Beiträge von dav1963

    Hallo!

    ich hab mal ne frage in die runde kann man ein 16zoll notrad auch verwenden wenn die anderen 17 zoller sind (Vitara allgrip)

    danke im vorraus

    Entscheidend ist der Abrollumfang, also der Aussendurchmesser. Der sollte dem Serienrad nahe kommen/entsprechen, damit die Drehzahl des Notrades dem der anderen 3 entspricht. Auf nicht getriebenen Achsen, z.B. der Hinterachse beim Fronttriebler, kommen sonst ABS und ESP durcheinander, was aber sonst keine Schäden verursacht (ESP läßt sich ja auch abschalten), auf getriebenen Achsen wird bei abweichender Drehzahl allerdings das Differential ständig belastet, wofür es nicht ausgelegt ist. Kleine Unterschiede des Abrollumfangs (max. eh 80km/h) sind da sicher noch unproblematisch, höhere Geschwindigkeiten oder größere Durchmesserdifferenzen könnten dann allerdings zur Zerstörung des Differentialgetriebes führen. Bei 2WD-Frontantrieb-Fahrzeugen das Notrad also auf die nicht angetriebene Hinterachse, ist dann auch beim Bremsen günstiger, und natürlich angepaßtes Tempo. Der Grip des harten (4,2bar) und schmalen Notrades dürfte recht gering sein.;)

    Die Wassermengen beim Waschen/in der Waschanlage verkraftet das Wasserkasten/Lüftungseinlaß/Ablaufsystem ja auch problemlos, so daß der Starkregen da kein Problem sein sollte. Die Abläufe vom Wasserkasten zwischen Kotflügel und Radhausverkleidung sind an sich recht großzügig dimensioniert bei Suzuki, trotzdem kann sich da Laub und Dreck so ansammeln, das es nicht mehr gut abläuft. Dann käme das Wasser aber eher von seitlich unten in den vorderen Fußraum.

    Von den Rädern massiv aufgewirbeltes Spritzwasser kann dann via der Durchführungen an der Spritzwand ggf. auch nach innen gelangen. Da das aufgewirbelte Wasser dann ja eher schräg von unten gegen die Spritzwand drückt, ist die Fehlersuche mit Schlauch oder Gießkanne hier wenig zielführend...

    Die Kontrolle des Wasserkastens und seiner Abläufe ist auf jeden Fall empfehlenswert, hier sammeln sich, je nach Parkplatz, z.B. unter Bäumen, sehr schnell verstopfende Laub- und Blütenreste an.

    Ansonsten alles was herausnehmbar/ausbaubar ist, rausnehmen, das Dämmzeug saugt sich ja ggf. recht mächtig voll.

    Den Akku in die Klimaanlage einbinden, nicht nur mit gekühlter Luft umblasen, sondern direkt im Kältemittelkreislauf integriert, mag herstellungstechnisch ein paar Euronen/Yen einsparen, ist aber weder wartungsfreundlich noch fehlerredundant. Heißt, bei defekter Klimaanlage ganzes Auto defekt! Na prima! Ob der Li-Akku ein Autoleben hält ist sehr fraglich, kommt auf das "Restauto" an, unser Ignis 2 ist jetzt 19 1/2 und läuft tadellos, trotz überwiegend städtischer Kurzstrecke. Öl, Filter, Reifen, eine neue Kupplung und ein paar Kleinigkeiten... Alle 5 Jahre Klimaanlagencheck plus nachfüllen. Schwachstelle ist der Kabelbaum zur Heckklappe, mit leichter Schrauber- und Löterfahrung aber selbst reparabel. Das wird sicher kein derzeitiger Neuwagen erreichen. Die vielen elektronischen Helferlein machen im Defektfall eine wirtschaftliche Reparatur unmöglich, so denn nach über 1 1/2 Jahrzehnten noch entsprechende Ersatzteile verfügbar sein werden. Die BEVs werden dank Akkutod eh selten deutlich über 10 Nutzungsjahre kommen, sind ja schon bei Bagatellschäden wirtschaftlicher Totalschaden, wenn der Akku neu muß... Nennt sich halt nachhaltig ökologisch...

    Wo die Autos durch KI doch nun immer "intelligenter" werden, sollte es doch eigentlich kein Problem sein, einen "heißen" Turbolader zu detektieren und die SSA in diesem Fall seitens der Motorsteuerung schon zu blocken. Beim Spurwechsel, Abstand, Licht und Scheibenwischer werde ich vom Auto "assistiert", beim SSA kriegen das die Entwickler aber nicht hin??? Aber wahrscheinlich geht "Umweltschutz via CO2-Einsparung" über "Umweltschutz via Nachhaltigkeit/Reparatureinsparung"... Na, wenigsten gibt es für die SSA den Abschaltknopf noch!

    Das mit dem Unterdruck im Tank ist normal und der "Umwelt" geschuldet, da Benzindämpfe nicht direkt in selbige dürfen, werden sie vom Motor angesaugt und der Verbrennung zugeführt. Die nicht vorhandene Fehlermeldung unterlegt meinen Verdacht auf ein softwareseitiges Problem, die "Hardware" wird funktionieren, bestimmte Parameter und hier vermute ich die O2-Menge, werden nicht korrekt eingerechnet und führen zu einem nichtoptimalem Motorlauf bei bestimmten Aussenbedingungen.

    Da es alle? Fahrzeuge mit dem Motortyp betrifft, wird es ein Softwareproblem der Motorsteuerung sein. Aus den Sensordaten vom Luftmengenmesser, Drosselklappenstellung, Drehzahl, Lambdasonden etc. wird die einzuspritzende Kraftstoffmenge berechnet. Zusätzlich kann der zugeschaltete Klimakompressor ggf. vom Steuergerät erfaßt und mit eingerechnet werden. Lufttemperatur und Luftdruck beeinflussen den Sauerstoffgehalt und haben damit entscheidenden Einfluß auf die Verbrennung. Sollte der softwareseitig nicht korrekt eingerechnet werden, stimmt die Einspritzmenge nicht optimal und der Motor läuft schlechter. Dies würde ja mit dem Problemauftritt bei Wärme oder/und Höhe über NN (weniger O2-Moleküle je Luftvolumen) oder hoher Luftfeuchtigkeit (Wasserdampf nimmt Verbrennungsenergie auf) korrelieren.

    So eine Anzeige macht eventuell noch Sinn bei Fahrzeugen mit automatischer Scheinwerferreinigung. Ansonsten fällt das mit dem Wischwasser eher unter regelmäßige Fahrzeugkontrolle, wie auch Reifenluftdruck, Öl-, Kühlwasser- und Bremsflüssigkeitsstand. Hat man die Scheibenwaschanlage bei Mistwetter häufig nutzen müssen, füllt man halt bei nächster Gelegenheit wieder auf...

    Die Bremsflüssigkeit sollte zumindest alle 2 Jahre auf den Wassergehalt geprüft werden (mit entsprechendem Messgerät wird die Siedetemperatur bestimmt) und ggf. getauscht werden. Da sie hygroskopisch ist, also Wasser aus der Luft aufnimmt, sinkt der Siedepunkt, so daß bei heißen Bremsen Dampfblasen entstehen könnten, die Bremswirkung nimmt dann dramatisch ab! Bei den Fahrzeugen mit ABS-System muß der ABS-Block entweder sehr aufwendig entlüftet werden nach dem Wechsel oder man drückt, wie in der Werkstatt, die alte Bremsflüssigkeit mit der neuen aus dem System. Da hierzu die entsprechende Vorrichtung nötig ist und man eh eine Hebebühne braucht - den Wechsel gleich vom Freundlichen oder einer freien Werkstatt machen lassen. Die Kosten sind überschaubar und man kann sicher sein, nachher nicht "ins Leere" zu treten.

    Glückwunsch! Viel Geld gespart und nun gleich noch sicher vor erneuter Panne gemacht. Wenn man davor hockt und nur Blech und Plastik sehen kann ein echtes Problem. Wenn die Haube dann auf ist, erschließt sich einem die recht simple Mechanik. Aber wer schaut sich so was schon grundlos an und merkt es sich dann auch noch... Gut, das noch ein paar dieser Jahrgänge unterwegs sind. ;):thumbup:

    Die angebliche Sicherungswirkung von Federringen wurde schon vor über 20 Jahren als frommer Wunsch enttarnt, sie tauchen daher in den Regelwerken auch nicht mehr als Sicherungsmittel auf.

    Ich meinte auch nicht als Sicherung, sondern um mittels der Vorspannung einen langfristig klapperfreien Sitz der Schraube zu erzielen. Die selbstsichernde Mutter erledigt die Sicherung ja hinlänglich.;)

    Die Feder hält den Riegel, das heißt, wenn sie ausgehängt ist, sollte sich der Riegel wegdrücken lassen oder gar von selbst wegschwenken. Beim wegdrücken etwas auf die Motorhaube drücken, dann ist das Ganze nochmal zusätzlich entlastet. Der Riegel muß zur Fahrerseite, also wenn man davorsteht nach rechts. Dann müsste sie aufspringen und nur noch im Fanghaken hängen. Viel Glück!!! Wenn es gefunzt hat, bitte mal kurz mitteilen, scheint aber gar nicht so selten zu sein mit dem defekten Bowdenzug, im Netz stehen viele Einträge, aber zu Suzuki habe ich nichts entdeckt. Und BMW, VW und Citroen haben andere Konstruktionen...

    Bei so vielen gekonterten Muttern + einer selbstsichernden zum Abschluß kann eigentlich nichts klappern. Obwohl ein Federring zwischen einer der am Fangband sitzenden Muttern und selbigem noch wirksamer wäre;). Original sind da sicher Federhülsen drin, wenn die Tür dann öfter in den Anschlag geht, läßt deren Klemmung nach und sie fallen raus. Die Schraublösung ist da sicherer. Wobei eine Schraube, zwei Distanzstücken aus auf die Schraube passendem Kunststoffschlauch und eine selbstsichernde Mutter reichen sollten. Aber deine Lösung ist für die Ewigkeit. Gut, da das Rankommen mit Verkleidungsausbau ja recht friemlig ist.:)

    Da scheint ja die Mechanik schwergängig zu sein. Regenwasser und Staub finden, gerade wenn er draußen parkt, den Weg ins Innere. Wie man dort herankommt, ist sicher herauszubekommen, theoretisch sollte das Spiegelglas auf einem geklipsten Halter kleben, den man ausklipsen kann und dann an die Mechanik kommt. Reinigen und Abschmieren behebt dann vielleicht ganz einfach und preiswert das Problem, wenn nicht, kann es ja immer noch ein neuer werden;).

    Ich kann den S-Cross (1,6er Sauger, 120PS) problemlos mit 55km/h im 5. Gang bewegen, mit eineschaltetem Tempomat hält er selbst an einer Brückenrampe über die Bahngleise, also schon ein paar % Steigung, die Geschwindigkeit. Aber besser läuft er bei diesem Tempo mit dem 4., was dann etwa 2000 Touren sind. Die reichen dann auch gut noch zum normalen Beschleunigen. Über 3000 werden es nur auf der BAB jenseits der 130, zum zügigen Beschleunigen auf dem gleichnamigen Streifen oder in den Bergen (dort sowohl hoch, als auch runter mit Motorbremse). Natürlich bringt es wenig bei 1500 Touren voll aufs Gas zu steigen, da brauchts dann halt Gefühl und dann ruckelt und klingelt auch nichts! Innerstädtisch liegt der Verbrauch damit bei 6,5 l/100km, weniger geht kaum. Auf der Landstraße mit ruhiger Fahrweise sind es knapp über 6, und auf der BAB mit Richtgeschwindigkeit dann eher die 7 bis 7,5. Das mit dem niedrigsten Verbrauch bei der drehmomentstärksten Drehzahl stimmt bei Vergasermotoren, da die vernebelte Kraftstoffmenge vom Luftstrom im Vergaser in Abhängigkeit des Unterdrucks durch die teilgeöffnete Drosselklappe bestimmt wurde. Die Einspritzmotoren berechnen die Kraftstoffmenge zwar auch in Abhängigkeit der Drosselklappenstellung, aber auch über die Luftmenge, Lambdawerte, Motortemperatur u.s.w.., so daß die Motoren auch im Teillastbereich optimale Wirkungsgrade bzgl.des Spritverbrauchs zeigen. Synthetische Schmierstoffe und verbesserte Lagermaterialien machen die heutigen Motoren auch resistenter gegen niedrige Drehzahlen bei gleichzeitiger moderater Belastung. Ein Hochdrehen des noch nicht betriebswarmen Motors ist da schädlicher.

    Sicher sollte ein moderner, kennfeld-PC-gesteuerter Motor in jeder Betriebssituation schnell anspringen. Aber nicht alle Daten und Zustände, die dazu nötig sind, lassen sich mit vertretbarem Aufwand sensortechnisch erfassen. So kann ein etwas zu niedriger Haltedruck im Kraftstoffsystem bei warmen Motor zum Ausgasen des Kraftstoff führen, die Einspritzung läuft dann suboptimal bis wieder "blasenfreier" Sprit die Düsen erreicht. Wenn man dieses Problem einfach mit getretenem Gaspedal umgehen kann - prima! Oder bei dem Fehlergrund das Rückschlagventil der Kraftstoffpumpe checken.

    Ältere KFZ mit Vergaser und Choke erforderten vom Fahrer ein "Einfühlungsvermögen" in den jeweiligen Motor- und Temperaturzustand um die richtige Treibstoffmenge zum Motorstart zu erreichen. Zu wenig Choke, er sprang nicht an, ein bißchen zu viel, er soff ab. Dazu mußte via Gaspedal auch die Drosselklappe in die richtige Position... Heute reicht ein Dreh am Zündschlüssel/ein Druck auf den Startknopf und egal ob draußen Hitze oder Eiseskälte, nach ein paar Kurbelwellendrehungen läuft das Maschinchen und man benötigt keine akrobatischen Fähigkeiten um beim Bremsen und Auskuppeln gleichzeitig Gas zu geben, damit der kalte Motor nicht ausgeht...

    Wenn man bei zu geringer Drehzahl zuviel Drehmoment abfordert, dann "klingelt" und "ruckelt/rüttelt" der Motor, aber er zeigt keine Aussetzer. Ausserdem sind 83 PS für so ein leichtes Auto wie den Ignis nicht "untermotorisiert", vor einigen Jahrzehnten bewegte man schwerere Wagen mit 50-60PS problemfrei. Gut, sie hatten in der Regel mehr Hubraum und damit ein besseres Drehmoment, aber mit 20-30 PS mehr sollte trotz Klimaanlage der Kleine problemlos abziehen beim Tritt aufs Gaspedal und über 2000 Touren. Hier scheint kennlinientechnisch ein Fehler vorzuliegen, d.h. die Sauerstoffmenge scheint bei wärmeren Temeraturen, dazu eventuell noch in Gebieten deutlich über Normalnull (ist im gebirgigen Italien ja oft so) nicht korrekt aus den Sensordaten berechnet/ins Verhältnis zur Kraftstoffmenge gesetzt zu werden, so daß die Leistung schwankt. Eventuell ist aus Verbrauchsgründen (das pöse CO2) der Motor eh mager eingestellt, wenn dann zu wenig O2 im Zylinder ist, läuft die Verbrennung nicht mehr gleichmäßig u.s.w.. Die zugeschaltete Klimaanlage wird eventuell gar nicht über ihren Leistungsbedarf "stören", sondern weil dann im Steuergerät eine andere Kennlinie abgerufen wird. So wird die Leerlaufdrehzahl z.B. auch angehoben, wenn der Klimakompressor zugeschaltet wird. Insofern sollte Druck auf den Hersteller durch vielfaches Bemängeln ausgeübt werden, um ein Software-Update zu "erzwingen".

    Da bin ich auch überfragt, eventuell kann man in den Einstellungen des Handys beide Datenwege gleichzeitig freigeben (glaub ich aber irgendwie nicht) oder mit einer extra Sim-Karte via Adapter ins Internet gehen (bei einigen Tarifanbietern gibt es eine 2. identische SIM-Karte wohl gratis). Aber da wissen andere im Forum sicher besser und genauer Bescheid...

    Weiß die Werkstatt keinen Rat? Habe eben mal bei unseren 2004er geschaut. Der Bowdenzug läuft so, das man eigentlich nirgends von unten richtig Zugriff hat. direkt von vorn über dem Emblem kann man auf den Schloßträger schauen. Der Bowdenzug geht in Fahrtrichtung unten rechts rein, also unten links, wenn man davorhockt. Eventuell kommt man da mit einer langen, spitzen ggf. gekröpften Zange ("Elektrikerbedarf") ran und kann die Hülle zur Seite schieben und dann die Bowdenzugseele zum Ziehen erreichen. Das Schloß ist mit 3 Schrauben (Sechskant mit Kreuzschlitz) befestigt. Eine unten links (in Fahrtrichtung) zwei oben "versteckt" hinter der Verstärkung der Motorhaube. An die rechte kommt man eventuell nur ran, wenn man ein Stück Kunststoff vom Grill entfernt (fräsen/sägen, ist von aussen nachher nicht sichtbar). Aber eventuell gibt es ja einen ganz einfachen Trick, er erschließt sich mir aber nicht. Über dem Bowdenzug sitzt allerdings die Feder, die den Riegel über den "Rundstahl" der Motorhaube zieht und fixiert, eventuell kann man die mit einen langen, dünnen Stab/Schraubendreher aushängen und dann am "Rundstahl" (das Teil wird sicher einen Fachnamen haben ;)) den Riegel nach links (in Fahrtrichtung, also davorhockend nach rechts) mit einem dünnen Schraubendreher zur Seite drücken. Mit eingehängter Feder wird man nicht genug Kraft aufbringen können, die Feder ist sehr straff.

    Vor dem Verschrotten des Ignis wegen Ölmangels ;), bliebe noch die gewaltsame Entfernung des Grills, dann kommt man recht einfach an alle Teile des Schlosses...