"Blöde" Frage meinerseits, da ich die Beleuchtung des Baleno nicht kenne: Ich entnehme den Texten das er 2 NSL besitzt?! Die Lampen sitzen im Kotflügel/Heck oder in der Heckklappe?Der Schalter sitzt seperat im Armaturenbrett oder wird am Lenkstockhebel geschaltet? Hilfreich wäre natürlich ein Schaltplan. Prinzipiell möglich sind zwei Schaltmöglichkeiten denkbar: a) klassisch: die +Spannung kommt vom Lichtschalter (Abblendlicht) und geht über den NSL-Schalter zu den NSL und von da auf Masse (Masse-Leitung/Karosseriekontakt prüfen!) oder b): über den Can-BUS geht das Steuersignal zu einem Steuergerät an den Leuchten und schaltet dort die +Spannung (oder Masse) frei. Weitere Frage: leuchtet die gelbe NSL-Anzeige im Kombiinstrument? Wenn ja, ist es mit Sicherheit ein Fehler im Kabel (+Spannung oder Masse) oder der Glühlampen. Masse oder Glühlampen sind aber sehr unwahrscheinlich, wenn es 2 NSL sind. Wenn die NSL in der Heckklappe verbaut sind, kann ein Kabelbruch innerhalb der Durchführung vorliegen, der ggf. bei offener Klappe durchleitet (beim Messen), bei geschlossener Klappe aber die Litze trennt. Aber ohne genaue Kenntnis der Verkabelung (Schaltplan) ist das alles nur vage Spekulation. Notfalls, falls niemand im Forum den Schaltplan hat oder die Verkabelung kennt, bleibt nur noch der Weg zum "Freundlichen" um zumindest erst einmal die Fehlerursache zu eruieren. Ggf. kann man dann selbst reparieren/löten etc.. Viel Erfolg!
Beiträge von dav1963
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"Den Riemen hat er ja bereits erneuert, wie im ersten Post steht."
Upps, da hatte ich nicht hochgescrollt... Damit fällt der Riemen selbst natürlich aus und die Lager der Lima oder der Wapu rücken in den Fokus. Riemen noch mal abmachen und die Leichtgängigkeit und Spielfreiheit der Lager über die jeweilige Riemenscheibe prüfen. Hatte am Galant nach Zahnriemen/Wapu-erneuerung (die Wapu wird dort vom Zahnriemen angetrieben) ein lautes Quietschen in einem bestimmten Drehzahlbereich, erst ein erneuter Tausch von Wapu und Spannrolle hat das beseitigt, welches Teil Schuld war, konnte nicht geklärt werden, da wegen dem Arbeitsaufwand zum Zahnriemenausbau gleich beides getauscht wurde. Allerdings war die Wapu etwas schwergängig, was aber auch der Wellendichtung geschuldet sein konnte...
Bei der Kontrolle auch den Bereich der Kurbelwellen-Riemenscheibe kontrollieren, das da alles fest ist und nirgends schleift.
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Hochglanzelemente sind natürlich generell anfällig, da auch kleine Kratzer deutlich sichtbar sind. Aber es stellt sich die Frage, womit oder wobei es dort am Lenkrad zu Kratzern kommen sollte? Ringe beschädigen grifftechnisch bedingt ja eher den Lenkradkranz und den Schaltknauf. Und die Fingenägel, egal ob Natur oder vom Designer*innen
, sollten keine Kratzer verursachen. Wenn doch, würde dem sicher auch die Foliierung nicht standhalten. Ein anderes Problem sind die Einstiegsleisten, Sandanhaftungen an den Schuhen führen hier recht schnell zu zerkratzten Lackflächen, zumal der Decklack dort weniger kratzfest ist als die "Klavierlackoberflächen" im Armaturenbereich. Allerdings ist diese Hochglanzlackoptik ja eh nicht unbedingt jedermanns Sache, so daß aus diesem Grund eine Foliierung je nach Geschmack sinnvoll sein kann. Ggf. gibt es sogar Austauschrähmchen im einschlägigen (Internet-) Handel, für den Konsolenbereich (wie auch für die Einstiegsleisten) bietet Suzuki selbst da ja Zubehör an. -
Bitumen war mal Mode in den 70ern, z.B. beim damaligen VW Bulli. Heute noch davor zu warnen, ist, neudeutsch ausgedrückt, schon ein bisschen strange.
Noch immer gibt es die Spraydosen mit dem schwarzen "Unterbodenschutz" zu kaufen, der aufgetragen und über längere Zeit "abgedampft" zu einer festen, bitumenähnlichen Schicht aushärtet. Aus eigener Erfahrung Anfang der 2000-er kann ich sagen, daß diese Schichten sich partiell lösen und von Nässe und damit Rost unterwandert werden. Das Ganze optisch wunderbar verborgen vom "Unterboden- und Steinschlagschutz". Seither kommt meinerseits nur noch transparentes, langzeitig nicht aushärtendes Wachs auf das Blech. Kontrolle und regelmäßiger Nachauftrag sind auch hier nötig, aber bisher gab es weder Ablösungen noch Rost an den behandelten Bereichen. Der Wachs verträgt sich auch problemlos mit dem werkseitigen Korrosions- und Steinschlagschutz, dieser ist tatsächlich ja schon lange auf Kunststoff- (Steinschlagschutz) oder Wachsbasis und z.B. an unserem 19 Jahre alten Ignis 2 noch fast vollständig intakt, nur im Steinschlagbereich der Vorderräder gibt es leichte Defekte, die mit Wachs behandelt, auch rostfrei sind. Rost gab es nur an der Ölwanne, mit Herconia longlife und Wachs auf der Unter- und radzugewandten Seite ist auch da Ruhe.
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Larster:
"Habe keine Zusatzversiegelung und beim ersten TÜV war noch nichts zu sehen. Fahrten bei Regen sind wichtig, um das Streusalz regelmäßig abzuwaschen."
Der Streusalznebel der sich beim Befahren der Straßen bildet (siehe "Regengischt" bei schon leichtem Regen auf der BAB), dringt in "jede Ritze" und läßt sich weder durch Unterbodenwäsche noch Regenfahrten vollständig wieder entfernen. Ähnliche Folgen hat ein längers Einwirken der salzigen, feuchten Luft in Küstennähe.
Nur eine geschlossene, gute Konservierung hilft dagegen, jede Fehlstelle oder Ablösung (Bitumen) gibt dem Rost die Chance aufzublühen, leider!
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Wenn der Riemen bei höherer Lichtmaschinenleistung quietscht (z.B. Licht und Gebläse an) ist er entweder zu locker oder altersbedingt an den Keilrippen abgenutzt/blankpoliert/verhärtet und sollte getauscht weden, da seine Reißfestigkeit dann auch fraglich ist. Ohne Riementrieb für die Lima läuft bei vielen Motoren auch die Wapu nicht- schneller Hitzetod des Motors droht, zumindest ist die Weiterfahrt dann unmöglich (ohne Lima kommt man je nach Tageszeit/Licht und Batteriezustand noch einige Kilometer, ohne Wapu/Kühlung garantiert nicht...)
Manchmal quietscht der Riemen kurz nach dem Losfahren besonders bei feuchter, kühler Witterung und Lima-Last (elektrische Servolenkung) kurz auf, da die Feuchtigkeit+Kälte die Reibwerte herabgesetzt hat. Infolge der Reibungswärme ist er aber nach wenigen Sekunden trocken und das Quietschen beendet.
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Hatte die Anzeige für zu wenig Druck noch nie, dafür häufiger die Anzeige "RDKS warten" und finde es da auch sehr ungünstig gelöst, das dann das Display ausschließlich diese Meldung +Blinken des RDKS-Symbols (nervig!!!) anzeigt. Es fehlt eine Funktion der Quitierung der Warnung und deren Verlöschen bis zum nächsten Motorstart beispielsweise.
Ansonsten kann das "Nichtbemängeln" eines nominell niedrigeren Reifendrucks auf der gleichen Achse der Fehlertoleranz vom Sensor oder auch vom prüfenden Manometer (das am Kompressor zeigt eher nur Näherungswerte an, die Sensoren sind recht genau) geschuldet sein, die Solldrücke der anderen Achse weichen je nach Einstellung (beim Ignis meines Wissens "Normal" und "Last", beim S-Cross "Comfort", "Eco" und "Last") herstellerseits voneinander ab.
Solange der Sensor sendet, kann man die Änderung gleich im Display sehen. Wenn er zur Batterieschonung nach einigen Minuten im Ruhemodus ist, werden die neuen Werte erst nach knapp 10 Minuten Fahrt angezeigt.
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Wie alt ist denn der Wagen? Lt. Forum ist bei den Suzukis (alle Typen?) nach 2019 kein Wachs-Unterbodenschutz mehr werkseitig aufgetragen. Eine nachträgliche fachlich versierte Unterboden- und ggf. Hohlraumversieglung mit einem speziellen Wachs ist dringend anzuraten, besonders an den Kanten und Aufdoppelungen bildet sich sonst schnell "Gilb" der dann in flächigen Rost übergeht und nur sehr aufwändig zu beseitigen ist. Die Fahrwerksteile stellen dabei auf Grund ihrer Materialstärken eher nur Schönheitsmängel dar, bei den dünneren Blechteilen der Bodengruppe und Schweller geht es aber zügig an die Substanz, gerade bei demnächst zu erwartenden gelaugten winterlichen Straßen.
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Hallo und vielen Dank für Eure Antworten.
Es scheint so, als müsste ich mich mit dieser "Luftdruckpumpe" mal anfreunden und es häufiger kontrollieren, wobei mir diese "Luftdruckpumpe" sehr suspekt ist - ich würde bestimmt den Reifen zum Platzen bringen.
Zu den Pflichten eines Fahrzeugführers, vulgo Fahrers, gehört auch die Kontrolle vor Fahrtantritt auf den ordnungsgemäßen technischen Zustand des Fahrzeugs. Tatsächlich wird kaum jemand vor jeder Fahrt die Betriebsflüssigkeiten und den Reifenluftdruck checken, aber jeder der einen Führerschein hat sollte dazu in der Lage sein. Neben dem Betanken (schon daran scheitern ja schon einige) gehört halt die Kontrolle und ggf. Korrektur des Reifenfülldrucks dazu. Ebenso ist die Kontrolle der Beleuchtung und der ausreichenden Menge an Scheibenwaschflüssigkeit im entsprechenden Behälter einfach zu bewerkstelligen. Ein kontrollierender Blick auf die Stände von Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit sowie den Zustand der Bereifung in angemessenem Abstand gehört auch dazu und kann ggf. von einem Bekannten oder einem Servicemitarbeiter der Tankstelle (manchmal findet man ja so einen "Tankwart" noch) übernommen werden, wenn man technisch total unbegabt ist. Zur eigenen und auch der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer sollte das zur Routine werden, die Pflicht dazu ergibt sich zumindest schon aus der STVO. Eventuell bieten hierzu Automobilclubs, Fahrschulen oder Werkstätten auch Schulungen an. Es geht nicht darum, KFZ-Sachverständiger oder Mechatroniker zu werden, aber etwas mehr als nur den Fahrzeugschlüssel zum Starten und die Bedienung der Schalter und Pedale sollte ein Kraftfahrzeugführer schon beherrschen. Für Reparaturen und Wartungen sind dann ggf. Werkstätten da.
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eigentlich nicht bzw. fast unmerklich!
je grad celsius/kelvin steigt bzw. fällt der druck um lediglich 1/273 bar. so sagen es die zustandsgleichungen für gase voraus. die gelten auch für luft.
Die Gleichung lautet P1:P2=T1:T2, T in Kelvin, d.h. 10°C etwa 283 K, 20°C rund 293K, wenn P1 bei 20°C(293K) 2,5 Bar, sinkt er bei 10°C(283K) auf P2=T2:T1xP1= 283:293x2,5= 2,41 Bar, also rd. 0,09 Bar. Je nach T1 und T2 ist die Drucksenkung/-steigerung im für die Reifen relevanten Bereich 0,08 bis 0,1 Bar, wie ich weiter oben in einem Beitrag schon schrieb. Bei einem großen Tagesgang der Temperaturen (frühmorgens 5°C, am Nachmittag 25°C + Sonne) hat man dann immer entweder zu viel oder zu wenig Druck im Reifen... Empfehlungen hierzu findet man aber keine, niemand ändert ja mehrmals täglich den Reifendruck als normaler Autofahrer. Da etwas zu viel Druck aber unproblematischer ist, würde ich den Solldruck dann eher in die Nähe der kühleren Temperaturen setzen (Solldruck bei 10°C macht 0,05 weniger bei 5°C oder 0,15 mehr bei 25°C. Ob man aus Spritspargründen eh etwas mehr Luft einfüllt, muß man ggf. mit seinen Bandscheiben klären, mein S-Cross hat werksseitig da schon eine "Öko-Vorgabe" im Bord-PC...
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Nimmt man da nach der Wäsche statt Wachs dann Festiger???
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Das RDKS ist ein Schutzmodul bei akuten Luftverlußt. Das direkte System über die Ventisensoren erlaubt auch die Druckkontrolle, da es aber erst bei ca. 0,3 Bar unter dem Solldruck eine Fehlermeldung gibt, erspart es nicht die regelmässige Kontrolle (die dann allerdings recht einfach über den Bordcomputer). Die Moleküle der Gasmischung, auch Luft bezeichnet
, sind zum Teil so klein (O2), das sie durch den Reifengummi wandern und "verschwinden". Insbesondere neu befüllte Reifen mit noch hohem O2-Anteil innen lassen da nach, die größeren Stickstoffmoleküle (rd. 80% in "Frischluft") tun sich da schwerer mit "Flucht" (weshalb es reine Stickstoffbefüllungen gibt).Ein weiterer Punkt für die Druckveränderungen im Reifen sind die Temperaturänderungen. Als Faustformel gilt, je 10° Temperaturänderung steigt oder fällt der Druck im Reifen um 0,08 bis 0,1 Bar. Macht bei 20° Unterschied rd. 0,2 Bar. Wenn dann schon genügend O2-Moleküle vorher "geflüchtet" waren, spricht das RDKS mit Warnung an. Und da das alle Reifen gleichmäßig betrifft u.U. auch gleich für alle 4. Ein Luftverlußt infolge Reifenschadens beträfe dann im Gegensatz nur dessen Sensor.
Eine regelmäßige Druckkontrolle insbesondere nach Temperaturwechseln (oder vorbeugend wenn welche angekündigt sind) am kalten Reifen, d.h. er sollte Umgebungstemperatur haben, ein Problem beim RDKS, das ja erst nach eingen Minuten Fahrt Werte anzeigt, aber bei 5 Minuten innerstädtisch hat sich da noch nicht viel erhöht.
Druck unter dem Sollwert erhöht den Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch und gibt bei größerer Abweichung ernste Probleme bei der Kurvenstabilität, zu hoher Druck vermindert den Bodenkontakt, senkt die Bremswirkung und läßt den Reifen mittig schneller verschleißen. Die Bandscheiben u.U. auch
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"Warum möchtest Du etwas dauerhaft abstellen was der Sicherheit dient und dich akustisch und optisch nicht belästigt?"
Abgesehen von dem Verschleiß an den Halogenlampen vorn/Glühlampen hinten kostet die volle Abblendbeleuchtung ca. 140 Watt Leistung, die von der Lima erzeugt werden muß. Der Sicherheitsgewinn durch ständige "Heckbefeuerung" geht tagsüber gegen null. Tagfahrleuchten aus dem Zubehörprogramm stellen da eine gute Alternative dar und sind auch in einigen Ländern mit Lichtgebot tagsüber als Beleuchtung erlaubt (z.B. Tschechien). Neben dem wesentlich geringerem Stromverbrauch "schonen" sie die H4 Lampen (gerade leistungsgesteigerte wie "Nightbreaker" o.ä. haben eine verkürzte Lebensdauer) für den Einsatz in der Dunkelheit.
Alternativ könnte man eine Schaltung einbauen, mittels der nur die Abblendleuchten vorn über einen Vorwiderstand (Verlängerung der Lampenlebensdauer) tagsüber angesteuert werden. Hatte ich im Galant relaisbasiert umgesetzt, bei Betätigung des Lichtschalters lief dann die ungedrosselte komplette Fahrzeugbeleuchtung. Nicht ganz STVZO-konform aber über viele Jahre zuverlässig und nie bemängelt worden (die Drosslung auf ca. 10V sah man nur im direkten Vergleich zu vollen 12,..V).
Zum "Rückbau" der bestehenden Zwangsschaltung lt. Anfrage, so dazu nichts im Handbuch steht, bräuchte man den Schaltplan...
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Zusammenfassend: Hybrid mit 3Ah ist ein "Marketing-Gag" , da damals Hybrid "in" war. Start-Stopp senkt nur den rechnerischen CO2 Wert für die Papiere (senkt damit allerdings die "Flottenwerte" und damit Kosten beim Hersteller, Kosten fürs Hybridsystem werden an die Kunden durchgereicht, zahlt er gerne für die moderne Ökotechnik
) Beim Hybrid mit 10 Ah drosselt man den Motor, macht rechnerisch nochmal weniger CO2, "boostert" ihn, damit noch akzeptabel bei den Fahrleistungen in der Stadt und bis auf die BABs in D ist sonst eh bei 130km/h Schluß. Im täglichen Gebrauch ist der Verbrauch der Hybriden kaum weniger als ohne das Akkugedöhns, macht aber ein grünes Label (und Lithiumschrott später). Einerseits zum
, andererseits zum
(das Smily mit dem Schwall fehlt hier leider...)! -
Diese Hybridtechnik dient einzig dem Erreichen niedriger CO2-Werte in den Tests zur Einstufung/Zulassung. Der fahrdynamische Wert geht gegen 0 und wird von den zusätzlichen Kosten/Materialien vollständig aufgezehrt.Wiebschon geschrieben, dient das System vor allem der Start-Stopp-Technologie und in sehr geringem Maße der Boosterung beim Beschleunigen. Der Non-Hybrid mit rund 10PS mehr bringt gleiche oder bessere Fahrleistungen bei ähnlichem Verbrauch. Innerstädtisch mag der Booster mit Start-Stopp etwas einsparen, aber schon auf der Landstraße und erst recht auf der BAB verschwindet dieser Effekt und es bleiben nur die 10 Minder-PS. Allerdings gehen die "Stadtverbräuche" in die CO2-Berechnung ein und somit spart der Hersteller Strafgebühren und der Halter KFZ-Steuern.
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Natürlich meinte ich nicht, als bremsende Wanderdüne ständig zwischen rechter und linker Spur zu wechseln, sondern im Verkehr mitzuschwimmen. Das kann sonntags rechts dann tatsächlich so um die 120 sein, selbst links wird kaum real 130, also Tacho knapp 140 (ich kann es mit dem Navi gut prüfen) gefahren. Da schaut man, was einem besser gefällt. Dann sind eben auch mal 160 nötig um mittzuschwimmen beim Überholen (nichts hasse ich auf der BAB mehr, als die Trantüten die kilometerlang mit 90 hinter den LKWs zuckeln und dann ohne den rückwärtigen Verkehr zu beachten nach links ziehen, den Truckern sehe ich die Elefantenrennen nach, die stehen unter enormen Druck und ihr Trumm läuft nun mal abgeregelt nur wenig schneller als das des Vordermanns, so lange sie vorher schauen und blinken, ists ok), aber dauerhaft die Tachonadel über 170, dafür fehlt den kleinen die Kraft und die souveräne Straßenlage. Vom dann herrschenden Geräuschpegel ganz abgesehen. Und aus eigener Erfahrung mit einem Fahrzeug, was beides hatte, auf 500 km BAB mit häufig 170+ waren es am Ende ca. 30 min weniger Fahrzeit, aber mindestens ein bis zwei brenzlige Situationen mit "Ankerwurf", weil kurz vor einem mit 100 nach links ausgeschert wurde. Viele haben da einfach keine Vorstellungen von diesen Geschwindigkeitsdifferenzen und können es via Rückspiegel nicht einschätzen.
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Das Spitzentempo auf längerer Strecke ist gar nicht so entscheidend für die Fahrtdauer. Natürlich spart man rein mathematisch bei Dauertempo 180km/h ein Drittel Fahrzeit gegenüber 120km/h, aber gerade auf längerer Strecke erreicht man höchstens auf total leerer, deutscher BAB einen 180-er Schnitt, schon die dann häufigeren Tankstopps drücken den "Zeitgewinn" deutlich. Die halbe Stunde, die man also später ankommt, wenn man nur mit 110-120km/h Strecke macht, lohnt sich allein schon wegen der streßärmeren Fahrt. Auch mit 80-90km/h (wegen Anhänger) erreicht man sein Ziel. Ist aber recht monoton und "einschläfernd". Allerdings bietet die Beobachtung der vielen "Chaoten" auf der linken Spur, die ziehen dann ja in Menge an einem vorbei, genügend "Kurzweil"
und durchs "Kopfschütteln" über manch fahrerische "Glanzleistung" mit Beinahecrash auch Bewegung fürs Halsgelenk. Fährt man selbst links im Strom mit, bekommt man das gar nicht so mit bzw. achtet selbst auch nicht immer auf den Sicherheitsabstand... -
Eine "immer" laufende Klimaanlage (Automatik) hat eigentlich nur zwei Nachteile: sie erhöht etwas den Treibstoffverbrauch und nach dem Abstellen können sich auf dem noch feuchten Wärmetauscher Keime vermehren (riecht man dann beim Neustart...). Da ist die Anlage im S-Cross aber total unauffällig, nur bei feuchtwarmen Wetter und nach sehr kurzer Strecke müffelt es am Folgetag kurz mal, also sehr selten. Der Mehrverbrauch hält sich in Grenzen, ein forscher Umgang mit dem Gaspedal saugt da mehr aus dem Tank.
Die Vorteile der Automatik überwiegen den Nachteilen in meinen Augen deutlich. Schon nach kurzer Fahrstrecke hat man bei warmen Außentemperaturen oder/und Parken in der Sonne eine streßärmere Innentemperatur. Man braucht weder die Temperatur noch die Ausströmrichtung ständig nachzuregulieren und der Griff zum Defrosterschalter wenn die Scheibenecken anfangen zu beschlagen macht auch keinen Aufwand. Sind sie wieder frei, halt ausschalten, dann sinkt auch das Geräuschniveau des Gebläses wieder. Vor die Wahl gestellt, für einige hundert Euronen Aufpreis eine Klimaautomatik gegenüber einer manuellen Klimaanlage (die natürlich genau so gut kühlt) zu bekommen, würde ich immer die Automatik wählen. Beim Mitsubishi habe ich noch häufig die Ausströmrichtung "manualisiert", beim S-Cross nutze ich nur den Temperaturvorwähler (sehr gute Haptik) und bedarfsweise die Defrosterschaltung.
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Die Batterie im Nonhybrid ohne Start-Stopp ist erstaunlich gut, trotz auch großstadtbedingter Seltennutzung (1-2x monatl., dann aber meist 2x250km BAB) mußte sie selbst im Winter noch nicht nachgeladen werden. Wobei den meisten Saft verliert die Starterbatterie eh bei Kurzstrecke mit mehrmaligem Abstellen, da die Verbraucher erst nach einigen Minuten Zündung aus in den Standby oder ganz aus gehen und bis dahin gut Saft ziehen, vom häufigen Starten ganz abgesehen. Da kann man im Winter wöchentlich nachladen, dank Garage aber für die anderen beiden Suzukis im ländlichen Raum kein Problem. Zum Automatikgetriebe kann ich nichts sagen, mein "Spaß-Roller" hat einen CVT-Riementrieb - geil beim Ampelstart, wäre mir aber beim Auto wegen des "Gummieffekts" zwischen Motordrehzahl und Vortrieb zu nervig. Wenn ich die Koordination zwischen Kupplung/Gas und Gangwahl nicht mehr hinbekomme, sollte ich eh Taxi oder Bus nehmen
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Der Ignis3 ist ein wunderbarer Kompromiß aus Stadflitzer, Lastesel und Mittelstreckenwagen. Wendig und dank größerer Bodenfreiheit ideal für Parkhäuser und Innenstädte, geräumig für einen Ikea-Einkauf und bequem auf längerer Strecke. Für 4 Personen (dann mit wenig Gepäck) sind die Platzverhältnisse sehr gut, zu zweit paßt auch das Uraubsgepäck rein. Der Motor hält sich auch bei 130 lautstärkemäßig zurück, am besten Probefahren. Nachteil ist die geringe Dach- und Stützlast für den Fahrradtransport, zudem es widersprüchliche Aussagen zu Fahrradträgern auf der Hängerkupplung gibt. Inwieweit die "neuen" Hybrid für Wenigfahrer mit längeren Standzeiten optimal sind - ??? Unser 2019er "nur-Benziner" kommt mit weniger als 5l/100km sowohl innerstädtisch als auch auf der BAB aus. Schaltgetriebe erfordert zwar die Nutzung von Kupplungspedal und "Rührwerk", ist aber sehr problemlos, im Gegensatz zu den "Automatisierten". Die Sitzposition ist ideal insbesondere beim Einsteigen, nur hinten ist der Dachholm für Rückenleidende etwas niedrig - Pech für die Hinterbänkler. Dafür genießen sie dank verschiebbaren Einzelsitzen aber Limousinen-Fußraum. Vorn sowieso. "Breitschultrige Schwarzeneggers" habens seitlich etwas kuschelig, ansonsten ist für die Außenmaße der Innenraum "riesig".
So genug der lobpreisenden Werbung, probefahren und evtl. nach einem guten gebrauchten Non-Hybrid schauen.
