Update....Kolbenfresser auf Kilometer 12. Wie erwartet mehr oder weniger, da ich wusste woher der Kolben und Zylinder stammt. Darum den Zylinder zu einer Bude mit gutem Ruf gesendet, die haben diesen einen halben Millimeter aufgeschliffen und einen neuen Kolben dazu geliefert. Der Kolben ist mit 410g zwar nur 12g leichter als der alte und damit immer noch ca. 100g zu schwer, aber dafür passt bei denen wenigstens das Laufspiel vom Kolben im Zylinder. Der Zylinder ist mit 75mm Bohrung schon bei +1mm über dem eigentlichen Höchstmaß und dafür bekommt man wohl keine leichteren Kolben mit Originalgewicht. Darum werde ich mir dann im Laufe des Jahres noch einen anderen Zylinder im eigentlichen Maß von 72-74mm suchen, den man dann mit einem gescheiten Kolben bestücken kann.
Dabei habe ich auch gleich noch etwas "getunt". Die Dichtungen zwischen Vergaser und Kopf und das Abstandsstück dazwischen haben einen Durchmesser von 28mm, wie der Durchmesser am Vergaserflansch. Die Ausstanzungen der Löcher für die Stehbolzen sind aber so groß, dass man die Dichtungen nie montiert bekommt, ohne dass die Dichtung den Querschnitt reduziert. Also habe ich die Durchlassöffnungen alle so weit vergrößert, dass das nicht mehr passiert. Nach 10min im Stand laufen lassen und den ersten 10km bei 60km/h dann das erste mal auf 70 und sofort wieder vom Gas...ein paar Kilometer nochmal das selbe und dann nochmal bis 80. Deutlich besser als vorher, das Ding zieht auf einmal richtig nach vorn.
Vibriert zwar immer noch extrem bei 80, aber nicht mehr so, dass die Hand krampft.
Nun überlege ich noch, ob ich den Übergang von Vergaser zu Kopf nicht auch noch angleiche. Die Öffnung im Kopf ist bei 30mm, der Vergaser noch auf 28mm. Soll ja keine Rennmaschine werden, aber optimieren kann man ja noch ein wenig.