Beiträge von dav1963

    Ich denke, die "Dachleuchten" werden über das Comfortsteuergerät oder direkt über den Schiebeschalter auf Masse geschaltet. D.h., klemmst du die +Leitung der LED dort an, ist bei leuchtender Dachlampe die Spannung 0V, da ja auf Minus durchgeschaltet. Öffnet das Steuergerät/Schalter die Verbindung zu Masse, geht die "Dachlampe" aus, ihr geringerer Widerstand läßt aber genug Stromfluß durch für die LED, so daß diese leuchten, für die "Dachglühlampen" reicht der Stromfluß über die LED aber nicht zum Aufglühen der Wendel.

    Klemm also die LED parallel zu den Glühlampen (+ und - beachten/mit Multimeter austesten) und es wird klappen.

    Leider hat das mit dem Abspeichern der Fehler bei meinem SCross nicht funktioniert. Da der Fehler nur auf der BAB auftrat, war er schon auf der Abfahrt wieder weg und es ließ sich nach Werkstattangabe auch nichts auslesen. Ein Monitoring mit Diagnosegerät funktionierte auch nicht, da werktags die freie Fahrstrecke zu gering war, es mußten mindestens 10 Minuten ununterbrochen über der "Defektgeschwindigkeit" sein, ehe der Fehler auftrat, teilweise auch deutlich länger. Erst ein Kompletttausch aller Sensoren (nun auch andere Optik, also wahrscheinlich auch anderer Hersteller) brachte Abhilfe. Allerdings war der Ausfall/Fehlermeldung im BC bei knapp über 110km/h auch schon krass und sehr störend, bei erst über 180km/h auftretend sicher nicht ganz so häufig und nervend (bzw. beim 120PS-Crossi sozusagen nie ;)).

    Als normal würde ich eine so deutliche Seitenneigung nicht bezeichnen. Mein SCross hat 0mm, der 21 Jahre alte Ignis 8mm Abweichung, was allein schon an den aufgelebten Plastikverkleidungen liegen kann. Denn mit Wasserwaage quer über die Dachreling stehen beide genau in Waage (völlig ebene Betongarage, auch in Waage).

    Das System bringt bei zu hohem Reifendruck (wohl über 3,5Bar) eine Fehlermeldung. Die Meldung "RDKS warten" kommt bei fehlender Sensormeldung. Die kann defektbedingt sein oder an unzureichender Funkverbindung liegen. Beides ist bei hohen Raddrehzahlen möglich, so kann sich die Platine fliehkraftbedingt verbiegen oder der Funkkontakt ist wegen der schnellen Lageanderung des Sensors gestört.

    Ein defekter Sensor (Fliehkraft) läßt sich nur sehr schwer ermitteln, da unterhalb der kritischen Raddrehzahl alles wieder funktioniert und der Fehlerspeicher "gelöscht" wird. Auch werden im Stand die korrekten Drücke angezeigt. Hatte es wie schon geschrieben ca. ein Jahr lang, bis ein Kompletttausch der Sensoren geholfen hat. Lt. Werkstatt ist der Ausfall bei hohen Geschwindigkeiten wohl recht häufig (bei >115km/h hat es sehr genervt) und ein Tausch der Sensoren gibt keine Garantie auf Beseitigung, da dort auch wieder ein "Sensibelchen" drunter sein kann. Fehlt das Signal für einige Minuten, gibt es die Fehlermeldung, ist das Signal wieder da, verschwindet selbige wieder ohne Eintrag im Fehlerspeicher. War zumindest bei meinem Auto so.

    Bis auf die nervige Anzeige und den Blington ist es harmlos, nach den ersten Fehlermeldungen habe ich mit Manometer und Infrarot-Thermometer Drücke und Temperaturen überprüft, alles in bester Ordnung gewesen, genau wie die Einstellung im BC.

    Viel Erfolg beim Suchen, eventuell hilft ein Monitoring während der Fahrt (Beifahrer!) bei Fehlermeldung per Abgriff an der OBD, um den fehlerhaften Sensor zu finden. Bei meinem Auto hat es nicht geklappt, da der Fehler mangels ausreichend langer Schnellfahrstrecke (wochentäglicher Berufsverkehr) bei der Testfahrt der Werkstatt nicht auftrat.

    Bei hohen Raddrehzahlen kann es zu Ausfällen an den Sensoren kommen. Hatte das schon bei Tempi über 115km/h, da sich Fehler bei unter 100km/h immer wieder löschte, war der fehlerhafte Sensor nicht zu ermitteln und erst nach Austausch aller Sensoren war der Fehler behoben und zumindest bis Tempo 160 arbeitet alles fehlerfrei. Die Anzeige der Reifendrücke ist allerdings nur im Stand abrufbar.

    Nach dem Blumenkübelrempler ist die Frage, wo es unterschiedliche Maße gibt. Zwischen Blechkotflügel/C-Säule nach oben oder zwischen Kunststoffstossfänger nach hinten? Ersteres wäre mit deutlicher Blechverformung einhergegangen oder ein Fehler im Fahrwerksbereich. Letzteres paßt gut zum Rempler. Da hat sich die Heckschürze dann in ihren Clips verschoben. Dabei kann durchaus der Lack am Blech unter dem Plastteil gelitten haben (abgeschliffen), was dann Rostgefahr bedeutet. Ansonsten ist der Kunststoff recht flexibel und muß meist nur wieder richtig ausgerichtet werden in den Aufnahmen.

    Mit den Dämpfern hat das nichts zu tun, wenn dann ist eventuell links ein Teil der Feder ausgebrochen. Mal die Windungen li/re vergleichen. Dabei auch gleich die Anlenkpunkte der Hinterachse am Fahrzeugboden und die Achse selbst auf Schäden in Augenschein nehmen. Allerdings sollten da bei so einem jungen Fahrzeug noch keine Probleme sein. Auch Korrosion am Federdom ist nahezu auszuschließen.

    Ein Weiterfahren mit defektem Fahrwerk würde ich nicht empfehlen, eine ausbrechende Hinterachse ist kaum beherrschbar und es drohen Folgeschäden. Beim recht hochbeinigen Ignis stellt die Sichtkontrolle auch ohne Bühne ja keine große Hürde dar, Decke und gute Arbeitslampe reichen da aus. Auch gleich vorn mit kontrollieren, zumindest wenn hinten kein Defekt erkennbar ist. Allerdings würde bei leerem Auto/Kofferraum auf Grund der Masseverteilung (Motor) ein Defekt vorn auch vorn deutlicher sichtbar sein. Wird also wahrscheinlich an der Hinterachse/Federn dort liegen. Eventuell wurde ja beim Einbau der Anhängerkupplung etwas falsch montiert (wüßte aber nicht, daß man dabei an das Fahrwerk muß).

    Nach der Autowäsche mit Schlauch und viel Wasser zeigt das Außenthermometer im Ignis 2 (BJ 2004, Blaupunkt-Original-CD-Radio) permanent 0°C an (reale Temperatur zw. 8 und 13° derzeit). Außenfühler war im Steckerbereich trocken (hatte am S-Cross da Wassereintritt mit Fehlanzeige, nach Trocknung/Kontaktreinigung behoben) und hat temperaturabhängig (Lufttemp. 8°, Aufheizung mit Fön ca. 30°) einen veränderlichen Widerstand von rd 4,9-6 kΩ. Anzeige bei abgezogenem Sensor - 3Striche, bei aufgestecktem Sensor, auch nach Fönerwärmung 0°C, ebenso bei statt Sensor eingestecktem 1kΩ Widerstand.

    Der Fehler scheint also weder am Sensor noch an der Verkabelung zu liegen.

    Fragen hierzu:

    Wie sollten die Widerstandswerte des Sensors sein (ist 4-6kΩ richtig)?

    Steuert der Temperaturfühler irgendetwas (manuelle Klimaanlage) oder ist es nur eine Komfort-Anzeige der Außentemperatur?

    Du meinst, wer schneller fahren will sollte eine Dachbox montieren und kein kaputtes Opel Fahrwerk montieren?

    Bei dem Fahrwerk bin ich bei dir. Aber ne Dachbox kommt mir nicht auf den Kleinen<X

    Ich meinte nicht, ich stellte fest. Und zwar das mit montierter Dachbox der Spritverbrauch beim Galant-Kombi sogar niedriger war als ohne. Und das trotz vergrößerten Querschnitts des Fahrzeugs gegen den Luftwiderstand, was folglich bedingt, das der Cw-Wert mit Box niedriger sein mußte. Bei einem Kombi kommt es am Steilheck zu massiven Verwirbelungen, die den Luftwiderstand erhöhen. Die montierte Box hat die Luftströme "geglättet" und so geführt, daß weniger Verwirbelungen auftraten. Schon aus den technischen Möglichkeiten einer Dachbox ergibt sich aber, daß sie nicht zu einer Steigerung der Maximalgeschwindigkeit im Bereich oberhalb von 150 km/h geeignet sein dürfte, empfohlen ist sie von Thule (bei anderen Herstellern ähnlich) bis max 130km/h. Kurzzeitig blieb sie auch bei 170km/h stabil, darüber hinausgehende Tests habe ich nicht durchgeführt.

    Das Fahrwerk des Opel war gut, aber sehr wahrscheinlich bekam es/er bei hohen Geschwindigkeiten soviel Auftrieb, daß der Geradeauslauf sehr deutlich beeinträchtigt war. Hierfür hätte man die Unterströmung des Fahrzeugs mittels Tieferlegung und gezielter Luftführung ändern müssen. Beim Galant war, auch bedingt durch den großen, schweren Motor und seine Position, mehr Last auf der Vorderachse und das Kombiheck wurde infolge ebenfalls höherer Masse und der Luftverwirbelungen besser angedrückt.

    Aber du kannst ja gern mal eine Testfahrt mit Dachbox machen, aber Vorsicht: der S-Cross erfährt mit ihr Auftrieb und verliert über 120km/h seinen eh nicht besonderen Geradeauslauf und wird extrem seitenwindanfällig. Der leichte Motor vorn, die größere Bodenfreiheit und Fahrzeughöhe und ein voll beladener Kofferraum wirken da dann verstärkend, während ohne Box eine moderate Last im Heck eher stabilisierend wirkt.

    Einige dieser "Probleme" wird der SSS nicht haben. Wäre interessant bei welcher Geschwindigkeit es die Box zerlegt oder vom Dach reißt. ;)

    Ist alles nur Physik.

    Mal so als Vergleichswerte: mein 1988er Vectra1, 2l, 120PS, Stufenheck lief lt. Tacho rd. 205km/h (Werksangabe 199km/h), der Mitsubishi Galant, 163PS, 2,5l, 6Zyl., Kombi brachte lt. Tacho etwas über 225km/h, GPS knapp 220 km/h (Werksangabe 215km/h).

    Während man beim Vectra ab 170 nasse Hände vom permanenten Gegensteuern bekam, lag der Galant auch bei Höchstgeschwindigkeit wie ein Brett und lief korrekturlos geradeaus. Mit Dachbox (schmal, lang) verbrauchte er sogar minimal weniger als ohne (muß sich positiv auf die Verwirbelungen am Kombiheck ausgewirkt haben) und lief kraftvoll bis 170km/h (mehr wollte ich der Thulebox nicht zumuten ;)).

    Wie ich schon schrieb, entweder 20.000km(S-Cross, Ignis3) oder 15.000km (beim Ignis2) oder 12 Monate bei normalem Fahrbetrieb in der EU. Das besondere Belastungen kürzere Wechselintervalle benötigen, ist logisch, war aber nicht Thema. Auch eine geringe Jahresfahrleistung heißt nicht automatisch überwiegend Kurzstrecke mit zwischenliegenden Abkühlzeiten, sondern kann auch nichttägliche Nutzung bei mittleren Streckenlängen bedeuten. Wer jedes WE 100km fährt, hat am Jahresende 5200km auf der Uhr.

    Ölwechsel bei Suzuki: nach 12 Monaten oder 20.000 km (15.000 km bei älteren Fahrzeugen), je nachdem was eher zutrifft. Alles andere wäre mir neu.

    Sicher kann man bei geringer Fahrleistung das Öl auch zwei Jahre fahren (handhabe ich seit einigen Jahren bei unseren Fahrzeugen so, 21 und 11 Betriebsjahre mit ca. 5-8tkm/a, gemischte Fahrtstrecken ohne Höchstbelastung), bei einem Neuwagen mit Garantie würde ich aber auf Einhaltung der werkseitig vorgeschriebenen Intervalle bestehen. Kenne auch keine Werkstatt, die den Ölwechsel von sich aus ausläßt, ist ja gut verdientes Geld und auch eine Haftungsfrage. Früher wurde bei einem Neuwagen sogar ein Ölwechsel nach 1000km vorgeschrieben, da in der Einfahrphase noch erhöhter Abrieb in das Öl gelangte.

    Die Türgummis haben sich noch nicht gesetzt und sind infolge der winterlichen Temperaturen eh etwas weniger flexibel. Also erst mal etwas abwarten.

    Unwahrscheinlicherweise könnte auch eine mangelhafte Zwangsentlüftung des Fahrgastraums ein sanftes Schließen beeinträchtigen. Syptom wäre hierfür ein deutlich leichteres Schließen z.B. bei geöffneter Heckklappe.

    Sollte es weder daran liegen, noch sich in ein paar Tagen mit steigenden Temperaturen geben, können die Türen auch nachjustiert werden. Allerdings steigt dann die Anfälligkeit für Windgeräusche durch nicht fest genug anliegende Dichtgummis.

    Eine weitere Suzukieigenheit ist die Nebelschlußleuchte. Laut STVZO darf sie entweder mit dem Abblendlicht oder den Nebelleuchten vorn angehen. Macht auch Sinn, da das Abblendlicht bei starkem Nebel, und nur dann darf ja die NSL benutzt werden, eine Lichtwand vor dem Fahrzeug aufbaut, was die NSW dank tiefer Anbauposition so nicht machen.

    Die NSL bei Suzuki geht nur! in Verbindung mit dem Abblendlicht (Ignis2, S-Cross) ...:(