Beiträge von 530d

    Stelle deine Bremsenproblematik doch mal drüben im E39-Forum ein. Vorderachse zu schwer?
    Noch ein Vorteil vom Suzuki: klein,leicht,preiswert

    Gruß Mario

    Im E39 Forum bin ich seit Jahren unterwegs, aber danke trotzdem. Das Bremsenproblem ist auch dort allseits bekannt. Die Bremse ist schlichtweg zu klein für das Gewicht (bei mir ca. 1,8t) des Wagens. Die Unwucht in den Scheiben allerdings kam von ausgeschlagenen Querlenkern, Dämpfern etc., die inzwischen getauscht wurden.


    Und weil die Frage gestellt wurde: Ich habe für meinen Dicken damals 9 Jahre alt mit knapp 200tkm auf der Uhr mit annähernd Vollausstattung (PDC vorn und Standheizung fehlt) und scheckheftgepflegt aus 1. Hand knapp 6000,- Euro gezahlt. In den 6 Jahren sind ca. 3000,- Euro für Steuern und ca. 4000,- Euro für Reparaturen fällig geworden. Wertverlust ist schwer zu sagen und für mich irrelevant. Alles in allem liege ich in 6 Jahren also ca. 5000,- Euro unter einem neuen SX4 (wobei man sicher die Steuer nur bedingt einrechnen kann, ich habe sie nur erwähnt weil sie für einen 3 Liter Diesel natürlich recht hoch sind). Das meinte ich damit das man mehr Auto für weniger Geld bekommt. (Man kann eine ähnliche Rechnung sicher auch mit einem vergleichbareren X5 aufmachen)

    Danke euch für die vielen Antworten, es waren auch ein paar für mich nachvollziehbare Gründe dabei. Einige Sachen die aufgetaucht sind möchte ich gern noch klarstellen: Ja, ich habe ein Faible für Autos und vor allem für ältere BMW Modelle, seit ich vor ca. 20 Jahren meinen ersten 3er E30 geritten habe. Das hat nichts mit Schwanzverlängerung zu tun und weder etwas mit zu vollem, noch mit zu leerem Geldbeutel. Auch an meinem alten 5er ist nicht alles toll. Die Bremsen beispielsweise sind für das Auto völlig unterdimensioniert, das war auch der Grund für das Abdrehen. Um die Bremse auf ein vernünftiges Level zu bringen haben ich vorn genutete und geschlitzte Sportbremsscheiben mit entsprechenden Belägen montiert. Diese sind jetzt nach nur wenigen tausend Kilometern verzogen. Ich nage zwar nicht gerade am Hungertuch, aber 350,- Euro pro Halbjahr für neue Vorderachscheiben gegenüber 75,- Euro fürs Abdrehen machen die Entscheidung einfach.

    Wie gesagt, ich wollte den SX4 nicht schlechtreden, Ich denke einfach nur, das man für wesentlich weniger Geld, wesentlich mehr Auto bekommt.

    Euch allzeit gute und knitterfreie Fahrt!

    PS: Antriebssysteme sind sicher Geschmackssache. Als Alternative zum Heckantrieb gibt es für mich nur Allrad. Vor einem Frontriebler im Winter habe ich inzwischen nach ca. 20 heckgetriebenen Wintern ehrlich gesagt Angst. Ich bevorzuge es mit dem Heck irgendwo einzuschlagen als frontal drauf zuzurutschen, aber das ist auch Geschmackssache :D und (toi, toi, toi) zum Glück noch nicht vorgekommen. Im Sommer ist ein Hecktriebler wesentlich fahrdynamischer, was ich sehr schätze.

    Ich habe eine Frage die mich beschäftigt seitdem ich vorgestern einen SX4 als Werkstattersatzwagen hatte. Daher habe ich mich hier im Forum angemeldet, weil ich davon ausgehe in einem Enthusiasten-Forum die schlüssigsten Antworten zu erhalten.

    Vorweg möchte ich sagen das ich hiermit niemanden beleidigen, oder mich lustig machen möchte. Mich interessiert das wirklich, weil ich es nicht verstehe.

    Kurz zur Vorgeschichte. Ich fahre selbst seit ca. 6 Jahren einen inzwischen fast 15 Jahre alten BMW 530d Touring und das auch aus ehrlichem Enthusiasmus. Ich bin kein Schrauber oder Tuningfreak, aber beschäftige mich schon mit meinem Auto und dessen Instandhaltung und Optimierung. Vorgestern war ich beim örtlichen Suzuki Autohaus, da die die Einzigen waren, die im Netz ein Abdrehen der Bremsscheiben angeboten haben. Alles sehr nett und freundlich und als Werkstattersatzwagen gab es einen SX4 zum Schnäppchenpreis von 2,65 am Tag.

    Ich und der SX4 wurden in den folgenden zwei Tagen keine Freunde und mich hat die ganze Zeit nur eine Frage beschäftigt: Warum gibt jemand 18.190 Euro (laut Preisliste) für dieses Auto aus?

    Wie gesagt, ich möchte niemanden beleidigen, nur eure Antworten zu den Beweggründen. Kurz meine Meinung zum Auto: Die Sitze sind ein Krampf (ich hatte nach 30 Minuten Fahrt Rückenschmerzen), die A-Säule mit dem Guckloch ist gefährlich in Linkskurven (man sieht schlichtweg nichts, keine Bordsteinkanten etc.), für die ZV mit FB muss man offenbar studiert (ups, hab ich ja :)) oder magische Hände haben damit das passiert was man möchte, von den 120 Pferden waren gefühlt nur die Hälfte wach, die Uhr habe ich ohne Handbuch gar nicht eingestellt bekommen, Innenraumlicht bei Türöffnung gibt es offenbar nicht, ständig hat irgendwo was gebingt und geleuchtet usw.. Vieles waren einfach nur Kleinigkeiten, die mich aber in der Summe genervt haben. Warum z.b. konstruiert man ein Keyless Go System und baut dann trotzdem einen zündschlüsselähnlichen Drehschalter ein? Warum ist die Armauflage in der Tür kurz über meinem Oberschenkel? Wer bitte soll dort seinen Arm ablegen und dabei noch bequem sitzen? Über die verwendeten Materialien im Innenraum spreche ich mal nicht, das ist sicher der Preisklasse angemessen.

    Was also hat euch bewegt soviel Geld für das Ding auszugeben? Ich meine für das Geld würde ich mir neben meinen Alltagskombi noch einen schönen e38 740i stellen, den einige Jahre versichern, reparieren und tanken, mit meiner Familie in den Urlaub fahren und hätte danach immernoch einige Tausender übrig.

    Ich wollte euch euer Auto wirklich nicht schlecht reden. Ich erwarte mir nur schlüssigere Argumente als "Es sollte ein Neuwagen sein". Zum Schluss noch die positiven Sachen: der Verbrauch war mit 6,3 Liter angenehm niedrig und mir hat die Farbe (braun metallic) gefallen.