Beiträge von dav1963

    PS: mir fällt da noch ein zwar fast abwegiger aber möglicher Fehler ein, wenn ich auf die "Symptome" 1-3 schaue. Weiß nur nicht, ob die Verkabelung tatsächlich so über die Hauptsicherungen vorn am Batterie +Pol geht:

    Wenn die Batterie infolge abgelöster Bleimasse auf einer Zelle einen Kurzschluß bekommt, könnte der Ladestrom von der Lichtmaschine zum Durchbrennen einer der Hauptsicherungen geführt haben. Ggf. läuft über genau die Sicherung aber auch +für den Anlasser (der Magnetschalter bekommt sein + ja über das Zündschloß). Somit wäre infolge der defekten Batterie der Motor abgestorben und der Anlasser kann ihn auch nicht drehen.

    Also mal die Sicherungen am roten +Pol der Batterie oder im Hauptsicherungskasten im Motorraum auf Unversehrtheit kontrollieren.

    Wenn es das wäre, wäre es leicht zu beheben und die Fehlermeldung mit der Drosselklappe ist wie Jörg schon vermutete nur ein Anlernfehler vom Batterieabklemmen.

    Drücke Euch die Daumen!

    So wie ich es bisher verstanden habe, ist

    1. der Motor während der Fahrt ausgegangen. Waren dabei ein Gang eingelegt und die Kupplung nicht getreten? Auch beim Ausrollen mit oder ohne Gang/Ein- oder ausgekuppelt? Wenn der Motor zwar "aus" war, aber noch im Schubbetrieb, ist er zumindest nicht blockiert, was gut wäre.

    2. war die Batterie total leer

    3. dreht der Anlasser trotz neuer voller Batterie den Motor nicht.

    Einschub: vor dem Weiterlesen der folgenden Zeilen die Fehler-Theorie in meinen zwei nachfolgenden Beiträgen prüfen, könnte ein ganz einfacher, billig zu behebender Fehler sein, mehr unter PS und PS2! Falls nicht, geht es hier drunter weiter.;)

    Um herauszubekommen, ob der Magnetschalter oder der Anlasser defekt sind, wie schon geschrieben

    a) auf ein klickendes Geräusch beim Druck auf den Startknopf achten (die Lenkradsperre löst schon bei "Zündung an", ebenso läuft da die Kraftstoffpumpe schon kurz an, darauf warten und dann nach ein paar Sekunden starten), wenn es vorn unter dem Motor klickt, zieht der Magnetschalter an. Dabei b) von einer zweiten Person mittels Voltmeter oder Prüflampe an den Batteriepolen den Spannungsabfall beobachten. Tritt kein Spannungsabfall auf, obwohl es vom Magnetschalter geklickt hat, ist am Anlasser/+Kabel zum Anlasser etwas defekt. Tritt zusammen mit dem Klicken ein deutlicher Spannungsabfall ein, blockieren entweder die Anlasserwelle oder der Kurbeltrieb. Bei Blockade der Kurbelwelle läßt sich das Auto mit eingelegtem Gang (1. oder Rückwärts) nicht schieben, bei nur blockierter Anlasserwelle aber schon.

    Kommt beim Drücken auf den Startknopf auch kein Klicken vom Magnetschalter, liegt wahrscheinlich ein Fehler im/am (Verkabelung) Steuerteil vor. Hier sind die Möglichkeiten sehr vielfältig und eigentlich nur mit dem Diagnosegerät zu ermitteln.

    Sollte nur der Anlasser defekt sein, steht allerdings die Frage, wieso der Motor während der Fahrt ausging und die Batterie tiefentladen war. Trotzdem könnte man bei freigängigem Motor einen Anschiebeversuch machen (das Auto sollte sich ggf. zum Standplatz zurückschieben lassen, bergab also eher ungünstig, wenn auch leichter...;)). Springt er an und zeigt keine Fehlermeldung - auf zur Werkstatt (Sart-Stopp deaktivieren!). Andernfalls hilft nur huckepack zur Werkstatt. Selber mit zweitem Fahrzeug schleppen - Vorsicht es gehen ohne Motor weder Servolenkung noch Bremskraftunterstützung, das Fahrerteam sollte eingespielt sein, um Blechkaltverformungen zu vermeiden!

    Wozu einen Hochdruckreiniger? Ein normaler Gartenschlauch mit 3Bar-Gartenpumpe und Regenwasser aus der Zisterne reichen vollauf. Dazu habe ich seit langem eine "Wasserlanze" und eine Waschbürste mit vom Wasser angetriebenem rotierenden Innenteil. Die Lanze, ein Alurohr von ca. 50cm hat vorn eine Düse, die im 45° Winkel einen "scharfen" Strahl ausläßt, ideal für Radhäuser und Unterboden. Mir etwas reduzierter Durchflußmenge auch gut zur Karosserievorreinigung zu nutzen. Wenn Sand u.ä. wegespült sind, nehme ich die Rotationsbürste. Anschließend mit Schwamm nachreinigen und ggf. trockenledern. Dank kalkfreiem Regenwasser aber fast unnötig. Natürlich funktioniert es auch mit Leitungswasser, dann gibt es aber je nach Wasserhärte Kalkflecken ohne Abledern. Waschzusätze verwende ich natürlich keine, hartnäckige Auflagerungen wie Bienenkot und Fliegenleichen werden nach gründlichem Wässern mit dem Schwamm entfernt, im Extremfall "schnippt" sie der Daumennagel weg oder die Wachspolitur löst sie mit ab. So sieht der Lack vom 20 Jahre alten Ignis 2 immer noch (fast) wie neu aus. Wasche aber auch nur rund 1-2x im Jahr (i.d.R. nach dem Winter) gründlich + Schutzwachs. Und es sind Garagenwagen.

    Ich kann nur sagen, die BAB-Vollbremsungen, die über den Bremsassistenten eingeleitet wurden, - mit Warnung, vorspannen der Bremse, etc. hätte ich so nicht hin bekommen, da schon gewarnt wurde als ich das Problem noch garnicht erfasst hatte. Und da sieht man auch was in der Bremsanlage für Power steckt....
    Nur der SUV hinter mir hat es fast nicht mehr geschafft und zog knapp am Heck vorbei....

    Ich kenne zwar die Situation, die zum Eingriff führte, nicht, behaupte aber mal, bei vorausschauender Fahrweise mit entsprechendem Sicherheitsabstand und natürlich der gebotenen Aufmerksamkeit, braucht es kein elektronisches Notbremssystem. Behaupte ich zumindest mit meinen 42 Jahren Fahrpraxis. Denn Straßenschäden wie große Schlaglöcher u.ä. erkennt das System eh nie. Und komplexe Verkehrssituationen überfordern es auch. Statt Geld für diese Pseudoassistenten auszugeben, sollte man lieber ab und an ein Fahrsicherheitstraining machen und sich vor allem nicht vom Multimediagedöns ablenken lassen.

    Autark Auto bewegen im nichtelektronisch durchsetzten Straßenverkehr wird noch einige Zeit dauern. Zumal sich dort, wo ein autarkes Fahren verhältnismäßig einfach umserzbar wäre - bei der Bahn - in der Hinsicht eher garnichts tut. Da laufen manche Modelleisenbahnen schon vollautomatisch und brauchen nur wenig Kontrollpersonal in der "Zentrale" (denke da z.B. an die MiniWorld in HH), aber im Streckennetz der DB tut sich dahingehend wenig. Nicht mal die U-Bahnen in D sind fahrerlos und da wäre die Umsetzung noch einfacher.

    Sicher, noch kann man das Assigedöns z.T. abschalten, bezahlt und im Defektfall teuer reparieren hat/muß man es aber trotzdem. Und dank EU wird dieser Elektroschrott an Bord immer umfangreicher.:(

    Ja, öfter mal Fehlalarm, vor allem bei einspurigen Verkehrsteilnehmern.

    Aber er hat mich schon einige male gerettet...

    Die Fehlalarme lenken gewaltig ab, kenne das von RDKS bei einem sporadisch defekten Radsensor. Obwohl man schon weis, was da als grelle gelbe Meldung mit "Pling" aufploppt, hat man sich förmlich "erschrocken" und doch erst einmal aufs Display geschaut statt auf die Straße. Scheint nach Tausch aller Radsensoren jetzt zumindest Geschichte zu sein...

    Thema Ablenkung: bei Konzentration auf das Verkehrsgeschehen und angepaßter Fahrweise sollte so ein kamerabasierter Bremsassi doch eigentlich völlig überflüssig sein. Lidarsysteme oder Radar können bei eingeschränkten Sichtverhältnissen helfen, aber auch hier wäre wieder primär die angepaßte Geschwindigkeit und die Forderung "Anhalteweg kürzer als Sichtbereich". Und das plötzlich zwischen geparkten Autos vorlaufende Kind wird von den Systemen so unzuverlässig detektiert (am So wieder ein Test bei "Vox-Auto"), daß die theoretisch kürzere Reaktionszeit der Elektronik nichts bringt. Hier bleibt den Entwicklern dieser Systeme noch viel Luft nach oben. Bis dahin wiegen diese Assistenten nur in falscher Sicherheit oder lenken ab. Meine Meinung.

    Der Fehlercode P2176 gibt an, dass die Drosselklappe nicht Initialisiert ist. Das könnte ein Folgefehler sein der entsteht, wenn die Fahrzeugbatt. abgeklemmt war. Das muss aber nicht bedeuten, dass das der ausschlaggebende Fehler für das nicht starten ist. Als erstes würde ich versuchen die Drosselklappe anzulernen. Dafür klemmt man noch mal die Batt. ab und wieder dran, schaltet nur die Zündung an und wartet 60 Sek. Danach mal versuchen zu starten.

    Nebenbei reißt auch gerne mal der Schlauch zwischen Luftfilterkasten und DK ein.

    Verhindert eine nicht angelernte Drosselklappe das Drehen des Anlassers? Quasi als Schutzfunktion?

    Denn so wie ich es den Texten von Suzuki Trift entnommen habe, ist ja das Auffällige, daß beim Druck auf den Startknopf ein Klickgeräusch (Anziehen des Magnetschalters?) aber kein Drehen des Anlassers/Motors erfolgt. Aber das ist halt die Schwierigkeit bei diesen Ferndiagnosen, klickt tatsächlich der Magnetschalter oder ist es eine andere Geräuschquelle???

    Ich werde morgen mal versuchen die Kerzen rauszunehmen und von hand mal durchdrehen...

    Zum Aus-/Einschrauben der Kerzen: Abgesehen vom Aufwand, an selbige erst einmal heranzukommen, ist beim Eindrehen auf die richtige Anzugskraft/-winkel zu achten. Benutzte Kerzen haben wegen dem schon gequetschten Dichtring andere Werte als neue. Zu locker, die Kerze kann überhitzen, zu fest, das Gewinde im Zylinderkopf kann beschädigt werden (Wärmeausdehnung). Da bei den modernen Kerzen kaum noch Probleme auftreten und sie im Wechselintervall von der Werkstatt getauscht werden, habe ich aber hierzu keine Daten, wie fest optimal ist.

    Einfach durchzuführende Kontrolle des Spannungsverlaufes beim Startversuch an dee Batterie. Dazu muß nichts aus- oder abgebaut werden und einziges Werkzeug ist ein Voltmeter oder ersatzweise ein Glühlampe mit zwei Kabeln, die bei Stromfluß durch den Anlasser bei blockiertem Motor dunkler wird. Wenn das der Fall ist - Fachmann ran. Wenn der Anlasser keinen Strom zieht - Hauptsicherungen am + Batteriepol prüfen, kann beim Batterietausch evtl. eine aus den Klemmen gerutscht sein, oder defekt (eher unwahrscheinlich), danach am Anlasser das + Kabel prüfen - Anschluß korrodiert oder gar ab? Evtl kann man da vor Ort reparieren. Ansonsten muß er ebenfalls zum Fachmann (man kann den Anlasser - wenn defekt - sicher selber tauschen, aber ohne Hebebühne oder Grube recht mühselig, weil meist unter dem Motor montiert. Bei nur defektem Anlasser - Freigang des Kurbeltriebs/Motors testen und ggf. Anschiebeversuch, dann spart man sich evtl. den Abschlepper. Wäre so zumindest mein Vorgehen, braucht man nicht einmal Werkzeug für (außer man kann am Anlasser reparieren).

    Hatte bei einem Neuwagen (ca. 2 Monate alt) einen gelockerten Stecker am Magnetschalter (Kabel vom Zündschloß für Start+). Diagnose einfach: kein Klick vom Anlasser, kein Spannungsabfall, alle zugehörigen Sicherungen ganz; Reparatur - komplizierteste war, den Montageort des Anlassers zu finden, ohne Bühne auf Schotterparkplatz, aber wozu hat man Decken im Auto. Natürlich hat es geregnet und wir standen im Funkloch. Ging aber dann doch ganz einfach, Stecker wieder fest aufgesteckt (wer hatte da geschlampt bei der Montage???) und der Motor schnurrte wieder. Ausflug in die Berge war gerettet.:):):)

    Gut, klingt primär nicht nach Drosselklappe. Das "Klick" kommt vom Magnetschalter des Anlassers. Wenn dann der Anlasser den Motor nicht dreht, ist entweder der Magnetschalter defekt, ein Kabel am Anlasser ab/defekt oder der Motor blockiert (Kupplung ist ja getreten beim Start?). Bei einem blockierten Motor zieht der Anlasser trotzdem massig Strom, die Anzeigen sollten also merklich dunkler werden, bzw. ein Voltmeter an der Batterie sollte stark nach unten gehen, unter 11V. Ist der Magnetschalter defekt oder das Kabel zum Anlasser ab/defekt, bekommt die Anlasserwicklung erst gar keinen Strom, d.h. an der Batterie ändert sich die Spannung nicht/kaum.

    Wenn der Motor blockiert ist, kann das verschiedene Ursachen haben. Da er ja einfach ausgegangen/stehengeblieben ist, könnte ein gerissener Zahnriemen (wenn der Motor einen Steuerriemen und keine Kette hat, letztere sollte eigendlich nicht reißen, aber könnte überspringen) zum Blockieren durch Zusammenstoß eines Kolbens mit einem offenstehenden Ventil geführt haben. Ungut. Da die alte Batterie "tod" war, obwohl vorher der Motor lief, könnte auch die Lichtmaschine/deren Riementrieb defekt sein und die Kurbelwelle blockieren. Dann hätte vor der Panne die rote Ladekontrollleuchte brennen müssen, bis eine volle Batterie mangels Ladung durch die Lima leer ist, fährt man schon ein gutes Stück. Eine Ferndiagnose ist also schwer.

    Zum Test wie gesagt mal beim "Starten" den Spannungsverlauf an der Batterie verfolgen, zieht der Anlasser keinen Strom, ist höchstwahrscheinlich nur an ihm etwas defekt oder ab. Dann kann man den Freigang der Kurbelwelle prüfen, indem man das Auto mit eingelegtem Gang (Zündung aus!) versucht zu schieben, wenn das geht, merkt man auch wie der Motor sich von Kompression zu Kompression "dreht". Läßt er sich problemlos schieben mit Gang und hängt am Anlasser kein Kabel lose runter, könnte man versuchen, das Auto anzuschieben (aber nur, wenn der Motor sich problemlos drehen läßt, wenn da im Kurbeltrieb oder am Riementrieb was blockiert, vergrößert man u.U. nur den Schaden). Springt er an und läuft ohne Fehlermeldung, könnte man so ohne Abschlepper zur Werkstatt...(Start/Stopp wenn vorhanden deaktivieren!)

    Wenn das "Bastlergen" fehlt, aber lieber gleich mit Abschlepper zum Fachmann!

    Die Drosselkklappe hatte übrigens Karies an den Kunststoff Zahnrädern.

    Das ist es, was ich mit dieser Rotstift-Sparpolitik meine. An so einem Bauteil fallen sowohl unsachgemäße Benutzung als auch übermäßige Belastung aus. Also wurde unterdimensioniert konstruiert bzw. in Serie umgesetzt. Mit anderem Material oder einfach nur ausreichend dimensioniert, sollten solche Bauteile ein Autoleben lang halte. Bei Stoßdämpfern, Fahrwerksteilen u.ä. schwankt die Belastung stark nach Einsatz, Überdimensionierung kosten Material und bringen Mehrgewicht, hier ist eine Orientierung an einer durchschnittlichen Belastung sinnvoll und ein Tausch bei überdurchschnittlicher Belastung das kleinere Übel. Aber Luftmengenmesser, Drosselklappenzahnräder, Zündspulen o.ä. unterliegen keiner Extrembelastung.

    Da er ausgegangen ist, wird der Fehler nicht am Anlasser/Magnetschalter liegen. Drosselklappenstellmotor, so wie zum Fehlercode beschrieben, wäre da schon passend. Wenn dort ein Defekt (Stellmotor, Kabel - Marderbiß?) ist, geht er aus und orgelt nur noch über den Starter, deshalb ggf. auch die leere Batterie - viele Startversuche evtl. noch bei voller Beleuchtung am Straßenrand...

    Da für die weitere Fehlerdiagnose (wenn es nicht ein sichtbarer Kabeldefekt ist) die OBD Diagnosegeräte benötigt werden, bleibt zum Abschleppen in die nächste Werkstatt kaum eine Alternative. Ggf. ist es aber über eine Automobilclubmitgliedschaft/Pannenschutzbrief kostenmäßig gedeckt, Suzukigarantie/Gebrauchtwagengarantie wird er ja sicher nicht mehr haben.

    Die defekten Gasfedern an der Heckklappe und die Radlager/Stoßdämpfer kann man noch unter "normalem" Verschleiß, letzteres auch den "guten" Straßen geschuldet, verbuchen. Die anderen Mängel zeugen von einer allgemein abbehmenden Qualität der Bauteile. Ein Prozeß, der seit Ende der 90-er Jahre zunehmend in allen Bereichen zu beobachten ist. Dank Rotstiftpolitik in den Firmen wird an allen möglichen und leider auch unmöglichen Stellen eingespart. Nachhaltigkeit wird zwar propagiert, gehandelt wird aber eher nach dem Motto: "Wenn's die Garantiezeit übersteht, ist es gut!" Oder: "Was lange hält, bringt kein Geld!".

    Ja, früher hatten die Autos auch einen gewissen Wartungs- und Reparaturaufwand und die "braune Pest" fraß sprichwörtlich schon die Klammern im Prospekt, aber gefühlt werden doch nur wenige neuzeitliche Fahrzeuge den Bereich eines H-Kennzeichens erreichen, trotz der hohen Anschaffungskosten eines Neuwagens. Woran natürlich auch die viele verbaute Elektronik mit ihrem schnellen Modelwechsel schuld ist. Und der Piep-Nerv-Quatsch wird gesetzlich vorgeschrieben immer mehr!:(

    Von der speziellen DAB-Antennentechnik (Dipollänge, Verstärkung etc.) habe ich keine Ahnung, aber rein funktechnisch kann eine Antenne IN der A-Säule nicht funktionieren (Abschirmung durch das Blech). Gemeint ist aber sicher eine Antenne unter der Kunststoffverkleidung (evtl. Airbag beachten) oder zwischen Frontscheibe und Verkleidung. Letzteres kann mit Einschränkungen funktionieren. Dazu darf die Frontscheibe keine Metallbedampfung haben (Tönung) und die Metall-A-Säule gibt einen Funkschatten. Dieser wird umso größer, je weiter die Antenne von der Frontscheibe weg unter die Verkleidung rückt. Zu beachten wäre auch die Abstrahlausrichtung des DAB-Signals - horizontal oder vertikal polarisiert. Die Neigung der A-Säule bietet da einen Kompromiß, reine UKW-Scheibenantennen werden aber horizontal ausgerichtet im oberen Scheibendrittel quer montiert/geklebt. Stabantennen mit dem Kompromiß einer >ca. 45°Neigung montiert (gilt für UKW-Empfang).

    Wegen der Funkschattenbildung/Reflexion der metallischen A-Säule ist allerdings dieser Montageort einer Dachmontage immer unterlegen. Auch eine Scheibenantenne an Front- oder Heckscheibe schneidet gegenüber dem Dach schlechter ab. Dämpfungen über längere Antennenkabel lassen sich gut mit Antennenverstärkern ausgleichen, aber ohne ausreichende Signalstärke an der Antenne selbst, nützt auch der beste Verstärker nichts.

    Das Kupplungsspiel verkleinert sich durch die Abnutzung. D.h. die Mutter muß gelockert werden, bis der Seilzug ca. 1mm Spiel zum Hebel hat. Bei unserem Ignis 2 quietscht/rasselt dann aber die Druckplatte des Axiallagers, so daß ich den Seilzug ohne Spiel zum Hebel eingestellt habe. Am Pedal sollten dann ca 2cm Weg bis zum Druckpunkt der Kupplung sein. Kommt der Druckpunkt erst "kurz vor dem Bodenblech" bzw. kuppelt sie gleich auf den ersten cm Pedalweg ein, sind die Beläge schon sehr abgenutzt. Der Kraftschluß kommt noch zustande, aber es läßt sich nicht mehr weich einkuppeln.

    Wow, wie in der Berufsschule...:huh:

    Gelernt ist gelernt und diese Gleichstromberechnungen sind echt keine Hexerei. Spaßig wirds bei Wechsel- und Drehstrom mit Blind- und Scheinleistung, ohmschen, induktiven und kapazitiven Widerständen, Phasenverschiebungen und dergleichen. Da bin ich raus. Reicht noch für Kreuz- und Wechselschaltungen für die Lichtschalter und Stern- und Dreieckschaltung am Drehstrommotor, für letzteres würde ich aber definitiv noch mal nachlesen...;)

    Sollte problemlos so gehen (siehe obige Berechnungen), selbst wenn ein Anhänger/Fahrradträger mit 2 x 21Watt-Lampen angeschlossen ist.:)