Beiträge von dav1963

    Das Ganze ist vor allem erstens eine Frage des Geldbeutels und zweitens, was soll die reparierte Sache danach noch machen. Und da steht eindeutig in diesen Ländern der Zweck Personen und Waren von a nach b zu bringen, über pistenähnliche Wege mit viel Verkehr und geringen Geschwindigkeiten, im Vordergrund. Zumal der nächste Crash nicht lange hin ist. Arbeitszeit ist billig, Neuteile oder modernste Werkstattausrüstungen sind teuer... Natürlich wäre es sehr leichtsinnig und extrem gefährlich mit solcherart zusammengefrickelten Fahrzeugen hier im alltäglichen Straßenverkehr bei den möglichen Geschwindigkeiten auf Landstraßen oder BAB teilzunehmen. Aber deshalb sind Reparaturen in D auch so aufwändig und teuer und müssen halt vom Halter direkt oder via Versicherungsprämie gelöhnt werden. In den östlichen Nachbarländern geht es wegen der geringeren Stundenlöhne zwar noch etwas günstiger (von der Herkunft der Ersatzteile mal abgesehen ;)), aber immer noch viel aufwändiger als in den Ländern der 3. Welt. Und sicherheitstechnisch ist ein so zusammengedengeltet Suzuki immer noch besser, als die Familie auf dem Moped zu transportieren...

    Aber dank immer komplizierter werdender Technik und vor allem Elektronik werden diese Reparaturen bald auch nicht mehr möglich sein, womit viele Gebrauchtwagen hier aus den EU-Ländern dann kein zweites Leben mehr in Afrika kriegen können und nur noch in der Presse landen. Schlecht für die Mobilität in Afrika und schlecht für den Gebrauchtwagenverkaufspreis der hiesigen Besitzer. Und auch nicht unbedingt sehr nachhaltig, zumal die Recyclingquote bei den Li-Akkus eher gegen null tendiert...

    (Und falls jetzt jemand sagt, Indien liegt doch nicht in Afrika - richtig! Und es ist auch keine hunderttausende Kilometer entfernt. Aber die Vorschriften für Zulassungen importierter Fahrzeuge in Indien und anderen Ländern Südostasiens sind so, daß dorthin keine EU-Gebrauchtwagen gehen...)

    Meiner Meinung nach kann Wasser (Regen Schnee) in den ersten cm der düse rinnen und dann gefrieren einfach ausbauen und in den warmen Wagen legen

    Kann eventuell passieren, wenn kein Frostschutz im Wasser war und es natürlich frostig war. Statt kompliziert ausbauen etc. den Wagen warm fahren, die aufsteigende Wärme aus dem Motorraum sollte bei moderatem Frost reichen, oder den Wagen in ein Parkhaus mit Plusgraden parken oder mittels Föhn oder heißer (nasser) Lappen, Kirschkernkissen o.ä. die Düsen auftauen. Die Düsen setzen sich aber gern zu, wenn man beim Schutzwachsen selbiges "großzügig" in die Öffnungen "schmiert". Da ist dann ein dünner Draht hilfreich. Zum Einstellen der Fächerdüsen hat sich bei mir ein Stück von der Metallfeder aus den klassischen Scheibenwischern bewährt, leicht konvergierend angeschliffen, paßt es gut in die Düsenöffnung und man kann die Düse in alle Richtungen bewegen und auch "rotieren".

    Eine weitere Fehlermöglichkeit ist neben den verstopften Düsen noch, wie schon von JörgL. geschrieben, das Rückschlagventil. Und bei manchen Fördepumpen wird über die Drehrichtung des Pumpenmotors und einen kleinen Kolben die Umschaltung Front- zu Heckscheibe bewerkstelligt (z.B. beim Opel Kadett so gewesen). Durch den Alkohol im Winterzusatz quoll die Dichtung des Kolbens auf und er bewegte sich nicht mehr. Je nach Stellung ging dann nur noch Front- oder Heck"dusche". Müßte man nachsehen, ob am Waschwasserbehälter eine Pumpe oder 2, evtl. gar eine dritte für die Scheinwerferreinigung (wenn vorhanden) verbaut sind.

    Die Mechanik (Hebel 22) müßte doch vom Fahrerfußraum ganz gut erreichbar sein. Da den Bowdenzug aushängen und probieren, wie sich Hebel und Welle bewegen. Vielleicht ist da nur der Hebel locker und der ganze Kasten kann zu bleiben. Denn Klappe und Welle scheinen ja ein Stück zu sein, während der Hebel aufgeclipst oder geschraubt sein wird.

    Klappe 15 mit Hebel 22 auf der Welle ist m.E. die Warmluftklappe. Eventuell dreht der Hebel auf der Welle durch und die Klappe öffnet nicht. Ansonsten viel Spaß beim de-/und montieren des Lüftungskastens, kenne das vom Vectra1 und der hatte keine Klima, war also etwas einfacher aufgebaut. Recht easy war es beim Golf2, viel Platz und alles geschraubt, noch einfacher beim Trabi, bei dem die ganze Mechanik frei zugänglich im Motorraum war...

    Der Wärmetauscher kann sich ggf. auch mit Laub(resten) o.ä. zugesetzt haben, vor allem, wenn er waagerecht positioniert ist und das Auto keine Klimaanlage hat (deren Wärmetauscher ist direkt hinter dem Gebläse und Pollenfilter permanent vom Luftstrom durchflutet und würde bei defektem Pollenfilter die Laubreste auffangen). Das mit dem zugesetzten Heizungswärmetauscher läßt sich einfach testen. Wenn bei Warmluftstellung deutlich weniger ausströmt, ist er zugesetzt. Hatte ich mal im Opel, war ein halber Komposthaufen zwischen den Lamellen.

    Denke aber immer noch, das die Warm-/Kaltklappe defekt ist, selbst wenn die Welle vom Bowdenzug bewegt wird, muß innen ja die Klappe nicht zwangsweise mitdrehen, z.B. weil sie abgebrochen oder, wenn an die Welle geschraubt, abgefallen ist. Hier wäre eine Sprengzeichnung des Lüfterkastens hilfreich. Man sollte aber auch die Klappenbewegung hören können, ggf. mit einem Stethoskop.

    Habe ich auch schon überlegt. Die Mechanik von der Luftdurchströmungsposition ist tatsächlich gebrochen, diese bewegt sich nicht. Das Seilzug von kalt und warm bewegt sich aber nach wie vor, d.h. das Seilzug bewegt die Kunststoffteile hinter dem Armaturenbrett. Luft kommt ja raus. Nur sie ist kalt.

    Dann wird da sicher noch mehr kaputt sein, die Klappe von der Welle ab o.ä., so daß die Luft nicht mehr durch den Wärmetauscher geschickt wird (warm), sondern dran vorbei (kalt).

    Soviel ich weiß, kann anstelle eines Froststopfens ein elektrisches Heizelement eingebaut werden, welches das Kühlwasser erwärmt. Durch Konvektion und Wärmeleitung im Motorblock wird dieser dann vorgewärmt. Dies erfordert eine relativ lange Heizzeit von mehreren Stunden (Stromverbrauch?), kann aber auch in einer Garage erfolgen.

    Eine Standheizung mit Kühlwasseranschluß (im Gegensatz zu reinen Luftheizern mit Gebläse) wälzt per eingebauter Pumpe auch das Kühlwasser um und heizt den Motorblock dadurch schneller auf. Außerdem kann die Lüftung angesteuert werden und auch der Innenraum wird vortemperiert, die Scheiben tauen ggf. ab. Da die Standheizung Kraftstoff verbrennt, kann sie wegen der Abgase nicht in einer geschlossenen Garage genutzt werden. Zudem kostet sie deutlich mehr als die einfache elektrische Heizpatrone, bietet aber auch mehr Komfort und benötigt keinen Stromanschluß.

    Oberleitung ist Schnee von Gestern.

    Bei LTO kann man die Hochstromfähigkeit bei Ladung/Entladung auch bei -20°C bei Ladung an der Haltestelle nutzen.
    Wer billig kauft,...

    Ist aber alles OT

    Man kann davon ausgehen das die in Oslo genutzten VDO-Busse dem Stand der Technik entsprechen und für die dortigen Wintertemperaturen geordert wurden. Auch die LTO-Technik hat bei tieferen Temperaturen einen Kapazitätsverlußt. Da ich nicht davon ausgehe, daß im Osloer Busdepot oder bei VDO ausgemachte Idioten sitzen, die den Einkauf der Busse nicht sorgfältig geplant hätten mit Streckenführung, Ladepunkten, Betriebszeiten war hier die reale Alltagsbeanspruchung doch etwas anders als in der Theorie. Es ist ja nicht so, daß die Busse nicht fahren würden, aber sie erreichen unter realen Winterbedingungen halt nicht die prognostizierten Reichweiten und sind damit nicht optimal nutzbar.

    Was nützt die modernste Technik, wenn sie die geforderte Aufgabe nicht erfüllt? Dann vielleicht doch besser den zuverlässigen, praktikablen "Schnee von gestern"? Nur weil "neu" heißt nicht gleich besser!

    Da haben die Norweger wohl die falsche Akkutechnologie gekauft.

    Mit LTO Akkus wäre das kein Problem, die Chinesen benutzen die übrigens auch in ihren Bussen.

    Alex

    Die Norweger werden erstmal keine Akkus sondern ganze Busse mit Akkus gekauft haben, also hat hier der Bushersteller das Falsche verkauft. Da bekanntlich die Akkus den größten Posten beim Preis eines BEV ausmachen und die LTOs bis zu 3x teurer sind, war es sicher eine Kostenfrage. So ein BE-Bus kostet ja so schon deutlich mehr als einer mit Dieselmotor. Bei 183 Stück läppert es sich. Aber dumm, wenn die sauteuren E-Karren dann im Liniendienst keine Schicht schaffen... Hätten halt auf den guten alten O-Bus setzen sollen, der läuft auch in frostigen fernöstlichen Städten... Okay, die Verkablung. Ob die Kosten für die nutzlosen Akkus nun geringer waren??? Und für das Problem der sich kreuzenden Leitungen gibt es schon länger gute Lösungen bis hin zum automatischen Ein-/Ausfädeln der Abnehmer und batteriegepufferter Kurzstrecke. Auch in Tschechien setzt man auf diese Möglichkeit des ÖPNV.

    "Abwrackprämie für Verbrenner"

    1. Wer bezahlt die letztendlich? Alles was die ReGIERenden als scheinbare Wohltaten ausschütten, haben sie vorher von Steuerzahler abgepreßt!

    2. Gebrauchsfähige gute Dinge/Fahrzeuge wegschmeißen/verschrotten - wie "öko ist das denn?

    3. Wird eine E-Schlurre trotz "Prämien" für die meisten Normalverdiener einfach nicht finanzierbar sein. Neu - vergiß es, gebraucht - wo ein neuer Akku mehr als das Restauto kostet. Und nach 8+x Jahren taugt die Reichweite im Winter dann vielleicht gerade noch zum nächsten Discounter und zurück.

    Norwegen hat gerade große Probleme mit dem ÖPNV in Oslo, da die neuen im April gekauften über 180 BE-Busse mangels Reichweite im winterlichen Klima durch alte Dieselbusse ersetzt werden müssen. Die Norweger hypen die BEVs, da ihr mit Wasserkraft erzeugter Strom in ausreichender Menge billig zur Verfügung steht. Das technisch bedingte Kälteproblem der Li-Akkus können aber auch sie nicht lösen.

    Aber leider haben die meisten beim Wort Physik und erst recht bei Chemie abgeschaltet und glauben damit dem Quatsch mit der Verkehrswende zu BEV. Wenn die Pläne umgesetzt werden, werden viele in ihren 15-Minuten-Cities hocken und ggf. ihr Pedelec nutzen können. Fürs BEV fehlt schlicht das Geld oder/und die Ladeinfrastruktur oder der Strom. Wie allerdings ohne Diesel-LKW die Versorgung sichergestellt werden wird??? Na ja, gibt ja so tolle Pläne wie die Vakuumröhren mit Linearantriebskapseln. Wenn ich nach Stuttgart zum Bahnhofsprojekt schaue, ein Plan für Utopia, aber nichts für das grüne Deutschland.

    Oder auf alle Fälle auch den 1.6 Sauger. Eine homogene und problemlose Motorisierung.

    Fahre den "1,6 l Sauger" seit 10 Jahren im Crossi. Ein unaufgeregter Motor, der tut was er soll, ohne "die Bäume aus dem Wald oder die Butter vom Brot zu ziehen;)". Manchmal fragt man sich, wo sich die 120 Pferdchen grad verkrümelt haben, aber der Crossi ist eh kein Rennwagen. Bisher hat er jeden Berg geschafft und auch Anhänger mit der max. zul. Masse gezogen. Muß man halt auch mal runterschalten auf der BAB, wenn ein Anstieg kommt. Dafür ist er robust, ohne Turbo und Hybrid. Bis auf eine defekte Zündspule noch keinerlei Probleme gehabt.

    Da kann ich nur sagen, dass manche Qualität nicht erkennen oder anders definieren und lediglich am Vorhandensein eines aufgeschäumten Armaturenbretts festmachen. Wir hatten das hier kürzlich beim Vergleich mit Mazda, wobei ich diesen Hersteller sehr gut finde. Aber man muss das Prinzip Suzuki mit der Leichtbauweise erkennen und wollen. Mehr will ich dazu nicht sagen.

    Wenn ich fahre, halte ich die Hände am Lenkrad und schaue auf die Straße, was nützt mir da ein geschäumtes Armaturenbrett. Reinbeißen will ich auch nicht, im Falle eines Falles kommt vorher der Airbag. Wichtiger ist mir der Platz im Fußraum, besonders für den rechten Unterschenkel/Knie, da sind einige Oberklassebrummer schon recht beengend mit ihrem riesigen Mitteltunnel. Und wer im Fond sitzt, freut sich, das er die Füße ohne Druckstellen unter die Vordersitze kriegt. Und speziell der S-Cross (der auf der ähnlichen Bodengruppe aufbauende Vitara mit Sicherheit auch) hat eine für meine 1,78m ideale Einstiegshöhe, kein in-die-Hocke-Gehen aber auch kein Raufkraxeln mit dreckigen Waden am Schweller.

    Die vergleichsweise geringe Leermasse hat viel Vorteile von Spriteinsparung, Bremsen- und Reifenschonung bis Beschleunigung. Natürlich gleitet er dadurch auf schlechtem Untergrung aber nicht sänftenartig über die Unebenheiten. Fährt man halt etwas verhaltener, schont auch das Fahrwerk.

    Ich finde aber, dass der Vitara für einen Suzuki gut verarbeitet ist.

    Scheint der TÜV ähnlich zu sehen.

    Das klingt ja jetzt so, als wären die Autos von Suzuki ansonsten die absoluten Gammelmodelle, montags von unmotivierten Arbeitern mit Restalkohol vom Wochenende zusammengefrickelt...

    Nachdem unser Ignis 2 anstandslos den 19-Jahres-TÜV im Frühjahr bekommen hat und jetzt seinen 20. Geburtstag in technisch bestem Zustand begeht, der S-Cross den 10., ohne "ernste Erkrankungen" gehabt zu haben und auch der Ignis 3 seit nunmehr knapp 5 Jahren fehlerfrei läuft, eine sehr gewagte These.

    Natürlich kann man bei den vergleichsweise günstigen Listenpreisen keine Wunder bei den verwendeten Materialien im Innenraum erwarten, auch wurden an manchen Details gespart und das eine oder andere Knarz- und Klappergeräusch tritt auf schlechter Fahrbahn schon auf, aber das ist bei deutlich teureren Fahrzeugen nicht anders. Deutsche Fabrikate "kämpften" z.B. mit sich auflösenden "Softlacken" und hatten (eigene Erfahrung!) und haben z.T. noch immer ein "Dauerabo" für den Kundendienst über die jährliche Wartung und den biennalen TÜV-Termin hinaus.

    Aber vielleicht hatten wir mit unseren 3 Suzukis auch nur totales Glück und "nüchterne Werksmonteure"...;)

    Das ja, aber es ist halt wieder auf einen bestimmten Bereich begrenzt (hier: Speicherung der Energie).

    Richtig, aber speziell bei der politisch angedachten "einzigen Alternative" ist das B für Batterie DAS Problem, der Rest, das EV selbst ist seit über 125 Jahren hinreichend gut konstruiert und unbestritten gut. Aber was nutzt das ganze BEV ohne B, ist wie ein Verbrenner ohne Tank.

    Die ganzen anderen Probleme, wie Lade- oder Akkutauschinfrastruktur sind höchstens ein ökonomisches Problem, wenn auch ein riesiges. Auch woher der nötige Strom kommen soll, läßt sich mit 3 Buchstaben beantworten: AKW! Aber da beharren die Ampelianer auf ihrem Antikernkraft-Dogma. Als einzige auf der ganzen Welt, wie gerade bei der COP28 zu sehen war.

    Die Frage nach synthetischen Kraftstoffen wird nur widerwillig aufgegriffen. Dabei wäre dies unter Nutzung von AKW-Strom eine praktikable Lösung, ökonomisch nicht aufwändiger als die Ladeinfrastruktur und "klimaneutraler", da keine Li-Batterien notwendig.

    Aber egal, die Naturgesetze werden es letztendlich richten, leider schießen D und die EU sich gerade nur selbst ins wirtschaftliche Abseits. Und der arbeitende Michel, der mobil für den Arbeitsweg sein muß, darf es ausbaden. Aber vielleicht hat er ja auch bald keinen Arbeitsweg mehr, so wie die Entwicklung gerade läuft...

    An der Techniologie der Speicherung elektrischer Ladungen wurde sogar noch vor der Erforschung der Verbrennungsmotoren begonnen (Luigi Galvani, 1780, https://de.m.wikipedia.org/wiki/Galvanische_Zelle ). Daran liegt es also nicht. Es ist, wie schon geschrieben, einfach naturgesetzlich determiniert, das die speicherbare Energiemenge in Form von Redoxreaktionen bezogen auf die Masse des Speichers viel höher ist als in Form einer elektrischen Ladung. Somit wird die Batterie immer eine größere Masse und damit auch einen höheren Rohstoffbedarf und eine größere Masseträgheit gegenüber oxidativen Speicherstoffen, egal ob Holz, Kohle, Gas, Öl, Ethanol o.ä. benötigen. Auch die Zeit für die Ladungtrennung in Form von chemischen Reaktionen in der Batterie, gleich welcher Bauart, kurz die Ladezeit, wird physikalisch-chemisch bedingt immer ein Vielfaches der Nachfüllzeit eines oxidativem Brennstoffs, kurz Betankung, im Falle fester Brennstoffe Bunkerung, betragen. Ein Tausch entladener gegen geladene Batterien wäre hier eine Lösungsmöglichkeit, die aber eine komplexe Logistik voraussetzt. BEV sind gute Lösungen für bestimmte Anwendungen, so wurden in der DDR schon viele innerbetriebliche Transportaufgaben von E-Karren übernommen, Gabelstapler agieren so emissionsfrei in Hallen und auch für den Verkehr innerhalb von dicht besiedelten Ballungszentren sind sie effektiv nutzbar bei lokaler Emissionsvermeidung. Als kompletter Ersatz der derzeitigen Motorentechnik, wie politisch gewollt, können BEV aber nicht funktionieren. Das liegt nicht am fehlenden Willen der Akteure, sondern in der realen Wirkung der Naturgesetze. Sollten also in naher Zukunft Verbrennungsmotore verboten werden, so führt das zwangsläufig zu einer drastischen Reduktion des (Individual-) Verkehrs. Die Folgen in einer hocharbeitsteiligen, transport- und mobilitätabhängigen Wirtschaft mag sich jeder selbst ausmalen.

    bin mir nicht sicher. würde das die konsole im IGNIS ersetzen, also original raus, die verlinkte kombi rein?

    oder meint ihr, das teil zusätzlich im wagen montieren?

    Natürlich zusätzlich. Sonst gehen ja auch Navi und die ganzen anderen Funktionen des Original-Teils verloren. Wegen des Platzbedarfs notfalls auf den Fußraum des Beifahrersitzes verzichten, der Ignis ist halt nur ein Kleinwagen mit schmaler Mittelkonsole und oben auf dem Armaturenträger ist es wegen des Beifahrerairbags ungünstig. Natürlich wäre auch im Fond Platz, aber ob das bedientechnisch optimal ist? Jedesmal zum Kassettenwechsel anhalten? Aber vielleicht hat es Continius-play...

    Mein Galant hatte nach 17 Jahren und 125 Tkm auch ein gut hörbares Klackern der Hydros, aber nur wenn der Ölstand nicht mehr ganz an der max-Markierung war. Aufgefüllt bis auf "max" am Ölmeßstab und er klackerte nur wenige Sekunden nach dem Kaltstart. Eigentlich unsinnig, da er bis knapp über "min" ja theoretisch noch genügend Ölstand hat, hat aber halt funktioniert. Bei 24 Hydros wäre das Wechseln auch nicht wirklich "günstig" gewesen...

    Ich bin raus, das hier ist ein Circlejerk der vergangenen Generationen.. aber mir soll‘s egal sein, die Zukunft wird eh zeigen wohin die Reise geht und Suzuki bzw die anderen Hersteller werden entsprechend reagieren. ^^


    Dass E-Autos hinsichtlich der Gesamtbilanz ab einer vergleichsweise niedrigen Laufleistung bereits besser sind für die Umwelt ist übrigens längst belegt, auch wenn ich ihnen persönlich absolut nichts abgewinnen kann da es für mich mehr mit PlayStation als mit Autofahren zu tun hat. Aber man kann nunmal mit der Zeit gehen oder man geht mit der Zeit und die, die sich vehement an veralteten Technologien klammern (wie es hier einige tun) werden früher oder später umsteigen oder zu Fuß gehen müssen. Im Gestern leben funktioniert halt auf Dauer nicht. ^^

    Auch wenn es unmöglich ist, argumentativ gegen Glauben anzugehen:

    1.)Elektromotoren schneiden sowohl vom Wirkungsgrad als auch der Performance deutlich besser ab als Hubkolbenmotore.

    2.)Der Strom muß in den Motor. Das geht via Leitung prima: E-Lok, O-Bus, Autoscooter, Carrerabahn. Die Mitführung der elektrischen Energie mittel Speicherung in Akkumulatoren bedarf auf Grund der Chemie und Physik erheblicher Massen. Vom Pb-Akku zum Li-Akku hat es zwar eine riesige Verbesserung gegeben, aber um die Energie für rund 500km zu speichern, bedarf es rd. 700kg Akku (aber nur rd. 25kg Benzin).

    3.) Die Herstellung des Li-Akkus ist bergbautechnisch aufwändig und nicht gerade umweltfreundlich. Dort, sowie in der Gigafabrik wird sehr viel Energie benötigt, viel mehr als für die Herstellung eines Hubkolbenmotors.

    4.)Es gibt keine umfänglichen Konzepte zum Akkurecycling. Hubkolbenmotore können zu gut 100% recycalt werden.

    5.)Das Laden eines Akkus benötigt deutlich mehr Energie (20-40%), als anschließend in ihm gespeichert ist. Das Tanken von Benzin ist verlußtfrei möglich.

    6.)Derzeitige Akkus verlieren jährlich eine gewisse Speicherkapazität, so daß sie nach ca. 8 Jahren ungeeignet im Fahrbetrieb sind.

    7.)Der Strom für die Ladung der Akkus muß "erzeugt", verteilt, gewandelt und ins Auto eingespeist werden. Die hierzu nötige Infrastruktur ist erheblich und noch nicht ansatzweise vorhanden (speziell Netzausbau).

    8.)Die "Quelle" des Stromes entscheidet über sein "öko", hier sieht es nach Abschaltung der AKW in D mies aus. Zappelstrom wird es nicht lösen.

    Der elektrische Antrieb ist sicher dem Hubkolbenprinzip überlegen. Aber ohne praktikable und ressourcenschonende Technik für die Energiespeicherung im KFZ nützt er seine Vorteile nicht aus. Momentan ist ein BEV "CO2-technisch" in D schlechter als ein benzinmotorgetriebenes KFZ.

    Scheiß Physik halt!

    gib dir keine mühe! du dringst nicht durch.

    aber trotzdem danke für deine unermüdlichen belehrungen und antworten auf fragen, die ich nicht garnicht gestellt habe.

    Um Gottes Willen! (Wegen des obigen Bibelzitats, aber da bin ich gänzlich raus)

    Niemals würde ich dich belehren wollen. Nichts liegt mir ferner. Jeder wie er möchte, solange er anderen nicht schadet. Aber so ein klein wenig wohlmeinende Ironie zur nicht ganz modernen Technik der CC mußte sein. Einige wissen damit eventuell gar nichts mehr anzufangen und die wollen es vielleicht auch verstehen. Muß ja keiner lesen, der es nicht will. Und zur ursprünglichen Frage des Anschlußes einer externen Audioquelle an das Mediateil des Ignis3 war ja schon alles gesagt...