Beiträge von dav1963

    Einfach etwas mehr Zeit lassen beim Reifenwechsel. Bei Unter 20 Min. nach dem Abstellen der Zündung und mit neuen Reifen wieder losfahren, verwirrt das System wohl ein wenig und das autom. Anlernen der Sensoen dauert ewig.

    Wäre eine plausible Erklärung, wieso beim heimischen Raderwechsel ohne "Boxengassefeeling" immer alles fehlerfrei funktionierte anschließend.:thumbup:

    Hat aber nunmal mit 60 Watt Heizung herzlich wenig zu tun.

    Nun, 90% von 55W sind Abwärme bei den H4, also rund 50W. Bei dem Volumen der Scheinwerfer heizt das die Luft darin schnell auf und das Eis außen taut. Die LED bringen von den 18W viel mehr in sichtbares Licht, zudem bleibt die Abwärme außerhalb des Scheinwerfers hinter ihm im Motorraum. Da taut dann halt nix vorn an der "Streuscheibe". Die Idee, die Abwärme im Scheinwerfergehäuse zu lassen, ist also recht sinnig, ob bei den wenigen W Abwärme da aber viel passiert im Winter, Klimawandel hin oder her? Die Aufheizung im Scheinwerfer läßt ja nicht nur das Eis auf der Scheibe tauen, sondern beseitigt auch das Kondenswasser innen per Verdunstung.

    Insgesamt ist das LED-Licht zwar etwas besser und spart Strom und damit Sprit. Aber in einem für H4 konstruierten Scheinwerfer sind der LED enge Grenzen gesetzt, da die Lichtleistung nicht viel höher als die der H4 Glühlampe sein darf. Mangels automatischer Höhenkorrektur oder Matrix-Ausblendung wäre die Blendwirkung für die anderen sonst zu hoch. Echte LED-Scheinwerfer bringen da viel mehr Licht auf die Fahrbahn und nach rechts.

    Hallo dav1963

    Vielen Dank für Deine Antwort. Es sind die kompletten Räder gewechselt worden. Aber das Problem hat sich gerade eben von selbst erledigt. Die Anzeige ist jetzt wieder normal und die Fehlermeldung ist verschwunden.

    LG LeeSha

    Dann hat er nur recht lang gebraucht die Sensoren zu erkennen, da hat die Fehlermeldung die Zeit nicht abwarten können.;):)

    Nervig ist daran, daß das Orange recht grell ist und den BC-Bildschirm blockiert, dazu das Geblinke der Kontrolleuchte. Es gibt auch keine Quitierfunktion und es verschwindet erst nach Fehlerbeseitigung (von allein oder in der Werkstatt, je nach Fehlerursache). Blöd gelöst von Suzuki.

    Mit dem Servicetool kann die Werkstatt den Fehler ermitteln. Sind nur die Reifen neu auf die vorhandenen Felgen gewechselt worden, könnte ein Sensor "gestorben" sein dabei.

    Sind die Kompletträder gewechselt wurden und die Winterreifen waren schon mal am Fahrzeug in Benutzung, kann es sein, daß das System sie erst nach mehr als 10 min. Fahrt erkennt. Sollte dann aber keine Fehlermeldung bis dahin geben. Genaueres geht aber nur über Auslesen mit dem Sevicetool, da der BC nur die blinkende Fehlerlampe ins Cockpit "beamt". Falsche (zu niedrige Druckwerte) werden als "Reifendruck zu niedrig" angezeigt, die Meldung "RDKS warten" weist auf einen Sensorfehler hin. Für/von Suzuki programmierte Sensoren müssen bei Wechsel aller 4 Räder/Sensoren nicht angelernt werden. Evtl. ist dies aber bei Austausch nur eines Sensors erforderlich lt. meiner Werkstatt. Eine Fehlermeldung kann möglicherweise auch erfolgen, wenn sich ein zweiter Rädersatz im Auto befindet (Mitnahme der Sommerräder) und dort ein Sensor ggf. noch aktiv sendet (ist normalerweise bei nicht bewegtem Rad im batterieschonenden Standby).

    Haltbarkeit in punkto Kapazität ist das Eine, Chemisch-physikalische Gegebenheiten in den Zellen mit internem Kurzschluß und thermischem runaway das Andere. Gebrauchte Akkus sind Blödsinn in sich in Bezug auf Alterung und Kapazitätsverlußt. Die Gefahr des Akkubrandes ist abhängig vom Typ des Akkus (Material der Ladungspeicher, Art des Dielektrikums, Lademanagement, Schutz vor äußeren Einwirkungen (mechanisch, Salzwasser u.ä.).

    Bei Garantien ist mittlerweile ja bekannt, daß ein hoher Prozentsatz der Produkte den Garantiezeitraum "übersteht", sonst wäre es ein Verlußtgeschäft für den Hersteller, kurz danach dann aber die Probleme auftreten. Und garantiert wird maximal eine bestimmte Restkapazität während der Garantiezeit, mit der das Hybridsystem gerade noch funktioniert.

    Die Hersteller sind gesetzlich gezwungen die Emissionsgrenzwerte einzuhalten und greifen deshalb auf ökonomisch und ökologisch eher fragwürdige Techniken zu, um hohe "Strafzahlungen" zu umgehen. Da sind eventuelle "Garantieleistungen" mit eingepreist und aus absatztechnischen Gründen die Garantieversprechen möglichst hoch angesetzt, da immer noch günstiger als die Überschreitung der gesetzlichen Regeln in Bezug auf CO2.

    Aber wie geschrieben, das ist nur eine Frage der Kosten. Beim thermischen Runaway wird es eine Frage des Überlebens, als Insasse oder daneben Wohnender.

    In der Heutigen Zeit, kannst du auch einen Akku für kleines Geld Reparieren lassen. Der Akku beim Hybrid, ist recht klein. ( Kosten der Reparatur 300 bis 400 Euro )

    Ob 300-400 € "kleines Geld" sind ist relativ...;)

    Wenn nach 10 Jahren ein Tausch ggf. nötig wird (so lange halten die in Handy, Laptop oder E-Bike meist nicht mal und ohne funktionierenden Akku gibts keine HU) muß man bei 1€ Spritersparnis/100km mindestens 90.000km gefahren sein (zuzügl. Arbeitskosten für den Austausch) für einen neuen Akku bei 900€ Materialpreis...

    Bei einer Akkureparatur stellt sich die Frage nach der Sicherheit um so mehr, damit auch die Frage der Versicherbarkeit und Haftungsübernahme seitens der Reparateurs. Ob nach der Rep. dann nicht nach und nach die anderen Zellen auch "sterben" ebenso. Daneben die Frage, wo solche Betriebe zu finden sind. Meines Wissens nicht in D.

    Was ist thermisches Durchgehen? Die Hersteller wissen schon was sie tun und das System ist schon abgesichert. Oder werden wir in Zukunft wenn nur noch BEVs auf den Markt kommen Angst haben müssen das as Fahrzeug Feuer fängt?

    Thermisches Durchgehen ist ein Fachbegriff und bezeichnet die Überhitzung mit Brandfolge bei Lithiumakkus. Die Fälle häufen sich, von Akkubränden, nicht nur beim Ladevorgang, von Pedelec-, E-Bike und Hybrid-/BEV- Akkus wird immer öfter berichtet. Erste Versicherer haben reagiert (besonders in UK) und auch Parkhaus- und Fähr-/Schiffsbetreiber.

    Und das die Hersteller wissen was sie tun war Satire, oder?

    Ich möchte jedenfalls keinen potentiellen Brandsatz in meinem PKW unter dem Sitz und das Ganze dann in der Garage am Wohnhaus haben, der Miniakku im Smart-Phone reicht mir da schon als "unvermeidbares" Risiko.

    Und ja, auch Benzin-PKW können entflammen. Passiert ohne Unfall aber eher seltenst und die Brände sind im Gegensatz zu Akkubränden verhältnismäßig leicht und schnell löschbar und nicht explosionsartig.

    Für den Hybrid sprechen alle Aussagen von "born_hard". Dazu kommt das bisherige Nichtauftreten des ominösen Leistungsverlustes. Gegen einen Hybrid sprechen die Frage der Haltbarkeit des Li-Akkus (Kosten des evtl. nötigen Austauschs?) und seine Sicherheit (Thermisches Durchgehen möglich?) und mit letzterem verbundene zukünftige Fragen der Versicherungsprämie und Einfahrverbote (Parkhäuser, Tiefgaragen, Fähren).

    Man kann es auch einfach übertreiben! Sicher macht der Ton die Musik und manchmal ist die dann nicht nach dem eigenen Geschmack. Unter Schraubern und Benzinblütigen herrscht eben häufig ein rauer und doch meist herzlicher Ton. Entgleisungen verbaler Art kommen zwar vor, konnte ich aber in der Konversation mit "Klausl" nicht eruieren. Andererseits fragte auch ich mich beim Lesen von "Klausl"s Antworten mehr als einmal, ob KI die Texte schreibt unter besonderem Augenmerk auf Einhaltung und Wiedergabe aller denkbaren Höflichkeitsfloskeln. Nett gedacht, aber oftmals eher zum Schmunzeln, weil hier im Forum halt doch unüblich.

    An dich Klausl der Tipp, einerseits damit nicht übertreiben, andererseits nicht alles auf die Goldwaage legen. Und auch wenn das Sprichwort sagt, es gäbe keine dummen Fragen, so würden sich einige Fragen mit etwas eigener Überlegung und Recherche erübrigen, ich setze ausgehend von deiner Konversation ein Alter jenseits der 18 und gewisse Lebenserfahrung als gegeben...

    Für die Stabilität des Geradeauslaufs und für die Haptik des Einlenkens spielen viele Faktoren eine Rolle. Beim Geradeauslauf sind der Radstand und die Bereifung entscheidende Komponenten. Auch die Seitenwindanfälligkeit entscheidet über die Häufigkeit von Lenkkorrekturen. Ein Fahrzeug mit viel seitlicher Windangriffsfläche im vorderen Bereich zeigt da mehr Abweichung als eins mit niedriger Kontur. Ein hohes langes Heck (Kombi) wirkt dagegen automatisch gegensteuernd bei Seitenwind. Kann ich aus eigener Er-Fahrung bestätigen.

    Dazu der nicht nur bei Booten gültige Spruch: "Länge läuft.".

    Beim Einlenken spielt die gefühlte Rückantwort der Lenkung ebenso eine Rolle, wie die Präzision des Fahrwerks, die Bereifung, die Lastverteilung vorn/hinten, die Steifigkeit und Wankneigung der Karosse und letztendlich der Fahrbahnbelag.

    Hier wirkt sich ein höherer Schwerpunkt mit viel Last auf der Vorderachse natürlich negativ aus. Eine durch Beladung geänderte Lastverteilung ändert hier auch deutlich das Lenkverhalten. Gab in einem anderen Thread auch die Empfehlung, Sand-/Zementsäcke in den Kofferraum zu packen...

    Aber letztendlich ist der Vitara als recht preiswerter SUV hier nicht als sportlicher Kurvenkünstler ausgelegt, sondern hat andere Stärken.

    Fahrzeuge mit Steilheck bilden üblicherweise hinten starke Verwirbelungen. Daran ändert auch ein normaler oder größerer Spoiler nichts, eher werden die Verwirbelungen sogar stärker. Der Luftstrom muß von unten (Diffusor) und oben (Leitwerk) zusammengeführt werden. Gerade im oberen Strömungsbereich könnte dies aber bei höheren Geschwindigkeiten zum Auftrieb und Verlußt der Bodenhaftung führen. Bleibt nur: "Kombi-Heck - voller Dreck!" Der Zugewinn an Ladevolumen hat neben einem erhöhten Luftwiderstand und damit Spritverbrauch auch den Nachteil der Verschmutzung, weshalb da im Gegensatz zu strömungstechnisch günstigeren Limousinen auch ein Heckwischer samt Waschdüse montiert ist.

    Der Vitara ist wie der S-Cross ein Wagen mit hohem Aufbau und vergrößerter Bodenfreiheit. Wer damit durch Kurven jagen will, hat definitiv das falsche Auto geholt. Entspannt cruisen, mal einen unebenen Feld-oder Waldweg befahren oder ohne Angst Rampen (Parkhäuser, Fähren) passieren sind ihre Stärken. Dazu ein bequemer Einstieg und für die Länge viel Platz. Sicher kann man auch SUVs kurvenagil ohne Wanken bekommen, die Fahrzeuge spielen mit ihren Fahrwerken dann aber in einer anderen Preisliga oder sind bandscheibenmordend hart abgestimmt. Ist halt (Fahr-) Physik.

    Unser Ignis2 ist auch 20 1/2 Jahre alt und ist als "Zweitwagen" rund 100Tkm gelaufen. Außer Wartungen und Verschleißreparaturen war nichts bedeutendes. Auch Rost ist kein Thema, immer mal Kontrolle benötigen die Radhäuser (Steinschlag), der vordere Querträger und die Ölwanne (Motor ist völlig öldicht und die Wanne liegt im Spritzbereich des rechten Vorderrades...;)). Etwas anfällig sind die Domlager, da wird bald Satz Nr. 3 fällig, ist aber finanziell kein großer Posten. Da viel Stadtverkehr, wurde die Kupplung schon erneuert, da sie an der Nachstellgrenze war, aber noch voll funktionierte, allerdings kurz vor Wechsel nur noch schlecht "dosierbar". Die neue ermöglichte wieder "sanftes" Einkuppeln...

    Die Abgasanlage ist noch original ab Werk, eine Verstärkung am Nachschalldämpfer mußte vor einigen Jahren neu angeschweißt werden, da die Naht gebrochen war, auch nix problematisches oder teures.

    Platzangebot, Fahrleistungen (1,5l, 99PS) und die Wendigkeit + erhöhter Bodenfreiheit sind für den damaligen Neuwagenpreis spitze. Der Spritverbrauch mit 7-9l/100km war damals gut, heute im Vergleich zum 90PS Ignis3 mit unter 5l/100km natürlich "grottig". Also nicht unbedingt vielfahrergeeignet, muß man mit den geplanten Jahreskilometern und dem geringeren Kaufpreis sich selbst ausrechnen...

    Ansonsten recht robuste Technik ohne Schnickschnack, wendig, parkfreundlich und hinreichend bequem.

    Bkeiakku juckt mich nicht grossartig aber der Li Ion Akku. Kann man das auslesen?

    Kann man testen lassen, wo und für welche Kosten - Suchmaschine?! Aber ob sich das bei dem Miniakku lohnt? Ggf. schauen, daß der Händler dort eine Gewährleistung übernimmt, sollte der Akku einen Standschaden (er kann ja nur beim Fahren geladen werden) erlitten haben.

    Der Bleiakku dagegen kann theoretisch auch im Stand geladen gehalten werden oder/und ist ggf. schnell getauscht. Die RDKS-Sensoren schalten bei stehendem Fahrzeug/Rad ab, die verbauten Li-Batterien sind sehr lagerstabil.

    Das mit der Unterbodenversiegelung ist ein guter Tipp, was nimmt man da am besten, da gehen die Meinungen so weit auseinander. Wo finde ich eine Werkstatt die sich darauf spezialisiert hat?

    Im DIY habe ich gute Erfahrungen mit Teroson Multiwachs gemacht. Ansonsten mal eine Suchmaschine im Netz "befragen".

    Bei den aufgezogenen Sommerreifen spielen 2 Jahre keine Rolle. Entscheidend ist das Datum der Erstzulassung, denn ab da beginnt die Werksgarantie zu laufen. Da nach 2019 eine werksseitige (oder automatische händlerseitige) Unterbodenversiegelung fehlt, sollte die eh noch gemacht werden jetzt vor dem kommenden Winter. Einziges Problem könnten die Batterien sein, sowohl der Bleiakku als auch die in den RDKS-Sensoren sowie der Li-Ionen-Akku, die dann auch abhängig von der Pflege während der Standzeit Kapazitätsverlußte haben könnten/werden. Sehr gut ablesen kann man das tatsächliche Fertigungsdatum, neben diversen Prägungen an Kunststoffteilen, an der DOT-Nr. der Reifen, dort sind Produktionswoche und -jahr ersichtlich. Da sie im Prinzip ohne Lagerhaltung verbaut werden, ist der Wagen kurz nach diesem Datum vom Band gelaufen.