Beiträge von dav1963

    Fahrwerksoptimierung und Ganzjahresreifen? Na ja, kann man machen... Aber gerade im Sommer liegen Welten zwischen der Performance eines Wetterallrounders und einem "Wärmespezialisten", im Flachland-Winter geht allerdings der "Allrounder" bei trockener Fahrbahn über 0°C besser als der "Kältespezialist". Zumindest meine Erfahrung.

    Ansonsten natürlich erst mal Glückwunsch zur 2. gelben "Rennsemmel". Der Mustang (lt. Profilbild) spielt natürlich in einer anderen Liga, kurvenagiler ist aber garantiert der kleine SSS. Aber allein der satte Klang vom V8 (nehme an das Pony hat acht Töpfe?)... Ein Cruiser mit Bumms, wenn gefordert...:)

    Wie die FB des Keyless-go entriegelt, weiß ich garnicht, da ich immer über die Tasten an den Türen/Heckklappe bediene. Die Funktion bei der bei einmal drücken nur die Tür/Klappe öffnet, an der man drückt, ist ideal für "dunkle Parkhäuser" u.ä., nervt sonst aber. Kann man über die Menüfunktionen einstellen.

    Die "Festverrieglung" ist praktisch, wenn man im Sommer beim Parken die Fenster einen Spalt offen läßt. Macht aber nur der 20 Jahre alte Ignis.

    Der Ignis3 Comfort (ohne Keyless-go) hat es m.W. nicht. Im Ignis2 haben wir es. Zweimal auf die Verrieglungstaste der FB gedrückt und die Öffnungsstifte innen lassen sich nicht mehr hochziehen, also auch bei einem Griff "durch" die Scheibe bleibt die Tür zu. Bei Fahrzeugen mit Keyless-go (evtl. auch bei denen ohne) kann man einstellen, ob bei 1x drücken alle Türen+Heckklappe öffnen oder nur die Tür/Klappe an der gedrückt wird und "für alle" dann 2x gedrückt werden muß. Beim Ignis 2 ist dies fest so einprogrammiert, der hat auch nur Schlüssel + FB.

    Wenn die Mechanik noch eine Teilbewegung ausführt ("Schließer" am Innengriff bewegt sich etwas), ist wahrscheinlich die Mechanik nur schwergängig. Bei einem Kabelbruch/Wackelkontakt würde sie garnicht oder nur ab und an, dann aber richtig, verriegeln. Allerdings sind diese knickenden Durchführungen auch "Sollbruchstellen", obwohl ich dort, im Gegensatz zur Heckklappe am Ignis2, noch keine Probleme hatte (der Ignis ist jetzt 20 Jahre alt und dank viel Kurzstrecke wurden alle Türen/Klappe sehr häufig bewegt...).

    0Ω sind eigentlich zu wenig (wäre ja ein Kurzschluß), allerdings sind die einfachen Multimeter nicht sehr genau in der Widerstandsmessung. Wenn beim Messen die Anschlüsse + und Masse noch angesteckt sind (am Besten mal einen vorsichtig abziehen zum Messen des Heizdrahtes) könnte es tatsachlich auf einen Kurzschluß in der Kabeldurchführung hindeuten. Der Falten-Gummischlauch läßt sich einfach aus den Löchern im Karosserie- und Heckklappenblech herauskippen/-ziehen und dann würde man ein gebrochenes Kabel schon sehen. Gibt zwei Varianten der Heckklappendurchführung. Z.B. beim S-Cross verdreht beim Öffnen/Schließen der Heckklappe der Gummi in Längsrichtung, das da die Kabel brechen ist unwahrscheinlich. Beim Ignis2 knickt der Schlauch mittig ein, damit entsteht eine "Sollbruchstelle", die ich schon 2x reparieren mußte. Hierzu muß die Verkleidung der Heckklappe ab, alle Kabel (zu den Lampen, zum Wischermotor, zur ZV müssen so mobilisiert werden, das der Kabelbaum an der Durchführung ein paar Zentimeter herausgezogen werden kann. Dann die Innenverkleidung so lösen, das man an den Kabelbaum kofferraumseitig herankommt (sie muß nicht ganz ab, zur Seite drücken reicht). Dann kann man entsprechende Kabelstücken zwischenlöten. Die gut isolierten Lötverbindungen (Schrumpfschlauch) sollten dann nachher im Holm der Heckklappe- Zurückziehen des Kabelbaums- und hinter der Innenverkleidung liegen, also ruhig etwas längere neue Zwischenstücke einlöten. Es lohnt sich, gleich alle Leitungen mit neuem Zwischenstück zu versehen, zum einen läßt sich der Kabelbaum dann viel leichter in den Heckklappenholm zurückziehen, zum anderen brechen die noch "ganzen" alten Leitungen an der Knickstelle dann eh demnächst. Wenn man die Lötstellen etwas versetzt längs anbringt (heckklappenseitig) dann bilden sie keine so große Verdickung und passen beim Zurückziehen des Kabelbaums besser in den Holm, kofferraumseitig ist genug Platz hinter der Verkleidung. Auch den Schlauch der Waschdüse kontrollieren, auch der bricht und man kann/muß ein Zwischenstück mittels Verbindern (gibt es z.B. im Aquarienbedarf, Silikonschlauch ist flexibler als PVC) einsetzen. Ist eine Friemelei, die sich zwecks Halten der zu verlötenden Kabel am leichtestens zu zweit bewerkstelligen läßt. Aber vielleicht hat dein Auto ja schon die längs verdrehende Gummitülle, da ist wie gesagt ein Kabeldefekt sehr unwahrscheinlich.

    Bei der Flickstelle mit dem Leitlack könnte man zwischen der auf die Scheibe geklebten Flachsteckzunge und dem Heizdraht auch etwas "bleitote" Metallfolie (auf manchen Wein oder Sektflaschen über dem Korken, Leitfähigkeit testen) mit "einlegen" um die Stromfestigkeit der "Reparaturbrücke" zu erhöhen. Löten dürfte problematisch sein - Spannungsrisse im Glas durch die punktuelle starke Erwärmung bzw. der Kleber des Kontakts wird weich/verdampft.

    Ich wünsche viel Erfolg!

    PS: der "Fehler" am Lenkradsatellit ja zwar nicht weg, aber zumindest konntest du eine praktikable Lösung finden.:thumbup:

    Zur Heckscheibenheizung: Wenn die neu angeklebte Kontaktzunge richtig auf der Scheibe hält, sollte mit Leitlack der Stromfluß wieder hinzukriegen sein. Die zu überbrückende Strecke sollte allerdings recht kurz und die auflackierte Leiterbahn ausreichend breit und dick (mehrfach lackieren) sein. Mit einer Widerstandsmessung (geht mit fast jedem Multimeter) den Durchgang und näherungsweise den Durchgangswiderstand zwischen den beiden Scheibenkontakten (also der "Heizwendel) messen. Bei einer Leistung von ca. 60(?)W fließt im Betrieb ein Strom von 5A, d.h. R=U/I - 2,4Ohm, der Widerstand sollte also zwischen 2-5Ω liegen, dann ist die Heckscheibenheizung in Ordnung und wenn sie dann nicht geht, liegt der Fehler im Bereich der Zuleitungen/Masse. Hier ist die Kabeldurchführung zur Heckklappe oft betroffen mit Kabelbruch.

    Ähnlich ließe sich auch der Temperatursensor prüfen. Ist im Grunde nur ein temperaturabhängiger Widerstand, der sich auch mit dem Multimeter durchmessen läßt, man kommt nur schlecht ran, um ihn auszubauen. Da ist die Defektkontrolle des Kabels schon fast einfacher...

    Die Fehlerbeschreibung ist etwas kompliziert und somit könnte ich jetzt auch total falsch liegen. Aber so wie ich es verstanden habe, schaltet bei Radiosteuerung auf Zündungsplus der Heckscheibenwischer auf "Waschmodus" mit 3 Wischbewegungen, bei Dauerplus aber nicht. Der Wischmotor bekommt via Lenkstockhebel einen Signalimpuls und arbeitet dann (bei eingeschalteter Zündung) die 3 Wischbewegungen ab. Dazu würde auch noch die Waschwasserpumpe aktiviert, wie der entsprechende Kontakteaufbau im Lenkstockhebel ist - ??? Bei Radio auf Dauerplus schaltet es beim Startvorgang nicht kurz aus, wie sonst bei Zündungsplus. Wenn eine leitende Verbindung (defekte Isolation o.ä.) zwischen dem Radiosatelliten und der Wischfunktion vorläge, bekäme der Wischermotor beim Startvorgang einen Impuls durch das Weg- und Zuschalten des Radios dabei. Da der Wischermotor dabei aber weiter Zündungsplus hat, arbeitet er das Programm ab. Wenn nur die Zündung eingeschaltet wird, erhält das Radio schon Spannung auf Zündschlossstellung 1, der Wischermotor aber erst auf 2, diese kurze Zeitdifferenz reicht eventuell, den Impuls "ins Leere" laufen zu lassen. So könnte ich mir zumindest den etwas eigenartigen Fehler erklären. Funktioniert den das neue Radio/Lenkradtasten einwandfrei und hat das alte originale funktioniert?

    Wenn der Massekontakt das Problem wäre, müßte dann nicht auch ohne Radioadapter ein Fehler mit dem Wischer auftreten???

    Vielleicht gibt es noch andere Ideen? Ich würde zumindest mal die Kabel im Lenksäulenbereich checken, vielleicht hat da was gescheuert.

    Geht es denn hier überhaupt um den Sport? Pajero hat nichts dazu geschrieben. Beim 12 Volt Hybrid wird keine Kurbelwelle im Leerlauf angetrieben.

    So wie ich es verstanden habe (dank Übersetzungsfunktion), ist beim 48V-Hybrid nur im ausgekuppeltem Zustand unterhalb von 80km/h die Schubabschaltung weiterhin aktiv (d.h. es wird nicht Eingespritzt) und die Kurbelwelle wird durch den Startergenerator auf Drehzahl gehalten. Eingekuppelt mit Gang wirkt die normale Schubabschaltung mit Motorbremse, eingekuppelt ohne Gang der Verbrenner-Leerlauf via Einspritzung. Der Startergenerator hat also mit dem "Leerlauf vor der Ampel" (bei deaktiviertem Start/Stop) eh nichts zu tun, es sei denn, das Ausrücklager der Kupplung wird gestresst...;)

    Nee, die Klima ist aus.

    Würde man ein Glas Wasser reinstellen, dann würde das Wasser sich bewegen.

    Vielleicht ist es normal, kenne ich von den anderen Autos bisher aber nicht

    Kommt auf die anderen Autos und den jetzigen Motor an. Ein Reihensechzylinder wie (früher) in den BMWs hat natürlich eine andere Laufruhe als ein Dreizylinder oder gar ein Einzylinder (Lanz Bulldog mit "eingebauter" Rüttelmassage). Ohne Klima geht die Leerlaufdrehzahl sogar noch etwas weiter runter und die bewegten "freien" Massen, so nicht konstruktiv ausgeglichen, "rütteln" dann die Karosse durch, in der Intensität reziprok zur Drehzahl. Völlig normal. Bei der geringen Laufleistung ist ein Defekt zwar nicht ausgeschlossen, aber doch sehr unwahrscheinlich... Beobachten und ggf. zum Händler, ist ja noch einige Zeit Garantie drauf.

    So, dann eine konkrete Antwort auf die anfängliche Fragestellung:

    Der Wartungsumfang ergibt sich aus dem Wartungsplan, der sich auch im Betriebshandbuch findet. Das Wartungsintervall ergibt sich aus gefahrenen km oder abgelaufener Jahresfrist, je nachdem was eher eintritt. Hilfe hierzu gibt auch das Serviceheft, in dem alle Wartungen eingetragen und gestempelt werden und die zulässigen Maximal-km zwischen den Wartungen aufgeführt sind. Auch der Ölwechselzettel am Motor gibt das Intervall zur nächsten Wartung an. Somit kann man leicht die fälligen Wartungsmaßnahmen ermitteln. Eventuell gibt es auch einen Wartungsplan direkt vom Suzuki-Servicepartner, aber ob er ihn zwecks Wechsel in eine freie Werkstatt ausgibt?

    Darum schließe ich solche Garatien nicht ab, wenn man das "Kleingedruckte" liest, was da alles ausgeschlossen ist, ist das nur eine "Kostenfalle"

    Stimmt nur bedingt. Natürlich ist es keine volle Werksgarantie und ohne Defekt hat man die Prämie "umsonst" bezahlt. Aber schon seit längerem sind gerade Defekte in der Elektronik sehr teuer. Selbst in der Suzuki-Gebrauchtwagen-Garantie (wird von Suzuki vertrieben, ist aber eine Versicherung der Garantiegeber) sind viele Komponenten vom Motor, seinen Steuergeräten, Getriebe, sogar Komfortfunktionen wie Klima und auch die Airbags versichert. Die anteilige Kostenerstattung berechnet sich nach Fahrzeugalter und Laufleistung für das Material und zu 100% Lohn. An einem Fahrzeug hatten wir einen Schaden am ABS-Ring mit Kostenübernahme der kompletten neuen Antriebswelle, einen Fehler im SRS-Rückhaltesystem, beim anderen eine defekte Zündspule mit Abschleppnotwendigkeit. Während das Abschleppen auch über die Suzuki-Mobilitätsgarantie (bei Wartung in der Vertragswerkstatt für 1 Jahr inklusive) oder den Automobilklub/Schutzbrief abgerechnet werden könnte, liefen die Reparaturen komplett über die Zusatzgarantie. Zumindest beim ersten Fahrzeug haben sich die Prämien "amortisiert", ansonsten ist es sowieso immer der beste Fall, die Versicherung/Garantie nicht in Anspruch nehmen zu müssen, denn den Zeitaufwand und ggf. Ärger im Schadensfalle hat man ja trotzdem.

    Aber das muß halt jeder selbst für sich entscheiden (und natürlich das "Kleingedruckte" lesen), ob überschaubare aber ggf. "verlorene" Prämie oder im Schadensfalle z.T. sehr hohe Kosten.

    Und zum oben geschilderten Fall: meiner Kenntnis nach sind zwar Verschleißteile wie Bremsklötze, -scheiben und Kupplung von der Erstattung ausgeschlossen, Bremszylinder, ABS-Block und Unterdruckverstärker aber eingeschlossen, auch die Bremssättel gehören ja nicht zu den Verschleißteilen, wobei defekte Gummimanschetten (auch an den Antriebswellen) schon wieder unter Verschleiß fallen, kommt also auf den konkreten Schaden an. Kraß gesagt, eine gerissene Achsmanschette ist kein Versicherungsfall, bei daraus folgendem Gleichlaufgelenkschaden dann dieser samt Manschette doch.;)

    Alle modernen Lacke haben gegenüber alten Alkydharzlackierungen Nachteile bezüglich der Schlagzähigkeit. Aber es gibt seit zig Jahren keine anderen, als diese wasserbasierenden Lacke bei allen Autoherstellern. Wahrscheinlich kommen eh alle Farben und Lacke nur von ein paar Herstellern weltweit. Sicher kann im Lackiervorgang selbst eine Fehlerquelle liegen, aber auch hier kommen die Lackierstrecken sicher von einigen wenigen Herstellern und sind somit bei den Autoherstellern weitestgehend identisch. Auch die Lackstärken bewegen sich in einem engen Rahmen und mehr Schichtdicke heißt nicht automatisch besserer Lack, mit der Dicke nimmt auch die Elastizität ab. Viel wichtiger ist die Konstruktion des Vorderwagens/Motorhaube, da entscheiden dann Aufschlagwinkel, Untergrund (Material Kunststoff/Blech, Verzinkung, Grundierung, Elastizität des Bauteils) ob der Lack beim "Treffer" hält oder platzt. Und natürlich die Aufprallgeschwindigkeit und Größe des Steinchens.

    Auf der BAB ist bei meinem Auto ein "Geschoß" an der montierten Dachbox abgeprallt und direkt oberhalb des Kedergummis ins Blech geknallt. Glück im Unglück, der Lackschaden war leicht behebbar, zwei Zentimeter tiefer und ich hätte ne neue Frontscheibe gebraucht...

    Das letzte Auto, in dem man mitgenommen wird, ist derzeit meist silbergrau und war früher schwarz. Also, so lange ich sitzend selbst fahren kann, dürfen/sollen meine Autos auch farbig sein. Und, je dunkler der Lack, umso größer der Pflegeaufwand. Am pflegeleichtesten war "samtocker", ein hellerer Braunton oder besser gesagt "schlammfarben". Da gab es nur zwei Zustände: frisch gewaschen und gewachst - hochglänzend, ansonsten halt matt. Farbe war immer gleich.:D:D:D

    PS: "Im Dunkeln sind alle Autos grau, nicht nur die Katzen von Jaguar!";)

    Jetzt muss ich nochmal ein Wochenende drüber schlafen.

    Weiß auch nicht, aber sorge vor schlechtem Lack und schlechtem Schutz vor Rost hab ich schon.

    Aber Spaß macht das Teil ordentlich.

    Zumindest die Rostvorsorge ist bei einem Neuwagen ja recht leicht zu optimieren: fachmännisch konservieren lassen. Ja, nicht ganz billig, aber dann sollte er auch viele Jahre halten. Traurig, das die nicht mehr ab Werk ordentlich konserviert sind. Unser 20 Jahre alter Ignis hat bis auf nötige Nachkonservierung am Frontquerträger, der Ölwanne! und den Spritz- und Steinschlagbereichen hinter den Vorderrädern null Probleme mit der braunen Pest. Hatte als er nagelneu war gleich noch im Bereich der Kotflügel (Kunststoffapplikationen außen) und den Radhäusern + Hinterachse (nach)gewachst. Rest war werkseitig gut konserviert.

    Eine geringfügige Abweichung von der "Lenkradmitte" zum tatsächlichen Lenkwinkel bzw. dem gefühlten Geradeauslauf ergibt sich schon aus Faktoren wie seitenungleicher Beladung (z.B. nur der Fahrer an Bord, oder 3 Personen), Fahrbahnbedingungen wie Seitenneigung zum Fahrbahnrand, unterschiedliche Beläge/Belagabnutzung re/li, Seitenwind. Schon eine nicht ganz achsengerechte Sitzposition hinter der Lenksäule ergibt ein gefühlt schräg stehendes Lenkrad. Das kann und muß man einfach tolerieren. Eine Abweichung von einer mehrstelligen Gradzahl auf seitlich waagerechter Fahrbahn (habe dazu früher die Straßenbahnschienen genutzt, der Trabi hatte die gleiche Spurbreite) bei ausgeglichener Beladung (Beifahrer) war aber zu korrigieren, so wie Jörg L schon schrieb - identisches gegenläufiges Verstellen der Einstellmuttern. Mit etwas Erfahrung ließ sich so eine nahezu perfekte Mittellage erreichen. Dienstfahrzeuge, insbesondere LKW, hatten oft aber "schief" stehende Lenkräder, man gewöhnte sich allerdings recht schnell dran, Speichenanordnung und flache Lenkradstellung machten es auch "unauffälliger" als im PKW.

    Zu beachten ist noch, das eine zum Lenkgetriebe stark unsymmetrische Spur den Volleinschlag/Wendekreis li/re verschiebt, das Lenkgetriebe ungünstig abnutzt (früher hatten die Zahnstangen in der Mittellage höhere Zähne und eine Verstellmöglichkeit für die Ritzelwelle, um den höheren Verschleiß in Mittellage ausgleichen zu können) und ggf. Antriebsgelenke zu stark "eingeschlagen" werden können (insbesondere bei den früher üblichen Kreuzgelenken ungünstig). Heute könnte durch die Unsymmetrie evtl. die Servo ungünstig beeinflußt werden.

    Lack ist doch schon seit Jahren bei allen Marken und Typen ein Problem. Seit die umweltfreundlichen Lacke ohne Kohlenwasserstoffe als Lösungsmittel eingesetzt werden und zudem die Schichtdicken "kostenoptimiert" werden, sind die Oberflächen doch nur noch bedingt steinschlagfest... Wer viel auf der BAB unterwegs ist, sollte über eine Foliierung der Front nachdenken. Ansonsten gibt es Reparaturlacke im www, da sogar verträgliche auf Lösungsmittelbasis (sind schneller ausgehärtet und nach meiner Erfahrung haltbarer auf dem Blech, man sollte aber gleich Verdünner mitordern, im Fläschchen werden sie schon recht bald "viskös"...).

    Zitat Reisender:

    Danke für den Tipp ;)

    So was gibt es auch fertig, der Preis hat jedoch Schnapsatmung bei mir erzeugt

    https://shop.suzuki-griesbeck.de/collections/ig…=44276592410891

    Der Preis ist echt der Hammer. Gut, wenn man von der Idee, dem Materialraussuchen und der "basteltechnischen" Umsetzung alles zusammenfast war es für zwei Einzelstücke etwas mehr als eine Stunde Arbeit, Materialwert (hätte ichs kaufen müssen) ca. 5-10€. Da sind 150€ für die Kleinserie "sportlich"... Im Endeffekt sieht mein Werk sehr ähnlich aus, dank Flügelmutter auf im Blechstück fixierter Schraube sogar werkzeuglos montierbar.;)