Beiträge von dav1963

    100Euro ist 1 Stunde Arbeitslohn!

    Die Werkstatt muss mit Gewinn wirtschaften und wir Mechaniker brauchen auch was zu Essen.

    Das traurige, von diesen 100€ krallt sich "Vater Staat" mindestens die Hälfte. Vom Rest muß die gesamte Bürokratie von Lohnabrechnung über Berufsgenossenschaft und BUS-Dienst (Arbeitsschutz usw.), TÜV für die Elektrogeräte, Abgaben an den Lizenzgeber (Autohersteller) usw. getätigt werden. Somit bleibt für den Monteur nur ein Bruchteil, von dem auch er noch rund 50% an Abgaben und Steuern abgezogen bekommt. Irgendetwas läuft da gewaltig schief in D!

    Nein, weiß ich nicht, ob die Daten der Klimaanlage via OBD oder BC auslesbar/anzeigbar sind. Aber das Klimawartungstool der Werkstatt zeigt die Systemdrücke ja an. Ein DIY-Test an den Serviceventilen zeigt höchstens das noch etwas Kältemittel vorhanden ist, oder halt nicht. Ob ausreichend läßt sich so aber nicht ermitteln. Und vor weitergehenden Untersuchungen ist die Abklärung, ob überhaupt noch genug Kältemittel im System ist, die einfachste Möglichkeit. Falls kein Leck und die Anlage somit voll ist, Fehlersuche von Druckschalter über Magnetkupplung und Steuerteil. Drücke die Daumen, daß nur eine Dichtung leckt und es damit ohne große Kosten abgeht (das Kältemittel kostet eh schon genug...)!

    Wenn die Anlage durch Leckage leer ist, wird m.W. due Magnetkupplung nicht mehr angesteuert um einen Defekt am Kompressor zu verhindern. Also erst einmal prüfen lassen, ob noch Kältemittel drin ist und wenn nein, auf Lecksuche gehen (lassen). Ob die Magnetkupplung ganz ist, könnte man bei stehendem Motor (damit dem Kompressor nichts geschieht) prüfen, indem man kurz an die +Klemme unten an der Kupplung/Kompressor direkt + von der Batterie anlegt, die Kupplung sollte dann anziehen. Wahrscheinlich ist da aber alles in Ordnung und es fehlt nur Kältemittel, also das zuerst prüfen (lassen).

    Diesen zwanghaften "wir müssen JETZT alle E-Auto fahren" Blödsinn find ich auch nicht richtig. Über kurz oder lang wird sich das Bild aber zeichnen...Der Verbrenner wird so schnell nicht aussterben, siehe die vielen neuen H-Zulassungen. Ich hoffe auf E-Fuel und einen guten Mix aus erneuerbaren Stromquellen der uns zukünftig klima- und ressourcenschonend von A nach B bringt. Mein Rad hat einen Akku, da ich aufgrund einer Sportverletzung bei Gegenwinden keine 20km Heimweg oder Schmerzen am nächsten Tag packe. Und da muss man auch strampeln ;)

    Mein Chef verteilt bloß noch E-Autos, was willst also machen?

    Bedauerlich, dass es aktuell nix vernünftiges im Swift Segment gibt, meine Alternative wäre sonst auch ein Polo oder so gewesen aber naja.

    Solang Suzuki noch am Konzept des quirligen Hot-Hatchs festhält bin ich mit Freude dabei. Ob mein Neffe in ein paar Jahren in meinen NZ einsteigt oder es dann einen E-Swift Sport gibt wird sich zeigen...

    Ich bleibe Zuversichtlich.

    Nun, die Autoindustrie beginnt sich langsam und zaghaft vom E-Dogma zu lösen. Stupide Ökonomie. Mit E-Karren geht es nur abwärts mit den Gewinnen, die BEVs kann die VRC billiger, wie schon Solarpaneele und Windpropeller vorher. Weil sie genug billige Energie aus Kohle, Öl und Kernkraft haben.

    Scheint aber in den Führungsetagen zumindest der deutschen Autohersteller angekommen und Schrecken ausgelöst zu haben. VW zieht 1/3 der Entwicklungsgelder E-Mobilität ab und steckt diese 60 Mrd. € in die Forschung und Entwicklung der Verbrennungsmotoren. Mercedes stoppt seine große E-Plattform und will auch weiterhin Verbrennungsmotoren verbauen. BMW hat sich eh alle Optionen offen gehalten. Ford muß seine E-Vehikel mit den Gewinnen aus dem Verbrennerverkauf quersubventionieren und drosselt drastisch deren Produktion.

    Es besteht also die berechtigte Hoffnung, daß sich rein ökonomisch der Wahn zur Vollelektrifizierung der Individualmobilität beendet...

    Da spielen sicher ne Menge Faktoren mit rein. Was für ein Strom wird genutzt, Fahrprofil usw... Mit der Zeit, gibt es da schon noch Potenzial nach oben, was der Verbrenner nicht mehr hat. Aber die Richtung die man da gerade einschlägt ist halt übel. Infrastruktur ist gar nicht vorhanden, aber die Hersteller sollen liefern. Fette Karren verkauft man als umweltschonend. Anstatt den ganzen Zyklus eines Autolebens zu beachten, guckt man nur auf Flottenausstoß. Statt entsprechende Produktion dahin anzusiedeln, wo es Potenzial für eine nachhaltige Produktion gibt, lockt man Konzerne wie Tesla mit steuervergünstigung und Aussicht auf (damals) billiges russisches Gas in die Nähe von Ballungszentren. Also dorthin, wo ohnehin immer mehr Energie verbraucht wird, als regenerativ Erzeugt werden kann. Usw...

    Auch der Verbrenner hat noch viel Potential. Natürlich begrenzt die Physik und Chemie den Wirkungsgrad bei irgendwo unter 1, aber vor kurzem kam die Meldung, das es gelungen sei, einen Dieselmotor mit über 0,5 (oder 50%) Wirkungsgrad erfolgreich zu bauen und zu testen (leider nicht im Lande von Rudolf Diesel...). Auch beim Benzinmotor sind da mit verbesserten Materialien (thermische Belastbarkeit) noch höhere Werte als derzeit möglich. Gleichzeitig läßt das Abgasmanagement den Schadstoffausstoß an Stickoxiden, Rußpartikeln und aromatischen Kohlenwasserstoffen (CO2 ist kein Schadstoff, sondern ein lebensnotwendiges Gas zur Photosynthese der Pflanzen) weiter minimieren. Elektromotore haben dagegen mit Wirkungsgraden um 0,9 da kaum noch Potential und die Speicherung elektrischer Ladungen wird seit über 100 Jahren versucht zu verbessern. Ja, gegenüber den ursprünglichen Bleiakkus wurde da viel verbessert, die Speicherkapazität von elektrischer Energie in Bezug zur Batteriemasse ist im Vergleich zur Speicherung chemischer Energie in Brennstoffen wie Benzin und Diesel aber einfach nur grottig. Ein imenser materieller und technischer Aufwand und eine Tonne Masse (die hergestellt werden muß) im Vergleich zu 25kg Benzin (rd. 34l) bringen die gleiche Transportweite wie die 100kWh im Akku. Für dessen Ladung gut 120kWh bereitgestellt werden müssen (Ladeverlußte) für deren Erzeugung im Kraftwerk wiederum die 3fache thermische Energie (Kraftwerkwirkungsgrad elektr. rd. 1/3) aufgewandt werden muß. Es rechnet sich einfach nie! Einzige Alternative (da Wasserkraftwerke geografisch-hydrologisch bedingt nur einen kleinen Anteil liefern können) wäre die Kernenergie. Totes Thema im Land der Kernspaltungsentdeckung... Fake Power aus Wind und Sonne werden es nicht erbringen können und ruinieren nur die Wirtschaft und die Bürger!

    Totaler Schwachsinn... Man sieht wohin die Klimapolitik führt. Man macht es nur noch schlimmer. Kleinwagen werden vom Markt genommen, weil die durch bescheuerte Regeln unverhältnismäßig teuer werden. Da kann man sich für ein paar Euro mehr ja direkt nen Panzer kaufen, ob man den nun braucht oder nicht. Ausserdem wird der E- oder Hybridbomber dann noch als Klimafreundlich dahingestellt, indem man zum Vergleich ein ähnliches Auto mit Verbrenner heranzieht. Das ein 300PS Verbrenner mit 2,5t klimaschädlicher ist, als ein E-Mobil mit ähnlichen Werten, sollte klar sein. Dabei hätte es in vielen Fällen wohl auch ein kleineres Auto mit Verbrenner getan, wenn es vorallem um Reichweite beim zb. Pendeln geht. Dann geht die Rechnung bei Weitem nicht mehr auf. Und kleinere E-Mobile mit vernünftiger Reichweite, gibt es eben nicht wirklich.

    Ein "Verbrenner" mit 2,5t ist aber um einiges größer als ein BEV mit 2,5t, bei dem allein der Akku fast eine Tonne wiegt! Und ökologisch besser ist so eine E-Schlurre definitiv auch nicht, allein die Umweltverschmutzung für den Abbau der Batterierohstoffe und des Kupfers und die dafür aufgewandte Energie geben dem BEV einen gewaltigen Dreck-Rucksack mit, während der Verbrenner da nur "ein kleines Handtäschchen" braucht. Ein Ladestrommix mit 30% Kohlestrom (nachts scheint keine Sonne!) bei einem Wirkungsgrad von weit unter 30% vom Tagebau bis zur Wallbox/in den Akku lassen die Emissionen für das BEV deutlich über dem eines gleich großen und damit um einige hundert Kilo leichteren - da kein Akku- Benziner oder Diesel liegen. Einzig der fehlende Abgasausstoß am Heck (dafür um so mehr bei Herstellung des BEV und in den Kraftwerken) hat einen Vorteil in großen! Ballungszentren. Dank Katalysatortechnik kommen aus dem Endrohr beim Verbrenner mittlerweile aber auch fast nur noch etwas CO2 und feuchte, heiße Luft.

    Solange ein vernünftiges Akkurecycling und eine umweltfreundliche Stromerzeugung (Windkraft und PV sind weder umweltfreundlich, noch zuverlässig oder kostengünstig) fehlen, hat ein E-Auto ökologisch und ökonomisch keinerlei Vorteil zum Verbrenner. Vom Thema thermisches Durchgehen bei Li-Akkus mal ganz abgesehen, womit die E-Karre dann zum "Finalverbrenner" wird!

    PS: Ich habe absolut nix gegen elektrische Antriebe, ganz im Gegenteil! Vom Küchenmixer über die Bohrmaschine bis zum Rasenmäher läuft bei uns alles mit Strom. "Aus der Dose"!!! Akkus nur für anders nicht zu bewerkstelligende Anwendungen (z.B. im Mobiltelefon). Fürs radeln haben wir Muskeln, dient auch der Fitness oder wir nutzen zur schnelleren Fortbewegung die "Kolbenhubmaschinen"...;)^^

    Hast du denn die linke Zierleiste schon mal abgenommen? Lt. den Fotos hier im Thread befindet sich darunter ja eine Blechfalz. Eventuell sieht man dort im Bereich nahe der B-Säule schon einen Defekt der Abdichtung. Ansonsten bleibt nur der Versuch, die gesamte Falzlänge mit geeignetem Wachs (Teroson oder evtl. "flüssige" Dichtmassen für Dächer auf Bitumenbasis?) zu verfüllen, um so den Spaltraum zwischen den Blechlagen abzudichten. Das Wachs o.ä. verschwindet ja optisch wieder unter der Zierleiste.

    Dachbist ja aber erst mal nur eine Vermutung. Die Blechdoppelungen unter den Türgummis (dort wo diese draufbeschoben sind) wäre eine 2. Eintrittsmöglichkeit. Bin überfragt, ob es spezielle Dichtmassen gibt, die man vor dem Wiederaufschieben der Gummiprofile auf die Blechkanten in die Profile/auf die Blechfalze geben kann, um das Wasser am Darunterlaufen zu hindern. Müßte aber jede Karrosseriearbeiten ausführende Werkstatt wissen.

    Steht der Wagen zusätzlich zur Längsneigung (war ja naß egal ob vorn nach Unten oder Oben zeigte) auch quer geneigt nach Rechts? Die meisten Straßen haben ja eine dementsprechende Neigung. Dann könnte das Wasser, es muß im Stand ja zwangsweise von oberhalb des Querträgers kommen, via B-Säule und Querträger bis zum Mitteltunnel rinnen und dort austreten. Das es direkt vom Mitteltunnel kommt, vorn und hinten aber alles trocken bleibt, macht keinen Sinn. Eher durch die undichte Naht/Falz im Dachbereich unter der Zierabdeckung, von dort in einem Falz der B-Säule abwärts in den Querträger und von dort auf der Innenseite des Mitteltunnels bis in den Teppich. Wäre zumindest gefälletechnisch bei nach rechts geneigtem Fahrzeug nachvollziebar. Die Türausschnitte im Bereich der B-Säule sind ja so gerundet, das es, egal wo die (leichte) Längsneigung hinzeigt, in die B-Säule läuft. Die hat innen mit Sicherheit Verstärkungsbleche, deren Übergänge kapillarartige Rinnen bilden, man das Wasser also weder sieht noch mit davorplatziertem Krepp auffangen kann. Eine Öffnung zwischen Innenblech der B-Säule und dem Innenraum des Querträgers ist ebenso wahrscheinlich wie Öffnungen desselbigen zum ansteigenden Blech des Mitteltunnels. Zwischen den einzelnen punktverschweißten Blechen bilden sich feinste Hohlräume, in denen besonders das weiche, kalklose Regenwasser wunderbar sickern kann. Ein Konservieren mit langfristig weich bleibendem Wachs oder fließfähigem Fett wären hier sehr anzuraten, da der "Gilb" der "Blechkaries" sonst unweigerlich kommt, wenn die Nässe schon länger einwirken konnte. Hatte beim Galant die Blechdoppelungenban den Radhäusern/Seitenwänden hinten auch erst mit Korrosionschutzöl (Kriechwirkung) und dann mit Fett gegen Wassereintritt "abgedichtet" (den Fettfilm halbjährlich beim Rädertausch "nachgearbeitet") und danach Ruhe mit dem Kantenrost (feinste Steinschläge von den Rädern haben die Lackschicht regelmäßig bombardiert gehabt).

    Hat der Hybrid-Ignis einen auf der Kurbelwelle sitzenden "Startergenerator" oder wird die Ladespannung via riemengetriebener Lima erzeugt? Im letzteren Fall könnte der Schlupf des Riemens diese Töne verursachen. Die Kräfte die da übertragen werden, sind ja leistungsbedingt höher als bei der Lima eines Nonhybrid. Ansonsten wäre zudem die Frage, erzeugt die Lima direkt Gleichspannung oder wird für den Akku gleichgerichtet? Hochleistungsdioden könnten dann evtl. frequenzabhängig Tonschwingungen abstrahlen. Beim Startergenerator wäre sein Arbeitsprinzip (AC/DC) interessant. Als Generator wäre er mit Drehstrom effektiver, als Motor mit Gleichstrom drehmomentstärker beim Anlaufen...

    Aber gegen das Geräusch gibt es in jedem Fall Abhilfe: Die Tonerzeugungseinheit im Fahrzeuginneren, früher Autoradio genannt, lauter drehen/drücken/wischen...;)^^

    Da hier gerade Haare gespalten werden, auch was von mir an Fehlerkritik:

    Muß glaub ich "Wat sachste?" heißen, oder geht es um den "Volksstamm" um Leipzig, Dresden und Chemnitz? Dann aber vorn mit großem "S", wie auch das "X" von Xanten... ;):D:D:D

    Wer einen Tippfehler findet, darf ihn behalten!!!^^

    Schon irgendwie Wahnsinn. Da muß ein vergleichsweise kleines Auto mit sehr moderaten Verbräuchen wegen der Umweltpolitik vom Markt genommen werden, während raumvordernde und im Vergleich Sprit fressende "Straßenpanzer" weiterhin die Städte "verstopfen" dürfen. Wohl keines dieser Riesen-SUV wird "artgerecht" genutzt, sondern dient häufig nur als "prestigeträchtiger" Pampersbomber. Der Fangemeinde kleiner, fahragiler "Kurvenräuber" wird durch sinnlose Emisionsvorschriften aber der Spaß und die Freude am Fahren weiter stark eingeschränkt. Aber was soll's, noch immer will es die Mehrheit so und läßt sich im Namen der "Weltklimarettung" freiwillig drangsalieren und ausnehmen... und verarschen!

    Na immerhin gibt es nun noch 18 Monate Aufschub, vielleicht macht es bis dahin ja noch "Klick" bei Vielen...

    Wie ich im ersten Thread mit diesem post schon schrieb, wenn Fehlerspeicher nichts ergibt, eine Abgasmessung veranlassen, über die ermittelten Werte kann der Fehler dann zumindest eingegrenzt werden und der Aufwand ist verhältnismäßig gering.

    Benzinpumpe ist es nicht, die könnte höchstens zu wenig Druck/Menge fördern, dann wäre das Fehlerbild aber anders. Eher defekte Einspritzdüsen oder eine fehlerhafte Temperaturerfassung im Sensor/Steuergerät mit zu hoher Einspritzmenge (permanenter Kalt-Modus) oder ein Problem mit der Reglung über die Lambda-Sonde(n). Das würde sich dann auch bei den Abgaswerten zeigen.

    Welches "Problem"? Das ein Auto "älteren Baujahres" 8-9l im Stadtverkehr verbraucht? Das ist kein Problem, sondern normal. Unser Ignis2 (1.5l/99PS) genehmigt sich auf Kurzstrecke auch gut 8-9l/100km, im Winter darf es auch etwas mehr sein.

    Oder meintest du, daß der Verbrauch bei deinem Auto seit kurzem deutlich über dem langjährigem Durchschnitt liegt, obwohl Fahrweise, Spritsorte (mit E10 steigt der Verbrauch etwas gegenüber E5), Reifen usw. gleich geblieben sind? Und um wieviel Mehrverbrauch dreht es sich da? Bevor alles Mögliche probiert wird, dann mal einen Abgastest machen (lassen), die dort ermittelten Werte können ggf. schnell einen Hinweis auf die Ursache geben.

    Wie ich schon schrieb, wegen der punktuell hohen Leuchtdichte der LEDs sind Fehlbrechungen über Kratzer oder Dickenänderungen (Linseneffekte) wesentlich auffälliger als bei klassischen H4/H7 und fallen somit beim TÜV auf und "ins Gewicht". Eine fachlich gut ausgeführte Politur (und das geht auch DIY) wird am großflächigen Halogenscheinwerfer kaum Probleme machen. Nasig-blasiger Lack oder Materialreduktion im starken Maße ausgenommen.

    Scherz: Vielleicht hast du einen inkontinenten Untermieter im Auto, der in deiner Abwesenheit hinter dem Lenkrad sitzt und sich vor Spaß einnäßt?:D:D:D

    Um auf den Sitz zu tropfen, muß das Wasser von oben kommen. Ohne Schiebedach ist da aber ja alles zu. Eine Durchrostung am Frontscheibenrahmen ist auch sehr unwahrscheinlich. dann schon eher ein Defekt in der Verklebung oder ein kleiner Riß in der Scheibe oben links. Hatte bei einer Fahrt mit Dachbox einen von dieser abgelenkten Steinschlag direkt an der Blechkante über dem Abdeckgummi. Fiel erst beim Waschen/Wachsen auf und begann schon "anzugilben". 1,5 cm tiefer und es hätte den Scheibenrand erwischt...:(

    Formalrechtlich ist das mit dem TÜV richtig. Aber bei einem großflächigem (Halogen-)Scheinwerfer wird eine gut ausgeführte Politur weder die lichtechnischen Werte verändern, noch das Material maßgeblich schwächen. Ist der hochgeschleuderte Stein etwas größer nutzt auch im Prozentbereich dickeres Polykarbonat nichts... Wichtig ist, wenn zum Schutz lackversiegelt wird, daß dies akkurat gleichmäßig und mit dem materialverträglichen und lichttechnisch zulässigem Klarlack geschieht. Und da wir doch alle umweltfreundlich sind, ist so eine Reparatur doch wsentlich nachhaltiger und ressourcenschonender (vor allem die pekunären) als der Komplettaustausch...;)

    Wenn die Lichtwerte und Oberflächen die Norm erfüllen, wird es der TÜV nicht einmal bemerken, schon gar nicht bemängeln.

    Anders sieht es ggf. bei den kleinen LED-Leuchten aus. Hier können recht schnell die Brechungswerte der Scheibe verändert, Streu- und Blendlicht "produziert" werden, da die Lichtleistung bezogen auf die Fläche sehr viel größer ist als bei den H4- Funzeln. Da hier meist auch die Leuchtmittel fest verbaut sind, freut sich der Geldbeutel über die "satte Abmagerung" beim Austausch der kompletten Designerstücke...:(