Beiträge von dav1963

    Die Frage ist nicht unberechtigt, da auf den meisten Prüfständen ja nur die Räder einer Achse gedreht werden und das dem Allradantrieb schaden könnte. So dürfen diese Fahrzeuge ja auch nicht mit einer angehobenen Achse abgeschleppt werden. Die Zeit auf dem Bremsenprüfstand ist aber kurz und die Raddrehzahl klein, so daß im Verteilergetriebe keine starke Erwärmung/Schädigung auftritt.

    Was mich am meisten bei diesen Assistenzsystemen stört, ist deren zwangsweise Einführung. Ein sinnvolles und gutes Produkt muß man nicht per Zwang in den Markt bringen. So gab es sehr lange keinen Zwang zu ABS, ESP oder den Airbags, die Mehrzahl der Kunden erkannte aber deren Nutzen und wollten sie. Genau wie Servolenkung und Klimaanlage. Schon beim Gurt oder Motorradhelm spielte der Staat aber Nanny. Wer aufgeklärt und mit physikalischen Grundkenntnissen versorgt ist, nutzt beides freiwillig, der minimale Rest soll es halt lassen. Einzig in öffentlichen Verkehrsmitteln zum Schutz der anderen Insassen macht ein Gurtzwang Sinn.

    Mittlerweile ist der Kunde aber gezwungen teure, dysfunktionale Technik, die er nicht will, nicht nur zu bezahlen, er kann sie nichteinmal mehr abschalten. Nach dem Piepsen bei zu hoher Geschwindigkeit (ab + 1km/h Tachowert, der immer! vorauseilt) kommt alsbald die Zwangsanpassung mittels Motorsteuerung und Bremseingriff. Dabei speichern und übertragen neueste Fahrzeuge schon jetzt alle fahrrelevanten Daten ähnlich eines LKW-Fahrtenschreibers (und darüber hinaus), wer alles darauf in Zukunft Zugriff haben wird??? Ich befürchte neben dem Hersteller auch bald die Versicherungen und die Polizei. Auch die Technik dafür wurde zwangseingeführt und als "Unfallnotruf" kaschiert ...

    Der Artikel zu den Assistenzsystemen in den USA klingt wie anpreisende Werbung der herstellenden Industrie. Ich fahre seit 44 Jahren unfallfrei Auto. Anfangs auf Diagonalreifen und mit Simplex Trommelbremsen, Statiksicherheitsgurten und völlig befreit von Airbags und anderen Einrichtungen. Meine Frau fährt fast ebensolang immer unfallfrei. Ich nutz(t)e neben den PKW auch Motorrad und Roller und war dank Umsicht, Aufmerksamkeit und Mitdenken sowie unter Beachtung der Fahrphysik noch nie in einer Situation, in der ich einen Bremsassi oder Spurhalter benötigt hätte. Selbst das ESP brauchte nie regelnd eingreifen.

    Aber viele Lenker sind abgelenkt, daddeln auf dem Smartphone rum oder sind im fünften Untermenue des Touchscreens unterwegs, haben wenig Ahnung von den physikalischen und technischen Grundlagen, sind dafür aber hektisch, aggressiv und unkonzentriert. Dabei ermöglichen die heutigen Fahrzeuge auch ohne diese nur teilweise zuverlässigen Assistenzsysteme eine entspannte und sichere Fahrweise bei leichter Bedienbarkeit dank Servo, Bremskraftunterstützung, Klimaanlage/Heizung, Fahrwerken mit hohen Reserven usw..

    Ich mußte als Fahranfänger auf dem LKW noch Zwischenkuppeln und beim PKW im Winter die ersten Kilometer Gas, Bremse und Kupplung gleichzeitig bedienen, da es keine automatische Kaltlaufreglung gab. Heute brauchts Verkehrszeichenerkennung, Bremsassistenten, Totwinkelwarner (sehr sinnvoll beim LKW, ja, beim PKW guckt man einfach mal in die Rückspiegel und vor dem Abbiegen oder Spurwechsel durch das entsprechende Seitenfenster), Spurhalteassi etc. pp. oder halt einfach Aufmerksamkeit???

    Das mit den Löchern geht gar nicht vor allen fängt es dann dort an zu rosten !

    Das Setzen zusätzlicher Bohrungen (weil da das Kennzeichen schon Löcher hatte?) spricht weder von Können noch Sorgfalt. Zumal wenn sie anschließend auch optisch zum Problem werden. Gegen die Rostgefahr kann man zwar etwas tun (der "bohrende" Händler wird da aber ganz sicher nichts getan haben), aber "nun sind sie halt mal da" und stellen einen wertmindernden Schaden dar. Ob man mit einer Regreßforderung allerdings Erfolg haben wird??? Bleibt nur die Korrosionsvorsorge und das Schließen mit Stopfen o.ä. oder Smart-Repair.

    Ich denke beim Lesen des Artikels von dem Skodafahrer auch sofort an "Sekundenschlaf".

    Wäre das die Ursache für die dann tatsächlich in Grenzen sinnvolle (der Folgeverkehr sollte Zeit zum Reagieren bekommen, da man gerade auf der BAB nicht mit plötzlichem, "unmotiviertem" starken Abbremsen des Vorausfahrenden rechnen muß, zumindest war das bisher so ...) Abbremsung gewesen, hätten die Betroffenen es sicher nicht reklamiert, sondern hätten dankbar die Technik gelobt, zumindest aber geschwiegen. Nein, die Fehlfunktionen dieser Funktionen sind noch eklatant häufig, sei es, daß sie trotz entsprechender Situation nicht reagieren oder noch schlimmer ohne erkennbaren Anlaß verkehrsgefährdend agieren. Kurz, man kann sich nicht auf sie verlassen und wird eigentlich nur abgelenkt. Soetwas ist weder vom ABS oder ESP auffällig geworden. Hierbei handelt es sich um verläßliche, positiv agierende Systeme, der Pieps-Nerv-Kram kostet nur - Geld und Nerven - und lenkt ab.

    In meinem SCross von 2014 macht der Tempomat genau das, was er soll, er hält das eingestellte Tempo, völlig unproblematisch. Gehts voraus langsamer, ein, zwei Daumendrucke und er ist angepaẞt, ebenso wenn es zügiger vorwärts gehen soll. Verkehrszeichen erkenne ich mittels Blick durch die Fontscheibe und verzichte gern auf belehrendes rumgepiepse. Wenn, dann nutze ich mein Uralt-Navi, bei dem ich die Warnschwelle beliebig einstellen kann. Die Kartendaten von 2020 stimmen meist noch gut, wenn nicht, auch ohne Problem, dann darf "die Katrin" darinnen halt mal "Bitte beachten sie die Geschwindigkeitsbeschränkung" sagen, nett von ihr ;):D.

    Ich hoffe, daß mein Crossi noch sehr sehr lange durchhält, denn so eine Nerv-Piep-Karre kommt nicht in die Garage!:cursing:

    Wenn ich als Fahrer diesen Müll beachten muß, um nicht plötzlich gefährlich vollgebremst oder zumindest vom Verkehrsgeschehen abgelenkt zu werden, weil irgendwelche Warntexte im Display aufpoppen, dann taugt der ganze Krams nix. Fahranfänger sind damit garantiert überfordert und geübte und vorausschauende Fahrer brauchen solche fehlfunktionierenden Elektronikgimmicks auch nicht. Entweder es ist bedienungssicher und ohne gefährliche potentielle Fehlfunktionen, egal ob fahrerverursacht, weil der kein Studium der speziellen Betriebsanleitung absolviert hat (Stichwort Mietwagen) oder als interne Malfunction, oder es hat im öffentlichen Straßenverkehr nichts zu suchen. Solche Bananenprodukte mit den Nutzern als Testpiloten sind einfach nur riskant. Einmal wegen der Fehlfunktion mit Bremseingriff, zum anderen wegen der Vorgauckelung nichtvorhandener Sicherheit bei Unaufmerksamkeit. Stattdessen die Aufmerksamkeit auf's Verkehrsgeschehen und angepaßt in Geschwindigkeit und Abstand. Wenn die Systeme mal sicher und fehlerfrei und ohne bedienungstechnisches Studium funktionieren, dann, aber erst dann, dürften sie in Serie verbaut werden!

    Abgesehen vom Preis ist der Subaru XV auch gut 18 cm länger, hat aber weniger Kofferraumvolumen lt. technischer Daten und einen deutlich höheren Verbrauch. Der Rest ist bei den einzelnen Motorleistungen vergleichbar. Ein Vorteil des S-Cross ist seine kurze Außenlänge bei ausreichenden Platzverhältnissen innen. Wer auf Parkplatzsuche ist, weiß dies zu schätzen. Die deutlich höhere Bodenfreiheit wird von vielen Nutzern gar nicht benötigt, erschwert nur den Einstieg und hebt den Schwerpunkt. Das Subaru-Händlernetz ist noch dünner als das von Suzuki und lt. Hörensagen sind die Preise dort wohl auch etwas ambitionierter. Aber jeder muß selbst entscheiden, worauf er bei seinem fahrbaren Untersatz die Wertung legt, jedes "Brumm-Brumm" hat Licht- und Schattenseiten. Zum Glück gibt es ja mehr als 3 bis 4 Autotypen zur Auswahl, kenne dies auch anders. So findet doch eigentlich jeder seinen für ihn optimalen fahrbaren Untersatz.

    Was hat es mit "Pflege" des Forums zu tun, wenn keine User Threads zu dem Thema schreiben? Hauptsächliche Themen sind ja einmal Fragen zu Technikproblemen und anderseits zum Tuning, insbesondere der SSS Baureihen. Ein neuer Swift ohne Probleme und Tuningambitionen taucht also eher nicht auf. Kommt dann schon noch mit den ersten Problemen und Fragen ...;)

    Seid froh, dass die Autos keine Vollbremsung auf der leeren Autobahn machen und dies dann nicht mal im Speicher ablegen (gerade so eine Diskussion im Skoda-Forum verfolgt...).

    Durch solche Fehlfunktionen kehrt sich so ein gut gemeintes Feature wie der Notbremsassistent ins Gegenteil. Ich hoffe, nie hinter so einer "Straßenblockade" unterwegs zu sein, denn wer bitte rechnet bei "leerer" BAB mit einer Vollbremsung des Vorausfahrenden??? =O Egal welche Fliege oder was auch immer die Elektronik irritiert hat, so ein Teil gehört abgeschaltet oder besser gar nicht erst eingebaut! Warnen ja, aber autark vollbremsen ohne das der Fahrer es verhindern kann - ein No-go!:(

    Da ist immer die Frage, mit was man es vergleicht. Ein mehrfach teureres Premiumfahrzeug spielt da zumindest geräusch- und auch fahrleistungstechnisch in einer anderen Liga. Muß man aber auch teuer für zahlen. Ob es dann im Alltag praktischer ist, hängt von der Nutzung ab. Zuverlässiger ist es zumeist aber nicht, häufig ganz das Gegenteil der "ungarischen Reisschüssel". Zumindest wenn ich meine über die 11 Betriebsjahre betrachte. Oder den Ignis mit mittlerweile 21. Zumindest sind über die Jahre weder das Klappern, Knarzen, noch die Windgeräusche mehr geworden. Das Hartplastik sieht aus wie neu, kein Softlack blättert ab, nichts ist eingerissen. Selbst der einfache Nadelfilz im Ignis hat nur wenig Abnutzung. Einzig der Leder-Schaltknauf brauchte mal eine Farbauffrischung, wäre mit nem Kunststoffteil sicher nicht nötig gewesen;). Reparaturen gabs wenige, dank Garantie auch kostenfrei, eigentlich nur normale Wartung.

    Selbst im kleinen Ignis sitzt man langstreckentauglich und kriegt das Urlaubsgepäck für einen 3-Personen-Winterurlaub mit Rodel und Skiern auf dem Dach weg. Der S-Cross fasst neben den Textilien für 3 auch 2 komplette Tauchausrüstungen mit Flaschen und 2. Neopreni bei Nutzung einer Dachbox. Dank seiner kompakten Abmaße und höheren Bodenfreiheit waren so selbst die Sträßchen in der toskanischen Provinz genußvoll befahrbar. Nur einmal scheiterte er mangels Allrad (nur 2WD) auf einem feuchten Waldweg mit Kurve und fiesem Anstieg ... Bis dahin wäre der 5er BMW meines Kollegen trotz Allrad und vielen PS mangels Bodenfreiheit aber nicht mal gekommen!:D

    Kann ich nicht bestätigen. Alle 3 Suzis in Familienbesitz arbeiten mit ihrer Klimaanlage fehlerfrei (21,11,6 Betriebsjahre). Alle 5 (bzw. zuletzt 4 Jahre bei den wenig gefahrenen älteren zwei, da Wartung nur biennal mit HU) gab es einen Check mit Neubefüllung (es fehlten jeweils so um die 15-25%). Alle Anlagen laufen fehlerfrei. Das bei der Klimaautomatik der Kompresser häufig an und ausschaltet ist normal, da es kein volumengeregelter ist. Man hört und sieht es (Motordrehzahl) im Stand. Auch die Steuerung im Zusammenspiel mit Start-Stopp funktioniert, auch wenn man zu deren Sinnhaftigkeit geteiler Meinung sein kann.

    Jeder definiert "Tolles Auto" halt anders, abhängig von seinen Nutzungswünschen und Erfahrungen. Ich kann bestätigen, das der SCross ein gutes Auto ist. Natürlich nicht für den Einsatz auf der Rennstrecke oder in schwerem Gelände. Auch hätte eine 5-köpfige Familie Probleme auf der Urlaubsreise. Aber der Nutzer mit moderatem Platzbedarf innen, Wunsch nach kompakten Außenmaßen, normalen Fahrleistungen, Tauglichkeit für Feld- und Waldwege, Aufsetzfreiheit auf Parkhausrampen wird gut zurechtkommen. Dazu noch ein moderater Verbrauch, kaum Reparaturen, hohe Zuverlässigkeit und ein im Verhältnis zum Anschaffungspreis guter Komfort, ich habe die Entscheidung mich 2014 sowohl motorisch als auch außenmaßtechnisch zu verkleinern nicht bereut. Dazu die für mich optimale Einstiegshöhe ohne Rückenstrapaze, gute Übersichtlichkeit (mit "Linse" im Heckfenster kann man auch ohne Kamera einparken, wobei die Kamera, z.B. im Ignis, schon toll ist) und ein für meine Zwecke ausreichender Kofferraum sowie Dach- und Anhängelast machen ihn nahezu perfekt. Knarzen, klappern und stuckern auf schlechter Fahrbahn sowie recht laute Windgeräusche - OK, aber dafür stimmte damals der Preis und bei entsprechend angepaßter Fahrweise kann man sehr gut damit leben. Bis auf das nicht immer fehlerfreie RDKS (Problem der Sensoren) und die eher nervige, wenn auch schnell agierende, Start-Stopp-Funktion (kann man leicht abschalten) "quält" die erste S-Cross-Version den Fahrer auch nicht mit permanentem Rumgepiepse oder anderweitiger Bevormundung.

    Das alles gilt für den Saug-Benziner von 2014, wie die neueren Baureihen agieren entzieht sich meiner Kenntnis ...

    Könnte es mit der automatischen Geschwindigkeitswarnung zusammenhängen? Bei meinem externen (Uralt-)Navi kann man einstellen, bei Geschwindigkeitsübertretung gewarnt zu werden ("Bitte beachten sie die Geschwindigkeitsbeschränkung!" kommt dann), dabei kann man den Warnpunkt in % der lokal zulässigen Geschwindigkeit verschieben, um nicht permanent "ermahnt" zu werden. Die nette Aufforderung kommt dann bei z.B. +10% bei 33, 55, 77 oder 110km/h realem Tempo. Gehen auch mehr %e, ist dann aber nicht mehr wirklich bußgeldvermeidend.;)

    Ich würde die Antriebswellen nicht ausschließen. Für die Gelenke spielt es schon eine Rolle ob unter Last oder nur mitlaufend. Bei dem Fahrzeugalter wären eingelaufene Gelenke nicht unwahrscheinlich. Die "Autodoktoren" hatten mal so einen Fall. Durch viel Zuladung im Heck haben sie die Position der Gelenke verändert und da war die Vibration dann weg. Beim Ausbau der Wellen zeigten sich eingelaufene Stellen ...

    150 Tkm im überwiegenden Stadtverkehr bei den schlaglochreichen Pisten sind für einen Kleinwagen mit zumeist niedriger Motorisierung und "kostenoptimierten" Fahrwerkskomponenten sicher schon eine merkbare Hausnummer betreffs Verschleiß und wirtschaftlichem Knock-Out. Wenig Fahrleistung, schonender Umgang, ausreichende Wartung und ein Auto sieht aus und fährt noch fast wie ein Neuwagen auch nach 21 Betriebsjahren. Da ist es also schwer, einen Durchschnittswert festzulegen. Insofern sind die Wartungsintervallangaben im Suzuki-Handbuch nach Monaten bzw. km schon ganz brauchbar und sollten insbesondere bei älteren Fahrzeugen dem tatsächlichen Zustand der Bauteile angepaßt umgesetzt werden. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten oder folgeschädenintensiven Bauteilen die Wartungen lieber zu oft als zu selten ausgeführt, spart letztendlich Nerven und Geld ...

    PS zum Thema Wartung: Eine gute Wartung und rechtzeitiger Verschleißteiletausch schützt zwar nicht zu 100% vor Fahrzeugpannen, minimiert sie aber. Von den Risiken eines defektbedingten Haltes auf der BAB-Standspur abgesehen, ist eine Panne auch bei ungefährlichem Anhalteplatz nie freudeauslösend, kostet Zeit, Geld und ist je nach Wetterlage recht unkomfortabel, trotz Schutzbrief und Mobilitätsgarantie ...

    Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, zieht also Wasser aus der Luft, wobei der Siedepunkt absinkt und sich bei heißer Bremse in den Radbremszylindern Dampfblasen bilden können. Da sich diese leicht komprimieren lassen, im Gegensatz zu Flüssigkeiten, nimmt schlagartig die Bremskraft ab. Deshalb sollte regelmäßig der Wassergehalt der Bremsflüssigkeit geprüft und ggf. gewechselt werden. Wahrscheinlich ist nach 2 Jahren der Wassergehalt üblicherweise so hoch, daß demnächst eh ein Wechsel anstände und vorsichtshalber wird statt der Prüfung gleich gewechselt, um Risiken auszuschließen.

    Die Wechselintervalle für Getriebeöl und Rippenriemen stehen im Handbuch. Bei beiden ist der Wechsel preiswerter als ein Folgeschaden durch verschlepptes Tauschen. Bei den meisten Suzuki gibt es zwar keinen Zahnriemen für den Ventiltrieb, dessen Riß einen kapitalen Motorschaden nach sich ziehen kann (außer bei sogenannten "Freiläufern eigentlich immer nach sich zieht), aber da der eine Rippenriemen neben der Lima auch die Wapu antreibt, droht auch hier größerer Schaden. Zu einem sich zerlegendem Zahnräderwerk bedarf es sicher keiner Erläuterung.

    Sicher sind die herstellerseits vorgegebenen Intervalle mit einem Sicherheitsfaktor versehen und je nach Einsatzbedingungen des Fahrzeugs droht bei Überschreitung nicht umgehend ein Folgeschaden, aber sie spiegeln doch durchschnittliche Verschleißwerte wider und sollten auch nach Garantieablauf berücksichtigt werden, so man lange Freude an seinem Brumm-Brumm haben möchte.;)