Beiträge von dav1963

    Wenn der Weg länger wird reicht irgendwann der Weg zum Bodenblech nicht mehr.

    Ausser das ist stark rostig und man kann das zum Motor durchdrücken.

    Das mit dem fehlenden Weg war tatsächlich der Grund für den Kupplungstausch bei unserem Ignis. Bei korrekt eingestelltem Spiel am Seilzug trennte die Kupplung wenige Millimeter vor dem Bodenblech (der Teppich hatte schon eine richtige Einkerbung) und kuppelte sehr "sportlich" unsanft ein. Dank Gewöhnung kam meine Frau damit ganz gut klar, aber nachdem ich den Wagen mal ausnahmsweise benutzt habe und beim Rangieren nur "rumgehoppelt" bin, gabs umgehend den Termin in der Werkstatt. Nun kuppelt er wieder sanft weit vor dem Bodenblech.:)

    PS: Der Kraftschluß war mit der alten Kupplung bis zum Wechsel tadelos gegeben, "abwürgen" in jedem Gang und bei jeder Motordrehzahl kein Problem;). Auch das Ausrücklager war völlig in Ordnung.

    Die Einbaulage des Ausrückhebels unter dem Getriebe beim Ignis3 ist "etwas unkonventionell" und spritzwassertechnisch eher suboptimal. Auch soll wohl der Bowdenzug am Anschlagpunkt der Hülle etwas "kanten". Durch die Drehung des Ausrückhebels um seine Achse verändert sich ja der Winkel zum Gegenlager des Bowdenzugs immer, auch bei über dem Getriebe geführtem Zug, beim Ignis2 da aber völlig problemlos, wie auch bei anderen Fahrzeugen mit ähnlicher Kupplungsbetätigung. Da ich den in "Familienbesitz" befindlichen Ignis3 aber nicht fahre, kann ich zum Bedienkomfort nichts sagen, gab aber noch keine Klagen.

    cupavivok:

    "Ich dachte immer, dass wenn die Kupplung und das Ausrücklager sich abnutzen, der Kraftschlusspunkt immer weiter nach oben wandert und nicht Richtung Bodenblech."

    Da die Tellerfeder "umgelenkt" ist, sozusagen einen "zweiseitigen Hebel" bildet, "wandert" das Ausrücklager bei Abrieb des Kupplungsbelages Richtung Getriebe, der Weg zum Trennen der Kupplung wird dadurch länger. Deswegen "verschwindet" auch das Spiel am Bowdenzug und muß nachgestellt werden und der Weg des Pedals vom oberen Anschlag bis zum Trennpunkt wird größer.

    Na ja, das richtige Zusammenspiel von "Gasfuß", "Kupplungsfuß" und "Handbremshand" und es klappt auch am steilen Berg ohne Hochdrehen oder Rückrollen, selbst beim Rangieren in einer Parklücke ... ;)

    Das Seilspiel muß nachgestellt werden, sonst belastet via Tellerfeder der dünner werdende Kupplungsbelag das Ausrücklager permanent. Da das Abnutzen aber normalerweise längere Zeiträume benötigt, reicht die Kontrolle und ggf. Nachstellung im Rahmen der jährlichen Wartung aus, weshalb viele es garnicht mitbekommen. Allerdings "wandert" dabei der Druckpunkt/Kraftschlußpunkt immer weiter Richtung Bodenblech, irgendwann kann man dann nicht mehr nachstellen und die Kupplung kommt beim leichten Lupfen des Fußes abrupt, greift aber immer noch ohne Durchschleifen, war zumindest bei unserem Ignis 2 so. Mit neuer Kupplung hat er jetzt wieder einen normal langen Pedalweg und die Kupplung greift sanft ...

    PS: Es mag Einbildung meinerseits sein, aber die hydraulische Kupplungsbetätigung beim SCross schließt immer sanft, egal wie schnell man vom Pedal geht, limitiert da der Rücklauf der Flüssigkeit die Einrückgeschwindigkeit? Die seilbetätigte Kupplung am Ignis kann man jedenfalls "springen" lassen, während der SCross bei ausreichend Gas auf ebener Strecke ohne Rucken oder Abwürgen anfährt ...

    Die mit Bowdenzug betätigte Kupplung muß infolge Abnutzung am Bowdenzug/Ausrückhebel nachgestellt werden, wenn der Bowdenzug kein Spiel am Ausrückhebel mehr hat (Sollmaß 1-2mm). Das verändert aber nicht den Druckpunkt, der von der Belagstärke bestimmt wird. Je weniger Belagstärke, um so früher und härter "kommt" die Kupplung beim Einkuppeln.

    Wie MilanT schon schrieb, am Druckpunkt zügig einkuppeln und nicht lange schleifen lassen, dabei am besten die Handbremse nutzen und "feinmotorisch abgestimmt" diese bei Einsetzen des Vortriebs lösen und dabei erst mehr Gas geben, ohne hohe Motordrehzahl, da agiert es sich mit einer etwas weicher/später greifenden Kupplung sogar leichter. Alles Übungssache.;)

    Stimmt auch wieder... Dann vielleicht eine kleine zusätzliche Staudruck-Ausgleichsklappe mit noch einem Playmobilmotor einbauen, zusammen geht dann alles mit über die Hupensicherung und man kann sogar während des Klappeschließens hupen, ohne dass etwas durchbrennt.

    Der "Staudruck" kann doch sowieso schon über die Zwangsentlüftung weg. Oder man öffnet für einen größeren Volumenstrom ein Fenster/eine Tür ;). Außerdem zu beachten: wenn die Aktuatoren anstelle der Gasdruckfedern montiert werden, fehlt deren Gegenkraft und das volle Klappengewicht liegt auf den Aktuatoren. Da beim Schließen der "Schwung"/die Trägkeit der Klappe fehlt, ist auch hier deutlich mehr Kraft nötig, um die Klappe gegen die Gummidichtung ins Schloß zu bringen. "Playmobil" wird also nicht funktionieren ...

    Da werden für die Aktuatoren ja sicher schon einige A benötigt, also besser hinter einer Hauptsicherung am Akku abzweigen und da dann auch leistungsbezogen absichern. Die Leistungsdaten sollten ja in der Einbauanleitung genannt sein, gehe mal von über 10A aus.

    Bei unserem Ignis2 lag es an einer eingerissenen Manschette des (unteren) Kugelgelenks. Nach ausspülen des wasserkontaminierten Fetts mittels Öl durch das kleine Loch und neubefüllen mit hoch wasserresistentem Fett verschwand das Knarzen sowohl beim Lenken, als auch beim Einfedern (Gelenk war/ist spielfrei, Schaden war also erst kurzzeitig). Das Domlager könnte auch Schuld sein. Kenne die Bauart der Vorderradaufhängung sowie die Art der Lenkunterstützung speziell an deinem Fahrzeug nicht, aber viele Suzuki haben eine elektrische Servolenkung. Ansonsten befindet sich im Motorraum (meist) rechts (in Fahrtrichtung) ein kleiner Ölbehälter mit Meßstab im Deckel und eine vom Rippenriemen angetriebene Servopumpe unten an der rechten Motorseite, Leitungen vom Lenkgetriebe einfach "rückverfolgen" oder ins Handbuch schauen.

    Die sind unter dem Amarturenbrett hinter dem Wärmetauscher der Klimaanlage. Bei der manuellen werden sie wohl über Bowdenzüge bewegt (ist zumindest beim Ignis2 so), da kann mal was aushaken, gab auch schon einen Thread dazu. Schlimmstenfalls ist etwas gebrochen am Hebelwerk, ist schwer ranzukommen.

    Aber wie schon geschrieben, primär muß die Füllmenge der Anlage stimmen, erst wenn das sicher ist, würde ich Verkleidungen demontieren. Beim Ignis 2 ist da glücklicherweise noch alles offen und man kann einfach nachschauen, beim 3er Ignis muß da wahrscheinlich schon demontiert werden. (In der mobilen Ansicht wird der Thread nur allgemein unter neu/ungelesen angezeigt, nicht fahrzeugspezifisch, sehe daher nicht, um welchen Suzuki es bei dir geht, müßte ich erst in die Untermenüs durchtippen.:/)

    Ansonsten sollte an der Anlage kein Fehler vorliegen, lt. deinen Aussagen bringt der Kompressor Druck, dann sollte der Wärmetauscher innen unter dem Armaturenbrett kalt werden (kann man bei entferntem Luftfilter eigentlich draufschauen, ggf mit Infrarot- oder Kabelthermometer auch messen.

    Eine Möglichkeit, um die Verteilungsklappe Kalt/Warm zu prüfen, wäre bei warmen Motor und Regler auf Kalt, Klima aus, die Lüftung laufen lassen (evtl. Umluft) und die Temperatur an den Ausströmern zu messen. Die sollte dann der Innentemperatur entsprechen (Auto im Schatten, Armaturenbrett nicht sonnenaufgeheizt). Ist sie höher, strömt Luft durch den Heizungswärmetauscher, heißt die Mischklappe schließt nicht richtig (im oben erwähnten Thread schloß sie den (direkten) Kaltluftkanal nicht völlig, so daß die Heizleistung schwächelte;)).

    Manuelle Anlage oder Automatik? Wenn Automatik: welche vorgewählte Innentemperatur und welche Temperatur Außen? Ist die Differenz gering, senkt die Automatik die Kühlleistung.

    Bei min. Temperatureinstellung (17°C?) bzw. bei einer manuellen Anlage sollten nach einiger Laufzeit (Abkühlung der Luftkanäle) an den Ausströmern ca. 6°C ankommen. Ansonsten wäre eine nicht richtig schließende Luftklappe zum Heizungswärmetauscher am wahrscheinlichsten, wenn genügend Kältemittel im System ist. Die Kältemittelmenge prüfen (lassen), ggf. auffüllen, die Anlage verliert pro Jahr 5-15% der Menge durch die Gummischläuche. Unserer Fahrzeuge haben nach 5 Jahren immer nur noch um die 75% gehabt.

    Zumindest in AT gesetzlich wohl nicht erlaubt lt. Rückfrage bei meinem Arbeitskollegen/Serviceberater, die Nicht-LED-Ignis-Scheinwerfer in einen LED-Ignis einzubauen ...

    Könnte auch am Kabelbaum liegen, da die H4 ja eine deutlich höhere Stromaufnahme haben und eine Beschränkung auf LED-Leuchtmittel ja bei diesen für Halogenlampen vorgesehenen Scheinwerfern technisch nicht gegeben ist.

    Hatte ich auch mal, von Aussen am Rohr erstmal nix zu sehen, beim Abtasten gab es dann aber an einer Stelle nach, war da völlig porös und dünn wie Folie. Sitzt ja auch schön im Spritzbereich des Hinterrades ...

    "Das war nen Sport, und kein sss.."

    Dachte immer SSS steht für Suzuki Swift Sport (fahre selbst keinen) ...

    Für die Alltagstauglichkeit kommt es natürlich auf den Grad der Untersetzung an, wenn man nur noch permanent am Schalthebel hängt, ist es eher stressig als spaßig ...

    Schließe mich erstmal den anderen hier an in punkto technischer Ausrüstung, Können und natürlich Zulassung. Dabei kam mir aber folgender Gedanke:

    So richtig Spaß macht der SSS ja auf kurvig-bergiger Landstraße. Damit ist Vmax eher Nebensache (freie Autobahnabschnitte mit wenig Verkehr finden sich eh immer weniger). Um besser zu beschleunigen, benötigt man aber entweder mehr Motorleistung oder aber ein untersetzteres Übersetzungsverhältnis des Getriebes. Eine niedrigere Übersetzung im Differential würde in allen Gängen das Drehmoment an den Antriebsrädern erhöhen, ohne das am Motor (Abgaswerte, Leistung) und Kupplungsbelastung etwas geändert wäre. Einzig ein häufigeres Schalten und eine Mehrbelastung der Antriebswellen wären die Nachteile. Und natürlich eine niedrigere Vmax. Allerdings müßte hierzu die "Hardware" im Getriebe getauscht werden, wozu es sicher auch keinen Anbieter für die geänderten Zahnräder gäbe ...

    "Vor Einführung der Lüsterklemmen mit Drahtschutz" war "vor meiner Zeit", kann ich also nix zu sagen. Allerdings gibt es nunmehr eigentlich keine mehr mit Drahtschutz, dafür ja aber Aderendhülsen. Neben dem Preis spielt eventuell auch der geringere Platzbedarf bei den Herstellern der Leuchten eine Rolle und für den dortigen Einsatzzweck mit mittlerweile geringen Strömen dank LED auch problemfrei zur Verbindung der starren 220V Kupferleitung mit der Leuchtenlitze. Und das unkomfortable Schrauben übernimmt ja eh der Kunde.;)

    Für den höheren Amperebereich dann gepreßte Ringösen auf Stromschiene verschraubt, wie bei den Massepunkten oder an der Batterie ...

    Aber mittlerweile sind wir meilenweit vom Ursprungsthread weg ...;)

    Hmm, Radschrauben mit Lüsterklemmen vergleichen kann man natürlich, geht ja auch mit Äpfeln und Birnen. Und immerhin haben es Generationen vor Erfindung der WAGOs geschafft, zwei Leitungsenden funktionstüchtig miteinander zu verbinden. Und wie der Name LÜSTERklemme schon belegt, ist das System sehr alt, wer gebraucht heute noch den Begriff Lüster oder Kronleuchter.:/