Beiträge von dav1963

    Ich sehe keinen Unterschied auf dem Foto und ja, warum sollten sie den Ölwechsel nicht gemacht haben? Nach einem Jahr hat das Öl bei allen unseren Fahrzeugen (alles Benziner) immer eine deutlich dunklere Farbe als das auf dem Foto. Was man auch leicht überprüfen kann, ist der neue Ölfilter und der "saubere" Bereich um die Ablaßschraube. Ist der Ölfilter neu MUSSTE vorher das Öl abgelassen werden!

    Bei jedem Kaltstart (und der wurde nach dem Ölwechsel gemacht, da der Wagen ja von der Halle mit den Hebebühnen zum Kundenparkplatz gefahren werden mußte, kommt etwas Benzinkondensat ins Kurbelgehäuse und damit ins Öl. Ist der Motor betriebswarm verddampft es und wird über die Kurbelwellenentlüftung angesaugt und verbrannt. Kannst da also beruhigt sein. Hatte mal den Fall, das bei einer Bekannten vergessen wurde Öl nach dem Ablassen und Filterwechsel ausreichend einzufüllen, warum und wieso auch immer. Auch lose Radmuttern hatte ich schon (selbst Schuld, da mit dem Monteur gequatscht und ihn damit abgelenkt, deshalb und wegen des Unfallschutzes kommen heute die Kunden meist nicht mehr an die Hebebühne;)). Deshalb schaue ich noch direkt auf dem Kundenparkplatz nach den Betriebsflüssigkeiten und den Radmuttern und prüfe selbige nach wenigen Kilometern Fahrt mit dem Drehmomentschlüssel. Mußte aber noch nie nachziehen in den letzten 35 Jahren. Einziger Mangel in der Zeit: eine danebenliegende nicht aufgeschraubte Abdeckkappe eines Klimaanlagenventils.

    Beschlagene Frontscheibe:

    Bei meinem S-Cross beschlägt die Frontscheibe im Automatikmodus der Klimaanlage auch schnell, einfach die Taste für die Frontscheibenlüftung drücken und das Gebläse schaltet auf starke Leistung und der Luftstrom wird zum größten Teil auf die Frontscheibe gelenkt, geht auch ohne Klima. Ist allerdings vom Gebläse recht laut, deshalb nach erfolgter Trocknung der Scheibeninnenseite wieder aus drücken. Muß man bei feuchter Witterung immer mal wiederholen, da im Automatikmodus der Lüftung die anderen Ausströmer bevorzugt sind.

    Anrollen eines Automatikfahrzeugs beim Lösen der Bremse: Fahre zwar Schaltgetriebe, kenne es aber von den Wandlerautomatiken, das der Wagen ohne Druck auf die Bremse losrollt, also eigentlich normal.

    Kosten Inspektion: Die Preise lassen sich schlecht vergleichen, da regional unterschiedliche Stundensätze aufgerufen werden. Die Arbeitszeitvorgaben kommen aber wohl von Suzuki und sollten in allen Vertragswerkstätten gleich sein. Eventuell sind auch Differenzen beim Material. Über die qualitative Ausführung kann man eh nichts Vergleichendes sagen, da schon sie schon vom ausführendem Monteur abhängig ist.

    Handbremse...? ach DAS Ding :D

    Die nutz ich eigentlich nur zum Parken. Bei Gefälle. Zum Anfahren am Berg allerhöchstens dann, wenn dicht hinter mir was ist, wo ich nicht draufrollen mag (und dann auch nur bei ... äh ... ja beim Käfer. Der Rest in der Familie hat inzwischen durchweg Automatik oder Hill-Hold). Was seltenst vorkommt.

    (Dazu muss ich sagen, dass ich früh lernen musste, ohne auszukommen: bei einem Mercedes mit Fußfeststellbremse und entsprechendem Handlösehebel gibt das nämlich fast schon eine Zirkusnummer!)

    Richtig benutzt, kann eine klassische Handbremse viel mehr, als nur das Auto beim Parken sichern. Feinfühlig und kupplungsschonend Anfahren oder Rangieren am Hang, ohne einen mm in die Gegenrichtung zu rollen, beispielsweise. Auch Spaß kann man mit ihr haben, so sie auf die Hinterräder wirkt und die Fläche und Glätte für ein "Wedeltänzchen" reicht.

    dav1963: Diese Erklärung würde ja jetzt für einen höheren Ethanolanteil bei längerer Standzeit sprechen.

    ...interessant!

    Aber nur bis 10%, darüber fehlt die Freigabe. Die Kondenswasserbindung sollte aber schon bei geringeren Ethanolanteilen wirken. Richtig voll getankt vor dem Abstellen mindert den freien Luftraum im Tank und somit auch die mögliche Kondenswasserbildung.

    Da Benzin mit rd. 0,74-0,79 die geringere Dichte hat, schwimmt es wie Öl auf dem Wasser. Ebenso wie Öl bindet reines Benzin kein Wasser, bildet keine stabile Emulsion (wie z.B. Mayonaise). Ethanol mischt sich dagegen komplett mit Wasser, in keiner Wodkaflasche gibt es auch nach längster Standzeit eine Schichtung. Daher hat man früher dem reinen Vergaserbenzin im Herbst/Winter etwas Ethanol beigefügt, um gerade keine Tropfen kondensierten Wassers in den Düsen zu haben. Da hat schon die Feuchte der kalten Ansaugluft gereicht, um den Vergaser einfrieren zu lassen (zusätzlicher Abkühleffekt bei der Zerstäubung), da brauchte man nicht noch zusätzliche Wasseransammlungen vom Tankboden. Heute sind den Kraftstoffen Additive zugesetzt, die sicherlich auch eine wasserbindende Funktion haben. Ob die hygroskopisch die Feuchtigkeit des Luftvolumens im Tank entfeuchten, entzieht sich meiner Kenntnis. Stark hygroskopisch ist meines Wissens nur die Bremsflüssigkeit, weshalb ein zweijährlicher Wechsel sinnvoll ist, da sie dank des eingelagerten Wasser früher siedet und damit komprimierbar wird.

    Zunehmend werden aber auch die Entwicklungsabteilungen verlagert. Was nicht verwundert, wenn man die abnehmenden Standards der deutschen universitären Ausbildung ansieht. Abgesehen vom abnehmenden Interesse, ein MINT-Fach zu belegen, sinken die Anforderungen und damit auch die Kenntnisse der Absolventen seit einigen Jahren dramatisch. War es früher für Chinesen eine Auszeichnung in D studieren zu können, kommen heute nur noch die, die andernorts keinen Studienplatz bekommen haben. Auch gehen die fähigsten Absolventen nach der Promotion in die Wirtschaft und verbleiben nicht als Dozenten für die Ausbildung. Hat neben der Bezahlung auch Gründe in der zunehmend ideologisierten Hierarchie an den Hochschulen.

    Theoretisch müßte in D niemand als "Ungelernter" arbeiten. Zumal in einem Land, das seinen Wohlstand auf Innovation, Technologie und hochgradige Veredlung importierter Rohstoffe und Halbzeuge verdankt, nur wenige Arbeitsplätze für Tätigkeiten ohne fachliche Qualifizierung vorhanden sind. Hohe Lohnkosten rechnen sich halt nur bei hoher Wertschöpfung, also Arbeitsproduktivität. Und ohne diese Gewinne funktioniert nun einmal kein Unternehmen. Man mag es verächtlich "Profit" nennen, aber ohne ihn kann ein Unternehmen keine Investitionsrücklagen bilden, bekommt keine Finanzierungen für Modernisierung und Erweiterung und kann auch keine hochausgebildeten Fachkräfte gewinnen oder ausbilden.

    Ich bin für die heutige Zeit auch zu langsam. Ab 2025 habe ich nach 30 Jahren zum ersten Mal eine neue Kfz-Versicherung. Auf den Monat gerechnet zahle ich statt der 40 Euro, die der alte Versicherer für Haftpflicht + Teilkasko haben wollte nur noch 25 Euro. Ich fahre mit SF 21.

    Dann war dein Altvertrag um einiges überteuert. Für unsere KFZ werden die Verträge jährlich auf günstigere Angebote durchgecheckt (der billigste ist da nicht gleich der günstigste, aber bei vergleichbarer Leistung bestehen da schon immense Prämienunterschiede), bei allen Angeboten mit vergleichbaren Leistungen und Prämien ergibt sich eine Erhöhung um rd. 20% zum noch laufendem Jahr. Allerdings "versteckt" sich dahinter auch eine Höhersetzung der Regionalklasse und bei einem Fahrzeug auch der Typklasse. Aber auch ohne diese Veränderung wären die Prämien deutlich gestiegen, da nutzte selbst die höhere SF-Klasse nichts. Begründung seitens der Versicherer: die Reparaturkosten wären so extrem gestiegen. Wenn man die allgemeine Kostenentwicklung anschaut, nicht mal von der Hand zu weisen. ...

    Ich weiß nicht ob Suzuki den Händlern das Leben schwer macht. Sicher haben viele Hersteller "ihre" Vertragshändler schon mit den unsinnigsten Forderungen drangsaliert, aber die Probleme, die demnächst auf den Autohandel zukommen, liegen nur bedingt bei den Herstellern. Sicher hat man insbesondere in den Chefetagen der deutschen Unternehmen zu lange auf Subventionen gesetzt, der eine oder andere Manager war sicher auch fachlich überfordert und folgte den politischen Vorgaben ohne Reflexion auf deren Umsetzbarkeit, aber was derzeit in Europa geschieht, hat Ursachen die viel tiefer liegen und schon vor längerer Zeit begannen. Der weltpolitische Wandel läuft und so wie es sich derzeit darstellt, schaut Deutschland da ziemlich bedeppert hinterher. Ohne hervorragende Bildung und ohne preisgünstige Energie und Rohstoffe degradiert sich der einstige technologische Weltführer (speziell im Automobilbau) da selbst. Die einstigen "Werkbänke" im fernen Osten übernehmen die Technologieführeschaft und das noch vorhandene personelle Ingenieurswissen wandert mit den Firmenverlagerungen aus Deutschland zunehmend dorthin bzw. über den Atlantik. Sind diese Kapazitäten erst weg, wird es ein sehr langer Weg, wieder die einstige Stärke und Produktivität hier neu aufzubauen. Da ist das Fehlen preisgünstiger Kleinwagen noch die geringste Hürde.

    Schön wär's. Leider kauft jeder dritte einen Stadtpanzer.

    Auch das wird sich ändern. Zumal SUV nicht gleich SUV ist. Sehr viele Kompakt-SUV wie auch Vitara und S-Cross, aber auch T-Rock, ASX, Mokka usw. haben Abmaße, die, bis auf die Höhe, unter denen eines Kompaktklassekombi liegen und die als Frontantriebsvarianten bis Richtgeschwindigkeit auch im Verbrauch nicht höher sind. Platzangebot, bequemer Einstieg (gerade in der solventen Boomergeneration auch eine Altersfrage), gute Übersicht durch die erhöhte Position, weniger Blendung bei Nachtfahrt (auch im Alter wichtiger werdend) und bessere Parkhausgängigkeit, da ausreichend Bodenfreiheit für die Rampenübergänge, lassen diese Fahrzeuge zur besseren Wahl gegenüber Kombis oder Limousinen werden.

    "Stadtpanzer" vom Typ Q7 mit 5 m Länge und Wenderadien eines 40-Tonners werden zumeist von den gut betuchten Damen der "Besserverdiener" als Pampersbomber oder Boutikenexpress benutzt und machen mehr Probleme als Freude in der Stadt. Wer einmal mit dem Ignis auf Parkplatzfindung in der City war und vorher auf Parkplatzsuche mit einem 4,99m-Dickschiff, lernt sehr schnell die Vorzüge des Mini-SUV zu schätzen. Wer allerdings als Reisekader viel auf den BAB unterwegs ist, genießt die Vorzüge und die Sicherheit eines großen Wagens, egal ob Limousine, Kombi, Van oder großer SUV.

    Aber die gut bezahlten Arbeitsplätze in der Industrie werden zusehends weniger, kommendes Jahr wird da einige Einschnitte bringen, die hochberentete Boomergeneration älter und die nachfolgenden Rentner ärmer, da wird das teure Segment im Neuwagenbereich eher ausgelassen. Beamte und Staatsbedienstete mit hohen Einkommen pflegen zunehmend ein grünes Image und fahren Rad und Bahn als Citybewohner oder ein BEV mit Wallbox und Solaranlage am EFH als Vorstadtfamilie.

    Die Masse der Normalverdiener pflegt ihre vorhandenen Verbrenner und schaut, wo Einsparungen für die Begleichung der Energie- und Lebensmittelkosten möglich sind. Sinkende Inflationsraten bedeuten ja nur einen verlangsamten Preisanstieg und keine Rückkehr zu den alten niedrigeren Preisen.

    Speziell im Autobereich wird es 2025 deutlich teurer. Versicherung +20%, Benzin +0,17€/l durch gestiegene CO2-Abgabe, höhere Werkstattkosten dank höherer Lohn-, Material-, Sozial-, Energie- und Bürokratiekosten, HU teurer usw. usf.. Und dazu werden sich einige über "Blaue Briefe" oder Kurzarbeit freuen dürfen. Erstere sparen aber zumindest die Kosten für den Arbeitsweg. ...

    Das stimmt mit den Verbrauchen so nicht. Unser Ignis2 verbraucht von Anfang an ca. 7,5-9,5 l/100km, je nach Witterung und Fahrprofil. der 15 Jahre jüngere Ignis 3 (kein Hybrid) verbraucht um die 5l/100km mit viel Stadt und zügiger BAB-Fahrt. Das sind gut 1/3 weniger bei vergleichbarer Leistung. Da hat sich halt doch viel getan dazwischen. Und ob die Autos (Verbrenner) von der Mehrheit der Privatnutzer gekauft oder geleast werden, kann ich nicht sagen, billiger ist bei Solvenz aber ohne betriebliche Abschreibung der Kauf. Selbst mit einem günstigen Kredit schlägt das noch die Leasingkosten. Alles mit größerem Li-Akku sollte man allerdings tatsächlich leasen.

    Hallo Quertreiber,

    das Problem, welches zumindest dann auf spätere Autokäufer zukommt, ist aber: ohne Neuwagenkäufer gibt es später dann auch keine Gebrauchtwagen. Und irgendwann sind auch die stabilsten Young-Timer verschlissen oder "sterben" mangels Ersatzteilen. Zumal neuere Autos dank der massig verbauten Elektronik garantiert keine so lange Nutzungsdauer haben werden, da ein Defekt dort mangels Ersatzteilen sie schnell zum Altmetall werden läßt. Von den BEV und Vollhybriden nach Akkutod/Kapazitätsgerlußt gar nicht erst angefangen. Hinzu kommen sicher verschärfte Regelungen auch für Bestandsfahrzeuge ähnlich der Umweltzonen, die für ältere Diesel ja jetzt schon tabu sind.

    Ob man dazu steht, oder meine Ansichten ablehnt, die Realität wird zeigen, wohin es geht. Und da sieht es derzeitig auch für die nahe Zukunft eher mies aus. Der Blick auf die Preisanzeige der Tankstellen wird ab 01.01.25 bei so manchem Unbedarftem mehr als ein erschrecktes Kopfschütteln auslösen. Vielleicht hat er ja Glück und braucht dank Kündigung nicht mehr zur Arbeit pendeln und damit auch kaum noch tanken. ...

    Überteuerte Autos deutscher Hersteller stehen massenhaft auf Halde, insbesondere die BEV und die großen Vollhybriden. Für Otto-Normalo sind sie zu teuer, Firmen wander ab oder "hören auf zu produzieren", d.h. auch das Firmen- und Dienstwagensegment schwächelt. Ebenso die Autovermietung an Firmenkunden. In den Großstädten wird der Parkraum künstlich verknappt und verteuert.

    Wenn, dann wollen die Normalbürger kleine oder kompakte, praktische und vor allem preiswerte Fahrzeuge. Reichweitenarme, wertverlußtreiche Akkufahrzeuge zu horrenden Preisen stehen dann halt unverkäuflich rum. Dank der Emissionsvorschriften und der unsinnigen Auflagen betreffs der Nerv-Piep-Technik, euphemistisch "Assistenzsysteme" genannt, verzichten viele ausländische Hersteller auf den EU-Export ihrer Klein- und Mittelklassewagen, die noch ohne diesen Schnickschnack und dafür mit sparsamen Verbrennern für die aufstrebenden Länder Asiens, Afrikas und Südamerikas konstruiert wurden, da sie aufwändig aufgerüstet werden müßten. Zudem nehmen die Absatzzahlen in den Nicht-EU-Regionen permanent zu, zumal dort die Mehrheit der Weltbevölkerung lebt.

    Den BEV-Sektor hat im bezahlbaren Segment inzwischen die Produktion aus China übernommen, da werden auch keine Schutzzölle helfen. Diese schaden zudem den deutschen Herstellern, die ihre BEV zunehmend auch in der VRC produzieren und mit dem Gewinn aus dem Verbrennerverkauf quersubventionieren. Fällt der Verbrennerverkauf infolge der Restriktionen weg, stirbt auch die Produktion "bezahlbarer" BEV. Mit dem Niedergang der deutschen Autoindustrie verschwinden auch die vielen kleinen Zulieferer, während die großen abwandern. Das Resultat kann man an den schon jetzt und ab 2025 dann sprunghaft steigenden Arbeitslosenzahlen sehen. Und der Automobilsektor ist ja nur ein "Sorgenbereich". Dem Bausektor und anderen Branchen geht es ja nicht besser. Nicht einmal die Firmen für die Windkraftanlagen oder die Fotovoltaik bleiben davon "verschont". Und sinkende Unternehmens- und Einkommenssteuereinnahmen stehen dann steigende Kosten im Sozialbereich gegenüber. Dazu noch die wachsenden Ausgaben für die Kriegstüchtigkeit, die Rechnung geht mittelfristig dann nicht mehr auf.

    Damit werden dann aber auch noch weniger Autos im höheren Preissegment nachgefragt sein, um wieder zum Thema zurück zu kommen. Und "billig" ist halt mit dem Vorschriftenwust der EU nicht mehr drin. ...

    Ich habe, wir der ein oder andere hier im Forum, keinen mehr Verbrauch mit E10.

    Die Tendenz, bei normaler Fahrweise, geht eher zu minimal weniger Verbrauch

    Liegt wahrscheinlich daran, daß E5 meist tatsächlich über 4 bis knapp unter 5% Ethanol enthält, bei E10 aber oft ein Alkoholgehalt deutlich unter 10% beigemischt ist (er muß zwischen 5 und 10% liegen). Ethanol hat zwar eine höhere Oktanzahl als reines Superbenzin, aber ob die im E10 "weitergereicht" wird, oder per Mischung mit niederoktanigem Benzin auch auf 95 Oktan eingestellt wird, wäre eine Frage an die Mineralölfirmen. Ob der Motor die höhere Oktanzahl nutzen kann, eine an den Autohersteller. Fest steht zumindest der niedrigere Energieinhalt von Ethanol zu Superbenzin. Je größer die prozentuale Preisersparnis bei E10 zu E5 ausfällt (bei ca. gleichbleibend 0,06€ Differenz ist es prozentual bei 1,60€ mehr als bei 1,90€ Literpreis), um so größer ist ein eventueller finanzieller Einspareffekt. Muß man halt selbst ausprobieren, wohin der Verbrauch geht bei E10 zu E5. Und wohin sich die Preise/Preisdifferenz ab 01.01.25 dank neuer CO2-Bepreisung bewegt. Bleibt es bei 0,06€ Differenz und der Literpreis steigt auf nahezu 2€, verringert sich der Einspareffekt jedenfalls schon bei geringem Mehrverbrauch mit E10.

    Hi, also wegen eines bsp. würde ich jetzt nicht wirklich das unterstreichen. Dazu müssten immer die exakten gleichen Bedingungen herrschen.

    Bei einem, wie im Post angegeben, über ein Jahr gemitteltem Verbrauch nivellieren sich die einzelfahrtbezogenen Abweichungen aus und der Vergleich fand auf dem gleichen Fahrzeug mit dem gleichen Fahrer statt. 0,2l/100km sind auch nur rd. 3% bei ca. 6l/100km. Das entspräche auch der Brennwertdifferenz von E5 zu E10. Physikalisch-chemisch also plausibel.

    ...und in 2021 gab´s dazu schon mal eine runde mit plausiblen erläuterungen hier:

    Super oder e10

    Habe da mal quer gelesen. Neben viel Quatsch zu E10 ist in einem Post ein Mehrverbrauch von 0,2l/100km zu finden (Fahrzeug war ein Splash). Das macht auch insofern Sinn, da Ethanol einen etwas geringeren Brennwert als Benzin hat. Das bedeutet, bei einem Benzinpreis von 1,80/l sind das 0,36€ mehr auf 100km. Bei einem Verbrauch von 6l/100km und einer Preisdifferenz von 0,06€/l spart man an der Tanke für diese 6l genau die 0,36€, die man mehr verbraucht. Also nix.

    Bleibt noch die etwas höhere Klopffestigkeit des Ethanols und dessen (Kondens-)Wasserbindungsfähigkeit. Da die Suzukimotore lt. Liste seit 1991 alle E10-geeignet sind, ist es also völlig wurst, welchen Rüssel man in den Tankstutzen hält (der für Diesel paßt eh nicht rein ;)).

    Fiese Sache mit dem Selbstwahlcode. Ist keiner vergeben, kann jeder, der Zugang zum Fahrzeug hat, die "Erstcodierung" vornehmen. Codeänderungen gehen nur per Eingabe des vorher vergebenen. Habe deshalb gleich mit meinem Wunschcode codiert, da nunmehr nur ich es wieder ändern kann, bzw. da ich ihn extern hinterlegt habe, auch derjenige, der Zugriff auf diese Unterlagen hat.

    Inwieweit Suzuki hier eine "Super-PIN" hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Sollte aber wenn über die Fahrgestellnummer und den Eigentümernachweis abrufbar sein, ähnlich des Wegfahrsperrencodes.

    Man erspart sich halt doch viel Ärger, wenn man alles bei Suzuki montieren läßt. Kostenmäßig eventuell einige wenige Euronen mehr. Meine Werkstatt bezieht z.B. die Reifen aus dem www zu dort ülichen Preisen und gibt sie für diesen Preis weiter. Mag dann nicht der ultimative Schnapperrabatt bei sein, aber eigene Recherche ergab ähnliche Preise. Selbiges gilt für die Sensoren. Klar bekommt man billigere im Netz, aber dann bezahlt man die Programmierung und sollte da einer defekt sein/gehen ist zumindest der Aus- und Wiedereinbau nicht gratis. Anders bei kompletter Montage in der Markenwerkstatt. Natürlich nicht von Vorteil, wenn die zig Fahrkilometer weg liegt, aber so selten wie die Suzukis dort hin müssen, auch kein wirkliches Problem.

    Sorry, aber das ist kein Lackierer sondern maximal ein Maler!

    Bei so Aussagen kann ich wirklich nicht mehr. Das einzige wo er recht hat: Wenn man es nicht GESCHEIT macht blättert es ab. "Lack" kannst du dir als flüssigen Kunststoff vorstellen der aushärtet. Dehnt sich nun durch wärme (Sommer und Winter) eben die Oberfläche darunter MEHR als der Lack selbst -> Platzt es ab. Das ist der Klassiker wo man eben die Spachtelmasse mit der Maurerkelle aufgetragen hat. Darum ist Spachtelmasse auch Murks.

    So und jetzt wie verhindert man das ganze ausser mit Kunststoffprimer? Genau: Man macht es wie bei einer Stosstange die lackiert ist. Man mischt dem Lack und dem Klarlack eben einen gewissen Anteil (25%) Weichmacher mit bei. Da härtet der Lack nicht komplett aus und er bleibt flexibel. Somit platzt da nix ab! Wiegesagt schönen Gruss an deinen Lackierer, er soll besser das machen was er kann. Lackieren ist es nicht!

    Nicht ganz falsch, aber auch nicht richtig. Weichmacher unterbinden die stärkere Vernetzung der Molekülketten des Grundkunststoffes. Er behält dadurch eine gelartige, elastische Konsistenz solange die Weichmacher vorhanden sind. Diese lösen sich aber mit der Zeit aus oder werden durch UV-Licht inaktiviert. Dadurch büßt der Kunststoff langsam seine Elastizität ein und schrumpft. Hierdurch entstehen Risse und Sprünge, kompakte Kunststoffteile verspröden und brechen, Lacke reißen und Splittern. Wird sicher einige Jahre dauern, aber die Probleme mit den Softlacken bei VW z.B. sind ja bekannt.

    Normalerweise hat die Einstellmutter eine Einwölbung die ein selbständiges Verdrehen gegenüber dem runden Querbolzen, der in den Ausrückhebel eingreift, sicher verhindert. Eine Kontermutter ist also nicht nötig bei korrektem oder fehlendem Spiel zum Seilzug. Allerdings kenne ich den konkreten Aufbau beim Ignis 3 nicht. Aufgrund der Einbauposition im "Streusalzbereich" und ohne thermische Belastung macht eine Kunststoffkappe korrosionstechnisch durchaus Sinn. Eine Edelstahlmutter korrodiert zwar theoretisch auch nicht (manch "Edelstahl" ist allerdings dann doch nicht so "edel"), könnte jedoch auf Grund der Materialpaarung (elektrochemische Spannungsreihe) zur Korrosion an der Seilzugspindel führen. Noch ungünstiger als eine korrodierte Mutter. Die werkseitige Konstruktion mag da billig wirken, genügt sicherheitstechnisch aber garantiert den Anforderungen und ist korrosionsfest.

    Mal über die Vertragswerkstatt versuchen? Dort hat man die Teilenummern und die Tools zur Regstrierung/Anlernung des neuen Schlüssels sicher. Die kleine Blechfahne mit der Nummer, die bei den Schlüsseln bei der Fahrzeugübergabe dabei war, mitnehmen. Ist der Code für den mechanischen Schlüssel. Falls es nur komplette Schlüssel nachzubestellen gibt.

    Alterativ Gehäuse kleben/reparieren und passendes Cover nutzen. Habe vor zig Jahren welche aus Leder bei ebay geordert, die perfekt passen und das Originalgehäuse umschließen.