Beiträge von dav1963

    Die Diskussion kreist fiktiv um sich selbst. Auch Sachverständige und Juristen werden hier keine Einigkeit zeigen. Wie heißt es so schön: 3 Juristen, 5 Rechtsauslegungen...

    Aber von mir als weitgehend "assistentenfreiem" Autobesitzer: Funktioniert nach dem temporären Deaktivieren des Bremsassistenten der Tempomat noch? Wenn ja, statisch oder mit Abstandsreglung? Und wenn er es tut, warum macht man sich den Griff zum Ausschalter des Notbremsassistenten nicht einfach genau so zur Angewohnheit wie den Griff zum Gurt? Dann brauchts auch keine Basteleien an der Elektronik. Wenn der Tempomat allerdings dann auch deaktiviert ist - dann entweder leider auch ohne ihn oder halt alles mit Notbremsassi. Aus den Beiträgen ist ja zu entnehmen, daß er bei vorausschauender defensiver Fahrweise selten "Fehlalarm" gibt und einen "sportlichen" Fahrstil pflegt man eh ohne Tempomat...

    danke susi!

    habe auch mal deinen beitrag zur felge gelesen. ich kapier das nicht ganz. ich denke, der comfort+ wird mit 16er felgen ausgeliefert. deshalb vetstehe ich das hin und her mit den 15er und 16er felgen (noch) nicht.

    was muss man dazu wissen?

    Soweit ich weiß, gibt es für die 16er Felgen kaum Reifenfabrikate, insbesondere bei Ganzjahresreifen, bei 15 Zoll ist das Angebot breiter aufgestellt.

    Ich verstehe den Gedanken dahinter schon und der ist gut. So wie die Airbags im Falle des Falles die Unfallfolgen für die Insassen mindern sollen, sollen diese "Assistenten" Unfälle verhindern oder zumindest ebenso mindern. Aber im Gegensatz zum Airbag, der nicht nervt und auch nicht grundlos aufgeht (mal von wirklichen Einzelfällen und dann meist anderen Begleitumständen abgesehen), irritieren viele der neuen "Assistenten" mit Warnmeldungen bis hin zu Lenk- und Bremseingriffen, die den Fahrer meist nur ablenken und damit das Unfallrisiko sogar noch erhöhen. Um im Falle des Falles nicht zu versagen, werden sie so programmiert, daß sie auch bei vom Fahrer kalkulierten Fahrsituationen unerwartet eingreifen, da die KI zwar schneller ist als der Mensch, aber weder abstrakt noch vorausschauend "denken" kann. Dem ungeübten Fahranfänger mag das sehr hilfreich sein, den Erfahrenen nervt es einfach. Insofern, als Option ja, als Verpflichtung nein, da schießt die Gesetzgebung dank der Lobbyisten übers Ziel hinaus. Das war eigentlich mein Grundgedanke. Wer möchte, soll sich das gesammelte Piepwerk ordern, wer nicht, sollte auch nicht gezwungen werden. Selbst die Anschnallpflicht sehe ich da kritisch. Wer aufgepaßt hat und die Grundlagen der Masseträgheit im Physikunterricht begriffen hat, gurtet sich ganz selbstverständlich freiwillig, dem Rest sollte man es gut erklären/zeigen: einmal auf dem Gurtschlitten der Polizei/Dekra in den Gurt gedrückt beim Aufprall und man weiß wozu das Teil gut ist... Als nächstes kommt dann die verpflichtende Alkoholkontrolle vor Fahrtantritt, die Pappenheimer, die im Suff fahren, werden es zu überlisten wissen, der übergroßen Mehrheit wird aber pauschal kriminelles Handeln unterstellt. Aber das führt jetzt in ein weites Feld über das Thema der Fahrassistenten hinaus...

    PS: Noch eine ironische Anmerkung: Während diverser Italienurlaube ist mir aufgefallen, daß für viele Italiener Sicherheitsabstand, auch auf der Autobahn, bedeutet: die Stoßfänger berühren sich gerade noch nicht... War mir anfangs sehr mulmig, so "direkt auf der Hängerkupplung" den Nachfolger zu haben, aber dann überlegte ich mir: gar nicht so dumm von denen. Wenn ich bremse, erfolgt das "Andocken" des Hintermanns sofort und ohne großen Geschwindigkeitsunterschied, also mit wenig kinetischer Energie. Und dann bremse ich halt den gesamten "Zug" runter...;)

    Ansonsten mußte ich dort im Norden des Pizza-Pasta-Landes allerdings feststellen: sie fahren rasant aber aufmerksam und kommen so recht gut klar, ohne ständige Kaltverformungen des Bleches. Und ihre Einparkkünste sind genial, nie hätte ich geglaubt, in was für Lücklein man sein Auto ohne anzuecken elegant einfädeln kann...

    Deine Worte, Supernasenbär, bestätigen ja eigendlich nur die meinen. Angepaßte Fahrweise und man braucht das Zeugs nicht. Sollte man in der Fahrschule gelehrt bekommen. Wenn nicht, braucht man halt den permanenten "elektronischen Fahrlehrer", auch ein Weg zur Erkenntnis...

    Durch diese Vorschriften sind Neuwagen für mich völlig uninteressant geworden. Abgesehen vom Preis dieses E-Gedöns will ich mich als Fahrer nicht von diesem ganzen piepsenden und fehlfunktionierenden "Warnerleins" entmündigen lassen. Sollte in ferner Zukunft ein echt autonomer Fahrbetrieb funktionieren und ich dies noch erleben, wäre das etwas anderes. Aber solange ich eh selbst fahren muß... Einige Features wie z.B. ABS und im Crashfall sicher auch die Airbags, möchte ich schon an Bord haben, ebenso den Komfort einer Klimaanlage, die ja auch durch angenehme Temperaturen zur Fahrsicherheit beiträgt. Statt auf die noch immer recht unzuverlässigen "Assistenten" zu pochen, sollte die Fahrschulausbildung optimiert werden und die Ablenkung vom Verkehrsgeschehen minimiert werden. Und wenn dann noch vorausschauend und mit Rücksichtnahme angepaßt gefahren wird, bleiben Blech und Knochen auch ohne "Nerv-Pieps-Warn" heil.

    Auch eine Technik die nur mit sinnlisen Warnungen und Gepiepe nervt, gehört nicht in ein KFZ, das lenkt ab und irritiert. Warnungen, die meist falsch sind, werden dann auch ignoriert, wenn sie richtig sind. Und falsche Eingriffe in die Fahrzeugführung, s.o., gehen gar nicht! Wozu dieses ganze Gedöns? Der Fahrer hat sich auf die Straße zu konzentrieren und aktiv den umgebenden Verkehr zu beachten. Dann braucht man diese ganzen bescheuerten "Warnerleins" und "Pieperleins" auch nicht! ABS ist eine hervorragende Erfindung, weil niemand kann so schnell "stotterbremsen", ebenso ESP, wenn es sinnvoll regelt, da es ebenfalls niemanden gibt, der in Grenzsituationen Räder einzeln gezielt abbremsen kann. Allerdings kommt man bei vorausschauender und angepaßter Fahrweise kaum in diese Grenzbereiche. Der Rest ist nur Vortäuschung falscher Sicherheiten, was zu riskanterem Fahrstil und vermehrter Ablenkung führt. Nebenher werden die Neuwagen durch diese Spielereien immer teurer und störanfälliger, was dann die Wartungskosten erhöht und im schlimmsten Fall das Auto in einen rollenden Haufen Elektronikschrott verwandelt, wenn Ersatzteile nicht zu bekommen oder für den Zeitwert zu teuer sind. Denn einfach "abschalten" geht spätestens bei der nächsten HU dann nicht mehr.

    Keine Ahnung, zu was der Anschluß bei den neueren Modellen alles befähigt ist, bei meinem S-Cross erster Baureihe dient er einzig zum Einstecken eines USB-Sticks, um damit MP3 via Radio abzuspielen. Dabei sind einige Anforderungen an Stickgröße und Dateienstruktur zu beachten, steht alles in der Bedienungsanleitung.

    Will man das Auto frühzeitig wieder verkaufen, verbessert die Vollausstattung den Wiederverkauf, ohne aber die Kosten der Vollausstattung wieder einzuspielen. Will man ihn länger fahren, reicht das an Extras, was man auch nutzt. Ungenutztes verteuert nur das Auto und sorgt ggf. fur erhöhte Wartungs- und Reparaturkosten. Vom Nerv-Piep-Faktor einiger "Spielereien" ganz abgesehen. Üblicherweise schnüren die ostasiatischen Hersteller aus Produktionsgründen Ausstattungspakete, mit denen man als Käufer dann "glücklich" werden muß. Meist hat man bei den Paketlösungen trotz der Extras, die man eigentlich nicht braucht, noch einen Preisvorteil gegenüber der Einzelorder z.B. bei deutschen Herstellern. Hinterher nachrüsten ist allerdings in jedem Fall die aufwendigere Variante (oder halt nur ein billiger Ersatz, wie z.B. Heizauflagen statt Sitzheizung; funktionieren, sind aber immer knittrig oder störend). Ansonsten klar: Haben ist immer besser als Brauchen, der Geldbeutel muß es allerdings auch hergeben...;)

    Der Comfort+ hat neben einigen elektronischen "Spielereien" lt. Fotos eine Klimaautomatik, der Comfort nur eine manuelle. Wer beides kennt, wählt sicher die Automatik. Aber natürlich kommt man auch sehr gut mit einer manuellen klar, muß man halt ab und an zu den Reglern greifen. Die sind ja, wie von Ignis-Fahrer schon angemerkt, sehr gut intuitiv bedienbar. Ob der Vorteil der Klimaautomatik den Mehrpreis und das zwangsweise darin enthaltene Nerv-Piep-Elektronik-Gedöns wert sind, muß jeder selbst entscheiden. Ein weiters Kaufargument für den + wäre der Tempomat, so der Comfort keinen hätte (der 2019er hat keinen). Wer oft BAB oder Landstraße fährt, lernt schnell den Vorteil des entlasteten "Gasfußes" kennen. Ob die Tasten dafür nun im Lenkrad, am Lenkstock oder an anderer griffgünstiger Stelle sind, ist eher Nebensache.

    damit bin ich nicht einverstanden! stützlast ist die statisch last in ruhe. wenn etwas auf der kugel nach unten mit 50 kg (500 N) drückt aber etwas am selben angriffspunkt mit 100 N nach oben zieht, bleiben rechnerisch 40 kg (400 N) auf der kugel übrig. da machste nix dran. und DAS zählt als stützlast. das würde jeder sachverständige vor gericht bestätigen müssen!

    was an dynamischen kräften während der fahrt über bordsteine durch schlaglöcher und bodenwellen, vollbremsungen etc. passiert, weiß kein mensch!

    Erklär es dem Uniformierten oder dem Gutachter, ich glaub trotzdem nicht, daß man es so einfach subtrahieren kann. Ich weis schon, warum ich, trotzdem ich selbst viel mit Hängern oder dem Fahrradträger unterwegs bin, bei Autos mit selbigem Beiwerk vor mir entweder schnellstens überhole oder viel Abstand halte. ;)

    ps: entscheidend ist übrigens auch, WO die kupplung des fahrradheckträgers am auto befestigt wird.

    die kupplungsmimik des komplettpaketes von thule (träger + kupplung) wird weiter nach vorne am fahrzeugschassis angebracht als die "normale" anhängerkupplung, die für den fahrzeugtyp vorgesehen ist. so hat es jedenfalls meine werkstatt erklärt.

    das drehmoment durch den hecktäger greift also näher am drehpunkt (hinterachse bzw. hinterräder) an, was die vorderräder dann weniger entlastet..

    Die Kupplungskugel gehört m.W. zum System der Hängerkupplung (Westfalia, Brink, Auto-Hak usw.. Vom Trägerhersteller wird da nichts zugeliefert, da die Kupplungs-Systeme entweder starr montiert oder abnehmbar herstellerspezifisch sind. Das Komplettsystem aus Montagebrücke am Fahrzeug + Kupplungshaken mit Kugel ist geprüft und nur so zertifiziert. Die Kupplungskugelmitte befindet sich bei korrekter Montage beim S-Cross und Auto-Hak-System ca. 60mm hinter dem Stoßfänger, daß bedeutet, zwischen ihm und der Aussenseite der Kugel sind etwas über 3cm "Luft". Die benötigt man zum Ankuppeln von Hänger oder Fahrradträger, sonst gibt es Schrammen am Stoßfänger. Näher ran geht also nicht. Allerdings haben die Schraublöcher/Schrauben der Verbindung Aufnahme des abnehmbaren Teils zum Querträger etwas Spiel, so daß bei der Montage die Kupplung etwas nach hinten/unten gekippt fixiert werden kann. Wie groß die Kräfte des Fahrradträgers sind, die auf die Kupplung einwirken, konnte ich selbst erleben, nach Durchfahren einer Bodenwelle hat sich der Träger trotz mut korrektem Drehmoment angezogenen Schrauben im Rahmen dieses Spiels bewegt. Der Fahrradträger steht dann hinten leicht abwärts und er Abstand zwischen Kupplungskugel und Heckstoßfänger war deutlich vergrössert, die plane Fläche oben auf der Kugel war nach hinten abwärts geneigt. Wohlbemerkt, nicht der Fahrradträger hat sich auf der Kugel bewegt, sondern das Aufnahmeteil für den abnehmbaren Haken unter dem Fahrzeug! Abhilfe hat eine zusätzliche Stützschraube zwischen diesem Aufnahmeteil und der Abschleppöse am Fahrzeugheck gebracht. Hier wirken also große Hebelkräfte, die auch ein (im geringen Grade elastischer) Gurt zur Heckklappe nicht auffängt.

    eins noch: bei unserem auris spanne ich stets noch einen gurt zwischen dem bügel des thule radträgers und der oberen kante der heckklappe. kann ich nur empfehlen! macht den träger wesentlich ruhiger während der fahrt, reduziert das gewippe des beladenen trägers (und gibt ein besseres gefühl unterwegs...). probiert es mal aus!

    aber jetzt kommt`s: durch das verspannen entlastet man den träger, da sich ein wg. des schrägen gurtes ein kräfteparallelogramm ergibt mit einer senkrechten komponente, die nach oben wirkt und die anhängerkupplung entlastet.

    das kann ausreichen, um unter die max. stützlast zu kommen.

    ich werde vielleicht mal den zug im gurt mit einer federwaage ("fischwaage") ermitteln - noch habe ich keine - und dann bei einer kontrolle durch die "freundlichen" die berechnung unter die nase reiben...

    edit: da der spanngurt gegen die horizontale beim auris etwa 30° geneigt ist, wäre die entlastung halb so groß wie der zug im gurt (sinus 30° = 0,5). also bei z. b. 20 kg seilzug würde die kupplung um 10 kg entlastet usw...

    Zulassungstechnisch ist diese "Entlastung" auch irrrelvant und wie geschrieben, es sind nicht die statischen 50 oder mehr Kilo Stützlast, es sind die fahrdynamischen Kräfte, die die statische Last ggf. vervielfachen. Statisch kann man sich ganz locker auf die Kupplungskugel stellen, auch bei 100kg wackelt da nichts, aber mit der senk- und/oder waagerechten Beschleunigung beim Durchfahren von Bodenwellen treten immense Kräfte auf (die Masse geht hierbei nur linear ein, die Beschleunigung/Quergeschwindigkeit aber zur 2. Potenz). Und während beim Ziehen eines Anhängers dessen Achse einen Großteil der Kräfte mit aufnimmt, werden sie beim Fahrradträger zu 100% in die Kupplung übertragen, dank der Hebelwirkung sogar nochmals verstärkt. Bis zur fahrzeugspezifischen Stützlast sind diese Kräfte sowohl für Auto als auch Kupplungssystem berechnet/getestet, sicher mit x% Sicherheitsbereich, aber irgendwann ist auch der überschritten und es macht "knack"...

    Die Konservierung von innen ist ganz wichtig. Wenn man da irgendwie rankommt (Kofferraumverkleidung, Rückleuchtenöffnung o.ä.) vor dem Herbst noch mal Hohlraumwachs aufbringen. Da sammelt sich das Kondenswasser und die Spachtelmasse ist hygroskopisch und wird unterwandert. Von aussen gibts dann nicht mal mehr Blasen, innen gammelt es aber ggf. munter los. Ist eine blöde Stelle, die Frontkotflügel lassen sich ausbauen, hinten ist aus Gründen der Steifigkeit aber alles ein Stück bzw. verschweißt. Und durch Versteifungsbleche entstehen mehrere Blechlagen mit miserabler Zugängigkeit. Beim Hohlraumwachsen nur beachten, daß vorhandene Kondenswasserabläufe sich nicht zusetzen, sonst bildet sich ein Biotop ;).

    Grundsätzlich wird sich der Benzinverbrauch im realen Fahrbetrieb zwischen dem Mildhybrid und dem reinen Benziner kaum unterscheiden. Bei viel Schubbetrieb und Beschleunigungen (Stadtverkehr) wird der Hybrid etwas weniger verbrauchen, bei relativ konstanter Fahrt auf der Landstrasse und Autobahn könnte der Benziner sogar besser sein, da der etwas leistungsstärkere Motor weniger gefordert ist. Unser Ignis3 ("Non-Hybrid) braucht im Durchschnitt unter 5l/100km real. Der Mix ist sogar autobahnlastig, da kommt es dann auf den "Gasfuß" an. Somit liegt er im Bereich der Euro6d-temp Werte des Hybrid. Insgesamt recht durftig für den technischen Mehraufwand beim Hybrid. Da hat ein verbessertes Motormanagement vom 2004er Ignis2 (99PS) zum 2019 Ignis3 (90PS) und eine etwas geringere Leermasse des Neueren viel mehr gebracht: 7,5, eher 8l/100km beim 2er zu 5l/100km beim 3er, das sind gut 1/3 weniger im Vergleich zum 2er bei nahezu identischen Fahrleistungen.

    Die Links nutzen nix, da im ersten keine Verbrauchsdaten stehen und das Fahrzeug des 2. nicht mehr abrufbar ist.

    Wenn das eine ein Hybrid und das andere ein reiner Benziner sind/waren, dann erklärt sich ein Verbrauchsunterschied allein daraus. Bei Hybridfahrzeugen wird immer ein fiktiver Anteil des E-Antriebs eingerechnet, so daß der Benzinverbrauch auf dem Papier sinkt. Unterschiede gibt es auch beim E-Antrieb, so verbaut(e) Suzuki eine 12V und eine 48V Variante (ob auch im Ignis, weiß ich nicht, aber definitiv in S-Cross und Vitara). Im realen Fahrbetrieb werden diese "Papierwerte" nicht erreicht, das Ganze E-Bramborium aber mit hohen Kosten erkauft und wenn der Akku schwächelt wirds richtig happig. Alles nur wegen des verteufelten CO2 (Pflanzennahrung!!!), das dank des energetischen Mehraufwandes der Akkuherstellung real nicht mal eingespart sondern nur vorverlagert wird, von der Akkuentsorgung dann ganz zu schweigen. Ich persönlich würde sowohl aus Kosten-, als auch Sicherheits- (Brand-/Explosionsgefahr der Akkus) und nicht zuletzt ökologischen Gründen (Abbau von Lithium und Kobalt, ungeklärtes Recycling, fehlende Energieeinsparung) immer den reinen Verbrenner bevorzugen. Erst wenn die Batterietechnologie sicher und umweltfreundlich geworden ist (die energetische Speicherkapazität von Kohlenwasserstoffen wird sie wahrscheinlich nie erreichen...), sollte man über umfassende E-Mobilität nachdenken, bis dahin kann der E-Antrieb für spezielle Anwendungen sinnvoll sein, in jetziger Form taugt er aber nix für eine "Verkehrswende".

    Die erste Frage wäre da, darf sie so fahren, oder fährt sie so?

    Bei normaler Fahrt passiert auch nichts, wenn 100Kg auf die AHK drücken. ABER In Ausweich- oder Notbremssituationen wird es schwierig. Und außerdem ist der Träger fest mit der Kugel verbunden und überträgt die Bewegungen der Fahräder direkt auf den Rahmen des Fahrzeugs, was zu Verwindungen der Karosse führt. Ein Anhänger kann sich auf der Kupplungskugel bewegen, wodurch keineVerwindungskräfte auf die Karosserie übertragen werden.

    Die Hängerkupplung steckt locker eine statische Stützlast von weit über 100kg weg, wenn man beispielsweise mit zwei (oder mehr Leuten) einen Hänger belädt und die sich im vorderen Bereich auf dem angekuppelten Hänger aufhalten, können diese Kräfte durchaus auf die Zugvorrichtung drücken. Umgekehrt kann auch beim Aufenthalt im hinteren Anhängerbereich eine negative Stützlast einwirken. Das steckt die Technik locker weg. Andererseits bringen solche Kräfte dynamisch beim Fahren den Wagen sehr schnell ausser Kontrolle (insbesondere negative Stützlasten mit Ausheben der Hinterachse beim Bremsen lassen den Zug ratz-fatz "zusammenklappen", da die Hinterachse jegliche Seitenführung verliert). Aber zumindest diese Gefahr besteht mit dem Fahrradheckträger nicht...

    Die maximale Stützlast wird vom Hersteller ja nicht erwürfelt sondern ergibt sich aus den physikalischen Bedingungen der Fahrphysik. Eine Last am Heck, egal ob über den Kugelkopf der Hängerkupplung oder die Heckklappenbefestigung ins Fahrzeug eingebracht, verändert die Gewichtsverteilung und die Giermomente. Je weiter hinter der Hinterachse die Gewichtskraft einwirkt, je grösser die Hebelwirkung sowohl in vertikaler (Entlastung der Vorderachse, Verschlechterung der Übertragung der Lenkkräfte auf die Strasse) als auch in horizontaler (Übersteuern bei Kurvenfahrt) Richtung. Gerade ein kleines (Radstand, Motormasse, Gesamtmasse) Auto ist da schnell an den Grenzen angelangt. Ein Anhänger verteilt sein Gewicht zum Großteil auf seine eigene Achse und nur zum geringen Teil über die Stütz-, Anhänge- und Bremslast auf das Zugfahrzeug, während ein Fahrradheckträger egal wo befestigt 100% der Kräfte auf die Fahrzeughinterachse bringt. Bei einem Dachträger wird auch die Vorderachse belastet, der Hecküberstand fehlt und nur ein höheres Kippmoment zum Kurvenäusseren resultiert aus dem etwas erhöhten Fahrzeugschwerpunkt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß das Fahrverhalten durch eine Dachbox mit Auftriebswirkung und gleichzeitig hoher Zuladung im Rücksitz-/Kofferraumbereich auch bei Einhaltung der zulässigen Lasten ab einem (auch windabhängigen) gewissen Tempo (beim S-Cross 1. Baureihe so ab 120km/h) zu einem sehr schwammigen Fahrverhalten durch die entlastete Vorderachse (Hauptgewicht auf der Hinterachse) führt. Und zum "Bootfahren" sind die Fahrspuren einfach zu schmal.;)

    Natürlich kann man durch angepasste Fahrweise und moderates Tempo die Fuhre trotzdem heil über die Strasse bringen (in meinem Falle rd. 2x je 4000km nach Italien incl. zurück), ob die Kombination Kofferklappenheckträger + Kupplungsträger der StVZO entspricht, müsste man abklären (z.B. Achslasten lt. Fahrzeugschein).

    Also bei meinem Kupplungsträger paßt zwischen Heckklappe und Fahrrad definitv kein weiteres Fahrrad. Und das ist beim größeren S-Cross. Und der Fahrradlenker und Sattel stehen in der Höhe über der Mitte der Heckscheibe, so daß auch darüber kein Platz mehr für den Heckklappenträger wäre. Bliebe also nur eins auf dem Dach und eins auf dem Kupplungsträger (so ein Heckklappendings wäre mir zu lavede und zu stressig für die Heckklappe, die man dann auch nicht mehr auf bekommt). Wie man das schwere E-Bike aber auf den Dachträger hievt- ???. Da man mit der Last auf und am Ignis aber eh nicht mehr schnell fahren kann, vielleicht gleich ein passender Anhänger für die Bikes? Bequem zu beladen und garantiert fahrstabiler als Dach- + Hecklast.