Na, dann hat sich ja alles geklärt.
Bei unseren Suzukis werden die Keilrippenriemen über die Lima (Riemen innen) oder Spannrolle (Klima, aussen) gespannt.
Als "Bastler" (im positiven Sinne gemeint) hat man natürlich keine Zeitvorgaben und kann sich einem Problem ganz anders widmen. Wenn da dann ein 100€-Bauteil 3h lang repariert wird macht es Sinn, bei weit über 100€-Stundensatz in der Werkstatt wird getauscht, da unterm Strich billiger für den Kunden, auch wenn es nur ne Lötstelle oder ein 50Cent-Widerstand war.
Und das es in der Werkstatt mal etwas länger dauert, liegt eher selten am fehlenden Fleiß der Mitarbeiter, man ist schlicht und einfach meist nicht der einzige Kunde.
Zum Öl wäre wichtig, ob es seitens der Werkstatt einen Hinweis/Fragen/Absprachen gab, meist sind ja mehrere Ölspezifikationen zugelassen und es richtet sich nach dem Fahrprofil, welche die optimale im speziellen Fall ist. Auch gibt es Anpassungen durch Herstellerrundschreiben oder einfach auch Erfahrungswerte der Monteure. Aber der Kunde muß natürlich informiert werden bzw. vorher sein Nutzungsverhalten (Kurzstrecke, schnelle lange BAB-Fahrten, "Bleifuß" oder "Cruiser") erfragt werden.
Leider bleibt so eine "Dialogannahme" des Fahrzeugs bei vielen Werkstätten aus, auch gibts die Rechnung meist am Tresen ohne weitere Erklärung. Da baut sich dann auch kein Vertrauensverhältnis auf. Die seitens der Werkstätten dafür "geopferte" Zeit ist allerdings eine sehr gute Investition in Kundenbindung und Kundenzufriedenheit. Und wenn doch mal was schief läuft (alles nur Menschen), gibt es dafür dann meist auch Verständnis und eine für alle akzeptable Lösung. Kann ich aus mehr als 35 Jahren Erfahrung im intensiven Kundenkontakt jedenfalls so unterschreiben.