmaliges "Pling" und kein Dauergepiepe wie beim Gurtschloss dazu. Man soll sich ja schon über die kleinen Dinge freuen...8).

    Wie "darius" schon schrieb- ab zur Werkstatt, der Wagen hat Garantie und nach ca. 2 Jahren sollte da nichts an den Antriebswellen sein, ausser der Wagen hätte schon weit über 100.000 km runter in der Zeit. Wenn es die Gelenke sind (egal ob an den Antriebswellen oder den Fahrwerkslagern), dann liegt eindeutig ein Qualitätsmangel vor (normalen Fahrzeugeinsatz unterstellt)! Höchstens ein massiver Bordsteinrempler wäre da ausserhalb der Garantie.

    Die Mikrodefekte sind sicher schon etwas länger da, aber die sieht man halt nicht. Erst wenn der Lack kleine Beulen schlägt, weil das Eisenoxid mehr Volumen hat als pures Eisenblech, kriegt man es mit. Ja und dann ist drunter schon einiges passiert. Geht schnell. Beim Galant habe ich jeden Herbst beim Rädertausch alles gereinigt und gewachst/gefettet und doch war im Frühjahr beim Rädertausch der "Gilb" schon wieder da. Bei Steinschlägen auf der Motorhaube ist es weniger schlimm, da bildet sich kaum Rost, da entweder noch etwas intakte Grundierung oder die Zinkschicht schützen und die Fehlerstelle auch schnell abtrocknen kann. An den Blechdopplungen kommt es meist von "innen" und wenn der Lack abplatzt ist das Blech schon porös. Deshalb bringt ein bissel Anschleifen + Farbe drauf auch nur ganz kurz eine optische Kaschierung.

    Da ist zum einen Feuchtigkeit (mit Salzlösung) in den Spalt der Bleche von Radhaus und Kotflügel gekrochen, weil da die Dichtmasse Fehlerstellen bekommen hat. Zum anderen kann auch Kondenswasser an der Kotflügelinnenseite dort länger stehen (im Bereich der senkrechteren Radlaufabschnitte läuft es leichter ab, ganz oben ist wenig "Gefälle" und es sammelt sich). Der Schaden jetzt sieht ganz danach aus und wäre somit eine Durchrostung auf die Suzuki 6 oder evtl. sogar 12 Jahre Garantie gibt. Die Beseitigung wird aufwendig, da von innen kaum ein vernünftiges herankommen ist, ohne Sanierung der Innenseite und des Blechfalzes der Rost aber bleibt und nach kurzer Zeit wieder durchschlägt. Vorbeugend (nach der Reparatur bzw. ggf. auf der anderen Seite) hilft nur die Kotflügel innen gut wachsen und - was letztendlich bei meinem Galant recht effektiv war - den Spalt zwischen den Blechen ("aussen" zum Rad hin) mit Fett zu versiegeln (muss vor jedem Winter erneuert werden). Wachs war wenig effektiv, da in der Kälte spröde und mikrorissanfällig. Oft sind auch kleine Steinschläge auf die Blechkante (vom Rad aufgewirbelter Splitt, die Lackschicht ist dort eh deutlich dünner als auf der Fläche) ursächlich für das Hereinkriechen von Wasser und Salzlösung. Der mittlerweile 19-jährige Ignis mit Kunststoff als Steinschlagschutz ist immerhin noch ohne Auffälligkeit. Habe dort aber auch als er neu und sauber war die Kante/Falznaht mit Waschs versiegelt und mit Fett behandelt. Zudem entferne ich regelmässig den sich ansammelnden Schmutz, da auch dieser lange die Nässe bindet und den Gammel fördert (wenn man in den Bereich über der Bördelkante fasst, merkt man, wieviel Dreck sich dort ansammelt). Die Frage ist allerdings, wieso angeblich verzinkte Bleche rosten???

    Ich drücke die Daumen, das es als Garantieschaden anerkannt wird und der Karrosseriebauer und der Lackierer ordentlich und sauber reparieren (hatte so etwas am Opel Vectra, auf Garantie, die Werkstatt hat dann aber nur "Oberflächenkosmetik" gemacht, nach einem Jahr und dann Ablauf der Garantie "blühte" alles wieder. Akribisches Ausschleifen, Rostumwandler und ein Reparaturblech haben dann für Ruhe gesorgt...).

    Die Radkappen müssen scharfkantige, hervorstehende Teile (Achsmutter) abdecken, um im Falle eines Unfalls Verletzungen zu vermeiden. Na ja, da gibt es vorher andere Verletzungen beim Unfall, sind ja nun keine Schwertklingen wie bei Ben Hur's Kampfwagen ... Aber so ist halt die STVZO. Die selbstgedruckten Nabenkappen erfüllen aber auch diesen Zweck und schützen die Nabe zudem vor Schmutz und Streusalz :thumbup:. Die grossen Radabdeckungen scheuern dagegen am Felgenrand und der beginnt dann zu rosten, was unschöne Ablaufspuren am Reifen hinterlässt. Habe deshalb bei den Stahl-Winterrädern auch auf diese Plaste-Ufos verzichtet und die Nabe mit zufällig passenden Kappen von den Unterbodenschutz-Spraydosen abgedeckt. Obwohl nicht dafür gemacht, haben diese einfachen Plasteteile viele Jahre gehalten und sind auch auf Kopfsteinpflaster nicht abgeflogen:). Die Lösung aus dem 3-D-Drucker ist natürlich eleganter!

    Naja, jedes Fzg. entwickelt bei höherer Geschwindigkeit Auftrieb und wird "leichter", deshalb auch leichter lenkbar.

    Beim Ignis, wie bei vielen anderen Fahrzeugen, wird das der Grund sein. Es gibt aber Fahrzeuge, die aerodynamisch so gestaltet sind, das sie Abtrieb bei zunehmender Geschwindigkeit entwickeln. Im Prinzip ist jeder Sportwagen so konstruiert, um hohe Kurvengeschwindigkeiten zu ermöglichen und auf den Geraden sicher auf der Piste "zu kleben". Fahrzeuge mit grösserer Bodenfreiheit und hoher Stirnfläche haben dagegen einen deutlichen Auftrieb bei höherer Fahrtgeschwindigkeit. So verliert mein S-Cross mit Dachbox (trotz oder wegen? voller Beladung = mehr Last auf der Hinterachse) schon ab ca. 115km/h die Lenkpräzision und wird zum "Boot". Bei Gegenwind auch schon früher. Der Mitsubishi Galant Kombi lag dagegen auch mit Dachbox auch bei 170 "wie ein Brett". Ja, ich weiß, mit Dachbox nur max. 130, aber ist 'ne Thule, die kann das ab.:)

    Das Spannen der Keil(rippen)riemen ist tatsächlich nicht einfach und eindeutig. In den Anweisungen ist entweder ein Wert x für das Durchdrücken auf der längsten Strecke zwischen zwei Rollen/Scheiben, aber jeder drückt doch mit anderer Daumenkraft... oder es heißt er solle sich dort um 90° verdrehen lassen - schon eindeutiger aber auch abhängig vom Krafteinsatz. Spannt man zu fest, leiden der Riemen und vor allem die Lager, zu locker und er rutscht durch, verschleißt schneller und ggf. funktionieren die angetriebenen Aggregate nicht. Ein kurzes Quietschen nach dem Start ist insbesondere bei feuchter Witterung recht häufig, die Lima läuft dann auch Volllast, da der Anlasser gerade Saft aus der Batterie entnommen hat. Wenn das nach ein paar Sekunden weg ist und weder am Riemen noch in der Funktion der Lima Auffälligkeiten sind, würde ich die Riemenspannung so lassen und beobachten. Früher längten sich neue Riemen anfangs und liefen sich erst auf die Keilscheiben ein. Die heutigen Rippenriemen haben da sicher weniger Probleme, aber ggf. längt sich auch hier der Riemen noch minimal und es muß nachgespannt werden. Leider gibt es häufig keine Einstellschraube, sondern ein Aggregat (meist Lichtmaschine oder Klimakompresser) muß mittels Hebel (Schraubendreher) auf Spannung gedrückt werden und dann festgezogen werden. Der Galant hatte für beide Riemen Spannschrauben, da war die Feinjustierung ein Kinderspiel.

    Im nächtlichen städtischen Strassenverkehr und mit Tagfahrlicht bemerkt man das Fehlen des Abblendlichtes (Nichteinschalten) tatsächlich kaum. Aber dafür gibt es ja die Anzeige im Kombiinstrument. Ansonsten sieht man selbst tagsüber die eigenen Frontleuchten in der Lackspiegelung des Vordermanns z.B. beim Warten an der Ampel. "Garagenparker", zumindest wenn sie "Heck voran" einparken, sehen auch die Heckbeleuchtung als Reflexion auf der Garagenwand kontrollweise im Rückspiegel. Trotzdem begegnen einem häufig "Einäugige", sowohl von vorn, als auch im Heckbereich. Sind mir aber lieber als die Fraktion "Nebelschlussleuchte als Dauerlicht"!

    Das ist ja so wahrscheinlich wie ein Lottosechser zweimal hintereinander...

    Da ja die anderen Lampen und die restliche Elektrik ganz waren/sind, ist eine Überspannung als Ursache eher unwahrscheinlich. Eventuell war das Standlicht ja schon länger kaputt, kriegt man von innen ja kaum mit und wer rennt schon um sein Auto und kontrolliert es... Selbst eine defekte Abblendlichtlampe fällt u.U. nicht gleich auf, so dass nicht mal alle zur selben Zeit durchgebrannt sein müssen...

    Sollte die Werkstatt eigentlich wissen und bestellen können. Kenne es als "Igel", der tatsächliche Name wird aber eher so etwas wie "Leistungsregler für Gebläsemotor" sein. Ggf mal googeln. Ist i.d.R. ein Alu-Würfel/Quader aus dem oben Alu"stangen" wie Stacheln beim Igel rauskommen und unten die elektrischen Anschlüsse sind. Die "Stacheln" ragen in den Lüfterkasten und werden dort vom Luftstrom gekühlt.

    Ein elektronischer Leistungsregler (ersetzt den klassischen Vorwiderstand) befindet sich mit seinem Kühlkörper, auch wegen seines Aussehens "Igel" genannt im Lüftungskanal. Meist in der Nähe des Klima"wärme"tauschers, da wo auch der Pollenfilter sitzt. Das Fehlerbild deutet auf einen fehlerhaften Thyristor hin, hatte ich so bei der Waschmaschinenmotorsteuerung: kurzes Anlaufen, dann "Ruhe". So ein Bauteil kostet ein paar Euro und ist theoretisch schnell umgelötet. Nur wird die Elektronik im "Igel" eingegossen sein (zur besseren Wärmeabführung) und damit muss sicher das komplette Teil getauscht werden.

    In der Regel sind Links und Rechts jeweils getrennt abgesichert und fallen bei defekter Sicherung nicht beide aus. Massedefekt scheidet aus, da Fernlicht geht. Denke mal, Fernlicht bekommt + direkt (via extra Relais) vom Fernlichtschalter, so dass der Fehler vermutlich in der gemeinsamen + Leitung/Leiterbahn im Sicherungskasten vor der Teilung in Li/Re liegt. Wahrscheinlich sogar noch vor dem Abblendlichtrelais, da ja das Standlicht auch nicht geht. Mal prüfen, ob überhaupt Spannung am Schaltkontakt des Relais anliegt. Da das Relais ja anzieht/schaltet, muss der Stromlauf von der Lichtautomatik zur Relaisspule ja intakt sein, fraglich, wieso dann Standlicht vorn auch nicht geht, wenn hinten die Rückleuchten gehen, denn da müsste Standlicht mit draufliegen...

    Hilft nur alles durchmessen, irgendwo muss + eine Unterbrechung haben...

    Beim Einstecken der abnehmbaren Anhängerzugvorrichtung in die am Fahrzeug verbaute Aufnahme rastet diese meist automatisch ein. Eventuell kann sie dann noch abgeschlossen werden, was ein unberechtigtes oder ungewolltes Lösen unterbindet. Ansonsten muss bei vielen Systemen zum Lösen erst der Drehknopf eingedrückt und dann bis Anschlag/Rastung gedreht werden, um dann den Kugelkopf abziehen/abnehmen zu können. So zumindest bei meinem System von Autohak, ähnlich aber auch bei Westfalia o.a. Herstellern. Das Ganze wird noch per Farbmakierungen sichtbar gemacht: rot - Kupplung entsichert zum An-/Abstecken, grün - Kupplung gesichert, Schloss kann abgeschlossen werden. Sollte im abgenommenen Zustand die grüne Markierung sichtbar sein, wurde die automatische Verrieglung ausgelöst (kann man bei meiner Kupplung durch festen Druck auf die kleine silberne Auslösekugel erzwingen), dann einfach Knopf eindrücken und auf entsperrt drehen, gesperrt lässt sie sich nicht in die Aufnahme am Auto einschieben.

    Einen "Bekannten"/Anverwandten mit mindestens einer rechten Hand ;):) fragen? Grundkenntnisse im Umgang mit Kfz-Kabeln, Flachsteckern, Crimpzange und Lötkolben wären gut. Denn ob man den verlegten Kabelbaum so einfach vom Platz zwischen den Sitzen zur Konsole unterm Armaturenträger zurück bekommt, hängt von den anderen evtl. im Kabelbaum zusammengefassten Leitungen ab (z.B. für den Handbremsschalter). Aber entsprechende Zwischenstücke passender Länge und Querschnittsfläche anzufertigen sollte kein Problem sein. Gut isolieren und scheuerfrei verlegen - fertig. Ich wünsche gutes Gelingen!

    Klimaanlage bei der Durchsicht prüfen/nachfüllen lassen. In 4 Jahren ca. 12% Verlußt, also rund 3% pro Jahr. Leider weiss man es erst durch die Wartung, aber so gesehen wären nach 6 Jahren noch gut 80% Kältemittel in der Anlage, also völlig unproblematisch.

    Das weiß der doch nicht, der fährt auch seinen Trappi mit 23 Ltr 50.000Km^^

    Das "Ding" was "Der" fuhr, war ein TRABI! Von Trabant, der Begleiter! Und "Der" fuhr den Trabi mit einem 23l fassenden TANK mehr als 50.000 km. Der TANK hatte nämlich sowohl unten ein Loch mit Benzinhahn und Leitung zum Vergaser, als auch oben ein Loch mit Schraubdeckel zum Nachfüllen des 1:50 Zweitaktgemisches. Das als ironische Antwort zu dem "Rekord" von 1.200km. Versteht aber halt nicht jeder...