Beiträge von dav1963

    "Schaun wir mal"...

    In meinen Augen wird selbst mit entsprechendem politischen Druck die komplette Umstellung, insbesondere des Schwerverkehrs, auf die derzeitige Batterietechnologie unmöglich sein. Weder in Bezug auf die Verfügbarkeit der notwendigen Rohstoffe noch in Bezug auf den Ladestrom. Letzterer könnte in der Menge nur kerntechnisch erzeugt werden, eine Technologie, die die deutsche Politik im letzten Jahr beerdigt hat. Und nein, auch der "grüne" Wasserstoff ist keinerlei Alternative. Muß man sich mal nur kurz mit den Transport- und Lagerungsproblemen (Diffusion, Härtung von Stahl, Explosivität) befassen. Vom grottenschlechten Wirkungsgrad der Erzeugung ganz zu schweigen.

    Ohne Verbrennungsmotore wird es nur noch ein Minimum der jetzigen Mobilität geben. Deshalb auch die 15-Minuten-Städte.

    Wie es anders geht, zeigen gerade die chinesischen Ingenieure: ein Dieselmotor mit 53% Wirkungsgrad! Und da geht noch mehr!

    Mir persönlich kann es egal sein, in ein paar Jahren wird mir die elektrische "Gehhilfe" mit Einkaufskorb und Sitzstaufach reichen, 2 Stück davon in die Garage und ich kann mir mit meiner Angetrauten coole 25km/h-Rennen zum Einkaufscenter liefern.:D

    Kleinigkeit. Ist nur der Endtopf, tät' den Mittelschalldämpfer aber gleich mitmachen, weil der vermutlich auch so böse verfault aussieht; Kiste hat wohl überaus selten eine Unterbodenwäsche erlebt :(

    Hier ist der Bosal-Endtopf noch original silbern mit >300.000.

    Unterbodenwäsche hilft da nichts! (Eine Fahrt auf regennasser, pfütziger Fahrbahn hilft genauso viel oder gar besser als das bissel Gesprühe in der Waschanlage. Um den Unterboden im Frühjahr salzfrei zu kriegen, nutze ich Zisternen-Regenwasser per Pumpe und Sprühlanze (kein Hochdruck). Aber der Auspuff rostet hauptsächlich von innen durch das Kondenswasser aus der Verbrennung bei Kurzstreckenverkehr. Nur sehr dünne Anlagen (Opel hatte so was in den 90-ern drunter, waren nach rd. 3 Jahren die Rohre fertig) gammeln auch von außen durch.

    Ich hätte spontan auch auf die Codierung getippt. So wie sich der erste Beitrag liest, hilft da wohl nur der Fachhändler oder ggf. direkt Suzuki. Es gab/gibt veschiedene Sperrmöglichkeiten, abhängig vom Hersteller. Bei einigen verlängert sich mit jeder Code-Fehleingabe das Warteintervall, bei anderen benötigt man nach "x" Fehleingaben einen speziellen Freischaltcode vom Hersteller (ähnlich der "Superpin" der SIM-Karte). Scheint bei deinem Radio so zu sein. Bleibt noch die Frage, wieso das Radio in diesen Sperrmodus gegangen ist. Hängt vielleicht mit der Starthilfe zusammen...

    Am Besten mal den Vertragshändler oder die Suzukihotline kontaktieren. Mit Nachweis des rechtmäßigen Eigentums am Radio sollte dann die Freischaltung möglich sein.

    Bei "Kleinstwagen" denke ich an so was Ligier mit 45km/h Aufkleber. Kleinwagen ja, mit deutlich unter 4m Länge rangiert er von den Außenmaßen unter den Kompakten, dank guter Raumökonomie kann er innen aber durchaus mit ihnen mithalten, dank der verschiebbaren Einzelsitze hat man (bei dann aber deutlich eingeschränktem Gepäckabteil) hinten gut Platz, vorn sowieso. Da geht es infolge großer Mitteltunnel und fehlendem Fußraum unter den Sitzen in einigen Mittelklasse-PKW beengter zu. Wobei im direkten Vergleich der Ignis 2 insgesamt noch "luftiger" im Innenraum ist, bei fast gleicher Außenlänge und -breite. Auch ist dort der Fondeinstieg durch die gleichbleibend hohe Linie des Türausschnitts bequemer. Was man allerdings von der Qualität der Sitze (Sitzbank gegen Einzelsitze im Ignis3) nicht sagen kann, dafür paßt mehr in den Kofferraum...

    Da hat "Naff" schon recht: moderne Steuergeräte passen die Motorsteuerung adaptiv an, um insbesondere verbrauchstechnisch optimal zu arbeiten. Die nach Batterieabklemmen "wiederhergestellte" Werkseinstellung ist ein Mittelwert. Anhand der tatsächlichen Sensordaten werden je nach Software dann optimierte Kennfelder generiert/genutzt, die dann immer wieder an die Umgebungsbedingungen angepaßt werden. Bemerkbar ist dies ggf. daran, daß nach dem "Nullen" des Steuergeräts das Auto die ersten Kilometer "ungewöhnlich läuft", da es sich erst von den Werkseinstellungen "individualisieren" muß. Allerdings sollten diese Anpassungen keinen Einfluß auf Maximalleistung/Topspeed haben.

    Die Höchstgeschwindigkeit lt. Werksangabe sollt schon erreicht werden. Allerdings hängt das von einigen Faktoren ab. Gerade, ebene Fahrbahn mit gutem Asphalt oder nicht ganz neuem Beton. Ganz wichtig der Reifenrollwiderstand, abhängig von der Reifenbreite und und dem profileigenem Rollwiderstand, der Walkarbeit, heißt genug hohen Luftdruck, besser 0,4 bar über Angabe im Manual, wenn nicht eh für hohes Tempo ein spezieller Wert aufgeführt ist (maximal zulässigen Druck der Reifen beachten, steht außen drauf). Dazu natürlich der Wind. Die Überwindung des Luftwiderstands erfordert die meiste Kraft (steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit), 10 km/h Gegenwind oder 10km/h Rückenwind machen da schon einen Unterschied. Die Fahrzeugmasse spielt kaum eine Rolle, bei höherer Masse braucht es halt nur mehr Anlauf. Auch die Temperatur, Feuchtigkeit und der Luftdruck (Partialdruck von O2) spielen eine Rolle, hauptsächlich für die Motorleistung, in geringem Grade auch für den Luftwiderstand.

    Sind alle Bedingungen im Sinne des Herstellers optimal, sollte das Fahrzeug die Angaben erreichen, natürlich streut die tatsächliche Leistung etwas, aus Haftungsgründen aber nur wenig nach unten. Ob einem der herstellerseitige Topspeed wichtig ist, muß jeder selbst entscheiden, immerhin kann man nur noch in D und auch nur noch vereinzelt unbegrenzt Gas geben im öffentlichen Verkehrsraum...

    Das Problem wird weniger der abrupte plötziche Motortod durch Kolbenklemmer oder Lagerschaden sein, sondern kleinste wiederholte Schliffe an den belastetsten Stellen die zu einer schnelleren Motoralterung führen und letztendlich einige 10.000km Laufleistung kosten. Weshalb herstellerseits da auch keine Warnung erfolgt, denn ob das Triebwerk nun 200Tkm oder nur 170Tkm oder gar nur 140Tkm hält, spielt garantiemäßig für ihn keine Rolle... Für den Durchschnittsnutzer, der nach 5 Jahren verkauft natürlich auch nicht...

    Hi,

    warum soll der Motor mit dem 0W20 schneller kaputt gehen als mit dem 5W30...


    Manne

    Die Leichtlauföle sind dünnflüssiger um bei kaltem Motor weniger Widerstand zu bieten. Bei hoher thermischer oder mechanischer Beanspruchung kann bei niedriger Viskosität aber der Schmierfilm "reißen", d.h. Metall läuft direkt auf Metall. Die Hersteller versuchen dies durch besonders stabile Kohlenwasserstoffketten zu verhindern (sind ja alles keine natürlich gecrackten Mineralöle mehr, sondern syntetisch zusammengesetzte), aber durch die mechanische Beanspruchung werden mit der Zeit auch diese Molekülketten gebrochen. Niedrigvisköses, intensiv beanspruchtes Öl neigt deshalb eher zum Schmierfilmabriß als das höherer Viskosität. Das erhöht nur den Treibstoffverbrauch bei kaltem Motor... Zu viskös ist allerdings auch wieder kontraproduktiv, da es in kaltem Zustand ggf. nicht alle Schmierstellen optimal erreicht.

    Wenn eine Fehlermeldung erscheint, halten Sie die INFO-Taste lange gedrückt (ca. 10 Sekunden), die Fehlermeldung verschwindet und Sie gelangen in das Menü.

    Dies ist mir versehentlich mit einer Fehlermeldung zu niedrigem Reifendruck gelungen.

    Bei zu niedrigem Reifendruck mag es gehen, hatte ich noch nicht, bei "TMPS warten" nutzt auch "minutenlanges" Drücken der Taste nichts. Man kommt weder ins Menü, noch kann man die dominante Fehlermeldung "quittieren" und (bis zum Neustart beispielsweise) unterdrücken, um die normalen Funktionen des BC wieder zu erhalten. Zur "Warnung" würde das nervig blinkende TPMS-Symbol oben im Kombiinstrument ja mehr als ausreichen.

    Das tut unserer seit 50000km, 200 gehen immer, auch bergauf.

    Hmmm, definiere "bergauf". Mein V6 Galant "rannte" die 215 lt. Schein auch problemlos im Flachland (nach GPS), hoch zum Brenner dachte ich jedoch "Motorschaden", er wurde im 5. immer langsamer, von den 130 erlaubten runter auf 80, bis ich realisierte, wie steil die Auffahrt zum Kamm wirklich ist.;) Im 3. und getreten gings dann trotz voller Beladung wieder auf der linken Spur...:P. Aber 'richtig bergauf' mit 200 - niente! Weder mit 130 noch mit >160 PS.

    Habe an 2 Suzukis die Fehlermeldung "TMPS warten" wegen defekter Sensoren gehabt und konnte nicht auf das Menü zurückgreifen, um mir den fehlerhaften Sensor anzeigen zu lassen... Solange der Fehler bestand, blockierte die Fehlermeldung jeden Zugriff und ist optisch sehr lästig. Ein Sensor hatte einen tempoabhängigen, sporadischen Fehler, der Zugriff aufs TPMS war immer möglich, wenn die Fehlermeldung/der Fehler weg waren, dann zeigte es auch korrekt die Drücke an, mit Fehlermeldung im Display ging nichts dergleichen. Der Fehler wurde auch nicht abgespeichert und war so für die Werkstatt nicht eruierbar. Erst ein Austausch aller 4 Sensoren half. Im anderen Falle hatte ein Sensor beim Reifenwechsel mechanisch Schaden genommen. Auch hier war keine Anzeige des defekten Sensors via Display möglich, aber mit dem Werkstatttool war er leicht zu ermitteln. Aber vielleicht ist die Software der neueren TPMS ja verbessert.

    Kommt ja drauf an, was defekt ist. Hängt es mit dem Wechsel des Klimakondensators zusammen (Undichtigkeit), wäre es ja eigentlich ein Garantiefehler. Insbesondere wenn die Anlage vor der Wartung funktionierte. Bestenfalls kann auch nur der Stecker am Klimakompressor gelockert sein und deshalb die Magnetkupplung nicht anziehen. Schlimmstenfalls ist der Kompressor selbst defekt, das geht dann für einen neuen sicher auf über 1000€. Auf alle Fälle erst einmal den Fehler eruieren und dann weiterschauen.

    Ab zu der Werkstatt, die die Klimaanlage gewartet und befüllt hat. Eventuell ist sie undicht und hat zu wenig Kältemittel, dann sollte der Kompressor auch nicht anlaufen. Aber das läßt sich am besten mit dem Klimaservicegerät prüfen, das zeigt ja dann die Drücke auf Hoch- und Niederdruckseite an und auch die Füllmenge. Dem Kältemittel ist ein Farbstoff beigesetzt der unter UV-Licht grün fluoresziert. So kann man schon mal auf Lecksuche gehen, wenn das Kältemittel weg ist.

    Normal ist der Ölverbrauch wohl nicht. Wenn das Auto allerdings im Oma Modus bewegt wird ...

    Öl nachfüllen bis max, zwischendurch mal richtig treten, zum spritsparen ist der nicht gedacht ;)

    Dann nach 2 Tankstopps prüfen und berichten.

    "Artgerecht" ist ein "Omamodus" für den SSS sicher nicht, aber wieso sollte er da mehr Öl verbrauchen??? Umgekehrt wär es stimmiger. Zudem kommt bei viel Kurzstrecke, ergo vielen Kaltstarts/Fahrtkilometern mit "kaltem" Motor eher eine Ölverdünnung durch Benzinkondensat in Frage. Der Ölstand müßte zumindest bis zum ersten richtig längeren Warmfahren ja steigen (dabei verdampft dann das Benzin im Öl wieder).

    Ölverbrauch ist ja an sich normal, lt. Manual (siehe oben) anfangs und bei Belastung mehr, bis zu 1l/1000km lt. Hersteller. Allerdings ist das von den Suzukimotoren eher unbekannt. Beobachten...

    Dann wird sicher ein Stecker/Kontakt in der Zuleitung korrodiert sein und einen zu hohen Widerstand haben, so das der maximal mögliche Stromfluß für die Sofitte zu klein ist.

    Wenn das Multimeter die Möglichkeit der Durchgangsprüfung hat, mal eine Durchgangsmessung zwischen der -Feder der Sofittenhalterung und direkter Karosseriemasse machen (ohne Sofitte) und dabei die Klappe "schließen", also die Spiegelbeleuchtung ausschalten. Bleibt der Durchgang (Multimeter), ist der Schalter in der +Zuleitung. --->Ermittlung welche die +Feder ist: im V-Meter-Modus direkt gegen Masse messen, an welcher Klemme 12V anliegen (wenn dann beim "Klappe schließen" die Spannung weg ist, liegt der Schalter auch in der Zuleitung;)) oder wenn zwischen den Federn gemessen wird, ist + an der roten Meßleitung.

    Viel Erfolg beim Suchen und Kontaktreinigen!

    Eigentlich sollten ja nur an einer Kontaktfeder 12V+ anliegen, an der anderen dann Masse. Bzw. zwischen beiden Klemmen eine Spannung von 12V. Schon mal die Sofitte durchgemessen bzw. an 12V geklemmt, ob sie leuchtet? Wenn ja, wäre eine Theorie ein sehr hoher Übergangswiderstand im Leitungsweg/Schalter. Das Voltmeter hat einen sehr hohen Widerstand/minimalen Stromfluß und zeigt somit die 12V an, während dann mit funktionierender Sofitte und ihrem viel kleineren Widerstand die Spannung "zusammenbricht". Liegen bei ganzer Sofitte und von der +Feder direkt zu Masse gemessen 12 V an, ist die Masseverbindung korrodiert/locker, bei rd. 0V an der +Klemme direkt zu Masse die zuführende Leitung. Schalter könnte entweder in +Leitung liegen oder auf Masse schalten (wie bei den Türkontakten). Tippe auf korrodierten Schalterkontakt oder Flachstecker.

    spuckt das system eigentlich auch aus, WELCHER von 4 sensoren evtl. defekt ist? falls nicht, müsste man ja ggf. mehrere reifen umziehen und sensoren wechseln, bis man den übeltäter gefunden hat.

    im handbuch habe ich dazu nichts gefunden...

    Nicht im Display, aber wenn im Speicher hinterlegt, kann es abgefragt werden, bzw. mit dem Werkstatttool sind die Sensoren einzeln abrufbar. Problematisch wird es nur, wenn es wie bei mir ein sporadischer Fehler bei höheren Tempo/Raddrehzahl ist, der nach kurzer Fahrt unterhalb des Fehlertempos gelöscht wird, bzw. in der Werkstatt der Sensor ja fehlerfrei sendet. Da half letztendlich nur Tausch aller 4 Sensoren.

    "Wäre da eine Werkstatt besser geeignet für oder bezahl ich dafür dann unnötig viel Geld?"

    Das kommt ganz auf das schrauberische Können und die technischen Möglichkeiten des Einzelnen an. Immerhin ist die Bremse ein überlebenswichtiges Bauteil und da sollte man schon wissen, was man tut. Ggf. braucht man auch noch Ersatzteile, Spezialfette und -werkzeuge. Und der Wagenheber reicht auch nicht zum sicheren Aufbocken. Im Zweifelsfalle also lieber zur Werkstatt. Ist das Ganze erst mal demontiert und funzt dann nicht beim Zusammenbau, wirds schwierig mit der Fahrt zum Profischrauber...

    Vielleicht hat die Werkstatt ja etwas "gemauert" und neben dem Luftbefüllen auch noch die Sensoren händisch aktiviert/geändert. Siehe meine Theorie mit den IDs wenn nur Sensor neu/geändert. Vielleicht weiß da jemand etwas genaueres. Denn beim saisonalen Tausch wechselt man ja immer alle 4 Räder, ggf. hinterlegt das Steuergerät die IDs satzweise in 4er Blöcken? Hatte bisher noch keine "Unterdruck"-Meldung, aber der Spruch "RDKS warten" kommt immer nur bei einem Fehler des Systems, d.h. wenn z.B. ein Sensor nicht funktioniert oder nicht erkannt wird. Das hatten wir sowohl beim Ignis nach Reifen!-Wechsel (ein Sensor defekt) als auch beim Crossi mit dem geschwindigkeitsabhängigen Ausfall, auch nach Reifen!- und Sensorwechsel. Beim Rädertausch schon gelaufener Radsätze jedoch nie.