Beiträge von dav1963

    Wir haben noch Glück das unsere Suzukis nicht viel verbrauchen im Vergleich zu anderen Herstellern, was mir aufgefallen ist das die Leute nicht langsamer fahren es wird weiterhin gerast unötig noch vor der roten Ampel Gas gegeben usw.

    Ich hab bei uns erstmal ein Balkonkraftwerk am Haus installiert (249 Euro) bekomme 800 Watt rein könnte mein E-Bike jetzt mit Sonnenenergie tanken :)

    Bei einer Einspeisevergütung von 10Cent/kWh und optimaler Ausrichtung mit 10h maximaler Sonneneinstrahlung hat sich die Ausgabe für die PV rechnerisch schon nach rund 300 perfekten Sonnentagen amortisiert. Bei Eigennutzung mit Ersparung der Stromkosten aus dem Netz (rd. 40Cent/kWh) sogar schon nach weniger als 80 Tagen. Möge die Sonne wolkenlos scheinen und es nur nachts regnen! :)

    Danke, die hab ich. Und ich wünsche dir, dass du dir durch ein Parteibuch nicht so enge Grenzen setzen lässt, du hast in diesem Forum bewiesen das du mehr drauf hast.

    :D Wußte garnicht, daß es eine Naturwissenschafts-Partei gibt, in der man Mitglied sein könnte. Halte auch absolut nichts von Parteien, aber viel von Realismus und Naturgesetzmäßigkeiten. Und die begrenzen halt manche Sachen ins Reich der Utopien.

    Auch wenn ich das selbst lange nicht hören wollte, die Antwort auf diese Probleme ist zu elektrifiziern was das Zeug hält.

    Akku-Systeme, vor allem Festspeicher, werden immer günstiger und sind obendrein dank LFP-Technik gut zu recyceln.

    Da können die Despoten noch so viel Krieg machen wie sie wollen, die rohe Enerige aus Sonne und Wind sind immer gratis.

    Des weiteren haben wir den Reaktionen auf den Überfall auf die Ukraine zu verdanken das wir weit weniger von fossilen Energieimporten aus dem nahen Osten abhängig sind als zuvor. Der globalen Marktpreis gibt natürlich deshalb keinen Cent nach, aber immerhin ist die Versorgungsicherheit dadurch besser. Vor allem das Erdgas knapp werden soll halte ich für unwahrscheinlich. Teuer vermutlich schon, da sind sich die großen Lieferanten aller Enegiearten ja schnell einig.

    Ich sag mal nur, gratis ist bei Strom aus Sonne und Wind nix. Weder die direkt dazu notwendige Technik, noch die Standby-Gaskraftwerke für die Dunkelflaute nächtens und im Winter. Batteriespeicher dafür sind unfinanzierbar, materialtechnisch nicht darstellbar (mehrere Weltjahresproduktionen an Li, Cu, Co und ähnlichem allein für D wären dafür notwendig) und physikalisch nicht netztauglich ohne Puffer rotierender Trägheitsmassen der Turbinen/Generatoren. Zur Stromverteilung zum Heizen, Laden usw. fehlt komplett der leistungstechnisch notwendige Netzausbau zum Endverbraucher, schon jetzt werden Wallboxen und Wärmepumpen limitiert, da in den Wohngebieten die notwendigen Kabelquerschnitte überhaupt nicht verbaut sind. Von Trafostationen und Überlandzuführungen ganz abgesehen. Zudem braucht ein Netz permanent 50 Hz, der verbrauchte Strom muß!!! zeitgleich!!! in exakt gleicher Menge!!! phasengleich eingespeist werden. Ja, blöde Physik halt, Naturgesetze kann man halt nicht beschließen oder ändern. Es wird somit nie eine 100% "erneuerbare" Stromversorgung geben und auch keine 100% Primärenergieversorgung (dazu zählt insbesondere auch das Heizen) auf Strombasis. Und nein, Wärmepumpen in unseren klimatischen Breiten sind bei z.T. fossil erzeugtem Strom nicht im geringsten energie- und CO2-sparend gegenüber einer modernen Gasheizung.

    Und auch vor den Sanktionen war D nicht abhängig von LNG und Öl aus Nahost, ganz im Gegenteil, da gabs diverse Rohrleitungen aus Nordost, zuverlässig und vergleichsweise billig.

    Aber immer schön den MSM glauben!

    Aber trotzdem finde ich es schon interessant, dass Super Plus mittlerweile fast genauso viel kostet wie Diesel. Normalerweise sollte hochwertigeres Benzin teurer sein, schließlich steckt mehr Raffineriearbeit und höhere Oktanzahlen drin. Dass dieser Unterschied praktisch verschwunden ist, zeigt mir, wie sehr Marktkräfte, Steuern und geopolitische Unsicherheiten die Preise verzerren.

    Diesel hat einen höheren Energiegehalt als Benzin und konkurriert neben dem LKW-Verkehr auch mit Kerosin und Schiffsdiesel, Heizöl und Rohstoffen für die Chemieindustrie. Benzin ist demgegenüber ein "Abfallprodukt" beim Aufspalten der Rohölbestandteile. Ab Raffinerie ist es deshalb im Preis geringer, wird aber bei Abgabe an der Tanke anders besteuert. Additive sind sowohl im Benzin, als auch im Diesel.

    Die Förder-, Transport-, Raffinerie, Verteilungs- und Lagerkosten machen nur einen Bruchteil des Abgabepreises an der Tanke aus. Derzeit mehr als die Hälfte des Preises sind Steuern und Ökoabgaben, weshalb außerhalb Ds die Preise auch meist sehr viel niedriger sind, denn der gelieferte Treibstoff kommt häufig aus der gleichen Großraffinerie zum gleichen Nettopreis, während die Steuerlast geringer ist.

    Und wer glaubt, dank Firmenwagen da raus zu sein, hat nicht berücksichtigt, daß die hohen Energiepreise demnächst auf alle Waren und Dienstleistungen umgelegt werden (müssen), es also generell teurer wird. Und Energie ist nur der eine Teil. Auch Düngemittel werden knapp und teurer, da ihre Herstellung sehr viel Erdgas benötigt. Das wird also Lebensmittel gleich mehrfach verteuern: Diesel für den Traktor, Dünger (Frühjahrsbestellung!), Strom für Verarbeitung und Lagerung/Kühlung, Diesel für Transport und Energiekosten im Einzelhandel. Die Preissteigerungen an der Tanke sind da nur "Peanuts" demnächst dagegen. Und das Ganze wirkt weltweit, nicht nur in D oder der EU!

    PS: gerade noch einmal den Ersteintrag gelesen. Bei 20Tkm sollten die Kerzen i.O. sein. Aber wieso Öl aufgefüllt und wieviel? Erfahrungsgemäß geht der Ölverbrauch bei Suzuki nahezu gegen null, allerdings wird ggf. von der Werkstatt beim Service nicht bis exakt zur Max-Markierung am Ölmeßstab aufgefüllt. Und wie wurde dabei die Lima "geflutet"? Kann dabei auch Öl auf die Zündspulen/Kerzenstecker oder die Einspritzdüsen gelangt sein und für unerwünschte "Spannungswege" gesorgt haben in Verbindung mit der nach vorn geneigten Parkposition?

    Hat das Auto denn die geschilderten Startprobleme noch immer?

    Wurde im Vorfeld das Auto denn vor dem Abstellen ausreichend warm gefahren und ist die Batterie durch längere Fahrten oder per externem Ladegerät ausreichend voll geladen? Sollte eine externe Lademöglichkeit vorhanden sein, diese erst einmal nutzen, um den entladenen Akku als Fehlerquelle auszuschließen. Alternativ eine längere Strecke fahren (möglichst ohne H4-Licht, Sitz- und Heckscheibenheizung und höherer Lüfterstufe).

    Ich gehe mal davon aus, daß die Motorkontrolleuchte aus ist und das Auto nach dem Anspringen fehlerfrei läuft, so entnahm ich es zumindest der anfänglichen Schilderung. Anderenfalles wäre der Weg in die Werkstatt zum Auslesen des Fehlerspeichers sicher die beste Variante.

    Auch mal geschaut, ob das Massekabel vom Motor (meist eine flache, geflochtene unisolierte Kupferlitze vom Getriebe zur Karosse) nicht oxidiert oder locker ist? Und auch der Massepunkt neben der Batterie im Motorraum sauber und fest verschraubt ist? Bei stehendem Motor und Fahrzeug kann es da Kontaktprobleme geben, die durch die Schwingungen im Fahrbetrieb/bei laufendem Motor "verschwinden".

    2/3 des Preises an der Zapfsäule streicht der Staat über "Öko"-Abgaben und Steuern ein, wovon so ziemlich nichts im Bereich der Straßeninfastruktur landet. Die meisten Wähler wissen das auch, ändern aber nichts an der Kreuzchensetzung. E-Mobile benötigen halt Strom, der im derzeitigen Mix, insbesondere zur Hauptaufladezeit abends/nachts, überwiegend aus Kohle- und Gaskraftwerken stammt. Wohin da nun die "Preisreise" geht, dürfte klar sein, öklologisch vorteilhaft ist es beim Wirkungsgrad von Stromerzeugung und Speicherung schon mal gar nicht. Die Speicherung getrennter Ladungen ist physikalisch-chemisch der rein chemischen Energiespeicherung mit anschließender Rückgewinnung über Oxidation, vulgo Verbrennung, naturgesetzlich unterlegen. Auch über 100 Jahre Akku-Entwicklung konnten daran nichts ändern und werden es auch zukünftig nicht. Das Mitschleppen eines fast tonnenschweren Akkus gegenüber 40-60 kg Treibstoff, bei Verbrauch auch noch abnehmend, bringt weder fahrphysikalisch noch verschleißtechnisch Vorteile. Ein kleiner E-Booster mit rekuperationsgeladenem kleinem Akkupuffer bringt im Stadtverkehr Vorteile, auf der BAB schon nicht mehr. Kosten und Nutzen sind gegeneinander an Hand des Fahrprofils abzuwägen.

    Beim Wirkungsgrad haben die Verbrennungsmotoren noch etwas Potential, so daß der Verbrauch dadurch noch weiter gesenkt werden kann. Dank Katalysator- und Filtertechnik ist das Abgas fast sauberer als die angesaugte Luft. CO2 ist ein essentieller Nährstoff für die Pflanzen, ohne den es keine Photosynthese und damit kein Leben auf der Erde gäbe. Zur "Klimawirksamkeit" dieses Spurengases und zum menschlichen Anteil am sich schon immer wandelnden Klima gibt es viele neue und auch ältere Studien. Das im einzelnen darzulegen, spränge den Rahmen hier, kurz zusammengefaßt: auch der mehr als doppelte CO2 Anteil in der Atmosphäre würde keine nennenswerte eigenständige Erwärmung bewirken, hätte aber eine immense Begrünung des Planeten zur Folge, was sich positiv auf die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung auswirken würde. Was wiederum die Frage nach der Sinnhaftigkeit der CO2- und Ökobesteuerung aufwirft. Auch die Tatsache, daß die hier zu Grunde gehende Industrie ja nicht komplett verschwindet, sondern z.B. in China und Indien noch größer neu aufgebaut wird. Versorgt mit Strom aus Kohle, Gas, Öl und Kernkraft.

    Ich werde weiterhin 102 only tanken, auch wenn die Plörre 4€ den Liter kostet.

    Eine Einstellung, die so lange klappt, wie nach Ableistung aller anderen Ausgaben noch Deckung auf den Konten ist. Das dürfte aber zunehmend nicht mehr der Fall sein, denn es ist ja nicht nur der Benzinpreis, der steigt. Andererseits zeichnet sich dies schon seit Jahren ab, neben anderen Verschlechterungen des allgemeinen Lebensumfeldes im besten D aller Zeiten. Scheint die Mehrheit aber noch nicht zu tangieren, wie du auch feststelltest. Wird also "interessant" was in Folge passiert, sollte diese Situation noch einige Zeit so anhalten. Thema Gasspeicher und deren Auffüllung im Sommerhalbjahr dann als nächste "Baustelle" mit Höchstkosten.

    Immerhin soll dank der Boomergeneration der Markt an EFH und DHH wohl recht angebotsstark sein, mit etwas Liquidität kann man dann ja auf BEV mit eigener Wallbox und PV-Anlage umsteigen, vorausgesetzt man kann um die sonnige Mittagszeit sein Vehikel daheim laden. Nix für den normalen Pendler also ...

    Gerade im www ein Foto von einer gestrigen Anzeigentafel irgendwo an einer BAB gesehen: E5 2,63€, SP 2,93€. Der Traum der Grünen von 5DM/l ist mehr als wahr geworden. Aber man kann ja heutzutage auf preiswerten Strom für's BEV/den Vollhybriden umsteigen. Lohnt sich derzeit ja richtig, mit Herstellerrabatt und E-Prämie sind die ja fast geschenkt zu kriegen ... Dazu noch ne Wallbox samt PV, sofern man ein EFH besitzt, ganz easy. Der Rest soll halt weniger fahren ...

    Und staatlicherseits wird doch schon viel getan. Z.B. werden die Mehrwertsteuer fleißig kassiert und Tanktouristen vom Zoll verfolgt. In PL kostet der Sprit aus der gleichen Raffinerie gut 60 Cent weniger, aber sicherlich taugt der nichts ...

    Bald braucht man aber keine Angst mehr vor weiteren Preiserhöhungen haben, die dürfen dann nur noch einmal tgl. erfolgen ... Braucht man zumindest keine Eile mehr, wenn dann wieder etwas gesenkt wurde ...

    An der Zapfsäule sieht man den Preisanstieg allerdings gleich. Beim Heizgas erst bei der nächsten Betriebskostenabrechnung. Schon mal rechtzeitig beim Banker den Dispo erhöhen! Und dank Gasverstromung wird sicher auch die Stromrechnung bald etwas höher ausfallen. Auch die fürs Wasser/Abwasser und den Müll. Und auch da alles mit Mehrwertsteuer natürlich. Läuft für den Finanzminister. Und auch die Industrie wird laufen. Raus aus Deutschland. Blöd wegen der Körperschafts-, Gewerbe- und Lohnsteuereinnahmen, die sind dann weg ohne die Produktion und Arbeitsplätze hier. Aber ohne die energieverbrauchende Industrie und die Arbeitspendlerei sparen wir ja Gas, Öl, Strom und Treibstoffe ...

    Die Standby-Entnahme bei "neueren" Autos ist vergleichsweise hoch. Komponenten wie die Funkentrieglung sind immer auf Empfang und schon beim einfachen Öffnen der Tür (weil man etwas aus dem Wagen holt o.ä.) springen einige Steuergeräte an und ziehen Strom. Diese Milliampere summieren sich über die Standtage. Zugleich ist bei den vielen (Komfort-)Verbrauchen auch im Fahrbetrieb die Nachladung durch die Lima begrenzt, ebenso von der Ladestrombegrenzung zum Schutz des Akkus. Um den entladenen Akku wieder richtig voll zu bekommen, müßte man also eine ganze Weile fahren, im Kurzstreckenbetrieb also unmöglich. Ein langzeitig teilentladener Starterakku leidet darunter aber, er sollte möglichst immer voll geladen sein, um langfristig Kapazität und Maximalstromabgabe zu sichern.

    Wer die Möglichkeit hat, sollte also den Akku häufig mit einem externen Ladegerät voll aufladen. Dank elektronischer Reglung ist mit den modernen Ladegeräten ein Überladen mit Ausgasen und Schädigung der Platten ausgeschlossen, selbst ein Abklemmen des Akkus beim Laden ist unnötig, auch wenn in den Anleitungen zu den Ladegeräten meist noch so stehend. Lade seit Jahren regelmäßig über eine von außen (ohne Öffnung von Motorhaube oder Türen) zugängliche Buchse meine Fahrzeuge. Im Winter wöchentlich, im Sommer 14-tägig, wenn sie kaum bzw. in Kurzstrecke bewegt wurden. Leider kann man bei den meisten neueren Akkus weder die Säuredichte messen, noch dest. Wasser nachfüllen. Habe noch zwei Akkus mit Schraubstopfen stehen, die beide seit über 10 bzw 15 Jahre funktionieren und diverse 12V-Geräte versorgen. Verbraucherlos halten die ihre Leerlaufspannung noch über mehrere Wochen auf 12,5-12,6V, werden trotzdem aber meist im Rhythmus der verbauten Akkus mit nachgeladen ...

    Dampfblasenbildung im Benzin ist zwar ein Thema, aber eher des warmen Motors oder im Sommer, da Benzin bei ca. 55°C und normalem Luftdruck (1Bar) verdampft. Deshalb ist ein Rückschlagventil mit rd. 3Bar Haltedruck verbaut, um die Verdampfungstemperatur anzuheben in der Benzinzuleitung und so die Gasbildung zu verhindern.

    Auch eine geneigte Parkposition sollte bei Einspritzern (im Gegensatz zu Vergasern) keine Auswirkungen auf die Benzinzufuhr haben (erst wenn im Tank nur noch Luft angesaugt wird ...;)).

    Im vom Threadinitiator geschilderten Fall ist es eher ein Akkuproblem oder eines der Kaltanfettung. Sollte es daran nicht liegen, dann könnte ein Defekt in der Einspritzung oder Zündanlage ursächlich sein, nicht alle lösen die Motorkontrolleuchte aus, da hilft dann nur noch Auslesen des Fehlerspeichers oder Kontrolle der Sensordaten bei Persistenz der Startprobleme trotz vollem Akku und warmgefahrenem Motor vor dem Abstellen.

    PS: Ein defektes Kraftstoffpumpenrelais ("kalte" Lötstelle) kann es ggf. auch sein. Hatte ich auch schon beim Opel Vectra. Nachgelötet und Problem war beseitigt!

    Ein fehlendes Signal vom Nockenwellensensor kann auch ein etwas längeres Drehen der Kurbelwelle beim Start hervorrufen, sollte aber die Motorkontrolleuchte dann leuchten lassen.

    Auch eine wenig geladene Batterie kann zwar den Anlasser noch drehen lassen, da dabei aber die Spannung unter 9V zusammenbricht, funktioniert das Motorsteuergerät nicht mehr. Sollte man aber am "gequält" klingenden Anlasser hören. Einfach die Batteriespannung in Ruhe und beim Starten bzw. bei eingeschalteten größeren Verbrauchern (Innenlüfter, bei H4 auch Abblendlicht) messen, sollte die Batterie als Fehlerquelle infrage kommen. In Ruhe sollten es über 12V, mit Verbrauchern über 11V und beim Starten noch deutlich über 9V sein. Defekt dürfte der Akku nach 3 Jahren noch nicht sein, aber möglicherweise auf Grund des Fahrprofils deutlich entladen. Zwar sinkt dann seine Kapazität durchs Anlasserorgeln noch weiter, andererseits sinkt dabei auch der mechanische Widerstand durch die Bewegung von Kurbelwelle, Kolben und Öl im Motor, so daß der Anlasser etwas weniger Strom zieht, der Akku erwärmt sich dazu und die Spannung bleibt etwas höher, was dann für die Zündfreigabe ausreicht.

    Ansonsten kann das Benzinkondensat (Kaltanfettung) bei nicht ausreichend warmgefahren abgestelltem Motor (sehr kurze Fahrstrecke) an den Kerzen und im Brennraum auch für Startprobleme am Folgetag sorgen. Sollte bei ausreichendem Warmfahren oder steigenden Aussentemperaturen dann wieder weg sein.

    Die Batterie ist unwahrscheinlich, wenn der Anlasser zügig dreht. Sollte er sich allerdings da schwer tun, mal Ladezustand prüfen (unser 2019 Ignis hat sogar noch Schraubstopfen, da kann man noch mit Säureheber testen), ggf. vollladen. Ansonsten scheint es suzukitypisch zu sein, daß der Anlasser ein paar Umdrehungen der Kurbelwelle machen muß, bis der kalte Motor anspringt. Bei Kälte und einigen Tagen Standzeit in der Garage macht dann auch mein S-Cross Geräusche wie ein alter benzingetriebener, "sich verschluckender" Russen-LKW auf den ersten Metern, läuft dann aber tadellos.

    Was er auch nicht mag, ist im Winter nur wenige Meter bewegt zu werden und dann über Nacht zu stehen. Wahrscheinlich sorgt die Kaltstartanfettung für viel Kondensat in den Zylindern, so daß er am nächste Tag "abgesoffen" ist. Macht mein Roller auch so.

    Gerade gelesen: Während in Stralsund der Liter E10 knapp unter 2€ kostet, gibt es ihn ein paar Kilometer östlich in Swinemünde für umgerechnet 1,45€. Da auch Polen keine eigenen Ölquellen betreibt, fragt man sich, wo die Preisdifferenz herrührt ...

    Aber wer nun denkt, Treibstoff preiswert von dort gleich faßweise zu holen, hat die Rechnung ohne den deutschen Zoll gemacht. Der KFZ-Tank voll und zusätzlich 20 l im Kanister, darüber kostet es Energiesteuer in Höhe von 0,65€/l oder 13€ je 20l. Nicht das da dem Finanzministerium noch Einnahmen entgehen ... Ob es auch noch eine Strafe gibt, wenn man die eingeführte Menge nicht ordnungsgemäß deklariert, stand nicht im Artikel ...

    Vorausschauend fahren, rollen lassen im Schubbetrieb bei Annäherung an eine rote Ampel etc., die zulässige Geschwindigkeit auf Landstraßen, abhängig von der Verkehrssituation, auch mal unterschreiten und auf der BAB auch unter Richtgeschwindigkeit bleiben. Zeitverlußt ist marginal, man kommt entspannter an und spart beim Sprit sehr deutlich. Und natürlich nicht schneller als erlaubt losbrausen, sonst sind die eingesparten Euronen gleich mehrfach als Bußgeld weg ...

    Die Freigabe der Bundesreserven hat nicht wirklich Effekt gezeigt bei den Preisen. Kartellrechtlich wird da auch nichts geschehen und das der Finanzminister die Steuerschraube lockert, bleibt garantiert ein Tagtraum. "Gewöhnen" wir uns also an die Preise. Demnächst sind ja in einigen Bundesländern Wahlen, da könnte man mittels Kreuzchen seinen Unmut über die hohe Besteuerung der Energie ganz allgemein ausdrücken. Wenn es Viele tun, könnte sich sogar was ändern. Im Südwesten scheint der Durchschnittsbürger aber noch genug im Geldbeutel zu haben, wenn er in dem Maße die wählte, die Treibstoffe noch teurer machen wollen, bzw. den Verbrenner gleich ganz verbieten. Zumal der Wohlstand dort nicht unmaßgeblich an dieser Technologie hängt und da nun massive Einbrüche resultieren ...

    Gerade gelesen. Die Regierung gibt Teile der strategischen Ölreserve frei. Nun wird alles gut und Benzin so billig wie nie. Na ja vielleicht. Vielleicht auch nur nicht mehr ganz so schnell teurer. Denn mit dem Tankerstau vorm Golf, das dauert wohl noch etwas, bis da wieder zielgerichtete Bewegung reinkommt. Auch wenn der POTUS sich da optimistisch gab, jetzt soll da eventuell alles voller Minen sein. Nicht gut für einen vollen Öltanker. Allerdings liegen viele davon eh auf Reede im Südchinesischem und im Gelbem Meer. Peking hat da vorgesorgt und sich einen schwimmenden "Reservetank" zugelegt.

    "Grundsätzlich ist es am Besten, sie fahren ein Batterieelektisches Auto, dann sind sie nicht davon Abhängig, wie der Benzinpreis ist"

    Tja, was schreibt man der Marie-Antoinette zu: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie halt Kuchen essen!". Na ja, wie man weiß, wurde sie etwas "eingekürzt".

    Ein "Einkürzen" der Benzinpreise wird sicher nicht geschehen, fließen doch je 11 Cent Nettopreiserhöhung zusätzliche 2 Cent ins Staatssäckel dank MWST. Außerdem "erzieht" der hohe Preis doch zum klimafreundlichen Sparen, wußte schon der ehemalige ADAC-Boss. Und dank Deindustrialisierung, u.a. wegen der hohen Energiekosten, müssen auch immer weniger Arbeitnehmer pendeln, höchstens noch zum Jobcenter.

    Moin

    Stand der Dinge. Nach eingehender Spülung der Schaltereinheit im eingebauten Zustand ist jetzt seit Tagen alles wieder, wie es sein soll

    Wie und womit hast du "gespült". Habe zwar mit den Tasten am Lenkrad noch keine Probleme, aber ähnliche Kontaktschwierigkeiten bei einigen anderen Geräten, die man auch nur schwer demontiert bekommt. Vielleicht wäre es da dann auch eine Lösung.