Beiträge von derJoker

    Jede halbwegs anständige Werkstatt hat einen Druckprüfer für Kühlwassersysteme. Da kommt ein passender Stöpsel oder Deckel an den Ausgleichsbehälter oder Kühler und dann wird mit einer Handpumpe druck drauf gegeben. Zum einen erkennt man, ob das System dicht ist und zum anderen (zur not mit Seifenwasser drauf sprühen) wo der Druckverlust liegt.

    Ob es wirklich Kühlwasser ist lässt sich durch eine einfache Geschmacksprobe rausfinden. Klingt widerlich, ist es auch. Dafür aber eindeutig. Wenn es süßlich-bitter schmeckt ist es Kühlwasser. Ist die Konsistenz ölig (vorher mal zwischen den Fingern reiben), kann es kein Wasser sein. Ist es wässrig und schmeckt nach nichts (außer nach Straßenstaub) ist es nur Kondenswasser der Klima. Rollt es einem die Fingernägel hoch, weil es äußerst abscheulich ist, dann war es wahrscheinlich Bremsflüssigkeit.

    Natürlich nicht alles lieterweise saufen, sondern nur mal mit dem Finger reintippen und eine Sinnesprobe machen.

    Ähm,... dicker Luftschlauch:/

    Das sieht doch sehr nach Kühlwasserschlauch aus, was da angeknabbert würde.

    Das ist die Druckleitung hinter dem Ladeluftkühler, wenn ich das mit anderen Bildern aus dem Netz vergleiche. Aber ja, die Leitung würde ich definitiv auch ersetzen. Wenn der Druck da abpfeift ist es für den Motor auch nicht gesund.

    Ich kann aus meinen Erfahrungen nur über die H&R 35er Federn in meinem Kia Ceed sprechen, aber die Stoßdämpfer halten seit mehr als 60tkm dicht. Ein komplettes Fahrwerk aus dem Zubehör muss auch nicht länger halten, das D2-Fahrwerk in meinem SSS war nach gut 30tkm platt, also ein Stoßdämpfer an der Hinterachse.

    Durch die langen Federwege am Swift sehe ich keine Probleme mit anderen Federn auf den Seriendämpfern.

    Also die Komplexe mit dem rostigen Fahrwerk kannst du gleich abstellen. Das Serienzeug ist auch alles nur lackierter (und nicht mal verzinkter) Stahl und hält im besten fall Jahrzehnte. Es ist egal, aus was der Kram gefertigt oder womit das Zeug beschichtet ist, da es alles nur Marketing ist.

    Für den normalen Alltag ohne irgendwelche Sondernutzung ist ein verstellbares Fahrwerk Perlen vor die Säue und nur was für den Kopf. Die Gewindeeinstellung wird nach dem Einbau von 99% der Nurzer nicht mehr angetastet und über Zug- und Druckstufen muss man sich erst recht keine Gedanken machen. Wer so schon keine Ahnung hat, womit er am besten fährt, versaut sich nur noch die Dämpfereinstellung gratis dazu.

    Kauf einfach kürzere Federn und fertig ist es. Das mit dem Hart oder Weich ist rein subjektiv. Was dem einen zu hart ist ist dem anderen noch nicht hart genug. Der Swift hat so lange Feder Wege, dass man kaum einen Unterschied spürt mit kurzen Federn auf Seriendämpfern.

    Wer nichts weiter als Optik will fährt mit anderen Federn am besten.

    Ein brauner Isolator sagt meiner kenntnis nach nichts über den Zustand der Kerze aus. Natürlich hat sich das mit der rehbraunen Kerze in modernen Fahrzeugen erledigt. Wenn Ablagerungen zu finden sind, dann spricht das eher dafür, dass der Motor nicht lange genug warm ist, um die Kerzen frei zu brennen oder die Belastung mit Ablagerungen eine andere Ursache hat (Kurbelgehäuseentlüftung zb).

    Aber ich teile die Meinung, dass man Zündkerzen nicht mit 100tkm fahren sollte. Ganz ehrlich, was kosten die Kerzen im Vergleich zur herkömmlichen Wartung? Bei der 60tkm Inspektion fallen die paar Piepen auch nicht mehr ins Gewicht. Und wenn man die selbst kauft und wechselt ist es nochmal günstiger.

    Suzuki hat auch gesagt, dass ein Ölwechsel am Getriebe beim MZ-Swift bei 60tkm ausreicht (andere Hersteller sehen gar keine Wechsel vor). Über die Problematiken mit den Getrieben wissen wir ja genug.

    Der LiMa-Riemen quietscht von Haus aus gerne, gerade wenn Last auf die LiMa kommt. Scheibenheizung, Lüftung Vollgas und Servolenkung machen gerade bei kalten Tagen einen großen Teil. Von daher muss man auch schauen, ob alle Riemenscheiben frei und sauber drehen. Leider hilft da nur Riemen richtig spannen, was allerdings eben auch auf die Lager geht, wenn man es übertreibt. Was bei zuwenig Spannung passiert haben wir ja nun gesehen.

    In meinen Augen ist die Riemenführung schlecht, da die Umschlingung der Riemenräder zu gering ist. Ein längerer Riemen mit einer Umlenk- oder Spannrolle wäre besser, aber das gibt es bei den M-Motoren halt nicht.

    Macht in meinen Augen nur Sinn, wenn der Filter horizontal oder Dichtfläche nach unten montiert ist.

    Hängende Filter sind meist so tief angebracht, dass die Dichtfläche auf Höhe vom Öllevel der Ölwanne liegen oder knapp drüber. Selbst wenn der Filter etwas höher hängt, kann der Filter auf Grund der Bauform und Anbringung nicht leer gesaugt werden vom rückläufigen Strom.

    Wer schon mal selbst Ölwechsel bei einem Motor mit hängendem Filter gemacht hat wird schon festgestellt haben, dass, wenn man Öl abgelassen hat und bei offener Ölwanne den Filter abschraubt, nochmal ein Ölschwall aus der Wanne fließt. Das ist dann das Öl, welches noch im Kanal stand und nicht zurück laufen konnte. Das wird bei anderen Bauarten vermutlich auch passieren, hatte, bis auf meinen E11 Corolla (horizontal angebrachter Filter) aber nur Fahrzeuge mit hängendem Filter und da hab ich damals nicht drauf geachtet, ob was nachläuft. Da war ich froh den Filter unter dem Abgaskrümmer überhaupt auf bekommen zu haben. ^^

    Musste auch mal mit einem Kundenfahrzeug in die Fachwerkstatt wegen einem neuen Zündschloss. Hab die Spule am Zündschloss abbauen können, da den alten originalen Schlüssel einfach reingelegt und fixiert und dann mit dem neuen Schlüssel im neuen Zündschloss den Wagen gestartet.

    Da es keine ABE gibt für die Felgen, wo verschiedene Größen drin stehen kannst du höchstens zur zuständigen Prüfbehörde fahren und das per Einzelabnahme versuchen. Von Suzuki wirst du dafür keine Freigabe bekommen und eine 6,5er Felgenbreite ist halt kritisch (in Deutschland) für breitere Reifen.

    Im Prinzip erstmal die Reifen, die keinen Felgenschutz bieten. Aber welcher Reifen das heute nicht hat weiß ich nicht. Ansonsten hilft nur Reifen stretchen... 195er Pelle auf 8" Maulweite :S

    Die länge an sich ist erstmal irrelevant und ich glaube kaum, dass die Schrauben bis zu 300mm (=30cm) lang sind. Die Länge ab Werk sind 22mm (=2,2cm). Die 8mm längeren Schrauben machen den Kohl aber auch nicht fett, da hinter den Radnaben nichts in der Nähe ist, woran die Schrauben hängen bleiben könnten.

    Dass die Spannung ohne Belastung wieder etwas hoch geht ist normal. Wenn die Ladekontrolle nach dem Motorstart erlischt impliziert das erstmal, dass der Akku geladen wird, aber es kommt augenscheinlich nichts am Akku an.

    Nachdem Getriebe und Co getauscht wurde, würde ich einen Werkstattfehler nicht ausschließen. Die Riemenspannung kann man selbst erstmal checken, in dem man den Riemen an seiner längsten geraden stelle mal etwas verdreht. Das sollten in der Regel mit etwas Kraft 90° sein. Ist der Riemen gespannt ist die LiMa hin oder es wurde irgendwo ein Kabel nicht angeschlossen bzw beschädigt.

    Für den Wechsel vom Getriebe wird in der Regel auch die darüber angebrachte Batterie ausgebaut. Auch hier kann ein Fehler beim Zusammenbau passiert sein.

    Was noch wichtig ist, dass man eine neue Batterie VOR dem Einbau lädt, da man nicht weiß, wie lange die schon im Regal stehen und der natürlichen Selbstentladung unterlagen.

    Das ist egal, für was das Pedal sein soll. Am Ende ist das nur ein Potentiometer mit einem breiten Hebel, das ein Signal für die Motorsteuerung erzeugt. Man kann auch ein jedes andere E-Pedal nehmen und es einprogrammieren (wenn das vom Steuergerät zugelassen wird).

    Wenn du glaubst es läge am Gaspedal, dann mach eine Rauschprobe (gilt auch für die Drosselklappe), das bedarf allerdings einem Oszilloskop. Damit erkennt man tote (verschlissene) Bereiche auf einem Potentiometer. Wenn es daran liegt kann man das Pedal (oder Drosselklappe) immer noch tauschen.

    Die Größe an sich wird passen, die Maße sind seit dem MZ an sich immer die gleichen. Du bekommst aber von Suzuki keine Freigabe für die Räder auf einem anderen Auto und somit ist der TÜV und die Straßenzulassung hinfällig und eine ABE gibt es in der Richtung für die Räder nicht.

    Das Thema gab's schon mit NZ-Felgen auf den MZ und anders herum. Man kann es natürlich machen, aber eben auf eigene Gefahr.

    Wenn es quietscht, dann muss man halt ein paar mal stärker bremsen ohne in den ABS-Bereich zu kommen, wenn gerade keiner hinterher fährt. Damit habe ich so manche "defekte" Quitschebremse ohne auch nur das Rad abbauen zu müssen wieder flüsterleise bekommen.

    Unterforderte Bremsen gehen nun mal kaputt, von daher nicht ewig schleifen lassen bis zum Stillstand, sondern ruhig fester bremsen.

    Klar kann jeder prinzipiell erstmal alles machen was er möchte und daran gibt auch nichts zu rütteln.

    Künstlich erzeugt macht es nur weniger Laune, als wenn es unverhofft mal von selbst passiert, so meine Ansicht.

    Und davon ab... Wer sagt, dass es die Anwohner, garantiert die Mehrzahl, in der Siedlung nicht nervt bei euch, die keinen der Ballermänner fahren. Der Gedanke "Einer mehr oder weniger, da kommt es ja nicht drauf an" ist bestimmt nicht der richtige.

    Mir ist es bei meinem Motorrad ja schon Peinlich, dass die beim Gas wegnehmen anfängt zu ballern. Das ist technisch aber nun mal so gemacht, dass die im Schubbetrieb über die Vergaser eine Anreicherung bekommt. Darum ziehe ich entweder die Kupplung vor Ortschaften oder mache das Gas minimal auf, dass es nicht passiert im Ort. Klar kann ich die originalen Schalldämpfer anbauen (Vergaser sind aber auf die Umbauten abgestimmt) und es ist deutlich leiser...weg ist es damit auch nicht.

    Ich bin einfach nur der Meinung, dass es nicht noch mehr Streckensperrungen für bestimmte Fahrzeuge geben muss. Die fangen bei den bösen Motorradfahrern an und irgendwann geht's bei den lauten Ballerbuden weiter. Österreich geht da ja mit "gutem" Beispiel voran mit den Streckensperrungen für Motorräder über 95db(A) Standgeräusch (was ja schon sinnfrei genug ist).

    Mit gescheiter Abgasanlage und mit gut Temperatur haut der auch so ab und an mal ein Plopp raus beim Schalten. Das muss auch reichen, die Gesellschaft hat die Tuner und Motorradfahrer sowieso schon auf dem Kieker.