Beiträge von dav1963

    Du bist Dir dessen vermutlich bewusst, der Ordnung halber sei aber angemerkt dass es Dir im Fall zB eines Motorschadens während der Garantiezeit trotzdem auf den Kopf fallen könnte… ist nur etwas was man bedenken bzw. akzeptieren sollte. Auch wenn‘s nur temporär ist, man wird es auch im Nachhinein auslesen/nachvollziehen können, genauso wie Pedalboxen, Tuning-Boxen etc.

    Wenn das Bauteil nur das automatisch macht, was sonst der Fahrer per Knopfdruck tätigt, sehe ich da wenig Probleme. Ansonsten sind "dank" der vielen vernetzten Steuerteile mit Speicherfunktion und ggf. online-Verbindung zum Hersteller der "Bastelei" technische und haftungstechnische enge Grenzen gesetzt. Schon der Wechsel des "Radios" wird da zur Herausforderung, wenn schon poplige Starterbatterien bei einigen Herstellern in der Werkstatt ins System "eingelernt" werden müssen. Aber das muß jeder selbst entscheiden, welche Veränderungen man während der Garantiezeit macht. Das Start-Stop-System ist allerdings zulassungsrelevant, da den CO2-Ausstoß beeinflussend und für die Klimaphobiker darum heilig. Allerdings ist das alleinige "situationsbezogene";) Ausschalten ja vorgesehen und damit auch erlaubt. Ein komplettes Deaktivieren jedoch nicht - aber das Relais ersetzt ja nur den drückenden Finger:D. Trotzdem, vor Durchsicht und HU ausbauen, schadet nicht;)!

    Das Start/Stop-System ist in manchen Situationen zwar echt lästig, aber mit einem einfachen Knopfdruck läßt es sich, zumindest bis zum nächsten Motorstart oder Wiedereinschalten mit dem gleichen Knopf, deaktivieren. Das wird dann sehr bald ein Routinegriff im Stop-and-Go. Ansonsten ist es eher unauffällig und zumindest bei meinem Handschalter S-Cross sehr fix mit dem Motorstart bei Tritt aufs Kupplungspedal. Der Sprit-Einspareffekt wird sicher eher gering sein und tritt erst nach mehr als 20 sek. Standzeit ein, hatte sonst aber noch nie Schwierigkeiten mit dem System. Zusätzlich signalisiert ein Funktionieren auch gleichzeitig einen guten Batteriezustand, da es bei schwacher Ladung selbiger nicht den Motor stoppt.;)

    https://www.bussgeldkatalog.org/anhaengelast/#…asse%20betragen.

    Siehe obigen Link. Für das Ziehen eines PKW-Anhängers bis 80km/h gilt die tatsächliche Anhängermasse (Leergewicht + tatsächliche Ladung) als ausschlaggebend. Diese darf die zulässige Anhängelast nicht überschreiten. Zusätzlich darf die Stützlast nicht über der maximal zulässigen des Zugfahrzeugs liegen und die tatsächliche Masse von (beladenem) Zugfahrzeug und (beladenem) Anhänger darf das zulässige Gesamtgewicht des gesamten Zuges lt. Fahrzeugschein und/oder StVZO nicht überschreiten.

    Natürlich muss der Fahrzeugführer im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubniskategorie sein. (Hierzu bin ich aber momentan "überfragt", da ich als C1/2 und A (alles) Besitzer alles ausser Busse (die nur zu Werkstatt-/Überführungsfahrten) auf öffentlichen Strassen bewegen darf, habe ich mich nicht mit den Feinheiten der B-Klasse beschäftigt.)

    Andere Regeln gelten für den Betrieb eines Anhängers mit 100km/h. Hier zählt das konkrete Gespann aus Zugfahrzeug und Hänger und den zulässigen Massen (nicht den tatsächlichen!), dazu die Anhängerfederung/Dämpfung, eine Auflauf- sowie Schlingerbremse und das Alter der Hängerbereifung. Viel Aufwand für die 20km/h mehr.

    Das ganze hat aber mit seinem parken in der Garage Nix zu tun.

    Der komplette Antriebsschrank hat soviel Reibung, dass er die gerade nicht überwindet.

    Ich schrieb ja auch "bei leichter Neigung", die sollte es in einer Garage normalerweise nicht oder nur bis max. 2% geben (zum Abfluß des Tropfwassers nach der Fahrt im Regen, ansonsten halt "kleine Seen", die verdunsten). Da ist allein die innere Reibung von Motor und Antrieb schwergängiger als die "Hangabtriebskraft". Notfalls bremst das Garagentor.:D

    Deine Erläuterungen sind vollkommen richtig, gilt beim SSS für die Bremsscheiben vorne und hinten. Trommelbremse hat der nämlich keine.

    Wie die Handbremse beim SSS arbeitet weis ich nicht, die meisten Autos mit Scheibenbremsen hinten haben aber eine "Bremstrommel" in der Bremsscheibe, in der die Handbremse seilzugbetätigt als Mini-Trommelbremse wirkt. Das ist auch der Grund, weshalb diese Autos oft wegen "ungleichmässiger Wirkung der Feststellbremse" durch die HU fallen. Da die Handbremse, wenn überhaupt, nur im Stand benutzt wird, schleift sich der Rostbelag in der Trommel nicht ab und die Bremse "rattert" ungleichmäßig auf dem Prüfstand. Abhilfe ist einfach: von Zeit zu Zeit während langsamer Fahrt dosiert die Handbremse ziehen. Man merkt schon am Hebel und dem Geräusch wenn rauer Rostansatz da ist und wie er beim Bremsen verschwindet. Vor dem HU-Termin sehr zu empfehlen.

    Den letzten Absatz verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Wenn der Motor aus ist und man den ersten Gang drin lässt, was soll denn da „vorhoppeln“? Der Rest, abgesehen von schon erwähnten den Scheibenbremsen hinten, ist einleuchtender 8) …

    Die Bremswirkung des Motors wird bedingt durch die Kraft, die nötig ist, den Kolben im Kompressionstakt nach oben zu bewegen. Bei dem/den entsprechendem/n Zylinder(n) sind alle Ventile geschlossen und wie bei einer zugehaltenen Luftpumpe baut sich ein Druck auf. Sind nun die Ventilsitze oder die Kolbenringe nicht ganz dicht (zumindest letztere können es technisch nie sein) entweicht langsam die Luft ausvdem Zylinder (wie bei der Luftpumpe, wenn man den Finger auf dem Auslaß etwas lockert) und der Kolben geht nach oben, was eine halbe Kurbelwellenumdrehung bedingt und damit das Auto ein kleines Stück "rollen" läßt. Je nach Form der Kurbelwelle ist nun der nächste Zylinder im Kompressionstakt und das Ganze beginnt von vorn oder die Kurbelwelle dreht noch solange weiter, bis ein Zylinder im Kompressionstakt ist. Da bei Zweitaktern die Kompression über das Kurbelwellengehäuse erfolgt und dort die Steuerscheiben schlechter abdichten als die Ventile im 4-Taktmotor, baut er viel weniger Gegenkraft auf (weshalb die Trabis schneller "unten" waren;)).

    Auch eine gute Kompression beim Kompressionstest sagt dazu nicht zuviel aus, da dabei die Kurbelwelle mit Kraft zügig zwischen den Totpunkten bewegt wird, die Kraft beim Parken aber über einen längeren Zeitraum einwirkt und so die Luft im Zylinder langsam über kleinste Undichtheiten (Kolbenringspalte) entweicht, die beim Betrieb des Motors kompressionstechnisch unerheblich sind.

    Ein leichter Rostansatz sowohl an Bremsscheiben wie auch innen an Bremstrommeln ist normal und kann je nach Witterung auch schon nach wenigen Stunden einsetzen. Dieser Rostfilm ist ungefährlich und bremst sich bei der nächsten Betätigung ab. Angelegte Bremsbacken (Handbremse) können allerdings dadurch "ankleben" und die Bremse löst sich beim losfahren geräuschvoll (oder auch garnicht, vorsichtige Hammerschläge auf die Bremstrommel helfen dann meist).

    Es gibt wohl auch die Meinung, dass der permanente Druck der angezogenen Bremsbacken die Trommeln verziehen könnte, ob man soviel Kraft per Handbremshebel und Seilzüge übertragen kann, bezweifle ich aber, dann müßten die Trommeln bei beherztem Tritt aufs Pedal ja zu Ostereiern werden.:D

    Das Festfrieren im Winter betraf früher fast immer die (schlecht geschmierten) Bowdenzüge der Handbremse durch eingedrungenes Wasser. Die heutigen Bodenzüge sind dagegen mit Gummifaltenbälgen eigentlich gut geschützt und es sollte kein Thema mehr sein. Trotzdem auf gerader Fläche nur den Gang einlegen und bei leichter Neigung zusätzlich Radkeile nutzen, ist bei Temperaturen, die um den Nullpunkt (°C) schwanken, sicher kein Fehler. Bei klirrendem Dauerfrost dringt jedoch auch kein Wasser ein...;).

    Leichte Neigung des Parkplatzes und nur eingelegter Gang kann bei mangelnder Kompression des Motors zum langsamen "taktweisen" Wegrollen des Autos führen, konnte ich auf unserem Firmenparkplatz einige Male beobachten, zum Glück nie etwas mit Blechkaltverformung passiert. Bauartbedingt ging das "Vorhoppeln" beim zweitaktenden Trabant sehr schnell, aber auch Viertakter hats erwischt...

    Dann sollte man die, ggf. via RA, mal auf den Text der StVZO hinweisen. Der läßt diesbezüglich keinen Ermessensspielraum und ist eindeutig. Natürlich trifft man hin und wieder ;) auf nicht ganz so perfekt gesetzestextbewanderte Ordnungshüter, aber dies sollte die Ausnahme sein... Und der Hinweis, man könne ja mehr laden, ist genauso schlüssig, wie das KFZ mit Höchstgeschwindigkeit 215km/h darf nicht in die Tempo-30-Zone, denn es könnte ja schneller fahren...:D.

    "Fahrzeug und erste Auspuffanlage waren zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt, davon abgesehen aber vollkommen einwandfrei"

    Unser Ignis2 ist jetzt 19 Jahre alt und hat noch immer die bestens funktionierende erste Auspuffanlage drunter. Einzig eine Verstärkungsstrebe am ESD musste nachgeschweisst werden vor Jahren. Und der Wagen wird fast ausschliesslich Kurzstrecke bei jeder Jahreszeit bewegt! Am Opel-Kadett war aller 3-4 Jahre ein neuer ESD fällig!

    "Die zulässige Anhängelast ist die maximal zulässige Last, die ein Kraftfahrzeug (PKW, LKW, Zugmaschine etc.) mittels eines (oder selten mehrerer) Anhänger hinter sich her ziehen darf. Maßgebend ist dabei nicht das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers, sondern die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs und die tatsächliche Masse (Achslast) des gezogenen Anhängers. Die zulässigen Anhängelasten ergeben sich allgemein aus der Straßenverkehrszulassungsordnung (ins. § 42 StVZO) oder einem eventuell fahrzeugspezifischen (Einzel-)Gutachten, sowie der Definition in der Verordnung (EU) Nr. 1230/2012 der Kommission Art. 2 (9)."

    Eindeutig: entscheidend ist die tatsächliche Masse des Anhängers. Wieviel der Anhänger an sich als maximale Gesamtmasse eingetragen hat, spielt in der StVZO/StVO keine Rolle in Bezug auf die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs. Die Werte in der Anhängerzulassung dürfen aber logischerweise nicht überschritten werden, d.h. ein Hänger mit 300kg Gesamtmasse darf auch maximal so viel wiegen, selbst wenn das Zugfahrzeug 600kg (ungebremst) ziehen darf. Umgekehrt darf dieses Zugfahrzeug aber einen Anhänger mit lt. Anhängerzulassung max. 750kg Gesamtmasse (ungebremst) ziehen, wenn die tatsächliche Gesamtmasse des Anhängers 600kg nicht übersteigt. Ein Motorradtrailer (gebremst) von 400kg Leermasse und zwei Krädern a 300kg darf also problemlos vom S-Cross gezogen werden, da sind sogar noch 200kg mehr möglich.

    Wenn Rennleitungen da andere Bestimmungen auflegen, ist das ihr Hausrecht, gilt aber nicht auf öffentlichen Strassen.

    Aus Gründen der Fahrstabilität sollte das Zugfahrzeug immer schwerer sein als der Anhänger (mal von Traktoren abgesehen, die fahren dann aber eh mit geringen Höchstgeschwindigkeiten). Natürlich kann der S-Cross wesentlich höhere Lasten ziehen (beim Abschleppen gibt es keine Begrenzung, nur Motor und Kupplung sollten es abkönnen;)), da drückt dann aber auch keine Deichsellast nach unten/oben und seitwärts. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Fahren mit einem leeren Tandemachser/Kastenaufbau (600kg Leermasse) auf der BAB mit Querfugen/Wellen sehr unschön ist, da der Anhänger ständig das Fahrzeugheck be- und entlastet. Beladen (hier dann max 600kg Zuladung) und mit entsprechender Deichsel-/Stützlast läuft das Gespann dann deutlich ruhiger. Schnelle Ausweichbewegungen möchte man dann aber nicht mehr machen... Leermasse PKW und Masse des beladenen Anhängers sind ja dann fast gleich... Ein 2,5t-Geländetrumm als Zugfahrzeug reagiert da dann natürlich viel unproblematischer... Ansonsten habe ich kurz nach der Wende mit den 26 Trabi-Pferdchen auch einen 4m Tandemachs-Hochplaner (hätte den Trabi darin einparken können) "bergauf" mit Gegenwind gezogen (Leermasse Trabi gleich Leermasse Anhänger, so rund 600kg). Allerdings hätte mich da auch der Bauer mit dem Trecker überholen können, bei knapp 40km/h war Ende Gelände...:D.

    "Wasserbasierte Pigmentaufschlemmungen" statt harzgebundener Lacke, hochfeste aber ultradünne Bleche zur Gewichtsreduktion, sparsame Verzinkung, teils nur einseitig, kapillaraktive Blechfalze mit mehreren Lagen bei sparsamen Dichtmitteleinsatz und die Einsparung der Hohlraum- und Unterbodenkonservierung lassen längst vergessen geglaubte "Schnellroster" entstehen. Das was im ersten Moment als "Umweltschutz" erscheint, erweist sich nach kurzer Zeit als gigantische Materialvernichtung. Von den derzeit produzierten Autos werden nur sehr wenige das H-Kennzeichen erreichen. Aber da ist die "braune Pest" nur ein Faktor, der mittels guter Konservierung sogar beherrschbar ist, die ganzen Elektronikgimmecks werden die Autos nicht in den Bereich von 30 Jahren +x kommen lassen, wenn von den zig in einem Auto verbauten Platinen nur wenige defekt gehen, ist die Reparatur schon ein wirtschaftlicher Totalschaden ausserhalb der Garantie. Und bei den häufigen Modifikationen in kurzen Zeiträumen nutzen auch preiswerte Teile vom Verwerter nichts.

    Nachhaltig soll zwar irgendwie alles sein, ist aber nur noch für kurze Nutzung und dann ab in die Tonne konzipiert. Frei nach dem Motto: Was lange hält, bringt kein Geld! Fängt bei Klamotten an, über Heimelektronik, Haushaltgeräte bis zu KFZ und Baustoffen. Habe Geräte aus Anfang der 90er, die laufen tadellos, wenn mal was defekt geht oder verschleißt, läßt es sich leicht wechseln, neuere Geräte geben häufig schon gleich nach der Garantie den Geist auf und die Reparaturen sind arbeitsaufwändig und teuer. Nein, früher war mit Sicherheit nicht alles besser, aber die Qualität von der Konstruktion bis hin zur Fertigung war eindeutig höher.

    Hallo, willkommen in der "Suzuki-Gemeinde"!

    Wir fahren seit 19 Jahren die Japaner aus Ungarn und sind noch immer sehr zufrieden! Alle 3 (Ignis2, 3 und S-Cross) als reine Sauger ohne Turbo oder E-Booster. Zu diesen Teilen kann ich also keine Erfahrungen beitragen. Aber bis auf den Motor und das leichte Face-Lift ist mein S-Cross (BJ 2013) ja weitgehend baugleich zum 2018er. Sehr positiv: er läuft und läuft und läuft (wie früher der Käfer:)). Natürlich ist er preisbedingt keine hochwertigst verabeitete Luxuslimousine, aber ausser mal ein Klappern hier und ein Quitschen dort gibt es keine Abstriche. Bis 2019 soll/ist die Konservierung auch top, bisher keine Stellen mit der braunen Pest entdeckt. Habe als er nagelneu war aber auch gleich alle Falze und Kanten im Bereich hinter der Kunststoffabdeckung am Unterboden bis zur Heckschürze "nachkonserviert".

    Zu Fahrten mit der Anhängerkupplung: bedingt durch die Einfederung durch Beladung und Stützlast schwindet die Bodenfreiheit an der Hängerkupplung deutlich. Immer noch mehr als bei vielen PKW/Kombis, aber doch zu beachten bei Fährauffahrten, stark gewölbten Fahrbahnen etc.. Gab da schon "sanften" Bodenkontakt, bei der Materialstärke der Hängerkupplung aber nur ein Kratzer...

    Reifen fahre ich derzeit Goodyear Vector 4 Ganzjahresreifen. Der Rädertausch in Frühjahr und Herbst entfällt, aber zu den Sommerreifen merkt man schon einen Unterschied in der Performance. Aber zum Rasen ist der 120PS S-Cross eh nicht der richtige, der 140PS-Motor gibt da sicher etwas mehr Sportlichkeit.;)

    Ansonsten kann ich nur sagen: ein super Kompromiß aus Aussengröße, Innenraum, Fahrleistung, Komfort und Preis und ich würde ihn mir wieder kaufen (die neuen haben mir allerdings zu viel Pieps-Nerv-Elektroschrott ab Werk).

    Alles klar, das ist nicht das Rappeln bei untertouriger Last. Scheint eher was mit Einspritzdüsen oder Zündung zu sein. Nicht immer wird etwas im Fehlerspeicher hinterlegt. Hatte vor Jahren ein ähnliches Problem, fing mit ganz seltenen einzelnen Aussetzern bei niedriger Drehzahl an, wurde dann häufiger, durfte nicht mehr unter 2500 U/min kommen, darunter starker Leistungseinbruch, ging noch einige 100km gut, auch die Rückfahrt über 250 km BAB ging, kurz vor der heimischen Garage hatte er dann nur noch 3 Töppe. Mit Suzuki-Pannen-Dienst huckepack zur Werkstatt (da lief er sogar wieder auf allen 4 Zylindern). Keine Motorkontrolleuchte, leerer Fehlerspeicher. Es war dann aber doch eine Zündspule. Nach Austausch alles wieder bestens.

    So ähnlich hört sich ja dein Fehler auch an, allerdings hattest du die Spulen ja schon erneuert...

    Ich würde mich auch den verkokten Zylindern widmen. Vielleicht schließen/öffnen die Ventile nicht mehr richtig?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass sowas von dieser Dompteur getriebenen Fahrweise kommt. Zu früh hochschalten, am Ende noch am Berg. Irrsinnig. Spart vielleicht bissi Sprit, vernichtet aber den Motor. Schlechter Tausch.

    Man darf heute sicher auch unter 2000 Upm Gas geben, ich gehe aber nie unter 1500 und dann auch kein Vollgas. Ist ja kein Schiffsdiesel.

    Kann auch sein ich liege komplett falsch, aber meine Motoren und Turbos halten.

    Theoretisch kann man auch einen kleinen Benzinmotor schon ab Leerlauf beschleunigen. Ihm fehlt dann nur jegliches Drehmoment und unter Last schädigt es die Kurbelwellen- und Pleuellager. Man merkt recht gut, wann der Motor ein Mißverhältnis von Drehzahl und Last hat, er ruppelt und "klingelt". Spätestens da sollte man vom Gaspedal gehen und runterschalten. Das kann auf ebener Strecke mit sanftem Beschleunigen schon ab gut 1000U/min klappen, bergauf oder bei schnellem Tritt auf's Pedal kommt aber unter 2000U/min da nicht viel ausser beschriebenes Ruckeln. Und der Turbo hebt zwar das Drehmoment des Motors an, benötigt dazu aber Abgas. Und die Abgasmenge knapp über Leerlauf ist da zu gering, weshalb frühere Turbomotoren auch ein ausgeprägtes "Turboloch" hatten, unter dem nichts ging, erst wenn die Drehzahl und die Abgasmenge hoch genug waren, kam der Bumms, oft recht plötzlich und heftig, so daß hinterachsangetriebene Wagen auch gern mal quer fuhren... Dank der Mehrstufen- oder geregelten Turbos ist das Turboloch kaum noch präsent, aber die Physik verlangt immer noch: ohne Abgas keine Aufladung!

    Ansonsten gilt: je kleiner der Hubraum, je höher die notwendige Drehzahl für gleiche Leistungsabgabe, da entsprechend der komprimierten Luftmenge Kraftstoff angesaugt/eingespritzt wird, der bei der explosionsartigen Verbrennung eine bestimmte Menge Energie abgibt. Mehr Luft (pro Zeiteinheit) gleich mehr Kraftstoff und somit mehr Bumms. Geht bei gleicher Drehzahl mit mehr Hubraum (Ami-V8) oder Aufladung (Turbo). Oder halt mehr Drehzahl gleich mehr Verbrennungen pro Minute.

    wenn ich Berg auffahre, 2ter Gang, 1300rpm Motor so gut wie keine Leistung, hört sich auch nicht nach ordentlicher Verbrennung an, bis 1900-2000rpm, als würde jemand einen Schalter umlegen zieht die Kiste durch mit seinen 107 PS.

    Ich kenne zwar den Drehmomentverlauf des angesprochenen Motors nicht und weiß auch nicht, wie der Wagen vorher beschleunigte, aber das der Motor bei unter 2000 Touren bergauf nicht zieht und ein untertouriges Lastruckeln und Klingeln zeigt, erachte ich als eigentlich normal. Benziner leben halt von Drehzahl (oder Hubraum, der fehlt allerdings bei 1600 Kubik ;)).

    331€, das ist absolut wenig, ich hatte selbiges (Durchsicht, HU, Klimaanlage nachfüllen) beim S-Cross und Ignis für jeweils knapp 600€. Die Inspektion fiel mit ca. 140€ Arbeitskosten auch gering aus, selbiges verlangt ja auch der TÜV für seine paar Minuten, dazu noch Öl, Bremsflüssigkeit und das überteuerte Klimamittel...

    Der Kühlkreislauf bei Suzuki ist bis zum Kühlerverschluss "geschlossen", im Kühlerverschluss befindet sich das Druckventil, d.h. bei zu hohem Druck des Kühlwassers wird es in den Ausgleichsbehälter geleitet, umgekehrt zieht sich der Kühler Flüssigkeit aus dem Ausgleichbehälter bei Unterdruck. Wasser hat bei 4°C seine geringste Dichte, das bedeutet, das Kühlwasservolumen ist bei den derzeitigen morgendlichen Temperaturen am geringsten, der Stand im Ausgleichbehälter also niedriger als z.B. bei 20°C oder -5°C. Sollte die beobachtete Senkung des Kühlwasserstands allerdings bei gleicher Bezugstemperatur sein, hat das System Flüssigkeit verloren. Das kann durch "Ausgasen" bei zu hoher Motortemperatur (unwahrscheinlich) oder ein Leck geschehen. Da das Leck an vielen Stellen sein kann, erst mal den Flüssigkeitsstand weiter beobachten, sollte er permanent geringer werden, ggf. Wasser (reicht im Notfall) soweit auffüllen, das die Werkstatt erreicht werden kann ohne Motorüberhitzung. Eine Sichtkontrolle auf Lecks im Kühlkreislauf ist natürlich auch sinnvoll, das Kühlwasser hinterlässt typische Ablaufspuren, fühlt sich leicht "seifig" an, schmeckt süß und hat einen auffälligen Geruch.

    Aber wie geschrieben, erst einmal beobachten, ob es wirklich weniger wird oder nur an der temperaturabhängigen Dichteänderung lag. Solange es über der min-Marke steht, besteht keine Gefahr für den Motor.

    Bei unserem Ignis haben die Domlager auch schon wieder "beginnendes Spiel", müssten jetzt so knapp 40.000 runter haben, die ersten waren nach gut 50.000 fällig. Die Mischung aus mittelprächtiger Qualität und grottigen Schlagloch-Buckel-Pisten spielt da sicher eine grosse Rolle. Zum Glück sind die Kosten überschaubar (waren sie zumindest beim ersten Tausch) und in deinem Fall eventuell ja noch Garantie, wobei sich die Hersteller da gern auf "nutzungsbedingten Verschleiss" berufen, um nix zu zahlen... Immerhin sind Premiumwagen da aber auch nicht viel besser, BMW hatte da ja mal grosse Probleme mit den Dreiecklenkern der Vorderachse und den Karrosserieanschlägen der Hinterachse. Insofern sind die Suzukis sogar besser und haltbarer, kostengünstiger auf jeden Fall!