Beiträge von dav1963

    Defekte Lager machen normalerweise ein mahlendes Geräusch. Aber bei untypischer Belastung (rückwärts, seitlich verspannt durch Einlenken vorn) wäre auch ein Klackern denkbar, ebenso könnte bei leicht erhöhtem Lagerspiel die Bremsscheibe/-trommeln stellenweise an die Beläge stoßen und dadurch Geräusche an ihnen/ihrer Führung verursachen. Defekte Silentbuchsen in der Achsbefestigung wären insbesondere durch die entgegengesetzte Krafteinwirkung in der Rückwärtsbewegung auch mögliche Geräuschproduzenten. Eventuell das vermutete Rad oder besser noch beide Hinterräder durch Anheben/Böcke o.ä. entlasten und auf Spiel im Radlager/Achsbefestigung und Freigängigkeit prüfen.

    Falls es ein Allrader ist, wie schon geschrieben, auch das Differential und das Verteilergetriebe beachten. Die Zahn-/Kegelräder werden entgegengesetzt belastet, durch die Kurvenfahrt kommt es zum Differenzausgleich an den Kegelrädern und der Antriebsstrang verspannt zusätzlich.

    PS: ganz banal könnte natürlich auch ein Steinchen im Reifenprofil ein Klackern auslösen, evtl nur rückwärts und eingelenkt, da dann die Profilblöcke anders zusammengedrückt werden...

    Hatte das in den 90ern mal beim Opel Vectra, da war der 9Volt-Spannungskonstanter im Kombiinstrument defekt. Damals konnte man den noch einfach auslöten und einen neuen einlöten. Die Anzeige schwankte dann auch mit der Bordspannung/Lima-drehzahl etwas rauf/runter.

    Diese Anzeige gibt nur via Motordrehzahl und Geschwindigkeit eine "Empfehlung" ohne die tatsächliche Leistungsabforderung zu detektieren. Die empfiehlt auch bei Bergauffahrt an der Leistungsgrenze im 3. in den 5. hochzuschalten... Kokolores den niemand braucht. Wer nicht weiß, wann er schalten soll, soll Automatik fahren.;)

    Wasserfestes Fett ist sicher schon hilfreich, aber bei dem Anbauort kommt rasch Dreck dazu und dann wird es eher Schmirgelmittel. Hatte beim Trabi die hintere Blattfeder nach ausgiebigem Fetten mit Kunststofffolie umwickelt. So blieben Wasser und Dreck draußen und Fett drinnen. Vielleicht reicht es auch, nach dem gründlichen Fettauftrag Folie um den Hebelarm samt Bowdenzugende/Querbolzen/Einstellmuttern zu wickeln. Küchenfolie ist recht reißfest und vor allem leicht und gut dehnbar. UV-Licht kommt nicht ran und auch die Wärmeentwicklung sollte sich da in Grenzen halten.

    Im Prinzip ist die Konstruktion bei allen seilzugbetätigten PKW-Kupplungen so wie am Ignis 3, nur befindet sich das Ganze meist gut geschützt oberhalb des Getriebes im Motorraum und nicht unten drunter...

    Hört sich nach einem Fehler in der Servounterstützung an.

    Meinst du tatsächlich ESP-Ausfall (würde angezeigt via Kontrollampe) oder Ausfall der Lenkservounterstützung. Dann geht die Lenkung nur mit hohem Krafteinsatz. Ein Fehler im ESP/ABS kann auch zum Schiefziehen führen (einseitige Radbremsung), dann müßte am gebremsten Rad die Scheibe warm/heiß werden (Infrarotthermometer, oder mal anfassen auf der Seite, zu der er zieht). Hat der Wagen Fahrspurerkennung? Wäre dann evtl. auch eine Defektmöglichkeit. Defekte am Fahrwerk vorn oder hinten könnten auch zum Schiefziehen führen, aber hier deutet es m.M. mehr auf Servolenkung oder Bremsanlage mit den jeweiligen Assistenzsystemen hin.

    Im Bleiakku ist Schwefelsäure, daher wäre dort ein fauliger Geruch von/nach Schwefelwasserstoff noch erwartbar bei einem kontaminiertem Elektrolyten (normal aber nur Schwefelsäure = stechender Geruch und Bleisulfat = Geruch?). Aber ein Li-Ionenakku? Wenn er einen Defekt hat wird er heiß und riecht nach verbranntem Kunststoff. Faulig paßt eher zu vergammelten Essenresten oder Verwesendem. Es sollen ja schon Mäuse bis ins Auto geschafft haben... Klimaanlage kann auch müffeln, riecht aber eher wie Bahnhofsklo nach Ammoniak. Morgen schauen lassen. Über Nacht vielleich besser nicht in einer Garage/Carport parken, falls der Li-Akku doch defekt ist, besteht die Gefahr eines Brandes durch die Überhitzung.

    Unteres Traggelenk (Kugel) trocken, weil Manschette defekt und Fett ausgewaschen? War bei unserem Ignis2 rechts der Fall. Miniriß in der Manschette, erst Öl-Spülung über diesen Riß, anschließend Wasserpumpenfett eingebracht (beides mit einer Einwegspritze und einer "Tülle" aus einem Stück Infusionsschlauch. Das Fetteinbringen nach ein paar Wochen wiederholt, mittlerweile knarzt nichts mehr. Wasserpumpenfett (alter DDR-Restbestand von den Trabi-Gelenken) ist hochgradig wasserfest und "dichtet" dadurch die Manschette von innen. Solltest natürlich prüfen, inwieweit das Kugelgelenk evtl. schon Spiel gekriegt hat.

    Wird jetzt leider völlig niveaulos. Und Tschüß!

    Dieses Nachhaltigkeitsgesetz gilt für Kleingeräte, Haushaltsgeräte, Heimelektronik. Für Kraftfahrzeuge siehe hier: https://eur-lex.europa.eu/resource.html?…OC_2&format=PDF

    Punkt 3 ist wirklich interessant. Da ist die Reparabilität ggf. schon durch einen defekten Brems- oder Kühlschlauch nicht mehr gegeben. Eigentlich könnten sie kurz und bündig doch gleich beschließen: Fahrzeuge über 15 Jahren sind zu verschrotten! Streitbar wäre dann nur Herstellungs- oder Erstzulassungsdatum...

    "3. Ein Fahrzeug kann als technisch nicht reparierbar angesehen werden, wenn

    ...

    e) Betriebsflüssigkeiten (Kraftstoff, Bremsflüssigkeit, Frostschutzmittel,

    Batteriesäure, Kühlflüssigkeit) ausgetreten sind, wodurch

    Wasserverschmutzung riskiert wird; oder

    f) die Bremsen und Lenkungsbauteile außerordentlich abgenutzt sind."

    Wo ist jetzt der Unterschied, wenn man einen kompletten Motor oder ein komplettes Getriebe tauscht oder deren gesamtes Innenleben, also nur die Gehäuse beläßt? Oder der Gehäuse-Block mit der Nummer drauf hat einen Riß und muß neu, das Innenleben wäre aber noch intakt. Nein, Nonsens ist für die Nachhaltigkeit dieses Gesetzeswerk.

    Und das bei einem >15 jährigem BEV der Akku noch gut, der robuste E-Motor aber Totalschaden wäre, ist Utopie, oder???

    Und wo bitte gibt es ein "Nachhaltigkeitsgesetz"???

    Nun, wie cool unsere Gesetzgebenden auf Volkes Wünsche und Bedürfnisse wohlwollend eingehend und alles in hervorragend durchdachte und sehr gut umsetzbare Verordnungen packen, sieht man ja am Gesetz für die Heizungen und die wärmetechnischen Isolierungen der Gebäude...

    Und warum in aller Welt, darf nunmehr dann ein defektes Getriebe oder ein ebensolcher Motor nach Ablauf einer gewissen Zeit nicht mehr gegen funktionierende Baugruppen, so vorhanden, ausgetauscht werden dürfen??? Das so wieder einsatzbereit zu bekommende Fahrzeug soll doch dann gerade nicht!!! verschrottet werden, müßte dies aber, würde der Irrsinn Gesetz. Die einzige Logik in dieser Verbotsorgie besteht tatsächlich im erzwungenen Kauf neuer Fahrzeuge, dann sicher auch ausschließlich mit batterieelektrischem Antrieb. Alles andere sind naive Wunschvorstellungen und der ebensolche Glaube an die allein dem Bürgerwohl verpflichtete Politik der Berufsdelegierten.

    Aber mir soll es langsam Wurscht sein, ob 15-Minutencity, alternativlose geldvernichtende E-Autos und Verbote und Vorschriften in allen Lebensbereichen. Die, deren Zukunft statistisch noch deutlich länger als ihre Vergangenheit sein könnte, sollten da eher aufmerksam sein...

    Nein, im Gesetzesentwurf geht es eindeutig um ein Reparaturverbot. Die Frage der Verschrottung incl. erforderlicher Nachweise ist doch schon gesetzlich geregelt. Ebenso ist über die HU sichergestellt, daß nur technisch unbedenkliche Fahrzeuge am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Es gibt aber auch noch Einsatzmöglichkeiten außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums (z.B. Stock-car-Rennen).

    Das geplante Gesetz würde es Werkstätten verbieten, an diesen Fahrzeugen z.B. einen Motor- oder Getriebetausch vorzunehmen, sollte der Wagen ein gewisses Alter überschritten haben. Auch professionelle Restaurationen von Young- und Oldtimern wären dann nur stark eingeschränkt möglich.

    Ziel dieses Verbotsgesetzes ist eindeutig die Ankurbelung des Neuwagenverkaufs durch eine Nutzungsdauerbeschränkung. Der Besitzer wird nach Ablauf der Frist quasi enteignet. Selbst die Preise beim Verschrotter werden steigen, da ein Großteil seines Teilegeschäfts wegbricht.

    Aber dank Verbrennerverbot ist die "Laufzeit" dieses Gesetzes eh begrenzt, da die Batterien der EVs wahrscheinlich kaum länger als 15 Jahre durchhalten und ein Austausch wirtschaftlich sinnlos ist. Kultstatus werden diese seelenlosen Schlurren auch keinen kriegen...

    Zum Teil kann ich Dir da zustimmen, daher werden Posten gezielt mit entsprechenden Personalien besetzt, damit es nicht so aussieht, dass da wer seine Finger im Spiel hat. Wenn dann der Karren gegen die Wand gefahren ist, kann man sagen - tja, der wars, der hat das verbockt. Ist ja auch völlig normal, dass man einen Wirtschaftsminister einsetzt, der von Wirtschaft keinen blassen Schimmer hat oder ne Außenministerin, die nicht mal einen Satz gerade sauber sprechen kann, das könnte man noch um einige Personalien weiter auflisten. Alles völlig normal, da gibt es nichts zu hinterfragen.:/

    Das Ganze war natürliche eine sehr stark vereinfachte Darstellung, ohne auf die Hegemoniebestrebungen der einzelnen Machtblöcke mit den verschiedensten Kräften im Hintergrund einzugehen. 15 Jahre "Zwangsrotlicht" mit den Grundlagen und Zusammenhängen des Kapitals und den Lehren aus der Utopie von Sozialismus und Kommunismus und den praktischen Erfahrungen in den vergangenen 35 Jahren in der "freien Wirtschaft" kann man ja nicht mal kurz hier erläutern, wo häufig schon die Grundzusammenhänge nicht bekannt sind...

    Die Politiker fahren häufig nicht "wissentlich" den Staat gegen die Wand, weil, so zumindest mein Eindruck, vielen die ökonomischen Zusammenhänge völlig abgehen. Z.B. ein Wirtschaftsminister, der nicht erklären kann, was eine Insolvenz ist. Von den technischen Zusammenhängen der Elektroenergieversorgung ganz abgesehen.

    Die Politik bedient Lobbyisten und folgt ihrer Ideologie. Seit Jahren wird mit der Begründung des Klimaschutzes massiv Geld in den Umbau der Energieumwandlung gepumpt. Gewinner sind die Hersteller und Betreiber der alternativen Stromerzeugung gewesen. Risiken und Verlußte wurden sozialisiert während die Profite "privat" abgeschöpft wurden. Wer von den Großkonzernen nicht direkt an diesen Gewinnen beteiligt war, wurde durch großzügige Subventionen abgefunden und hat mitgemacht. Bezahlt hat der Bürger über Steuern und Abgaben. Mittlerweile klemmt es da und die Konzernmanager kriegen Druck von den Großaktionären und verlagern die Produktion. Mittelständische und kleine Unternehmen, die das nicht können, gehen insolvent. Die politische Ideologie ist jedoch inzwischen so verselbständigt, daß kein Umdenken und Einlenken mehr erfolgt, der ruinöse Kurs wird fortgesetzt. Ausländische Interessen um Konkurrenten klein zu bekommen, spielen auch noch eine entscheidende Rolle.

    Fakt ist, daß die Politik nicht (mehr) zum Wohle der Bevölkerung, sondern nur noch zur Sicherung eigener Interessen (Diäten, Macht, Posten) und ideologischer Dogmen gemacht wird. Hinter allem steht natürlich das Finanzkapital, es werden nicht aus Wohltätigkeit imense Spendengelder an die Parteien und NGOs überwiesen...

    Das wäre der Wirtschaft ein Schuss ins Knie, die können sowas nicht durchbringen. Damit das geschieht muss einiges an unsere Infrastruktur und anderem geändert werden. Deshalb glaube ich auch nur das das fake news sind.

    Schön wäre es, wenn es nur Fake wäre. Aber weder das Heizungsgesetz noch das Gebäudeenergiegesetz sind fake. Obwohl der verantwortliche Minister zugegeben hat, damit testen zu wollen, wie weit er gehen kann... Auch die für den Bürger und die produzierende Industrie ruinösen Energiepreise sind kein Fake, beim Strom sind rd. 70% Abgaben für die Energiewende darin enthalten, ähnlich hoch ist diese Quote bei Benzin, Diesel und Heizöl. Auf alles fällt CO2-Steuer an, ganz real, egal ob die Wirtschaft krachen geht, die Betriebe abwandern oder insolvent werden. Das etwas ökonomisch und logisch Nonsens ist, hält mittlerweile die Gesetzgeber nicht mehr ab, es Gesetz werden zu lassen...