Stimmt bedingt. Bei sommerlichen Außentemperaturen ist der Effekt der thermischen Ausdehnung, bzw. "Schrumpfung" recht gering und das dickflüssiger kalte Öl besser ablesbar am Peilstab. Bei den jetzigen Aussentemperaturen macht es an unserem alten Ignis aber tatsächlich gut 2mm Unterschied, ob kalt oder warm (sind einige 100ml Volumenänderung). Natürlich so völlig unbedenklich, selbst wenn sie tatsächlich fehlen sollten. Aber man sollte es wissen, wenn bei zwei Messungen kurz hintereinander (erst warm, dann kalt) plötzlich deutlich Öl "fehlt". Lecksuche erübrigt sich dann, Nachfüllen ebenso.
PS: In der Anleitung vom SCross steht nur der Absatz Messen bei betriebswarmen Motor mit einigen Minuten Wartezeit.
Schaue aber auch meist bei kaltem Motor vor der Fahrt und "interpoliere" im Winter den Ölstand. Solange er zwischen den Markierungen ist, ist ja schmiertechnisch alles i.O., aber wenn ein Suzuki (zumindest die Sauger) tatsächlich mal Ölverlußt hat, sollte man dem schon auf den Grund gehen, normalerweise verbraucht er so gut wie nichts davon. Weder unser 22 Jahre alter Ignis, noch der 12 Jahre alte SCross.
Auf Grund geringer Jahresfahrleistung und motorschonender Fahrweise lasse ich das Öl nur alle zwei Jahre wechseln. Dann hat es gerade mal 8-15 Tkm runter. Wie gesagt, weder Turbo noch Direkteinspritzer, bei denen wäre evtl. ein jährlicher Tausch angeraten.