Beiträge von derJoker

    Muss man eben die Flex ansetzen. Und dann hat man ein riesen Loch im Kofferraum, dass irgendwie wieder zu muss. Und das so, dass der TÜV nichts zu meckern hat. ^^

    Es gibt bestimmt auch Abgasanlage, wo ein zweites Rohr seitlich weggeht nach einem längs eingebauten Dämpfer. Da kann man ebenso eine Atrappe hinbauen, denn da kommen auch kaum bis keine Abgase raus an dem Abzweig.

    Alles mit viel Bastelei verbunden.

    Nimm welche von LegalOne. Die halten das Rad auch zuverlässig und nicht irgendwelche Noname Billigmuttern aus Alu, außerdem sind die mit Gutachten.

    Radmuttern sind alle gleich/genormt. Gibt eigentlich nur Kugelbund (original VW) oder Kegelbund 60° (alle anderen Hersteller und Zubehör) Schlüsselweite hängt von der Felge ab, SW19 bekommt man manchmal gar nicht fest, weil die Stecknuss nicht in die Felge geht. SW17 geht genau so. Kurze Muttern sind ausreichend, solange das Gewinde nicht über steht (schaut aber auch dann nur scheiße aus). Wichtiger ist, dass genug Gewinde im Eingriff ist, sprich die Stehbolzen weit genug durch die Felge schauen.

    https://www.legalone-nuts.de/kegelbund/20er-pack/m12-x-1.5/

    Haben die Swift inzwischen überhaupt schon Stehbolzen oder fahren die noch mit Radschrauben? Weiß nur, beim MZ waren die Ungarn mit Schrauben und die Japaner mit Muttern.

    Willkommen im Forum und viel Spaß mit dem Zwerg.

    Felgengewichte stehen eigentlich in jeder Produktbeschreibung oder auf der Herstellerseite. Sparco Assetto Gara in 7x17" sind ein Hauch leichter als die Serie, als Beispiel.

    Das beste Tuning für meinen Sport war damals eigentlich die Software vom Swift-Cup. Einfach mal die Suche mit "Cup Software" quälen. Und ich hab genug Kohle in dem Wagen versenkt mit Fahrwerk, Räder, Auspuff, Bremsen,Ansaugung usw... War in Summe der Preis vom gebrauchten Swift (8600€) locker nochmal. ^^

    Was aber als erstes kommen wird ist bestimmt der Kat bzw die Fehlermeldung mit unzureichender Reinigungswirkung. Den Fehler hat jeder MZ früher oder später. Hilft nur ignorieren oder ein neuer Kat. Im Idealfall ein Metallkat, der in die Kartkammer am Krümmer passt. ;)

    Also im Gegensatz zu den hier Anwesenden bin ich vermutlich einer der wenigen, die wirklich eine eigene Erfahrung zu "Problemen" mit 0W20 (welches übrigens auch im Porsche-Cup verwendet wird) gemacht haben und nicht vom Hörensagen stammen. Erstmal generell: man merkt im Alltag generell erstmal nichts, der Motor läuft, macht keine Geräusche und das Öl kommt schnell und einfach an die Schmierstellen. Dazu kommt, dass das Öl immer von der Region und Belastung abhängig zu verwenden ist, wie es in jedem Handbuch steht.

    Aber nun zu meinen Negativerfahrungen.

    Problem 1: Ich hatte einen zusätzlichen Ölkühler verbaut mit externem Thermostat, das anfing zuzumachen, wenn das Öl 90°C erreicht hat. Das Öl ist immer durch den Kühler geflossen, das Thermostat hat dann einen Bypass zugemacht bei Erwärmung, damit das Öl dann durch den Kühler muss und nicht abkürzen kann. Funktionierte mit 5W40 hervorragend, Öl lag immer bei kurz um 100 Grad, egal wie heiß es draußen war oder wie lange man langsam mit viel Drehzahl gefahren ist.

    Mit 0W20 ist das nur noch knapp über 80grad gekommen, weil der Kühler nicht genug Gegendruck aufbauen konnte, dass es durch den Bypass fließt. Mag erstmal gut erscheinen, aber das Öl muss schon wenigstens 80grad erreichen, damit irgendwelche Kondensate abdampfen können. Das klappt bei mehr Temperatur natürlich besser, als wenn man gerade so über das Minimum kommt.

    Problem 2: nach 4 Runden auf dem Lausitzring (ohne Ölkühler) ist der Öldruck im Leerlauf zusammengebrochen, dass die Lampe anging. Zu dem Zeitpunkt, wo das Reisbrennen stattfindet sind es auch bisher immer wenigstens 32°C gewesen und der Wärmetauscher von Öl zu Wasser ist beim M16A etwas schwach ausgelegt (120°C Öl bei 130km/h auf der BAB im Winter), weswegen ich dann zum zusätzlichen Ölkuhler gegriffen habe.

    So viel zu Öl nach Belastung auswählen, auch wenn das nur Ausnahmen waren.

    Um den Bogen mal auf den Turbo zu schlagen... Der Turbolader ist eine Baugruppe, die viel Wärme abbekommt und entsprechend das Öl mit aufheizt, wenn dauerhaft Last anliegt. Für Mutti, die mit dem Swift zum Einkaufen fährt ist das keine große Belastung für ein 0W20 und bei einem neuen Motor läuft das ohne murren.

    Wer aber regelmäßig Leistung abruft und den Motor hinterher nicht kaltfährt, dem wird das Öl so dünn werden, dass es zu schnell aus den Lagern läuft nach dem Abstellen. Gerade am Turbo kommt es da eher zum Problem, weil die Rückstände im Wellenlager anfangen zu verkoken und den Kanal irgendwann soweit zu machen, dass das sowieso schon dünne Öl an den Dichtscheiben vorbei in die Turbinen läuft. Ebenso verschleißt das Lager schneller, wenn die Turbinen nach dem Abstellen in einem halbtrockenen Lager nachlaufen. Ältere Motoren mit erhöhtem Lagerspiel an Pleuel und Hauptlager lassen das Öl auch schneller abfließen, dass ggf so viel Druck im System verloren geht, dass nicht mehr jede Stelle ausreichend geschmiert wird.

    Warum die Werkstätten jetzt 5W30 aufkippen hat auch einen relativ einfachen Grund: 0W20 ist einfach deutlich teurer. Die Werkstatt hat keinen Bock sich ein großes Fass von der Brühe hinzustellen und dann möchte kein Kunde das teure Öl haben, weil der Ruf sowieso eher "geht so" ist und es kaum Vorteile bringt. Die Prüfstandsache lasse ich mal außen vor, das sind Belastungen die der 0815 Kunde nicht erzeugen wird.

    Das Problem an "nur Federn" ist, dass die Stoßdämpfer permanent im Druckbereich arbeiten müssen. Damit verschließen diese häufig schneller. Das bockige kommt, wenn die Stoßdämpfer zu stark einfedern müssen und dann auf Block gehen. Das passiert aber nur, wenn man wirklich kurze Federn nimmt. Mit den normalen 30/35er Sätzen, die man häufig bekommt, passiert das in der Regel nicht. Anstelle eines Gewindefahrwerks kann man auch Federn mit kürzeren Stoßdämpfern einbauen. Diese sind dann auch im korrekten Arbeitsbereich, im Gegensatz zum günstigen Gewindefahrwerk. Diese werden, je tiefer man schraubt, auch härter und haben den gleichen Effekt, wie zu kurze Federn. Darum sind die Verstellbereiche auch so limitiert, dass es sich Eigentlich gar nicht lohnt. Die Gewindefunktion ist beim 0815-Straßenwagen total überflüssig...

    Welche Reifengröße und welche Reifen könnt ihr eigentlich empfehlen?

    So ziemlich jeder Reifen, der für sportliches Fahren ausgelegt ist bis Breite 215 auf 17 Zoll (besser noch 16 Zoll) reicht für den Swift in den meisten Situationen. Am Ende ist es eine persönliche Preferenz, was Einlenkverhalten, Kurvenstabilität und Bremsverhalten angeht. Da muss man selber probieren.

    Conti Sport Contact, Michelin Pilot und wie sie alle heißen... Mein Favorit bleibt der Nankang NS-2R (Semi), dafür muss man eben auch schmerzfrei sein. ^^

    Hätte ich ein sportliches Zweitauto, wäre der da drauf. Nur kein Platz mehr, bei 2 Autos und 3 Motorräder. ?(

    Die größte Rotze, die ich am Auto hatte waren die originalen Goodyear Eagle F1 auf dem MZ (ok waren auch schon 7 Jahre alt). Mit dem ging weder bei Regen noch auf trockener Piste irgendwas stabil. Bremsen war richtig Katastrophe, viel zu nervös. Der Eagle Asymetric soll besser sein, den probiere ich dann mal auf meinem Dickschiff ohne Leistung (Kia Ceed, 1.6er 136PS).^^

    Die richtige BreFlü steht sicher auf dem Behälter und die nötigen Freigaben der Öle stehen in der Regel auch im Buch. SL, SM oder sowas in der Richtung.

    Die Dichtung der Ablasschraube kann man ggf nochmal nehmen. Ist aber irgendeine Standardscheibe aus Alu oder Kupfer. Generell empfiehlt es sich ein Sortiment an Dichtscheiben in der Werkstatt zu haben.

    Am Ölfilter ist nur der Durchmesser der Dichtung und das Gewinde interessant. Gehäusedurchmesser und Länge hängen vom Bauraum ab. Am besten man verwendet natürlich einen mit originalen Maßen. Ein bisschen größer ist aber auch nicht dramatisch, wenn die Funktionsmaße stimmen.

    Vielleicht ist die erste Tuningmaßnahme ein Fahrsicherheitstraining an einer Rennstrecke, wo man den zwerg am Ende es Tages auch mal frei fahren kann. Erstens macht das einen Heidenspaß und am Ende lernt man viel mehr über sich und das Auto. Und was an Leistung fehlt wird eben durch Wahn ersetzt.

    Wenn man mit 140-150ps in einem 1000kg Auto irgendwo ein Problem mit dem Überholen hat, dann liegt das nicht am Auto. Mit 100ps (und dafür auch wenigstens 300-500kg Gewicht) mehr in einem anderen Auto performt es sich auf engen Straßen nicht zwangsläufig besser.

    215er UHP-Reifen ist das größte, was auch Sinn macht. Ein guter UHP-Reifen und einen Satz Federn hilft schon einiges und spart ggf auch ein LSD, weil die Räder einfach weniger durchdrehen. In richtigen Spitzkehren lässt sich ein LSD kaum vermeiden.

    Ein Semi mit entsprechend Negativanteil ist im Regen kaum schlechter als ein normaler Straßenreifen. Ist halt auch nur ein Semislick und kein glatter Slickreifen. Ist die Piste richtig nass fährt man egal mit welchem Reifen nicht mehr letzte Rille. Dafür ist es im Trockenen um so geil er, wenn man mit der Geräuschkulisse leben kann.

    Auf der Landstraße habe ich selbst mit dem 1.6er Sauger und seinen 125PS schon so manches Motorrad verfolgt, ohne Distanzverlust, bis mir der Vogel gezeigt wurde. Und der hatte effektiv auch nur 195er Nankang NS-2R auf 17"-Felgen und ein D2-Gewindefahrwerk. Am Ende kam noch eine neue Software mit 500 Umdrehungen mehr zum Begrenzer, die Vorderradbremse vom EP3 Civic/S2000 und eine angefertigte Abgasanlage ab Kat mit rein. Über den Metallkat am Krümmer und den fehlenden zweiten Kat sage ich mal nichts...Das war schon eine nette kleine Maschine. Ach ich schwelgen in Erinnerungen. :/:love:

    Egal was du tust, das Geld siehst du hinterher nicht wieder. Was fertiges teureres kaufen (wo man sowieso dran rumbastelt und noch mehr Geld versenkt) oder einen vorhandenen Swift ein wenig tauglicher machen ist am Ende egal.

    Wie erwähnt, Tuning fängt (wenn man nach Sinnhaftigkeit geht) beim Reifen an. Semislick wäre natürlich im legalen das beste, machen aber ordentlich Geräusche im inneren, das muss man wollen.

    Leistung sollte immer das letzte bleiben, die versaut einem eigentlich das Auto, wenn der Rest dafür nicht ausgelegt ist. Und auf Bergpässen oder engen Landstraßen braucht man auch eher nicht so viel davon.